Rotlichttherapie

Rotlichttherapie

By SWR3, Nina WorkhardTrue CrimePersonal Journals
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Rotlichttherapie episodes

  • Nina: Was tun, wenn ich weiß, dass mein Kumpel fremdgeht?
    Würdest du etwas sagen, wenn du weißt, dass dein Freund seine Partnerin betrügt? Und schlimmer noch: Wenn er oder sie dich in das Geheimnis einweiht und dich so zum Komplizen macht? Genau das ist Nina Workhard passiert und liegt ihr seit mehr als zehn Jahren schwer auf dem Herzen. In dieser Podcast-Folge holt Nina ihre Leiche aus dem Keller – aber ist es wirklich IHRE Leiche?
    Als Ninas Kumpel Carlos eine Fernbeziehung über Landesgrenzen hinweg mit Camilla beginnt, ist Nina skeptisch: Während Camilla denkt, sie und Carlos führen eine monogame Beziehung, leiht sich dieser hinter ihrem Rücken Ninas Auto, um sich mit seiner Affäre zu treffen. Nina findet das nicht gut, aber behält Carlos Geheimnis aus Loyalität ihrem Freund gegenüber für sich. Doch dann heiraten die beiden und auf einmal wird auch Camilla Teil von Ninas Leben.
    Plötzlich heißt Loyalität einem Freund gegenüber, eine andere Freundin zu hintergehen. Wie Nina mit diesem Loyalitätskonflikt umgegangen ist und wie die Geschichte weitergeht, erzählt sie Max und Roman in dieser Podcast-Folge. Wird Nina die Leiche endgültig begraben können?
    Wie hättet ihr in dieser Situation reagiert? Schreibt uns unter [email protected]
    35 min
  • Karriere-Coach Bernd: Wie schlimm sind „Job-Leichen im Keller“ wirklich?
    „Meine Leiche im Keller ist mein Job oder meine Lücke im Lebenslauf.“ – Das hören wir immer wieder von euch. Sei es der Transmann, der wegen seiner Geschlechtsumwandlung eine Zeit ausgesetzt hat, die Ärztin, die nicht mehr wie am Fließband funktionieren mag und der Sohn, der seine Eltern persönlich pflegen wollte. Oder Stripperin Kathi, die sagt: Ich liebe meinen Job, aber er ist so wenig anerkannt, dass ich mich nicht traue, ihn in meinen Lebenslauf zu schreiben. Sie weiß, dass sie diese Arbeit nur eine begrenzte Zeit machen will und fragt sich: Wie bestehe ich später ein Bewerbungsgespräch in einer Anwaltskanzlei? Wie gehe ich dort mit meiner Berufserfahrung im Rotlichtmilieu um?
    Um die Fragen zu beantworten, haben wir sie und Karriere-Coach Dr. Bernd Slaghuis im Doppelpack eingeladen. Letzte Woche hat Kathi von ihrem Job und ihren Plänen erzählt, das Abi nachzumachen und vielleicht zu studieren. Bernd unterstützt Menschen, die sich beruflich verändern wollen. Er hilft ihnen, sich darüber bewusst zu werden, was sie brauchen, um mit einer neuen Stelle wieder glücklich zu sein. Nina, Maximilian und Roman erörtern mit ihm zusammen Fragen wie: Welche Werte sind Arbeitnehmern am wichtigsten? Wann ist es okay, auch mal eine Sache abzubrechen? Warum sind Fluchtgedanken bei Frust oft der falsche Weg?
    Bernd sieht, dass sich viele Menschen für Lebenslauf-Lücken schämen und sie versuchen sie zu vertuschen. Er ist der Meinung, dass man sich damit selbst entwertet und dass die „Leichen“ dadurch erst entstehen. Stattdessen empfiehlt er, Kante zu zeigen, sich Stärken und vermeintliche Leichen bewusst zu machen und beides wertzuschätzen.
    Schreibt uns unter [email protected]
    Karriere-Blog Perspektivwechsel: 
    https://www.bernd-slaghuis.de/karriere-blog/
    Therapeutensuche: https://www.therapie.de/psyche/info/ und https://www.bptk.de/service/therapeutensuche/
    Suchtberatung: https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis
    Hilfe bei Kriminalität: https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/
    52 min
  • Stripperin Kathi: Die Lücke im Lebenslauf
    Werde ich mit diesem Lebenslauf jemals wieder eine Chance auf dem „normalen“ Arbeitsmarkt haben? Was sage ich beim Vorstellungsgespräch, wenn ich gefragt werde, was ich bisher gemacht habe? Diese Fragen stellt sich auch Stripperin Katharina, die in dieser Folge zu Gast ist, zusammen mit Karriere-Coach Bernd Slaghuis.
    Kathi ist 24. Sie findet das Rotlichtmilieu schon als Jugendliche interessant. 2020 bringt sie sich selbst Poledance bei, zieht in die Großstadt und arbeitet seitdem als Stripperin in einem Club. Die Arbeit macht ihr Spaß, sie ist bei Kolleginnen und Kunden beliebt. Nur wenige Menschen aus ihrem privaten Umfeld wissen von ihrem Job, wobei ihre sprichwörtliche Leiche im Keller wohl mehr mit den Erwartungen an sich selbst zu tun hat: Sie hat kein Abitur. Kathi tut sich schwer mit Schule im herkömmlichen Sinn, träumt jedoch davon, Jura oder Wirtschaftswissenschaften zu studieren und viel Geld zu verdienen.
