Reich durch Radeln – Podcast der velophilen Erfolgsgeschichten

Reich durch Radeln – Podcast der velophilen Erfolgsgeschichten

By Matthias BernoldSociety & CultureBusiness
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Reich durch Radeln – Podcast der velophilen Erfolgsgeschichten episodes

  • RdR mit Konrad Paul Liessmann
    Konrad Paul Liessmann, der wohl bekannteste Philosoph Österreichs, im Gespräch mit  Matthias Bernold und Klaus Brixler über seine Liebe zum Rennradfahren, die Wichtigkeit des Nachdenkens in Bewegung und den – unnotwendigerweise – emotionalisierten verkehrspolitischen Diskurs ...
    Spätestens seit seinem Buch "Das Universum der Dinge", in dem der Wiener Philosophie-Professor seine Faszination für das Rennrad darlegt, ist es keine Geheimnis mehr: Konrad Paul Liessmann ist ein Fahrrad-Enthusiast. Präziser gesagt: Ein Rennrad-Enthusiast. In dieser Folge von Reich durch Radeln geht der gebürtige Kärntner nochmals bis ganz an den Anfang zurück und beschreibt, wie die Liebe zu diesem Gefährt eigentlich entstanden ist.
    Liessmann spricht über die schönsten Pässe in den Dolomiten, den Trost, den die Philosophie dem alternden Sportler spendet und er verrät, "dass er wahrscheinlich jeden wichtigen Gedanken zum ersten Mal auf dem Fahrrad gedacht hat".
    Spannendes Detail am Rande: In der Stadt radelt Liessmann ungern: "Nach ein paar hundert Metern auf einem dieser schmalen Radstreifen, eingezwickt zwischen knapp überholenden Autos und Parkenden, bin ich körperlich und physisch am Ende." Es sei an der Zeit, die Verteilung des öffentlichen Raumes neu zu denken: "Ich verstehe bis heute nicht, warum Menschen die sich ein Auto für 30.000 - 60.000 Euro kaufen, glauben das Recht zu haben, dieses Auto überall abstellen zu können ohne was dafür zahlen zu müssen."
    Literaturempfehlungen:
    "Der werfe den ersten Stein" Gemeinsam mit Michael Köhlmeier widmet sich Liessmann den dunklen Seiten der menschlichen Existenz: Verrat, Betrug und Intrigen.
    "Das Universum der Dinge" In zwölf Stücken macht sich Konrad Paul Liessmann Gedanken über unsere kapitalistische Gesellschaft und ihre Beziehung zu Gegenständen. Er stellt Verbindungen zwischen Dingen her, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, z.B. einer Radtour durch die Puszta und die nominalistische Geldtheorie Aristoteles.
    Liessmann empfiehlt:
    Günther Anders – der deutsch-österreichische Philosoph hat sich u.a. mit den Auswirkungen der Technik auf den Menschen beschäftigt. Von ihm hat Liessmann die Logik des Automobils übernommen: "Das Problem ist nicht der Mensch. Es sind die technischen Systeme. Das Automobil legt uns aufgrund seiner Technik, seines Aussehens, seiner Bedienbarkeit ein bestimmtes Verhalten nahe. Also muss man die technischen Systeme analysieren und nicht den Menschen kritisieren."
    Blaise Pascal – Liessmanns Lieblingszitat des französischen Mathematikers und Philosophen: Alle Probleme entstehen dadurch, dass die Menschen nicht gelernt haben ruhig zu Hause zu bleiben. Davon leitet Liessmann ab: "Nicht welche Form von Mobilität ist das Problem, sondern Mobilität an sich ist das Problem."
    Links:
    Lieblingspässe:
    Passo di Pordoi
    Passo di Giau
     
    Über diese Folge:
    Interviewer: Matthias Bernold, Klaus Brixler
    Produktion / Schnitt: Matthias Bernold, Magda Jöchler
    Über diesen Podcast:
    In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein.
    Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik stammt von MC Broko.
    Wir haben im ehemaligen ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen.
    Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen.
    Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und kommentiert Reich-Durch-Radeln auf eurer Podcast-Plattform.
    Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt,
    1 hr 4 min
  • RDR mit Inspektor Kolm
    Fahrrad-Polizist Reinhard Kolm ist diesmal Gast bei Reich durch Radeln. Magda und Klaus haben mit dem Inspektor über schikanöse Kontrollen, Lücken in der Straßenverkehrsordnung und die Sicherheit im Straßenverkehr gesprochen.
    142 Radpolizisten sind auf Wiens Straßen im Dienst. Als Freund und Helfer werden sie von den wenigsten Radfahrenden gesehen. Häufiger fühlt man sich sich von den Uniformierten unnötig schikaniert. Wie diese "Schikanen" ein Polizist sieht, haben wir mit Inspektor Reinhard Kolm diskutiert.
    Reinhard Kolms Wachstube ist in der Kandlgasse im 7. Bezirk. Zu seinem Revier zählt deshalb auch ein Teil der Mariahilfer Straße, wo sich an der Kreuzung mit der Neubaugasse gleich auch ein neuralgischer Punkt befindet. Dass er dort besonders gerne steht und bei Rotlicht Fahrende kontrolliert, gibt der Radpolizist Reinhard Kolm unumwunden zu: "Hier wird sehr gerne bei Rot gefahren und es passieren laufend Unfälle." Wie viele solcher Kontrollen und wie viele sogenannte Schwerpunktkontrollen an Fahrradfahrenden stattfinden, darüber führt die Wiener Polizei eigenen Angaben zufolge keine Statistik. "Ganz generell kann man aber von zehn bis zwanzig Schwerpunkten pro Monat in ganz Wien sprechen", heißt es in der Pressestelle.
    Reinhard Kolm erzählt im Gespräch wie solche Aktionen vorbereitet werden und wie sie ablaufen. Für ihn sind solche Kontrollen – wenig überraschend – gerechtfertigt – es gehe um den Schutz der Radfahrenden und um Präventionsmaßnahmen. Dass bei Zufußgehenden hier weniger genau hingeschaut werde, sieht Kolm nicht so. Eine schwammige Gesetzeslage beklagt er hingegen bei der Seitenabstandsregel. "Für uns ist es schwierig den gesetzeskonformen Abstand mit freiem Auge zu erkennen. Momentan gibt es noch kein Allheilmittel." Bei den Autofahrenden kritisiert Kolm mangelndes Verständnis für Radfahrende.
    Er selbst sei ein begeisterten Radfahrer. "Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, bin ich einfach glücklich. Das kann man mit Geld nicht aufwiegen", sagt Kolm. In Wien benutzt er das Rad für Alltagswege, in der Freizeit ist er gerne mit dem Mountainbike unterwegs.
    Eine gekürzte und adaptierte Print-Fassung des Podcast-Interviews gibt es in Ausgabe 19/3 des
    DRAHTESEL zu lesen.
    Links:
    Fakten zur Seitenabstandsregel: https://www.radlobby.at/abstand#Fakten
    Statistik Verkehrsunfälle (2018): https://www.statistik.at/web_de/statistiken/energie_umwelt_innovation_mobilitaet/verkehr/strasse/unfaelle_mit_personenschaden/index.html
    Verkehrsunfallkarte: https://www.statistik.at/verkehrsunfallkarte/
    58 min
  • RDR – René Dinesen, dänischer Botschafter
    Für diese Folge von Reich durch Radeln waren Klaus und Magda beim dänischen Botschafter René Dinesen zu Gast. Im Gespräch verrät er, dass sich auch ein Botschafter abreagieren muss und warum er in Wien kaum Rad fährt.
