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Heute gibt es zusätzlichen Content! Diese Episode wurde bereits am 15.11.2024 veröffentlicht. Jeden zweiten Montag wird eine zeitlose und ausgewählte Episode noch einmal veröffentlicht. Du hast diese Episode schon gehört und keine Lust drauf? Dann ist es natürlich okay, wenn du sie ignorierst und dich auf die neue Episode am Donnerstag um 15:30 freust!
Flo und Straps besprechen heute das Thema Alternativtraining im Winter und in der off-Season. Wird man dadurch ein besserer Radfahrer? Und wenn nicht, warum soll man seinen gut arbeitenden Radler-Motor mit ungewohnten und Muskelkater erzeugenden Bewegungsabläufen quälen und aus der Komfortzone bringen?
Flo hat sich mit seiner Sabine für ein paar Wochen dem Hyrox verschrieben, einem aktuell sehr populärem Sport aus dem Crossfit. 1000 Meter Läufe abwechselnd mit diversen Hantel- und Medizinball Übungen bringen die Tausenden Teilnehmer:innen an ihre Grenzen.
Wie es Flo dabei ergangen ist, was bei der 24h WM in Kalifornien bei Elena Roch und Philipp Kaider abgegangen ist, und welche Ziele für 2025 angepeilt werden, hört ihr in der aktuellen Sitzfleisch Episode!
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Diese Episode wird euch präsentiert von JOIN. Alle Infos findet ihr unter www.join.cc/sitzfleisch
Die Termine für den neuen Multi-Media Vortrag von Christoph Strasser finest du hier: https://www.christophstrasser.at/vortraege_camps_termine/terminuebersicht/
Danke an alle Steady- und Apple Podcasts Supporter*innen! Auf https://steady.page/de/sitzfleisch/about findest du alle Infos zu den Support-Paketen und auch auf Apple Podcasts kannst du den Podcast werbefrei abonnieren.
Flo läuft. Jeden Tag sechs, sieben Kilometer auf Mallorca, sagt Strava, und Straps will wissen, was da los ist. Die Antwort ist ganz unromantisch: Wenn die Familie mitreist und keine Zeit für lange Ausfahrten bleibt, ist Laufen brutal effizient. Dazwischen ein Karriereende mit Augenzwinkern bei Bauke Mollema, eine Einladung zum Backyard Ultra, die Straps elegant abblitzen lässt, und fünf Bananen, die einem Hörer genau im richtigen Moment vors Vorderrad fallen.
Dann wird es ernst. Das Taurus Mountain Race versinkt in Erdnussbutter-Schlamm, Hagel und Schnee und wird nach drei Tagen abgebrochen. Beim Trans Pyrenees Race wird Max Agut disqualifiziert, weil er sich bergauf an einem Auto festgehalten hat. Flo und Straps fragen sich, ob Ultracycling einheitliche Regeln, einen Weltverband oder Dopingkontrollen braucht. Und vielleicht liegt die Antwort am Ende ohnehin im eigenen Abenteuer.
Wir freuen uns auf euer Feedback!
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Max Agut Disqualifikation: https://www.lostdot.cc/blog/max-aguts-tprno6-disqualification-report
Statement zur Taurus Mountain Race Absage von Ulrich UBA Bartholmös: https://www.instagram.com/p/DetWKKFiChr
Bericht auf dotwatcher.cc zum TMR: https://dotwatcher.cc/race/taurus-mountain-race-2026
Nils Längners Fazit zum TMR: https://www.instagram.com/p/DetN01QCL_s
Flo genießt 25 Grad auf Mallorca, Straps fährt im kühlen Österreich seine letzten Intervalle vor der Trainingspause. Ausgangspunkt der Folge ist ein Streit zweier Eurosport-Kommentatoren über Paul Seixas: Kann einer, der mit 20 schon so viel trainiert, überhaupt noch besser werden? Daraus wird eine ganze Episode über Training im Alter, oder charmanter formuliert, für alle, die nicht mehr in der Juniorenwertung fahren. Zu Gast ist wieder Max Kinzlbauer, Trainer von Straps, Teilzeittrainer von Flo und längst eine Instanz im Ultracycling.
Straps hat drei Mythen mitgebracht, und Max nimmt sie der Reihe nach auseinander.
