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Ich war einen Monat offline und habe mir die Rauhnächte und den Januar gegönnt für ein kleines Daheim-Winter-Retreat - soweit das möglich ist in einer offenen Dreizimmerwohnung mit nur einer Tür (Schlafzimmer), vier Mitbewohner*innen, darunter drei Kindern.
Der Jahresanfang - Januar, Februar - ist immer eine gute Winterschlafzeit: eine Zeit der Einkehr, der Besinnung, der Ruhe, des Nach-Innen-Schauens.
Wir gönnen uns das viel zu selten, nach wie vor sind für uns unser Gefühl für unseren Wert, unser Uns-Selbst-Spüren so sehr gekoppelt an das, was wir leisten, was wir erschaffen, produzieren oder für andere tun. So ein erzwungenes zur Ruhe kommen wie der jetzige Lockdown fühlt sich dadurch im ersten Moment immer ungewohnt und seltsam an: einsam oder nie allein, zuviele Anforderungen, die kaum unter einen Hut zu bekommen sind oder rein gar nichts zu tun, viel zu ruhig oder auch viel zu unruhig, wenn wir erstmal in Stille sitzen und bemerken, wieviele Gedanken, Bilder und Stimmen in uns rumoren.
In dieser Podcastfolge erzähle ich daher:
- wie wir den Lockdown als eine Art intensiven Retreat gestalten können
- wieso gerade die unangenehmen, ungewollten Gefühle, die dabei hochkommen, uns dabei zum Auge inmitten des Sturmes und somit zu tiefer innerer Ruhe führen können
- wie wir im Allein-sein das All-Eins-Sein erfahren können
- was mir hilft, die Rückzugsmonate am Jahresanfang fruchtbar und nährend zu gestalten
- warum Liebe und innerer Frieden & Freiheit immer bei und in uns selbst ihren Ursprung haben und wie uns das in Stille sitzen hilft, damit in Kontakt zu kommen
Außerdem habe ich am Ende noch einen ganz kurzen geführten Bodyscan aufgenommen, der dir als Einstieg ins tägliche Sitzen hilfreich sein kann (ab Minute 36).
-> Was ist für dich die große Herausforderung im Lockdown? Was hilft dir? Was ist deine Lieblings-Selfcare-Routine? Meditierst du täglich? Hast du Fragen zum Stillsitzen?
Schreib mir deine Gedanken und deine Erfahrungen damit auf Instagram @magdalenaschmidnoerr unter dem Post zu dieser Folge. Dafür ich bin ich immer ganz besonders dankbar und es inspiriert mich weiter zu machen. Wenn dir diese Folge gefällt, freue ich mich auch riesig wenn du mir eine Sternebewertung und/oder eine Rezension da lässt - wo auch immer du deine Podcasts hörst. Gerne teile auch die Folge, damit sie möglichst viele Menschen erreicht.
Und denk daran, den Podcast zu abonnieren, damit Du informiert wirst, sobald die nächste Folge erscheint.
Alles Liebe und Namasté
Deine Lena.
Mir kommen die Floskeln zu Beginn des Jahres oft eher schwer über die Lippen (oder durch die Finger - viele verschicken ja ihre Wünsche zum neuen Jahr per WhatsApp o.ä.). Ich tue mir einfach schwer mit diesen Sprüchen, die wir automatisch sagen, ich habe manchmal das Gefühl, das "sagt man halt so" und es steckt vielleicht gar nicht so viel dahinter. Sicher meinen es die meisten Menschen wirklich und ich will niemandem Oberflächlichkeit unterstellen, aber mir widerstrebt es manchmal einfach auf dieser Small Talk Ebene, auf der es ja zu recht oft bei flüchtigen Begegnungen bleibt, so etwas profundes zu wünschen.
Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass das Jahr noch nie nur froh gestartet ist in unserer Familie: es gibt IMMER Streit am 1.1. Das mag eine Menge Gründe haben, der Abend vorher ist meist sehr harmonisch, ereignisreich und schön, alle sind übermüdet oder haben ihren Schlafrhythmus gehörig verschoben, es herrscht nicht mehr die gleiche gespannte Einigkeit bezüglich der gemeinsamen Gestaltung des Tages wie am Nachmittag und Abend/Nacht vorher. Vielleicht ist es auch einfach unsere Art kreative Energien ins neue Jahr zu senden. Aber es könnte auch eine Katastrophe sein: wer will mit so einem Donnerwetter ins neue, frohe, friedliche, glückliche, erfüllte Jahr starten?
Aber letztlich ist auch der 1.1. ja ein Tag wie jeder andere: mit allen Chancen, Wundern, Emotionen, Möglichkeiten und Entwicklungen.
Deshalb mein Wunsch an dich, zu Beginn des Jahres, des Monats, der Woche, des Tages, dieses Momentes jetzt gerade, da du das hier liest: lass dich da sein, wo du bist. Mit allen Unzulänglichkeiten, allen Schwächen, allen Gefühlen, allen Fehlern, allen Freuden. Ohne dich zu verstecken, ohne wegzugucken, ohne dich zu verurteilen, ohne dir dafür auch noch Vorwürfe zu machen.
Denn ja: wir können jeden Tag, jeden Moment neu wählen - gerne auch am 1.1.
In dieser Folge habe ich dir daher eine kleine geführte Reise aufgenommen. Diese Folge ist für dich wenn du
- in all dem Trubel nicht recht die Zeit gefunden hast, das letzte Jahr innerlich nochmal Revue passieren zu lassen
- keinen friedlichen, fröhlichen, gesunden Start in das Jahr hattest
- du nochmal von vorne beginnen willst
- du noch Groll, Ärger, unangenehme Erinnerungen an 2020 in dir trägst
- du nochmal auf 2020 zurückblicken und die schönen und dankbaren Momente Revue passieren lassen und verankern willst
- du mit einer anderen Energie in 2021 starten möchtest
- das später im Jahr hörst und Bedürfnis nach Rück- und Ausblick hast
Die Meditation hatte ich gar nicht so geplant, sie floß dann einfach aus mir heraus und sollte wohl in die Welt kommen ;-). Ich hoffe, sie hilft und gefällt dir.
Schreib mir gerne Deine Gedanken zu dieser Podcastfolge und Deine Erfahrungen damit auf Instagram @magdalenaschmidnoerr unter dem Post zu dieser Folge. Dafür ich bin ich immer ganz besonders dankbar und es inspiriert mich weiter zu machen. Gerne teile auch die Folge mit allen, die davon profitieren können.
Und denk daran, den Podcast zu abonnieren, damit Du informiert wirst, sobald die nächste Folge erscheint.
Alles Liebe und Namasté
Deine Lena
Ich bin so dankbar über all Eure Rückmeldungen, Euer Feedback, Euer Lob und Eure Kritik. Der Austausch mit Euch über diesen Podcast ist mir unglaubliche Inspiration und ich freue mich so sehr, dass wir auf diese Weise hier verbunden sind.
So ist auch die heutige Folge gleichsam von Eurem Input inspiriert wie auch etwas, das mich die letzten Wochen und Monate selbst sehr viel beschäftigt hat. Denn ich übe das, was ich hier im Podcast erzähle in erster Linie immer selber. Fast immer nehme ich eine Folge auf und höre sie ein paar Tage später - und da höre ich mich dann Sachen sagen, die ich gerade genau hören muss.
Ich versuche also zu praktizieren, zu üben, was ich predige und bin überzeugt, dass wir ohnehin in anderen immer nur unser Spiegelbild sehen können. Das wirklich zu begreifen ist so unendlich wichtig und auch so kraftvoll denn wir können andere nicht ändern - wir können nur bei uns selbst ansetzen. Und so können uns die Dinge, die wir in den Spiegeln, die uns andere vorhalten, erkennen helfen zu wachsen und uns zu weiten und somit die Veränderung in die Welt bringen, die wir uns so wünschen.