    Es ist zu einer kleinen Tradition geworden: der dänische Botschafter in Wien kommt mit dem Rad zum Neujahrsempfang des Bundespräsidenten. Heuer war es erstmals an René Dinesen, diese diplomatisches Zeichen zu setzen: Seit knapp einem Jahr vertritt der 48-Jährige die Rad-Nation Dänemark in Österreich. Von der medialen Aufmerksamkeit, die er damit auf sich zog, war er etwas überrascht. "Es hat aus Kübeln geschüttet, wahrscheinlich war das der Grund für die Aufregung. Oder weil der Bundespräsident früher bei den Grünen war", versucht sich Dinesen die Schlagzeilen zu erklären.
    An die hiesige Rad-Infrastruktur, gibt Dinesen zu, muss er sich allerdings erst noch gewöhnen. In Kopenhagen habe er täglich 25 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt. In Wien hingegen bleibt das Rad stehen. Das habe zwar auch mit seiner Arbeit als Botschafter zu tun, aber auch mit den Verhältnissen auf Wiens Straßen: Während er in Kopenhagen auf breiten Radstraßen mit seinem Lieblings-Podcast in den Ohren zur Arbeit geradelt sei, fühle er sich hier als Radler zwischen Autos und Straßenbahn unwohl.
    Abseits der Radthemen gibt uns René Dinesen noch Einblicke in die Arbeit eines Botschafters: Weshalb Botschafter alle vier Jahre das Land verlassen müssen, wie er Dänemark neben Österreich auch noch in vier weiteren Ländern vertritt und wie er in Afghanistan nur knapp einem Bombenanschlag entkommen ist.
    Links:
     Copenhagenize-Index: Hauptstädte im Fahrradcheck
    Dänische Botschaft auf Twitter
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    Über diesen Podcast:
    In unserem Fahrrad-Podcast “Reich durch Radeln” (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. “Reichtum” – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein.
    Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik stammt von MC Broko.
    Wir haben im ehemaligen ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio errichtet, in  dem wir unsere Gesprächspartnerinnen und -partner empfangen.
    Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen.
    Wenn euch unsere Arbeit gefällt: liked uns und schreibt für Reich-Durch-Radeln eine Beschreibung auf eurer Podcast-Plattform.
    Wenn ihr die Interessen der Radfahrenden in Österreich unterstützen und über das Radfahren in Österreich auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr außerdem den Drahtesel hier abonnieren.
    Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an [email protected]
    51 min
  • RdR mit Erwin Pröll
    Erwin Pröll spricht in dieser Episode von Reich durch Radeln über seine Begeisterung für das Rennradfahren, die auch zwei schwere Stürze nicht zu trüben vermochten. Der ehemalige Landeshauptmann von Niederösterreich wünscht sich einen Ausbau des Radwegenetzes, und er fordert – vor dem Hintergrund der Klimakrise – die Einführung einer CO2-Steuer.
    Von 1992 bis 2017 regierte Erwin Pröll als Landeshauptmann Niederösterreich. Genauso lange stand er an der Spitze der niederösterreichischen ÖVP. Sein Einfluss endete nicht an den Grenzen des Bundeslandes. Als "Landesfürst", "Machtmensch" und einer der "mächtigsten Männer Österreichs" wurde er wiederholt bezeichnet.
    Weniger bekannt ist, dass der gebürtige Radlbrunner auch begeistert Rennrad fährt. Das Radeln habe ihm – wie er uns im Podcast-Interview erzählt – die Möglichkeit gegeben, sich zu erden und wieder zu sich zu finden. Wir haben uns außerdem über Verkehrspolitik in Niederösterreich unterhalten und darüber, welche Rolle dem Fahrrad darin zukommt bzw. zukommen sollte. Auch Pröll verfügt – wie er sagt – über Erfahrungen mit Kfz-Lenkenden, die ihn gefährlich knapp überholen. Die Einführung von gesetzlichen Überholabständen wie es sie etwa auch in Deutschland gibt, hält er für überlegenswert. Was sonstige Forderungen der Radfahrenden-Interessensvertretung angeht, ist der radelnde Ex-Landeshauptmann weniger aufgeschlossen. Mitunter würde er sogar eine fahrrad-restriktivere Gesetzeslage bevorzugen: "Ich bin ein absoluter Feind des Nebeneinanderfahrens auf Straßen. Auch die Radfahrer haben einen Beitrag zu mehr Sicherheit auf den Straßen zu leisten." (Anmerkung: Derzeit ist laut § 69 Abs. 2 der Straßenverkehrsordnung Rennradfahrenden das Nebeneinanderfahren bei Trainingsfahrten erlaubt.)
