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Der vielfach ausgezeichnete Illustrator und Autor Torben Kuhlmann war zu Gast im Literaturhaus Vorarlberg – und hatte nicht nur sein neuestes Werk Earhart - der abenteuerliche Flug einer Wühlmaus um die Welt (2024 NordSüd Verlag) im Gepäck, sondern auch jede Menge Einblicke in seine Arbeitsweise, seine Geschichten und seine Mäuse.
Gemeinsam mit Herwig Bitsche, Verleger und Geschäftsführer des renommierten NordSüd Verlags, sprach Torben Kuhlmann über das Zusammenspiel von Text und Bild, über das Recherchieren historischer Persönlichkeiten und darüber, warum gerade eine Maus zum idealen Helden großer Geschichten wird. Im Gespräch mit Jenny Spiegel erfahren wir, wie sich aus einer Abschlussarbeit (Lindbergh) ein international gefeiertes Kinderbuch entwickelt und wie detailverliebte Illustrationen auch Erwachsene fesseln.
Was braucht es, damit Kinderbücher Generationen verbinden?
Wie balanciert man zwischen Faktentreue und erzählerischer Freiheit?
Und was passiert, wenn eine Wühlmaus auf Amelia Earhart trifft?
Ein Nachmittag zwischen Fantasie, Flugträumen und der großen Kunst, Kindern Literatur zuzutrauen.
Was passiert, wenn ein literarischer Text eine neue Sprache findet? Wenn ein Satz, geboren in Hohenems, seinen Widerhall in Kopenhagen sucht?
In dieser Folge von Radetzkystraße 1 spricht Frauke Kühn mit der dänischen Übersetzerin Dorthe Seifert – über das Übersetzen der Bestsellertrilogie von Monika Helfer: Die Bagage, Vati und Löwenherz.
Ein Gespräch über Ton und Taktgefühl, über unübersetzbare Wörter, sprachliche Präzision und die Kunst, zwischen bedeutungsräumen Brücken zu bauen. Über Momente, in denen das Fremde stehen bleiben darf – und solche, in denen es Verständnis braucht. Und über die besondere Beziehung zwischen Autorin und Übersetzerin, die oft über Jahre wächst.
Außerdem hört ihr in unsere Wasserglaslesung mit Monika Helfer und Dorthe Seifert rein, die sich in unserem Treppenhaus das erste Mal begegnet sind und fasziniert nachgefragt haben, wie denn ein Text in einer anderen Sprache funktioniert.
Ein poetischer Blick in die Werkstatt des literarischen Übersetzens – und eine leise Hommage an jene, die Texte neu erschaffen, ohne ihren Kern zu verlieren.
„Im Tagebuch ist alles möglich“, das sagt Diana Köhle – sie ist Gründerin des Tagebuch Slams. In dieser Folge dreht sich alles ums Schreiben. Zuerst spricht Marina darum mit Diana übers Tagebuchschreiben: welche Themen in Tagebüchern überhaupt vorkommen, wie sich das Schreiben von Generation zu Generation unterscheidet – und das von Frauen und Männern eigentlich gar nicht.
Bei Pen & Paper-Rollenspielen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Spieler:innen erschaffen ihre eigenen Welten, Charaktere und Geschichten – nur mit Stift, Papier und ihrer Vorstellungskraft. Mit Anton Koch hat Marina sich anschließend genau darüber unterhalten: Wie können Welten erschrieben werden? Und warum begeistert ihn das gemeinschaftliche Erzählen so sehr?
Weil Schreiben aber so viel mehr ist, als nur Worte aufs Papier zu bringen, hat sich Marina im Literaturhaus umgehört und Besucher:innen gefragt: Was bedeutet Schreiben für dich? Und: Schreibst du an Geburtstagen lieber eine Karte oder eine Nachricht auf WhatsApp?