In dieser Folge erfährst Du daher:
- wie Du Achtsamkeit entwickeln kannst für das innere Urteilen und Bewerten, das uns ständig den Zugang zu unserem Ur-Gut-Sein verwehrt
- was hilft, den verkrusteten Schlamm um dieses Ur-Gut-Sein herum Schicht für Schicht abzutragen
- wie Du aus der Opferrolle in Deiner Beziehungen aussteigen und dich selbst empowern kannst
- wie tägliches (Dir selbst) Vergeben üben Dir hilft, mehr Mitgefühl für Dich und Deine Mitmenschen zu entwickeln
- warum manchmal ein Perspektivwechsel hilft
- warum "so bin ich halt" nie stimmt und wir deshalb immer wählen können, eingefahrene und immer wiederkehrende Streitsituationen herumzureißen
- wieso wir so selten die Großzügigkeit des Lebens erfahren sondern täglich hart daran arbeiten, die Welt in unsere eigene, uns vertraute Wirklichkeit zu pressen - auch wenn uns diese unglücklich macht
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Alles Liebe und Namasté
Deine Lena
Hier die in der Folge besprochenen Ressourcen für konkrete tägliche Üben ;-) :
Byron Katie / The Work: Judge your neighbor worksheet
https://thework.com/wp-content/uploads/2019/11/jyn_de_14jul2019_a4_form.pdf
Tara Brach / RAIN:
https://www.tarabrach.com/rain/
Magdalena Schmid Noerr / GLÜK:
https://magdalenaschmidnoerr.libsyn.com/22-inneren-frieden-mit-glk
Slow Sex Ressourcen:
Website und Buch "Einfach Liebe"
https://einfach-liebe.de
Diana Richardson - Slow Sex
https://www.loveforcouples.com/index.php?option=com_content&view=article&id=22&Itemid=119&lang=de
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So ist auch die heutige Folge gleichsam von Eurem Input inspiriert wie auch etwas, das mich die letzten Wochen und Monate selbst sehr viel beschäftigt hat. Denn ich übe das, was ich hier im Podcast erzähle in erster Linie immer selber. Fast immer nehme ich eine Folge auf und höre sie ein paar Tage später - und da höre ich mich dann Sachen sagen, die ich gerade genau hören muss.
Ich versuche also zu praktizieren, zu üben, was ich predige und bin überzeugt, dass wir ohnehin in anderen immer nur unser Spiegelbild sehen können. Das wirklich zu begreifen ist so unendlich wichtig und auch so kraftvoll denn wir können andere nicht ändern - wir können nur bei uns selbst ansetzen. Und so können uns die Dinge, die wir in den Spiegeln, die uns andere vorhalten, erkennen helfen zu wachsen und uns zu weiten und somit die Veränderung in die Welt bringen, die wir uns so wünschen.