    Stichwort Klimakrise: Hier fordert Pröll von der Politik die Einführung einer CO2-Steuer. Pröll: "Eines der wichtigsten Korrektive für menschliches Verhalten ist die Geldbörse."
    Wir führten das Gespräch in den Räumlichkeiten der KULTUR.REGION.NIEDERÖSTERREICH GmbH in Wien, wo Pröll als Aufsichtsratsvorsitzender ein Büro hat.
     
    Über diese Folge:
    Interviewer: Matthias Bernold, Klaus Brixler
    Produktion /  Schnitt: Klaus Brixler
    Über diesen Podcast:
    In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein.
    Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik stammt von MC Broko.
    Wir haben im ehemaligen ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio eingerichtet, wo wir die meisten Interviews aufnehmen.
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    44 min
  • RdR mit Rennrad-Staatsmeisterin Sarah Rijkes
    Für diese Episode haben wir mit Rad-Profi Sarah Rijkes gesprochen. Die 28-Jährige ist Österreichs amtierende Rennrad-Staatsmeisterin und eine der wenigen Frauen hierzulande, die mit diesem Sport ihr Geld verdienen.
    Seit fünf Jahren ist Sarah Rijkes Profisportlerin. Im Interviw erzählt sie uns wie viel Training in so einer Karriere steckt, nach welchen Regeln ein Rennrad-Team funktioniert und welches Rad eine Profi-Radfahrerin im Alltag fährt.
    Sarah ist in einer Radsport-verrückten Familie im Mostviertel aufgewachsen. Ihre ersten Ausfahrten erlebt sie als Kleinkind im Trailer und später am Tandem mit ihrem Papa. Mit 15 Jahren ist Sarah ihre ersten Rennen gefahren. Auch nachdem ihr Vater – ein gebürtiger Holländer – beim Rennradtraining tödlich verunglückt, arbeitet Sarah weiter an ihrer Profikarriere.
    Heute lebt sie in Belgien und tourt mit ihrem Profiteam um die Welt. Matthias und Magda haben mit Sarah während einem ihrer wenigen Besuche zuhause – in Waidhofen an der Ybbs – gesprochen. Das Interview hat online stattgefunden, die Tonqualität ist dieses Mal deshalb nicht ganz so gut wie gewohnt.
    Die wichtigsten
    Wichtige Etappen in Sarah Rijkes Karriere:
    2018: österreichische Staatsmeisterin im Straßenrennrad
    2016: 3. Platz bei österreichischer Staatsmeisterschaft im Straßenrennrad
    2014: erster Vertrag bei einem Team
    Links:
    WNT ROTOR Pro Cycling-Team: https://www.wnt-rotor-pro-cycling.com/wnt-rotor-procycling.html
    Sportliche Statistiken von Sarah Rijkes bei procyclingstats
    Facebook: https://www.facebook.com/sarah.rijkes
    Instagram: https://www.instagram.com/sarahrijkes/
    Über diesen Podcast:
    In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein.
    Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Magdalena Jöchler. Die Musik stammt von MC Broko.
    Wir haben im ehemaligen ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio errichtet, in  dem wir unsere Gesprächspartnerinnen und -partner empfangen.
    Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen.