Das stärkste Argument der Folge ist das Krafttraining. Es ist die beste Verletzungsprophylaxe, gut für Knochendichte, Stoffwechsel und Immunsystem, und laut Max fast ein Muss. Straps gesteht, dass er sich bisher erfolgreich davor gedrückt hat. Als Ausrede bleibt ihm nur der Lastenrad-Transport von 80 Kilo Beton aus dem Baumarkt.
Max’ Blogartikel zum Thema mit konkreten Trainingsbeispielen und die Email Adresse zur Anmeldung für die Gravel Experience im April findet ihr auf seiner Website.
Der Blog von Max Kinzlbauer: https://max-training.pro/training-im-alter-2/
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Für die unsupported Fans und Dotwatcher ist ein Punkt auf der Karte nur ein Punkt. Für Stevie und Tom Thissen bedeutet er Arbeit. Die beiden haben das diesjährige Transcontinental Race vom Schreibtisch aus begleitet, ehrenamtlich und mit mehr Aufwand, als die meisten ahnen. Stevie war Race Monitor. Sie hatte sieben Fahrerinnen und Fahrer zugeteilt, deren Tracker, Schlafplätze und Instagram-Stories sie über Wochen verfolgt hat. Dabei ging es ihr in erster Linie um die Sicherheit: Warum steht ein Dot mittags um elf noch an einem Krankenhaus? Warum schläft einer immer abseits der Route im Gebüsch? In diesem Fall stellte sich heraus, dass er einfach ein Zelt dabeihatte.
Tom saß eine Ebene weiter hinten im Investigator-Team. Sechs Leute und ein Teamleiter haben dort rund 260 Verdachtsfälle für Regelverstöße bearbeitet, die meisten davon Banned Roads. Tom erklärt, wie Beweise gesammelt werden: mit Google Street View, der Strava-Heatmap und übereinandergelegten GPX-Files. Und er erklärt, wie der Zeitvorteil gegenüber der legalen Alternative errechnet wird, aus dem am Ende die Time Adjustments (oder Penalties) entstehen. Die beiden erzählen auch, warum Selbstanzeigen und Fotos an heiklen Stellen tatsächlich helfen. Sie erklären, warum der Geofence-Modus kein Schlupfloch für eine Taxifahrt ist und warum es für freihändiges Fahren heuer keine einzige Strafe gab. Außerdem erfährt man, dass die Top 10 noch einmal Punkt für Punkt durchgeprüft werden.
Natürlich geht es auch um die Fälle, die heuer für Diskussionen gesorgt haben. Dazu gehören die fünf Stunden für Nicolas Chatelet wegen eines inoffiziellen Grenzübergangs in den Kosovo und die 31 Disqualifikationen. Martin Moritz hat uns eine Sprachnachricht geschickt. Er erzählt, wie es zu seiner Disqualifikation vom fünften Platz gekommen ist und wie bitter sich das anfühlt. Straps und Flo sprechen auch an, wo das System an seine Grenzen stößt und wo mehr Transparenz nach außen guttun würde, gerade weil die Arbeit hinter den Kulissen so akribisch ist. Zum Schluss gibt es noch Gänsehaut: Harald Rinner hat uns seine Aufnahme der Finisher-Party in Kalamata zur Verfügung gestellt.
Wer selbst einmal Teil des Rennens sein möchte, ohne zu schwitzen: Lost Dot sucht jedes Jahr Freiwillige für das Monitoring und die Checkpoints.
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Nach zwei gewonnenen 24-Stunden-Rennen steht Michaela Freudenstein beim Race Across Austria plötzlich auf der größten Bühne ihrer noch jungen Ultra-Cycling-Karriere. Was als mutiger Versuch ohne große Erwartungen beginnt, entwickelt sich zu einem echten Thriller: Mit akribischer Vorbereitung, fünf Trinkflaschen, einer Vorliebe für jede Menge Wechselgewand und dem festen Willen, trotz Schlafmangel, Halluzinationen und Sitzproblemen nicht nachzugeben, kämpft sie sich über Österreichs Pässe. Während die Favoritinnen hinter ihr jagen, fährt sie von Beginn an an der Spitze, verzichtet sogar auf den geplanten Schlafstopp und rettet am Ende einen hauchdünnen Vorsprung von nur 14 Minuten ins Ziel. Gemeinsam mit Straps und Flo spricht sie über emotionale Tiefpunkte, mentale Abgründe, Kabelbinder als unverzichtbares Rennmaterial, die Kunst des Packens und die Frage, warum man nach dem schlimmsten Rennen des Lebens trotzdem immer wieder an der Startlinie steht. Ein ehrliches, humorvolles Gespräch über Leidenschaft, Leidensfähigkeit und eine überraschende Europameisterschaft.