In dieser Folge erfährst Du daher:
- wie Du Achtsamkeit entwickeln kannst für das innere Urteilen und Bewerten, das uns ständig den Zugang zu unserem Ur-Gut-Sein verwehrt
- was hilft, den verkrusteten Schlamm um dieses Ur-Gut-Sein herum Schicht für Schicht abzutragen
- wie Du aus der Opferrolle in Deiner Beziehungen aussteigen und dich selbst empowern kannst
- wie tägliches (Dir selbst) Vergeben üben Dir hilft, mehr Mitgefühl für Dich und Deine Mitmenschen zu entwickeln
- warum manchmal ein Perspektivwechsel hilft
- warum "so bin ich halt" nie stimmt und wir deshalb immer wählen können, eingefahrene und immer wiederkehrende Streitsituationen herumzureißen
- wieso wir so selten die Großzügigkeit des Lebens erfahren sondern täglich hart daran arbeiten, die Welt in unsere eigene, uns vertraute Wirklichkeit zu pressen - auch wenn uns diese unglücklich macht
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Alles Liebe und Namasté
Deine Lena
Hier die in der Folge besprochenen Ressourcen für konkrete tägliche Üben ;-) :
Byron Katie / The Work: Judge your neighbor worksheet
https://thework.com/wp-content/uploads/2019/11/jyn_de_14jul2019_a4_form.pdf
Tara Brach / RAIN:
https://www.tarabrach.com/rain/
Magdalena Schmid Noerr / GLÜK:
https://magdalenaschmidnoerr.libsyn.com/22-inneren-frieden-mit-glk
Slow Sex Ressourcen:
Website und Buch "Einfach Liebe"
https://einfach-liebe.de
Diana Richardson - Slow Sex
https://www.loveforcouples.com/index.php?option=com_content&view=article&id=22&Itemid=119&lang=de
Eine Vorteil hat es, dass die Yogastudios geschlossen sind: wir können - und müssen - uns mehr unserer eigenen, täglichen Praxis widmen. Denn so wohltuend und wichtig Yogaunterricht ist, das wahre Wachstum und Verständnis im Yoga kommt beim täglichen Üben daheim. Wir sind also jetzt gefordert, unseren inneren Schweinehund zu überwinden und ganz genau hinzuspüren: Was tut mir gut? Wieviel Ehrgeiz ist gesund und braucht es für Veränderung? Wann darf ich etwas eher einfach passieren lassen? Das kann uns kein*e Lehrer*in der Welt beibringen, das können wir immer nur für uns selbst austrahieren und herausfinden. Aber: wie finde ich den Einstieg in meine tägliche Praxis daheim? Muss ich etwas beachten? Welche Asanas übe ich denn dann?
Diese Fragen bekomme ich immer wieder geschickt und gestellt und in dieser Folge beantworte ich sie. Du erfährst:
- welche Arten von Asanas es gibt
- nach welcher Logik im Iyengarunterricht Schwerpunkte gesetzt werden
- wie Du tägliches Üben zu Deiner Gewohnheit machst
- warum es sinnvoll ist, mit weniger zu beginnen
- was daily poses sind
- und warum Du einfach anfangen solltest.
Schreib mir gerne Deine Gedanken und Erfahrungen auf Instagram @magdalenaschmidnoerr unter dem Post zu dieser Folge. Dafür ich bin ich immer ganz besonders dankbar und es inspiriert mich weiter zu machen. Gerne teile auch die Folge mit allen, die davon profitieren können.
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Alles Liebe und Namasté
Deine Lena
Ich stell mir vor, wir brauchen gerade nicht noch mehr. Nicht noch mehr Input, nicht noch mehr für den Kopf. Jetzt gerade geht es darum, zu fühlen. Zu spüren, dass wir tief in uns eine unendlich tiefe Quelle von Liebe und Frieden haben, auf die wir jederzeit zugreifen können. Und obwohl wir so gerne in dieser Tiefe baden und uns den Zugang zu diesem inneren Frieden immer wünschen, gehen wir den Weg dahin so ungern. Denn dahin führen uns Gefühle, die wir nicht gerne fühlen. Scham, Trauer, Angst, Wut. Aber es lohnt sich. Immer und immer wieder.
Daher ohne weitere Worte hier diese Folge mit einer geführten Innenschau und GLÜK.
Wie immer freue ich mich riesig über Dein Feedback und wenn Dir die Folge gefällt über eine Bewertung auf iTunes oder wo auch immer Du Podcasts hörst.
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Alles Liebe und Namasté
Deine Lena.
Ich stell mir vor, Zwei- und Dreizehnjährige sind schrecklich missverstanden. Bedauernswerte Begriffe wie "Terrible Twos" oder "Pubertier" zeugen davon. Ich bin überzeugt, dass beide Lebensabschnitte Zeiten großen Wachstums sind, voller Umbrüche hin zu mehr Selbstwirksamkeit und Eigenständigkeit. Natürlich ist dies im Idealfall das gesamte Leben lang der Fall, aber bestimmte Schwellen, die wir überschreiten, fallen besonders auf.