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    41 min
  • RdR: Diesmal mit dem Cartoonisten Mawil
    Für diese Folge von Reich durch Radeln sprechen Matthias und Magda mit dem Berliner Comic-Zeichner Markus Witzel alias Mawil. Anlass: Der Künstler, selbst überzeugter Alltags- und Tourenradler, hat Lucky Luke aufs Pferd gesetzt.
    Dieses Podcast-Gespräch ist – wenn man so will – die Weiterführung der aktuellen DRAHTESEL-Covergeschichte "Verkehrswende im Wilden Westen". Hier bekommt Ihr Gelegenheit, den Berliner Cartoonisten Mawil im O-Ton zu hören.
    Gleich vorweg: Uns hat der von Mawil gestaltete Lucky Luke-Band sehr gut gefallen. Die Hommage an den Westernhelden, der (in diesem Heft) schneller einen Reifen flickt als sein Schatten, ist nicht nur witzig gemacht und überaus kurzweilig. Sondern sie ist zugleich Kritik an unserem Auto-orientierten Verkehrssystem. "Die Welt wäre ein besserer Ort, wenn mehr Leute sich das Fahrrad zutrauen würden", erklärte uns Mawil, der in Berlin alle Wege mit seinem gepimpten Diamant-Tourenrad zurücklegt. Im Interview redet er außerdem über langweilige Heldenfiguren und Loser-Typen, über seine Kindheit in der DDR samt Klapprad und Verkehrspolitik in Berlin. Das Interview hat online stattgefunden und kommt deshalb nicht in der gewohnten Qualität.
    LINKS:
    Die Coverstory in DRAHTESEL 19/2
    Mawils Homepage
    Lucky Luke im Egmont Verlag
    Wikipedia-Eintrag zu Mawil
    33 min
  • RDR – Veletage-Boss Kurt Stefan
    Für diese Folge von Reich durch Radeln besuchen Magda und Matthias die Veletage, eines der exklusivsten Rad-Geschäfte Wiens. Dort unterhalten sie sich mit Shop-Betreiber Kurt Stefan über "Schön schnell radeln", Custom-Bikes und den Einstieg in den Rennrad-Sport. Und: Magda macht gleich eine Bike-Fitting-Session.
    Wie teuer darf das erste Rennrad sein? Muss es unbedingt Carbon sein? Spielt das Gewicht tatsächlich so eine große Rolle, und: brauchen Frauen wirklich ein Frauenrad? Fragen wie diese stellen sich Rennradeinsteigerinnen und -einsteiger. Wir haben deshalb mit Stefan Kurt gesprochen, einem der beiden Gründer der Veletage.
    Seit fünf Jahren ist das Radgeschäft in der Wiener Leopoldstadt ein fester Bestandteil der Wiener Rennradszene. Vor allem bei den stilbewussten und zahlungskräftigen Radlern, getreu dem Motto der Veletage: "Fahret schön schnell". Damit das auch gelingt, gibt es neben schönen schnellen Rädern und schicken Rad-Outfits auch ein Bikefitting-Service.
    Interessant: Das Selbstverständis, das Kurt Stefan in sein Geschäft mitbringt. Die Veletage sei nämlich nicht bloß Rad-Handel, wo es bloß darum geht, Produkte einzukaufen und wieder zu verkaufen, sondern eine Art Informationsknotenpunkt zur Vermittlung von Erlebnissen. Nur so sei es möglich, sich gegenüber dem Online-Handel durchzusetzen.
     
    Bikefitting
    Im Labor von Bikefitter Josh Hayes werden die Radsportlerinnen und Radsportler von den Zehennägeln bis zu den Haarspitzen vermessen. Der gebürtige US-Amerikaner schraubt so lange am Fitting-Bike herum, bis er alle Werte erfasst hat. Überträgt man die auf sein eigenes Rad, soll man laut Josh damit nicht nur schnell fahren können, sondern auch bequem und schmerzfrei. Als Rennrad-Einsteigerin hat sich Magda für den Podcast auf das Fitting-Bike geschwungen.