Wie sieht der Zufall in der Literatur aus, wie im echten Leben und wie auf der Bühne? Das wollte Marina genauer wissen. Dafür hat sie sich mit Literaturwissenschaftlerin Veronika Schuchter unterhalten: Wo gibt es Zufälle in der Literatur, wie glaubwürdig sind sie und kann man darauf auch einen feministischen Blick werfen? Und wie der Zufall es will, ist sowohl Veronika als auch Marina bekennender Swiftie!
„Jedes Gespräch ist wertvoll – egal, ob zufällig oder nicht“, sagt Elif Dagli. Sie war 2024 Teilnehmerin bei unseren „zufallsbegegnungen“, die von Studierenden der Universität Innsbruck in Kooperation mit dem Kulturreferat Hohenems organisiert wurden. Bei der Veranstaltung hat sie Schauspielerin Ronja Forcher kennengelernt. Im Gespräch erzählt Elif, wie sie die Neugier gepackt hat, wie schön das Kennenlernen mit Ronja war und warum jede Begegnung für sie besonders ist.
„Für dich“ - Mit einer Widmung zeigen Autor:innen Dankbarkeit, Nähe und manchmal auch ein Stück ihrer Geschichte. Denn wo sonst im Buch begegnet man der Stimme der Schreibenden so unmittelbar wie in diesen wenigen, persönlichen Worten?
Zur Eröffnung des Literaturhauses Vorarlberg haben wir die Autor:innen Hengameh Yaghoobifarah, Nando von Arb und Raphaela Edelbauer eingeladen, um mit ihnen über ihre Lieblingswidmungen zu sprechen. Dabei wurde schnell klar: Widmungen sind so vielfältig wie ihre Verfasser:innen – mal poetisch, mal humorvoll, mal voller Gefühl.
Zusätzlich hat Frauke mit der Vorarlberger Autorin Verena Rossbacher über die Bedeutung und Wirkung von Widmungen gesprochen. Und dabei die Frage gestellt: Gibt es so etwas wie eine Etikette für Widmungen?
„Lesen ist politisch“ – das sagt Johannes, der auf seinem Instagram-Account queerinliterature seit Herbst 2023 queere Bücher rezensiert. Marina Höfler hat mit ihm über die politischen Aspekte des Lesens gesprochen, aber auch was Lesen für ihn persönlich bedeutet und wie er Bücher auf Instagram rezensiert.
Lesen ist aber nicht nur etwas, das man für sich im Stillen macht. Gemeinsames Lesen im Rahmen von Shared Reading gibt es in der Stadtbibliothek Dornbirn und auch im Literaturhaus Vorarlberg. Naemi Sander leitet Shared-Reading-Sessions und ist Literaturvermittlerin in der Stadtbibliothek Dornbirn. Mit Marina bespricht sie, warum gemeinsames Lesen horizonteröffnend ist und gibt außerdem Einblicke, worauf es bei der Leseförderung von Kindern ankommt.
Außerdem hat Marina euch gefragt: Was macht Lesen für euch besonders? Welche Bücher und Genres sind eure Favoriten – und wo am liebsten?
„Ich hab immer ein Problem mit fertigen Büchern“, gesteht der Vorarlberger Autor Christian Futscher.
Für ihn liegt die Magie im Schreibprozess selbst – imSuchen, Verwerfen, Ausprobieren. Und spätestens, wenn der Lektor den Rotstift zückt, beginnt der Kampf ums Geschriebene: Kill your Darlings!
In unserem gleichnamigen Veranstaltungsformat holen wir Autor:in und Lektor:in gemeinsam auf die Bühne – für ein Live-Lektorat mit allem, was dazugehört: Lieblingssätze, harte Striche und überraschende Einblicke in unveröffentlichte Texte.
Im April haben sich – erst skeptisch, dann neugierig – Christian Futscher und sein Lektor Florian Huber vom Czernin Verlag auf dieses Experiment eingelassen.
„Anfänge sind großartige Illusionen“, sagt die vielfachausgezeichnete Autorin Ulrike Draesner. In dieser ersten Folge spricht sie mit Frauke Kühn über die Magie literarischer Romananfänge, über die Schönheit des Schreibens – und über die Anfänge, die das Leben selbst uns schenkt oderzumutet.