Ich habe drei Kinder im Alter von 13, 10 und zwei Jahren. Alle drei erleben immer wieder Phasen von geballtem Wachstum - und ja, auch immer begleitet von heftigen Wachstumsschmerzen.
Daher rede ich in diesem Podcast darüber,
- warum wir Kinder (exemplarisch Zwei- und Dreizehnjährige) so oft missverstehen
- wie wir Eigenständigkeit bei Kindern fördern - und uns das Leben (mit ihnen) erleichtern
- warum dazu gehört, ihren Wunsch nach Selbstwirksamkeit und Problemlösung zu respektieren und Raum (und Zeit) zu geben
- weshalb das auch eine Übung in eigener Präsenz ist
- wie wir Konflikte mit unseren Kindern für unser eigenes Wachstum nutzen können
- warum "das macht man so" Alarmstufe rot ist
Ich hoffe, diese Folge inspiriert Dich, Deinen Umgang mit (Deinen) Kindern zu reflektieren und die darin versteckte Chance auf eigenes Heilen und eigenes Wachstum zu ergreifen.
Wie immer freue ich mich riesig über Dein Feedback und wenn Dir die Folge gefällt über eine Bewertung auf iTunes oder wo auch immer Du Podcasts hörst. Schreib mir gerne was Dir besonders gefallen hat und welche Tipps Du hast im Umgang mit Kindern, die Dir geholfen haben und was Du dabei über Dich gelernt hast auf Instagram @magdalenaschmidnoerr unter dem Post zu dieser Folge. Dafür ich bin ich immer ganz besonders dankbar und es inspiriert mich weiter zu machen. Gerne teile auch die Folge mit allen, die davon profitieren können. Und denk daran, den Podcast zu abonnieren, damit Du informiert wirst, sobald die nächste Folge erscheint.
Alles Liebe und Namasté
Deine Lena.
Der Herbst ist eine wunderbare Jahreszeit. Golden. Tiefrote, orange Blätter, blauer Himmel, gemütliche Abende. Die Bäume werfen ihre Blätter ab und auch die Tierwelt bereitet sich auf den großen Rückzug vor. Nur wir Menschen machen auf Immer-weiter-Funktionieren und der Herbst ist oft eine sehr arbeitsintensive, hektische und für viele auch emotional-psychisch eine schwierige Jahreszeit. Obwohl es für die Natur um uns herum völlig normal und natürlich ist, mit den zyklischen Veränderungen im Laufe des Jahres, des Lebens, der Zeit zu gehen, sträuben wir uns dagegen, wenn wir in Phasen kommen, in denen wir nicht funktionieren, uns nicht leistungsfähig fühlen, träge sind, negative Gedanken und Gefühle haben, uns nicht auf die Positiv-denken-Norm hochfahren können.
So kennen viele von uns Herbstdepressionen, depressive Verstimmungen und Zustände. Dazu gleich vorneweg: wenn Du Dich am Anfang oder in einer Depression wiederfindest: es ist normal, es ist viel häufiger als Du denkst und hol Dir professionelle Hilfe. Es gibt so viele Gründe und Hintergründe für Depression und wie alle Herausforderungen in unserem Leben, ist es immer eine Chance ein Stück zu heilen, ein Stück zu wachsen. Aber manches geht nicht alleine und gerade in ganz konkreten Situationen ist professionelle Hilfe richtig und wichtig. Zumal wir uns in Depression sowieso derart allein fühlen und uns vielleicht auch noch verurteilen, dass wir uns so fühlen, es ablehnen und einfach nur wollen, dass es bald wieder vorbei ist.