    Links:
    Webseite Veletage
    Social Media Veletage: Instagram & Facebook & Strava
    Morgen-Ausfahrten mit der Veletage-Crew:
    Dienstag: 06:30 Uhr
    Donnerstag: 06:30 Uhr
    34 min
  • RdR: Hanna Schwarz: die radelnde Zufußgeh-Aktivistin
    Für diese Episode von "Reich durch Radeln" sprechen wir mit der ehemaligen Greenpeace Campaignerin, Fahrrad- und Zufußgeh-Aktivistin und Mit-Initiatorin der Verkehrssicherheits-Kampagne "Leben im toten Winkel" Hanna Schwarz.
    In der Wiener Urania treffen wir Hanna, die zum Interview direkt von der "Fridays for Future"-Demo kommt. Klimaschutz, nachhaltiger Lebensstil und lebenswertere Städte sind die Themen der Waldpädagogin, die früher als Campaignerin bei Greenpeace gearbeitet hat. Anfang dieses Jahres startete sie zusammen mit Helge Fahrnberger, Ulrich Leth und der Radlobby Österreich die Initiative "Leben retten im toten Winkel", die sich für die verpflichtende Ausstattung von Lkw mit elektronischen Abbiegeassistenten einsetzt. Die Petition wurde schließlich von knapp 75.000 Menschen unterschrieben. Hanna ist eine begeisterte Radfahrerin, die mit der ganzen Familie auf Camping-Radreisen geht. Und sie setzt sich mit ihrem Verein Geht doch auch für die Recht von Zufußgehenden ein.
    Links:
    Petition "Leben im toten Winkel"
    Geht doch – Initiative für Zufußgehen und öffentlichen Raum
    “Waldmobil”  – Arbeitsgemeinschaft von ausgewählten, ausgebildeten Wald-, Outdoor- und Umweltpädagog_innen, Schul- und Kindergartenpädagog_innen, sowie Sozialpädagog_innen, deren Herzenswunsch es ist, die Bedeutung eines wertschätzenden Umganges mit der eigenen Umwelt, sowie der sozialen Mitwelt erlebbar und begreifbar zu machen. Am elf Hektar großen Areal, „Am Himmel“ werden aber das ganze Jahr über und öffentlich leicht erreichbar Walderlebnisse angeboten.
     
    Über diese Folge:
    Interviewer: Matthias Bernold
    Produktion /  Schnitt: Matthias Bernold
     
    Über diesen Podcast:
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    Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler, Magdalena Jöchler und Isabella Klebinger. Die Musik stammt von MC Broko.
    Wir haben im ehemaligen ARGUS-Büro in der Frankenberggasse (oberhalb des Argus-Shops) unser Pop-Up-Studio errichtet, in  dem wir unsere Gesprächspartnerinnen und -partner empfangen.
    Danke bei dieser Gelegenheit an ARGUS und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur zur Verfügung stellen.
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    40 min
  • RdR: Mitzi and Friends, Radclub für Frauen
    In dieser Folge von Reich durch Radeln sprechen wir mit Stefanie, Leonie und Eva, drei Vertreterinnen des Wiener Radsportvereins „Mitzi and Friends“.
    Bunte Dressen, gute Laune, flottes Tempo: Wer eine der traditionellen Raus-aus-der-Stadt-Routen der Rennradler benutzt – etwa den Donauradweg am linken Donauufer – hat gute Chancen, dort auf einen Mitzi-Peloton auf Trainingsfahrt zu treffen. Die Mitzis oder der – so die offizielle Bezeichnung – MITZI and FRIENDS Women's Cycling Club ist inzwischen in der Wiener Rennradszene wohl bekannt.
