In dieser Episode spreche ich gemeinsam mit Martin Rembecki über die parasternale Position in der transthorakalen Echokardiografie. Sie ist die erste Position unseres Ausbildungsposters, dessen Konzept in der vorausgehenden Episode besprochen wurde. Wir erläutern, warum die parasternal lange Achse in unserem Ausbildungskonzept die erste und zentrale Einstellung ist und wie sich daraus die Längsachse des linken Ventrikels ableiten lässt. Schritt für Schritt gehen wir durch die wesentlichen anatomischen Strukturen, die in dieser Schnittebene sichtbar werden, und erklären die wichtigsten Gütekriterien für eine standardisierte Darstellung.
Darüber hinaus zeigen wir, wie gezielte Sondenmanöver eingesetzt werden, um typische Fehlerbilder zu korrigieren, und weshalb langsame, isolierte Bewegungen für den Lerneffekt entscheidend sind. Anschließend wechseln wir durch eine Rotation um 90 Grad in die parasternale kurze Achse und besprechen, welche Strukturen dort beurteilt werden können und welche Qualitätsmerkmale erfüllt sein müssen.
Wichtige Fragen, die die Episode beantwortet- Warum ist die parasternal lange Achse der entscheidende Ausgangspunkt zur Bestimmung der Längsachse des linken Ventrikels?
- Welche Gütekriterien müssen erfüllt sein, damit die parasternal lange Achse korrekt und standardisiert dargestellt ist?
- Wie helfen einzelne Sondenmanöver wie Wippen, Kippen oder Rotieren dabei, Bildfehler gezielt zu korrigieren?
- Wodurch zeichnet sich eine korrekt eingestellte parasternale kurze Achse aus, und was ermöglicht ihre Beurteilung?
Die Episode endet mit einer kompakten Zusammenfassung der wichtigsten Punkte aus beiden Schnittebenen und wird durch Bildmaterial auf der Webseite ergänzt:
https://www.radiomegahertz.de/parasternale-anlotung-und-sondenmanoever/?
https://www.radiomegahertz.de/tte-lagerung-sondenmanoever-und-technisches/Vorgeschichte:Drei Regionen, sieben Schnitte, ein Poster und ein System.
Wir erklären dir, warum wir bei der TTE-Ausbildung auf einen festen Untersuchungsgang setzen: von parasternal über apikal bis subxiphoidal. Du lernst, wie du Schnitte standardisiert entwickelst und warum das entscheidend ist, um Inter- und Intraobserver-Fehler in der Echokardiografie zu reduzieren.
Lehrposter + Blogpost + Podcast + Praxis = Ausbildung mit System
Das Poster ist nur der Anfang: Ergänzt wird es durch praktische Schulungen am Patienten, TTE-Trainings am Simulator und weitere Podcast-Folgen. Unser Ziel ist eine einheitliche, hochwertige TTE-Lehre für Lernende und Lehrende.
Ein Poster zum Hören? Klar – und zum Anschauen sowieso!
Das Poster findest du auf unserer Website: 👉
www.radiomegahertz.deDein Input ist gefragt!Wie bildest du aus? Welche Schnitte lehrst du zuerst? Wo hakt es bei dir oder in deinem Team? Schreib mir bitte:
[email protected]Bleib dran – in den nächsten Folgen nehmen wir die einzelnen Anlaufregionen unter die Lupe. Mit System, mit Bildern, mit Herz.
💡 Tipp: Diese Folge eignet sich perfekt für alle, die ihre TTE-Ausbildung in der Anästhesie verbessern möchten – egal, ob sie Studierende, PJ-ler*innen, Assistenzärzt*innen oder Oberärzt*innen sind.
Bleibe informiert!
Nutze die
Vorteile unseres Newsletters – Abonnent:innen wissen immer ein bisschen mehr. 😉
Du kannst Radiomegahertz außerdem unterstützen, indem du unseren Podcast abonnierst.
Folge Radiomegahertz auf Instagram, um Backstage-Einblicke, neue Ultraschallinhalte und Lehrprojekte zu erhalten:
📸 @radiomegahertz