Aber immer Funktionieren zu wollen, immer gut gelaunt und sich gut fühlend zu sein wäre wie ein Baum, der sich dagegen stemmt seine Blätter abzuwerfen. Sicherlich haben wir auch unter den Menschen Nadelbäume, die mit ihrer Beständigkeit erfreuen - aber im Herbst erfreuen uns gerade die sich buntfärbenden Bäume und der Nadelbaum würde sonst den Winter nicht übersteht. Im Frühling dafür blüht er dann wieder strahlend aus vollster Kraft und trägt wunderbare, köstliche Früchte. Wir haben nun mal nicht die Wahl ob Nadel- oder Laubbaum - und können daher nur lieben lernen, was ist. Und wenn wir lernen und üben, uns diesen Rückzug zu gönnen und unser Leben mehr nach diesem zyklischen Fluß ausrichten, helfen wir vielleicht anderen, auch zu ihrer Natur zu stehen und danach zu leben.
Daher erzähle ich in dieser Podcastfolge, was vielleicht hilft, diesen Herbst gut für Dich selber zu sorgen:
Natürlich hilft auch hier GLÜK, um wieder Glück zu spüren. Aber darauf gehe ich dieses Mal nicht näher ein, dazu habe schon ausführliche Folgen aufgenommen.
Ich wünsche Dir, dass Du gut sorgen kannst für Dich diesen Herbst und tief in Dir Dein goldenes Gut-und-in-Ordnung-Sein spüren kannst. Sei liebevoll und mitfühlend mit Dir und lass Dich sein, wie Du bist.
Wie immer freue ich mich riesig über Dein Feedback und wenn Dir die Folge gefällt über eine Bewertung auf iTunes oder wo auch immer Du Podcasts hörst. Schreib mir gerne was Dir besonders gefallen hat, wozu Du noch Fragen hast oder was ich gerne noch vertiefen soll auf Instagram @magdalenaschmidnoerr unter dem Post zu dieser Folge. Dafür ich bin ich immer ganz besonders dankbar und es inspiriert mich weiter zu machen. Gerne teile auch die Folge mit allen, die davon profitieren können.
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Alles Liebe und Namasté
Deine Lena.
Wenn Du mir schon länger folgst weißt Du, dass ich keine Freundin bin von "blinder Gefolgschaft" oder starren How-to Anleitungen. Gerade wenn es spirituelles und persönliches Wachstum geht, sind Schritt-für-Schritt Programme nicht nur Quatsch sondern sogar kontraproduktiv. So wie ich Wachstum verstehe und erlebe gehören Wachstumsschmerzen manchmal dazu - und sind das Tor zum größten Wachstumsschub und damit zu saftigsten Früchten. Daher glaube ich, dass wir uns wohl inspirieren und anleiten lassen können von anderen Menschen, die tatsächliche Arbeit aber müssen wir immer selber machen. Und das ist manchmal nicht leicht und oft ziemlich schwer.
So sehr ich weiß, was gut und richtig wäre für mich, oft sind alte Gewohnheiten stärker und fangen mich ein. Da hilft nur: liebevolles Mitgefühl für mich selber üben, wieder aufstehen und nochmal anfangen. So bietet uns jeder Morgen diese Möglichkeit, den Tag anders, bewusster, achtsamer, liebevoller, entspannter zu beginnen - und uns nicht zu verurteilen, wenn es uns doch nicht gelingt! Es ist wie beim Yoga üben - ein Spiel, ein ständiger Tanz, ein Hin und Her zwischen alte Gewohnheiten mit Tapas (Hitze) zum Schmelzen bringen lassen und damit den inneren Schweinehund überwinden auf der einen Seite und auf der anderen Seite liebevolle Achtsamkeit, Mitgefühl und Verständnis für unsere menschliche Unzulänglichkeit und Nicht-Perfektion. Vielleicht ist gerade das Aushalten dieser Widersprüche - zu wissen, wie es sein soll und wo wir hinwollen und zu erleben, dass es so noch nicht ist - eine der größten yogischen Übungen.