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Heute gibt es zusätzlichen Content! Diese Episode wurde bereits am 24.03.2023 veröffentlicht. Jeden zweiten Montag wird eine zeitlose und ausgewählte Episode noch einmal veröffentlicht. Du hast diese Episode schon gehört und keine Lust drauf? Dann ist es natürlich okay, wenn du sie ignorierst und dich auf die neue Episode am Donnerstag um 15:30 freust!
Robert Müller erzählt von seinem Erfolg beim 1550 Kilometer langen Transpyrenees Race. Als wahrer Radsport Purist und Verfechter der reinen Lehre, hat er sich zu den bestehenden (und durchaus strengen) unsupported Regeln noch zusätzliche selbst auferlegt: Er bleibt dauerhaft offline und informiert sich nicht über Zwischenstände, nimmt keine Quartiere in Anspruch und kauft sich kein Trinkwasser.
Es lief bei weitem nicht alles rund: die kürzest mögliche Strecke auf katastrophal schlechter Straße, ein ausgewachsener Hungerast und eine Schlafpause, die unabsichtlicherweise 8 statt 3 Stunden dauerte. Spätestens als Robert bemerkt, dass er verschlafen hat, rechnet er sich keine Chancen auf eine Top Platzierung mehr aus, doch im Ziel erlebte er bei der Antwort auf seine Frage: „What is my position?“ eine große Überraschung.
Nur eine Woche später stand auch schon der nächste Start bevor: Per Interrail Ticket ging es nach Süditalien. Mit der reparierten Gabel seines Einser-Rades, das mit 25mm Reifen und Felgenbremse für die dortigen Straßenverhältnisse sicher nicht die ideale Wahl war, ging es zum 2VS, dem Two-Volcano Sprint vom Vesuv zum Ätna.
Der Saisonabschluss beim „Across Andes“ in Südamerika wurde leider von einem Sturz überschattet, Roberts Wunden wurden erst nach einer wahren Tortur verarztet. Nach ein paar Tagen Pause konnte er aber immerhin seine Bikepacking Reise durch Patagonien antreten um schlussendlich in einer argentinischen Kneipe mit Fussball Fans den WM Titel der Gauchos zu feiern.
Robert Müller auf Instagram: @radbert_m
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Heute gibt es zusätzlichen Content! Diese Episode wurde bereits am 17.03.2023 veröffentlicht. Jeden zweiten Montag wird eine zeitlose und ausgewählte Episode noch einmal veröffentlicht. Du hast diese Episode schon gehört und keine Lust drauf? Dann ist es natürlich okay, wenn du sie ignorierst und dich auf die neue Episode am Donnerstag um 15:30 freust!
Unser liebster Stammgast ist wieder im Studio, diesmal aber live: Robert Müller kommt – luxuriös wie man ihn kennt – in seiner goldenen Stretch-Limousine, wird vom Chauffeur und einer Reihe Bodyguards über den roten Teppich ans Mikrofon geleitet. Oder so ähnlich. Eigentlich kommt er per Fahrrad nach einer kurzen Nacht am Salzburger Bahnhof mit seiner Packtasche zu einem Kurzbesuch nach Graz.
Straps und Flo möchten eigentlich über sein bisher spannendstes unsupported Rennen, das Transpyrenees, sprechen, wofür Robert mit dem dotwatcher „Rookie of the year“ Award geehrt wurde. Doch irgendwie gab es auch davor schon so viel zu erzählen, dass wir erst nach dem Race Around Niederösterreich, dem Race Across The Alps und dem Ultracycling Dolomitica zum eigentlichen Thema kommen.
Bei der Lockerheit, mit der Robert Müller über seine Rennen redet, könnte man fast vergessen, dass der Mann schon seit 25 Jahren Rennen auf der ganzen Welt fährt, pro Jahr 35.000 Kilometer trainiert und einfach ein Vollblut Rennfahrer ist. Trotzdem gibt es so viele Hoppalas und unterhaltsame Geschichten, die ihn dann doch als das enttarnen, was er eigentlich ist: Ein Top-Radsportler, der gar nicht so professionell ist, wie man denkt, aber trotz aller Missgeschicke unfassbar starke Leistungen abliefert. Last-Minute Reparaturen, Verspätungen vor dem Start, Navigationsfehler aufgrund von alten GPX Files oder eine gebrochene Gabel und daher ein Start mit einem Mietrad hindern ihn nicht daran, immer am Podium zu finishen und meistens sogar zu gewinnen.