Anlässlich der Eröffnung des neu gestalteten LiteraturhausesVorarlberg haben wir den „Anfang“ ins Zentrum gestellt: Was bedeutet es, neu zu beginnen? Wann haben Menschen zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht? Und welcheAnfänge bleiben im Gedächtnis – weil sie leicht oder schwer gefallen sind?
Weil auch für uns ein neuer Weg beginnt, spricht Fraukeaußerdem mit der Literaturvermittlerin, Autorin und Podcasterin Anne Sauer. Gemeinsam fragen sie: Was kann ein Literaturhaus heute sein? Und welche Empfehlungen gibt es für einen geglückten Anfang?
Herzlich Willkommen in der Radetzkystrasse 1 - der Podcast des Literaturhauses Vorarlberg. Wir öffnen eine Tür ins Literaturhaus – für alle, die in die Welt der Sprache eintauchen möchten. In unserem neuen Podcast nehmen wir euch mit hinter die Kulissen, lassen Autor:innen, Veranstalter:innen und das Publikum zu Wort kommen und bieten spannende Einblicke in unsere Literaturveranstaltungen.
Ihr habt eine Veranstaltung verpasst? Kein Problem! Hier gibt’s Gespräche, Eindrücke und Hintergründe – jederzeit und überall. Hört rein und bleibt dran an den Geschichten, die unser Literaturhaus bewegen!
Ab Freitag, dem 11. April - überall, wo es Podcasts gibt.
Heute haben wir gleich zwei besondere Gäste bei uns in der Radetzkystrasse 1 zu Gast. Zum einen Petra Pellini, die mit einem Auszug aus ihrem Buch „Der Bademeister ohne Himmel“ 2021 mit dem Vorarlberger Literaturpreis ausgezeichnet wurde zum anderen unsere Kollegin Marina Höfler, die das Interview geführt hat. Das Gespräch hat bereits im August stattgefunden. Wir freuen uns euch hiermit Marina als weitere Podcast-Stimme vorzustellen, die Frauke und Jenny ab der 8. Staffel der Radetzkystraße 1 begleiten wird. Mit dieser besonderen Folge verabschieden wir uns heute schon in die Weihnachtspause. Im neuen Jahr gehen wir zu dritt in die Podcast-Werkstatt und kommen, pünktlich zur Eröffnung des Literaturhauses Vorarlberg im April 2025, mit einer frisch renovierten Radetzkystraße 1 zu euch zurück! Lasst euch überraschen!
Die 15-jährige Linda ist mit ihrem Leben alles andere als glücklich. Auch der demenzkranke Hubert hadert mit seiner Situation. In der Freundschaft, die zwischen den beiden entsteht, können beide sein, wie sie sind: Ohne Leistungsdruck und Erwartungen von außen. Die Freundschaft wird zum Rückzugsort. Marina Höfler hat mit Petra Pellini über ihren Roman „Der Bademeister ohne Himmel“ gesprochen, der 2024 bei Rowohlt erschienen ist und der die besondere Freundschaft zwischen zwei Menschen thematisiert, die auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam haben. Der Roman zeigt, wie gut es tun kann, einander Geschichten zu erzählen und macht gleichzeitig darauf aufmerksam, dass sich der gesellschaftliche Umgang sowohl mit Jugendlichen als auch mit demenzkranken Menschen ändern muss. Außerdem unterhält sich Marina mit Petra darüber, wie sie ihren Instagram-Account bespielt und warum sie Schwimmbäder so sehr liebt.
Danke an dieser Stelle an die Bücherei Hohenems, die uns ihre Räumlichkeiten für die Aufnahme zur Verfügung gestellt hat. „Der Bademeister ohne Himmel“ ist mittlerweile in 6. Auflage erschienen und wird gerade ins Südkoreanische und Tschechische übersetzt.
Vielen Dank für das feine und schöne Gespräch, Petra Pellini!
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