Reich durch Radeln – Podcast der velophilen Erfolgsgeschichten

Reich durch Radeln – Podcast der velophilen Erfolgsgeschichten

By Matthias BernoldSociety & CultureBusiness
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Reich durch Radeln – Podcast der velophilen Erfolgsgeschichten episodes

  • RdR: Roland Girtler
    Diesmal radeln wir mit Roland Girtler von der Antike bis in die Gegenwart. Wir reden mit dem unkonventionellen Soziologen, Ehrenkiberer und "Scholar in Gottes Weltuniversum" darüber, wie es kam, dass ein Zuhälter am Beginn seiner wissenschaftlichen Karriere stand und warum es für Feldforscher kein perfekteres Vehikel als das Fahrrad gibt...
    Er ist das Enfant Terrible der österreichischen Sozialwissenschaft. Wild, kontrovers, unkonventionell. Mit seinem Interesse für Randgruppen ist er immer für eine Überraschung gut; er erforschte Pfarrersköchinnen und Wilderer, Zuhälter und Adelige, Schmuggler und fahrendes Volk. Um die Regeln der Politischen Korrektheit schert er sich dabei wenig.
    Roland Girtler (Jahrgang 1941) ist nicht nur ein leidenschaftlicher Verfechter der qualitativen Methode in der Sozialforschung – und führt lange, wenig strukturierte Interviews, die seinem Gegenüber viel Raum zur Entfaltung geben – er nutzt für seine Forschungen mit Vorliebe das Fahrrad. Aus seiner wissenschaftlichen Arbeit sind zahlreiche Bücher entstanden.
    Wir haben mit dem emeritierten Professor, der in diesem Semester am Institut für Soziologie der Universität Wien die Lehrveranstaltung "Soziologie der Grenze: Flüchtlinge, Schmuggler und fahrendes Volk" hält, über Radfahrende und sonstige Randgruppen gesprochen.
    Der gebürtige Ottakringer erzählt uns auch, was es mit dem Titel "Ehrenkiberer" auf sich hat und warum ihn vor kurzem der Papst mit einem velophilen Segen erfreute...
    Viel Spaß!
    Hier eine Auswahl an Roland Girtlers Veröffentlichungen:
    42 min
  • RdR: Family goes Lastenrad
    Family-Logistik-Influencer Stephan Renner ist diesmal zu Gast im Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln". Er erzählt uns, wie ein Bakfiets genügt, um vier Kinder durchs Leben zu transportieren und wieviel Freude damit verbunden ist.
    Diese Folge unseres Fahrrad-Podcasts "Reich durch Radeln" widmet sich dem Thema Familien-Logistik: Wie erledigt mensch das tägliche Leben? Was tun, wenn Kinder auf die Welt kommen? Brauchen Familien wirklich ein Automobil?
    Alltagsspaß; Stephan mit Kind und Kegel
    Einer, der sich sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt hat, ist Stephan Renner, der seit einiger Zeit den Blog Familienrad.at betreibt. Stephan, Vater von vier Kindern, startete den Blog, als er mit seinem jüngsten Sohn in Karenz war. Auf seinem Blog sammelt er Links und Infos rund um die private Nutzung von Lastenrädern, sowie Testberichte und setzt damit Impulse für Lastenradlogistik.Damit nicht genug, möchte Stephan noch einen Verein gründen, der zum Thema Alltagslogistik Impulse setzt. Wer sich dafür interessiert und mitmischen will, kann ihn via Mail kontaktieren:  servus (at) familienrad.at
    Im Gespräch fiel noch der Hinweis auf Cycling without age (dt. Radeln ohne Alter) sowie die "Baseline Study", eine Studie von Cyclelogistics, die dem Lastenrad ein enormes Potential für die städtische Logistik attestiert und zeigt, wieviele Fahrzeugfahrten durch Cargo Bikes ersetzt werden können.Zum Thema Lastenradsharing hat Stephan das Lastenradkollektiv und Grätzlrad Wien genannt, bei beiden kann man sich in Wien Lastenfahrräder gratis oder gegen Spende ausleihen.
    27 min
  • RdR: Baugruppe “bikes & rails”