    Seit knapp fünf Jahren gibt es den von Stefanie Wacht gegründeten Frauensportverein, der das erklärte Ziel verfolgt, Frauen den Einstieg in den Radsport zu erleichtern, sie beim Training zu unterstützen und ganz allgemein die Bedeutung von Frauen in diesem stark männlich dominierten Bereich zu stärken: „Wir sehen uns als Plattform, um Frauen und ihre Leistung zu würdigen, sie miteinander zu vernetzen, sich gegenseitig zu inspirieren und zu ermutigen“, beschreibt es Mitzi-Obfrau Stefanie.
    Für diese Episode unseres Podcasts haben Matthias und Ines (Premiere!) mit Stefanie und ihren Club-Kolleginnen Leoni und Eva geplaudert. Es geht um deren Erfahrungen auf dem Rennrad und als Alltagsradlerinnen, um Trainingspläne, radelnde Machos, die richtige Ausrüstung für Einsteigerinnen und Glücksgefühle wie sie nur das Radfahren bietet.
    Links:
    Website von MITZI and FRIENDS
    MITZI and FRIENDS auf facebook
    Die Mitzis auf Instagram
    Die Mitzis auf Strava
    Erwähnt wird im Podcast die Tour de Friends
    Termine, bei denen die Mitzis dabei bzw. Events, die sie organisieren:
    Ladies Race St. Pölten Radmarathon am 2. Juni 2019
    2. MITZI-Cross, Steinspornbrücke: 24. November 2019
    Über diese Folge:
    Interviewer: Matthias Bernold, Ines Ingerle
    Produktion /  Schnitt: Matthias Bernold
     
    Über diesen Podcast:
    In unserem Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein.
    Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler, Magdalena Jöchler und Isabella Klebinger. Die Musik stammt von MC Broko.
    Wir haben im alten Argus-Büro in der Frankenberggasse (im Hinterzimmer des Argus-Shop) unser Pop-Up-Studio errichtet, in  dem wir unsere Gesprächspartnerinnen und -partner empfangen.
    Danke bei dieser Gelegenheit an Argus und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur kostenlos zur Verfügung stellen.
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    48 min
  • RdR: Anselm Pahnke – Anderswo. Allein in Afrika
    In dieser Folge von Reich durch Radeln sprechen wir mit dem Fahrrad-Reisenden Anselm Pahnke, der in 400 Tagen Afrika durchquert hat. Er hielt seine Reise mit der Kamera fest. Der daraus entstandene Film läuft im Mai in österreichischen Kinos.
    Anselm hat sich beim Salzburg-Stop seiner Kino-Tour durch Österreich Zeit genommen, um mit Klaus über seine Erlebnisse in Afrika zu sprechen – in 414 Tagen kam er durch 15 Länder. In Reich durch Radeln verrät er unter anderem auf welches Rad er setzt und wie es dazu kam, dass aus seiner Afrika-Durchquerung ein Film wurde.
    Spannnend seine persönliche Philosophie, die er während der Reise entwickelte:  So stellte er für sich etwa die Regel auf, kein Wasser zu kaufen. Stattdessen musste er es auf die selbe Weise wie die Einheimischen beziehen. Auf diese Weise, sagt er, sei er der Bevölkerung näher gekommen als die meisten Reisenden...
    Nach Salzburg und Wien macht Anselm Pahnke Halt in Innsbruck (2.5. Leokino) und in Linz (4.5. Moviemento/City Kino). Den Film können wir uneingeschränkt empfehlen. Anderswo - Allein in Afrika. läuft noch regulär den ganzen Mai über im Votivkino in Wien, im Leokino in Innsbruck und im Salzburger Das Kino.
    Links:
    Homepage zum Film: Anderswo. Allein in Afrika
    Trailer zu Anderswo.Allein in Afrika
    Über diesen Podcast:
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    47 min

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Unser Podcast richtet sich an Menschen, die ohne Automobil leben wollen. Wir stellen Personen vor, deren Wirken, Wünschen und Arbeiten um das Radfahren kreist. Ihre Geschichten sollen nicht bloß…

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