Daher erzähle ich in dieser Folge von meinem "idealen" Morgen, Tag und Abend. Ich starte meinen Tag gerne mit Meditieren, manchmal sucht mein Sohn genau dann, wenn ich aufstehen will, engen Körperkontakt - dann meditiere ich im Bett und übe Pranayama. Manchmal schaffe ich mein morgendliches Yoga"Programm" nicht, dann übe ich am Nachmittag auf dem Spielplatz oder während kleiner Arbeitspausen oder in der Mittagspause. Wenn wir dogmatisch werden, ist es das Gegenteil von achtsam. Wenn wir uns selbst verurteilen, weil wir nicht unseren Erwartungen gerecht geworden sind, ist es das Gegenteil von präsent-sein.
Deshalb erfährst Du in dieser Folge:
Die versprochenen Videos findest Du unter auf meinem YouTube Kanal (unter Magdalena Schmid Noerr), ich werde sie sobald ich es schaffe aufnehmen, bis dahin gibt es hier ein paar Herzensmeditationen und längere Sequenzen zum Mitüben:
https://www.youtube.com/watch?v=bTal2BtR3G4&t=9s
https://www.youtube.com/watch?v=nH4sxTsazzY&t=250s
Wenn Du in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis jemanden weißt, der/die auch gerne Inspiration für achtsame, gelingende Morgen- und Abendgestaltung hätte, teile die Folge super gerne!
Wie immer freue ich mich riesig über Dein Feedback und wenn Dir die Folge gefällt über eine Bewertung auf iTunes oder wo auch immer Du Podcasts hörst. Schreib mir gerne was Dir besonders gefallen hat, wozu Du noch Fragen hast oder was ich gerne noch vertiefen soll auf Instagram @magdalenaschmidnoerr unter dem Post zu dieser Folge. Dafür ich bin ich immer ganz besonders dankbar und es inspiriert mich weiter zu machen.
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Alles Liebe und Namasté
Deine Lena.
Der Podcast ist aus der Sommerpause zurück und ich freue mich so sehr, endlich wieder eine Folge mit Dir teilen zu können. Ich habe in den letzten Wochen so viel tolle Rückmeldung bekommen und darüber bin ich so unglaublich dankbar, es erfüllt mich mit Glück und motiviert mich weiter zu machen. Besonders freue ich mich immer über den Austausch mit Euch und so ist es mir ein besonderes Vergnügen, dass die heutige Folge von einer Hörerinnenfrage inspiriert ist: es geht um Eifersucht - und wie wir damit umgehen.
Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht was Leiden schafft. Und wie bei so vielen dieser Art nagender, rasender Gefühle, ist das eine völlig verständliche, universelle Reaktion auf vermeintliche Bedrohung. Das Leiden dabei entsteht, weil wir uns mit dem aufkommenden Gefühl (Eifersucht) vollkommen identifiziert fühlen und so nicht mehr rausfinden aus diesem (eifersüchtigen) reaktiven Zustand, der sich permanent selbst rechtfertigt und bestätigt und uns wie in einer Spirale mit sich nach unten (oder oben) zieht. Gleichzeitig können wir andere sowieso nicht ändern sondern immer nur bei uns selbst anfangen und müssen - besonders in der Liebe - immer auch ein Stück Vertrauen mitbringen.
In dieser Folge erfährst - und erlebst - Du daher:
- warum wir (evolutionär bedingt) bei Bedrohung nur noch einen sehr eingeschränkten Handlungsspielraum haben
- was in unserer modernen Welt die Spezifika von Fight, Flight, Freeze Reaktionen sind
- wie wir lernen und üben können, diese Zustände immer schneller und immer besser zu identifizieren
- wie wir aus der Identifikation mit unseren reaktiven Gefühlen (z.B. Eifersucht) aussteigen und so auch aus dem Leiden
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