    Reich durch Radeln taucht in die Welt des kollektiven Bauens ein. Zu Gast im Studio sind diesmal Ingrid und Manuel der radaffinen Baugruppe "Bikes and Rails". Die beiden planen und realisieren zusammen mit anderen im neu entstehenden Wiener Sonnwendviertel ein leistbares und selbstverwaltetes Wohnprojekt. Wie schon der Name verrät dreht sich hier scheinbar alles rund ums Fahrrad und Öffis. Wieviel Fahrrad tatsächlich in "bikes and rails" steckt und wie man Immobilienhaie um die begehrte Beute bringt, erfahren wir von den beiden in dieser Sendung...
    Beipackzettel zur Sendung in Stichworten:
    Im Jahr 2014 fand sich eine Gruppe von Menschen zusammen, die ein selbstverwaltetes Wohnprojekt in Wien gründen wollten.
    Mit ihrer Projekteinreichung zum „Leben am Helmut-Zilk-Park, Hauptbahnhof Wien"-Wettbewerb waren sie erfolgreich und begannen mit der Realisierung des kollektiven Wohnprojektes.
    "bikes and rails" ist ein nahezu autofreies Wohn-Konzept, im Ostteil des Wiener Hauptbahnhof Areals, dem Gewerbe, Community und Fahrradinfrastruktur beinhalten soll.
    Derzeit befindet sich das Haus in Bau: Der Keller ist bereits fertig. Derzeit entsteht das 150 Quadratmeter große Erdgeschoss  Das Passivhaus in Holzriegelbauweise soll bei geplanter Fertigstellung 2020 18 Wohneinheiten umfassen.
    Unsere Gäste sprechen über das Konzept Baugruppe und über die Entstehung und Besonderheiten des Projektes; Herausforderungen im Gruppenprozess und wie man mit ungewöhnlicher Finanzierung und Organisationsstruktur Immobilien aus dem Freien Markt herausnimmt, um langfristig leistbaren Wohnraum zu schaffen. Manuel und Ingrid erzählen außerdem vom neuen Stadtteil und dass dieser am Ende doch nicht so verkehrsberuhigt und autofrei wird, wie anfangs gedacht.
    Selbstverwaltete Wohnhausprojekte sind in Österreich noch selten, werden aber immer häufiger. In Deutschland gibt es einige Projekte die vom Mietshäusersyndikat gebündelt sind und durch innovative und alternative Finanzierungsmethoden aufhorchen lassen. In Österreich sind eine Handvoll Projekte realisiert oder am Entstehen, die vom Kollektiv Habitat mitgetragen werden.
    Mehr über das Wohnprojekt "bikes & rails" findet ihr auf https://www.bikesandrails.org/wp/
    Die Gewerbefläche im Erdgeschoß, für die sich die Baugruppen-Mitgliedereine Fahrrad-Café mit Werkstatt wünschen, sucht noch einen Betreiber bzw. eine Betreiberin.
    34 min
  • RdR: Mit Extrem-Radler Michael Strasser
    Reich durch Radeln besucht Extrem-Radler Michael Strasser in seiner Wohnung in Wien. Nach seiner Rückkehr von der Ice2Ice-Tour unterhalten wir uns mit ihm über sein Geschäftsmodell, Tricks zum Durchhalten und darüber, wie sich Weltrekord-Versuche und Sexualität vertragen...
    Seit mehr als zehn Jahren widmet sich Strasser voll und ganz dem Radsport. Bei seinen bekanntesten Projekten durchquerte der studierte Architekt Russland, Afrika und – gerade eben – Nord- und Süd-Amerika von Norden nach Süden. Mit jedem seiner Projekte stellte Strasser einen neuen Weltrekord auf. Die beeindruckenden Eckdaten zum kürzlichen "ICE 2 ICE"-Projekt kann man sich hier ansehen.
    Wir haben Michael Strasser befragt, wie er seine Abenteuer plant, durchführt und vermarktet. Lesenswert: Sein im Eigenverlag erschienenes Buch zum Afrika-Weltrekord.
    Michi gibt im Interview auch Einblick was ihn antreibt, wie glücklich man sich schätzen darf, gesund auf ein Rad steigen zu können und wofür er mit seinen Vorhaben Geld sammelt.
    Mehr über Michael Strasser findet ihr auf www.strassermichael.at
    Einige Zitate aus dem Podcast-Gespräch:
     
