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In dieser Folge sprechen wir mit Daniel Fau (CEO der TYPO3 GmbH) über den aktuellen Stand des Government Site Builder (GSB).
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Nachdem wir zuletzt vor allem über fehlende Ansprechpartner, 404-Links und Kommunikationshürden gestolpert sind, wollten wir genauer verstehen, wie GSB 11 technisch und organisatorisch aufgestellt ist.
Frühere Versuche wie GSB 10 setzten zwar auf Open-Source-Komponenten, blieben aber ohne echte Community-Anbindung. GSB 11 wird dagegen explizit als standardisiertes CMS auf TYPO3-Basis entwickelt – mit Fokus auf Sicherheit, Barrierefreiheit, Wartbarkeit und Automatisierung. Daniel verweist in diesem Zusammenhang auch auf Marktdaten wie den CMS Census, der TYPO3 insbesondere im Public-Sector-Umfeld stark positioniert.
Technisch liegt die Distribution auf OpenCoDE, der Open-Source-Plattform der öffentlichen Verwaltung. Das Projekt ist über die zugehörige GitLab-Instanz einsehbar; dort finden sich Distribution, Extensions sowie – seit 2025 – auch ein öffentlich verfügbares Default-Frontend. Releases erfolgen in regelmäßigen Zyklen, während die Roadmap transparent im Projekt hinterlegt ist.
Organisatorisch wurde GSB 11 in drei Losen ausgeschrieben: Produktentwicklung (Los 1), Betrieb (Los 2) und Migration/Relaunch (Los 3). Die Vergabe erfolgte im Rahmen des deutschen bzw. europäischen Ausschreibungsrechts (Kontext: TED – Tenders Electronic Daily, eVergabe). Das Gesamtvolumen liegt im dreistelligen Millionenbereich über mehrere Jahre – ein erheblicher Open-Source-Invest.
Für Bundesbehörden stehen sogenannte Mandantenentwicklungsoptionen (MEO) zur Verfügung: MEO 1 bedeutet weitgehend standardisierte Nutzung inklusive Hosting, Wartung und Sicherheitsprüfung (u. a. mit Bezug auf Prüfmechanismen im Umfeld des BSI), MEO 2 erlaubt weitergehende Anpassungen, bringt aber mehr Eigenverantwortung mit sich. Darüber hinaus bleibt das DIY-Modell möglich: Distribution herunterladen, selbst betreiben – Open Source eben.
Zielsetzung ist ein „One-for-All“-Ansatz im Sinne übergreifender Standardisierung (Kontext: IT-Planungsrat) statt individueller Neuentwicklung. Gleichzeitig diskutieren wir die Kommunikationsrealität rund um GSB 11: lange Vergabeprozesse, NDA-Sensibilität, vorsichtige öffentliche Aussagen – und die Frage, wie offen sich Open Source im öffentlichen Sektor anfühlen kann und sollte.
By Vanessa Otto, Peter Kröner, Hans Christian Reinl, Stefan Baumgartner, Christian »Schepp« SchaeferIn dieser Folge sprechen wir mit Daniel Fau (CEO der TYPO3 GmbH) über den aktuellen Stand des Government Site Builder (GSB).
Noch nichts vor am 28. Februar? 👀
Bei der State of the Browser 2026 erwarten euch Talks zu CSS Anchor Positioning, Accessibility jenseits von Checkbox-Compliance, der Temporal API, Performance, minimalistischen Web-Erlebnissen und sogar einem 2D-Scroller-Spiel im Browser 🎮✨
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Nachdem wir zuletzt vor allem über fehlende Ansprechpartner, 404-Links und Kommunikationshürden gestolpert sind, wollten wir genauer verstehen, wie GSB 11 technisch und organisatorisch aufgestellt ist.
Frühere Versuche wie GSB 10 setzten zwar auf Open-Source-Komponenten, blieben aber ohne echte Community-Anbindung. GSB 11 wird dagegen explizit als standardisiertes CMS auf TYPO3-Basis entwickelt – mit Fokus auf Sicherheit, Barrierefreiheit, Wartbarkeit und Automatisierung. Daniel verweist in diesem Zusammenhang auch auf Marktdaten wie den CMS Census, der TYPO3 insbesondere im Public-Sector-Umfeld stark positioniert.
Technisch liegt die Distribution auf OpenCoDE, der Open-Source-Plattform der öffentlichen Verwaltung. Das Projekt ist über die zugehörige GitLab-Instanz einsehbar; dort finden sich Distribution, Extensions sowie – seit 2025 – auch ein öffentlich verfügbares Default-Frontend. Releases erfolgen in regelmäßigen Zyklen, während die Roadmap transparent im Projekt hinterlegt ist.
Organisatorisch wurde GSB 11 in drei Losen ausgeschrieben: Produktentwicklung (Los 1), Betrieb (Los 2) und Migration/Relaunch (Los 3). Die Vergabe erfolgte im Rahmen des deutschen bzw. europäischen Ausschreibungsrechts (Kontext: TED – Tenders Electronic Daily, eVergabe). Das Gesamtvolumen liegt im dreistelligen Millionenbereich über mehrere Jahre – ein erheblicher Open-Source-Invest.
Für Bundesbehörden stehen sogenannte Mandantenentwicklungsoptionen (MEO) zur Verfügung: MEO 1 bedeutet weitgehend standardisierte Nutzung inklusive Hosting, Wartung und Sicherheitsprüfung (u. a. mit Bezug auf Prüfmechanismen im Umfeld des BSI), MEO 2 erlaubt weitergehende Anpassungen, bringt aber mehr Eigenverantwortung mit sich. Darüber hinaus bleibt das DIY-Modell möglich: Distribution herunterladen, selbst betreiben – Open Source eben.
Zielsetzung ist ein „One-for-All“-Ansatz im Sinne übergreifender Standardisierung (Kontext: IT-Planungsrat) statt individueller Neuentwicklung. Gleichzeitig diskutieren wir die Kommunikationsrealität rund um GSB 11: lange Vergabeprozesse, NDA-Sensibilität, vorsichtige öffentliche Aussagen – und die Frage, wie offen sich Open Source im öffentlichen Sektor anfühlen kann und sollte.

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