Übrigens: Wer Robert Müller beim RATA begleiten möchte, darf sich gerne bei ihm melden. Chronischer Betreuermangel gehört genau so zu ihm, wie penible Vorbereitung bis ins letzte Detail.
Robert Müller auf Instagram: @radbert_m
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In dieser bunt zusammengewürfelten Episode greifen Flo und Straps jede Menge Feedback aus den letzten Wochen auf. Noch einmal geht es um die Diskussion rund um das Race Across America, vor allem um die Themen Sicherheit, Schlafstrategie und die Frage, warum Ultra-Rennen großteils ohne verpflichtende Pausen auskommen. Sie reden auch darüber, warum der Radsport in den USA heute kaum noch sichtbar ist und weshalb große Rennen wie das RAAM zunehmend mit Herausforderungen kämpfen. Danach richtet sich der Blick bereits auf das Transpyrenees Race, das mit einer beeindruckenden Startliste und anspruchsvollen Bedingungen für viel Vorfreude sorgt. Auch das Transcontinental Race kommt zur Sprache, etwa die ungewöhnlich hohe Zahl an Disqualifikationen und was hinter den Kulissen bei der Regelkontrolle passiert.
„Die Bikepacking Bande“ im Ultracyclingshop: https://www.ultracyclingshop.com/buecher-filme-spiele/buecher/
Vortragstermine Straps und Sitzfleisch Live-Podcasts: www.christophstrasser.at
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Mit zehn sieht Philip Handl seinen Vater vom Ötztaler Radmarathon heimkommen und beschließt, dass er auch einmal zu diesem Club gehören will. Mit zwölf landet er beim Racing Team Haiming auf dem Mountainbike, achtzehn Jahre später ist er Europameister im Ultracycling.
Dazwischen liegen elf Ötztaler, zwei Siege bei der Salzkammergut Trophy, zwei beim Race Across the Alps und eine Attacke mitten in der Nacht am Bernina - RATA Streckenrekord inklusive. Den Startplatz für das Race Across Austria zieht er bei einem Gewinnspiel, weil es beim Ötztaler nicht geklappt hat. Vier Wochen später fährt er 1.000 Kilometer von Nickelsdorf nach Feldkirch: ohne Auflieger, mit Rucksack, Gummibärli und Snickers, ohne Schlaf und vierzig Stunden lang paranoid am Tracker. Am Ende stehen 40:09 Stunden, Streckenrekord und EM-Titel vor Stefan Fettes und Robert Müller.
Philip erzählt vom Mohnstrudel in der Trikottasche, vom Sekundenschlaf in den Abfahrten, vom Filmriss am Hochtannberg und davon, warum dieses Rennen sein letztes auf diesem Niveau war.
Philip Handl auf Instagram: https://www.instagram.com/philip_handl/
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Nachdem Jeff Heusserer 2014 die Diagnose „Diabetes Typ I“ erhielt, hat sich in seinem Leben einiges geändert. Mit einer klugen Ernährungsumstellung kann er aber auf externe Zufuhr von Insulin verzichten und lebt im Alltag mit ketogener Ernährung, das bedeutet, dass seine Nahrung nur minimale Mengen an Kohlehydraten enthält.
Heute bekommen wir einen kleinen Crash-Kurs zum Thema Stoffwechsel, Kohlenhydrat-Bedarf und Fettverbrennung. Jeff ist nicht nur am Rad aktiv, sondern beschäftigt sich auch eingehend mit den wissenschaftlichen Hintergründen und hält Vorträge zum Thema „optimierte Fettverbrennung“.
Wie Jeff trotz Diabetes Typ I leistungsfähig bleiben und beachtliche Ausdauerleistungen erbringen kann, hört ihr in der heutigen Episode von Sitzfleisch.
Jeffs Blogs zum Thema: https://living-ofm.at/ und https://living-keto.at/
Die Aussagen von Jeff beruhen auf persönlichen Erfahrungen und dienen weder Beratung bzw. Coaching noch der Therapie oder Vorbeugung von Krankheiten und sind kein Ersatz für eine medizinische Beratung oder Behandlung. Das mögliche Anwenden dieser Aussagen oder Empfehlungen geschieht auf Risiko der HörerInnen! Ebenso sind VESPA Produkte nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern.
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