    "Bei minus 4 grad in die feuchte Radelwäsche ist nur überschaubar lässig"
    "Hätte ich die Finanzierung nicht, würde ich die Sachen trotzdem machen"
    "Man muss schon ein ziemlich egoistischer Hund sein"
    "Bin ein schlechter Team-Sportler"
    "Die Zeiten, wo man sich mit einem Rucksack alleine auf den Weg gemacht hat, um Kontinentaldurchquerungsrekore zu brechen, sind vorbei"
    "Es gibt Momente, in denen ich lache, obwohl ich mir denke, eigentlich müsst ich heulen"
    42 min
  • RdR: mit Horst “Mister Inveloveritas” Watzl
    Seit 2013 Jahren veranstaltet Horst Watzl zusammen mit anderen die In Velo Veritas – Österreichs größtes Vintage-Radrennen im Weinviertel. In unserem Podcast erzählt uns Watzl, wie er überhaupt auf diese Idee gekommen ist, was für ihn den Reiz alter Fahrräder ausmacht und warum es sich auszahlt, die Schotterstraßen vor der Asphaltierung zu bewahren.

    Audio-Warnung:
    Dieses Interview haben wir noch mit dem "alten" Setup aufgezeichnet. Dadurch das Gefühl, Interviewer und Interviewter würden in einem Aquarium sitzen. Tun sie aber nicht. :) Auch dieses Gespräch haben wir in unserem Pop-Up-Studio im Argus-Shop aufgezeichnet...
    Einige gute Zitate:
    "Habe nie den Führerschein gemacht. Bewusst nicht"

    "Unsere Kinder sind am Rad groß geworden"

    "Beim Radfahren erreicht man das Ziel nie"
    Im Podcast genannte Radveranstaltungen:
    In Velo Veritas - 2019 am 16. Juni in Poysdorf Brevet Paris Brest Paris - der "Klassiker" unter den "Brevets" Super Brevet Wien Berlin Wien
    Buchtipp:
    Die Liebe zum Fahrrad von Paul Fournel
    Der schönste Pass:
    Cole de la Bonette
    Über diesen Podcast:
    In unserem neuen Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein.

    Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Isabella Klebinger. Die Musik stammt von MC Broko.

    Wir haben im alten Argus-Büro in der Frankenberggasse unser improvisiertes Studio errichtet, in  dem wir unsere Gästinnen und Gäste empfangen.

    Danke bei dieser Gelegenheit an Argus und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur kostenlos zur Verfügung stellen.

    Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an [email protected].
    Tonqualität:
    Wir bemühen uns, die Tonqualität immer weiter anzuheben. Wir sind allesamt keine Radio-Profis und experimentieren mit dem unterschiedlichsten Equipment. Bitte habt noch etwas Geduld mit uns, und verzeiht, wenn es hin und wieder etwas rauschig, blechern oder tönern klingt.
    27 min
  • RdR: Jumi – Die Käsesekte
    Diesmal im Fahrrad-Podcast Reich durch Radeln: Die Männer vom Käse-Shop Jumi, die ihre duftenden Köstlichkeiten mit dem Fahrrad-Anhänger ausführen...
    Diese Folge unseres Podcasts widmet sich Clemens und Veit vom Käse-Shop Jumi: Die beiden haben im – neuerdings – verkehrsberuhigten Abschnitt der Lange Gasse in der Wiener Josefstadt ihr Geschäft mit Käsespezialitäten aus der Schweiz. Große Jumi-Kunden – Restaurants und Spezialitäten-Geschäfte – werden mittels Carla Cargo-Lastenanhänger beliefert. In unserer Sendung sprechen Clemens und Veit über das Lastenrad als perfektes Transportmittel, über den Nutzen der Verkehrsberuhigung für Geschäftsleute und darüber, was die Käsemilbe auch für deinen Käse tun kann.
    Die Welt des Käse ist vielfältig. Wer den Shop in der Lange Gasse betritt, begreift bald, wie wenig er (oder sie) eigentlich über Käse weiß. Hier eine kleine Liste mit Käsesorten, die im Lauf der Sendung zur Sprache kommen:
    Abe Rot (Produkt von Jumi)
    Sein Ursprung liegt auf 1050 Meter über Meer in Rougemont. Der "Abendrot" wird in einer Bergkäserei in der Nähe von Gstaad hergestellt. Je nach Reifegrad weist dieser Käse einen unterschiedlichen Charakter aus. Im jungen Stadium hat er in der Mitte einen harten Kern und vom Rand her ist er schön cremig. Mit zunehmenden Alter wird der ganze Teig cremig. Nach ca. 12 Wochen weist er eine starke Intensität auf.
    Cantal
    (Quelle: Wikipedia) Der Cantal-Käse ist ein Hartkäse, der in der Region Auvergne in Mittelfrankreich hergestellt wird, insbesondere im Département Cantal (benannt nach dem Cantal-Gebirge) sowie in bestimmten angrenzenden Bezirken. Eine der ältesten Käsesorten Frankreichs stammt der Cantal aus der Zeit der Gallier. Es gibt zwei Arten von Cantal Käse. Cantal Fermier ist ein Bauernkäse aus Rohmilch. Cantal Laitier ist die kommerzielle, massenproduzierte Version aus pasteurisierter Milch; Beide müssen sich an die gleichen strengen Qualitätskontrollen halten. Cantal ist wie ein Zylinder geformt. Cantal wird aus roher oder pasteurisierter Kuhmilch der Salers-Rasse hergestellt.
    Der halbharte Käse reift mehrere Monate. Die Form ist massiv und der Käse hat ein weiches Inneres. Sein Geschmack, der an Cheddar erinnert, ist ein kräftiger, würziger Buttergeschmack und wird mit zunehmendem Alter intensiver. Ein gut gereifter Cantal hat einen kräftigen Geschmack, während ein junger Käse die Süße von Rohmilch hat. Das entkernte Aussehen der Kruste von Cantal Vieux ist ein Ergebnis der Aktivität von Milben. Es riecht nach Erde und Weideland und erinnert an das reiche Weideland der Auvergne, aus der es stammt...
    Salers
    (Quelle: Wikpedia)  Le Salers ist ein französischer Halbhartkäse aus der vulkanischen Region in den Bergen der Auvergne, Zentralfrankreich. Es ist ein gepresster, Rohmilch-Käse, der zwischen dem 15. April und dem 15. November aus Salers Kuhmilch hergestellt wird. Er ähnelt dem Cantal, der aus der gleichen Kuhmilch hergestellt wird, wenn er in den verbleibenden Monaten des Jahres mit Heu gefüttert wird. Schätzungen zufolge wurde er in dieser Region für mindestens 2000 Jahre hergestellt.
    28 min
  • RdR: Diesmal mit Radbotinnen-Weltmeisterin Orca
    Die Wiener Fahrradbotin Clara Felis alias Orca holte sich beim Cycle Messenger World Championship in Riga den Weltmeisterin-Titel. Und das gleich in zwei Disziplinen. Im Podcast spricht die radelnde Poetin über den Alltag als Radbotin, über die Literatur, die sie geprägt hat, und darüber, wie man – angesichts der herrschenden politischen Verhältnisse – den Mut nicht verliert.
    Vielfältige Interessen prägen die 32-Jährige: Clara "Orca" Felis spielt Fußball bei FC Mariahilf, fährt als Radbotin bei Hermes, arbeitet als Buchhändlerin im Lhotzkys Literaturbuffet. Sie dichtet, organisiert Poetry Slams und Botenrennen. Wenn man einen roten Faden in ihrem Leben finden will, dann vielleicht diesen: ihr Wille, konsequent ihr eigenes Ding durchzuziehen. Ohne Rücksicht auf Erwartungshaltungen.
    Die 26. Weltmeisterschaft der Fahrradboten fand heuer in Riga (Lettland) von 22. bis 26. August statt. Clara Felis holte sich dabei den Titel im Hauptbewerb sowie im Cargo-Race.
    Literaturempfehlungen von Orca: Käthe Reicheis: Wolfsaga; Tamora Pierce: Alana;
     
    Über diesen Podcast:
    In unserem neuen Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" (RDR) beleuchten wir velophile Erfolgsgeschichten. Wir sprechen mit Menschen, die durch das Radfahren reich geworden sind. "Reichtum" – so wir wir das verstehen – kann Reichtum an Geld oder an imateriellen Werten sein.
    Das Team von RDR besteht derzeit aus Matthias Bernold, Klaus Brixler und Isabella Klebinger.
    Wir haben im alten Argus-Büro in der Frankenberggasse unser improvisiertes Studio errichtet, in  dem wir unsere Gästinnen und Gäste empfangen.
    Danke bei dieser Gelegenheit an Argus und das österreichische Fahrradmagazin Drahtesel, die uns diese Räumlichkeiten und ihre Infrastruktur kostenlos zur Verfügung stellen.
    Wir freuen uns über euer Feedback und eure Kritik. Bitte an [email protected].
    29 min
  • Reich durch Radeln: Diesmal mit Fahrrad-Gastronomin Livia Palffy
    In dieser Folge von Reich durch Radeln sprechen wir mit Livia Palffy, der Gründerin des italophilen Rennrad-Restaurants "Ghisallo". Im Podcast-Gespräch erzählt uns Livia, wie es zur Gründung ihres Shop/Restaurants in der Schönbrunnerstraße kam. Warum Rennrad-Ästhetik und gutes Essen für sie zusammengehören. Und warum Fahrrad-Gastronomie nicht unbedingt zur Verkehrswende beiträgt...
    Das Gespräch haben wir in den Geschäftsräumen von Ghisallo aufgezeichnet, weshalb im Hintergrund manchmal Gläserklirren und Sesselrücken zu hören ist.
    Hier noch ein paar Bullet-Points und Weblinks zur Sendung:
    Der Name des Lokals geht – wie uns Livia in einem Telefonat nach dem Interview erzählt hat  – auf den Hügel Madonna del Ghisallo nahe der Ortschaft Magreglio in der Nähe des oberitalienischen Lago di Como zurück. Eine Marienerscheinung gab dem Hügel den Namen. Der Kontext zum Radfahren ergibt sich dadurch, dass der Giro di Lombardia und – immer wieder auch – der Giro d'Italia hier durchkommen. Laut Wikipedia (wer eine besser Quelle hat, bitte melden!) schlug ein ein örtlicher Priester – Ermelindo Vigano – schlug vor, die Madonna del Ghisallo zur Schutzherrin der Radfahrenden zu ernennen. Papst Pius XII. griff diesen Vorschlag auf – und schuf damit eine Art Pilgerstätte des Radfahrens. Seit dem Jahr 2000 befindet sich in Magreglio eine Fahrrad-Museum mit Fotos und Artefakten zum Rennradsport. Auch die Kirche ist – berichtet Livia – vollgeräumt mit Rennrädern und alten Rad-Trikots, die Rad-Sportler hier zurückließen.
    Adresse von Ghisallo: Schönbrunner Straße 97 in 1050 Wien. Ein Link zur Website findet sich hier. Das Sortiment besteht vornehmlich aus italienischen Marken wie Bianchi, Pinarello, Colnago und Wilier
    32 min

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Unser Podcast richtet sich an Menschen, die ohne Automobil leben wollen. Wir stellen Personen vor, deren Wirken, Wünschen und Arbeiten um das Radfahren kreist. Ihre Geschichten sollen nicht bloß…

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