    Hier kommt Karriere-Coach Bernd ins Spiel. Zusammen mit Maximilian, Nina und Roman schaut er diese und kommende Folge nochmal genauer auf Kathis Stärken und das Wertvolle an ihrer Berufserfahrung. Gemeinsam diskutieren sie über schädliche Seiten von Perfektionismus, über Drogenkonsum im Nachtclub und die richtige Denkweise eines potentiellen Arbeitgebers.
    Alle hoffen, dass Kathi es schafft, mit ihrem Lebenslauf ins Reine zu kommen. Das Stripperinnendasein und Doppelleben wird sie nicht beerdigen. Doch an ihrem Ziel, parallel dazu das Abitur zu machen, wird sie weiterarbeiten.
    Schreibt uns unter [email protected]
    Karriere-Blog Perspektivwechsel: 
    https://www.bernd-slaghuis.de/karriere-blog/
    Therapeutensuche: https://www.therapie.de/psyche/info/ und https://www.bptk.de/service/therapeutensuche/
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    Hilfe bei Kriminalität: https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/
    52 min
  • Lost nach dem Knast – die Schwierigkeit, nicht wieder rückfällig zu werden
    Als er nach 10 Jahren aus dem Gefängnis kommt, schwört sich Maximilian Pollux: Im ersten Jahr begehst du keine Straftaten! Doch in der legalen Welt ist er anfangs nur eine Nummer im Jobcenter, während er in der Unterwelt immer noch einen respektierten Namen hat.
    Er, der sich immer über Geld definiert hat, versucht sich als professioneller Pokerspieler. Er hat Erfolg bei Frauen, aber keinen beruflichen. Maximilian lernt seine heutige Frau kennen, die an ihn glaubt und das legale Leben verkörpert. Sie führen eine offene Beziehung, er will sie nicht wieder verlieren. Fast zeitgleich trifft er die verrückte Ginger, die ein großes Faible für kriminellen Lifestyle hat und den Bad Boy in ihm reizt. Er pendelt zwischen Frau und Junkie-Affäre, führt ein extremes Leben in Parallelwelten, das keinem der Beteiligten gut tut. Die Leiche in der Geschichte ist, dass er zu lange an der toxischen Beziehung zu Ginger festhält und es seiner Frau noch als menschliche Hilfe verkauft. Er weiß, er muss sich von Ginger trennen, um sich vom Gangster zu lösen.
    Nina und Roman fühlen mit. Zusammen stellen sie klar, wie wichtig Selbstwertsäulen sind. Denn ein Dealer ist nicht unbedingt süchtig nach Hasch, aber danach, gebraucht zu werden – wie jeder Mensch. Sie diskutieren die Fragen: Kann man von heute auf morgen den Schalter umlegen? Wie weit sollte Verantwortung für andere Menschen gehen?
    Maximilians beruflicher Erfolg konnte der Gangsterwelt irgendwann die Show stehlen. Er wollte der Macht der Drogen und seinem alten Leben entkommen und kann sich nun auch den späten Abschied von Ginger und seinem altem Selbstbild verzeihen.
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    Therapeutensuche: https://www.therapie.de/psyche/info/ und https://www.bptk.de/service/therapeutensuche/
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    52 min
  • Daniel: Kiezgröße mit Herz
    Zu Gast ist Daniel Schmidt, 38 und Betreiber des legendären Elbschlosskellers in St. Pauli, bekannt als härteste aber auch sozialste Kneipe Hamburgs. Er gräbt eine brutale Geschichte aus seiner Kindheit aus, die seine frühere Neigung zu Gewalt verständlicher macht und erzählt ehrlich und emotional über das Leben im Milieu und warum er heute ein positives Vorbild sein will.
    Auch wenn sein Vater Kneipenwirt ist und aussieht wie ein Zuhälter, wächst Daniel in einer behüteten Gegend Hamburgs auf. Von der liebenden Mutter bekommt er kaum Grenzen gesetzt, wechselt mehrfach die Schule, weil er sich nicht unterordnen kann und viel Prügel bezieht. Dann erleben er und seine kleine Schwester einen gewaltvollen Streit der Eltern mit. Die empfundene Todes- und Verlustangst traumatisiert beide.
    Das Verhältnis zum Vater bleibt für immer schwierig. Mit Beginn der Pubertät fängt Daniel an, sich Testosteron zu spritzen und hat seine Wut nicht mehr unter Kontrolle. Ab dem 18. Lebensjahr steht er im Elbschlosskeller hinterm Tresen und haut schon mal jemanden um, der seine Zeche nicht zahlen will. Ein Leben voller Hochs und Tiefs, Süchte und psychischer Probleme. Mit 30 beginnt er zu reflektieren und schreibt sein erstes Buch darüber.
    Nina, Maximilian und Roman sind tief berührt über Daniels schonungslose Offenheit und seine Fähigkeit, sich selbst und anderen zu verzeihen. Bei Daniel bleibt keine Leiche im Keller! Er hat verstanden, dass man Emotionales nicht verdrängen darf, damit es heilen kann. Was sein Onkel und Mentor ihm mitgegeben hat, ist zu seiner Mission geworden: Wenn du dich selbst nackig machst, kann dich kein anderer ausziehen!
    Schreibt uns unter [email protected].
    ODABS: Online Datenbank für Betroffene von Straftaten
    https://www.odabs.org/index.html
    nora - Notruf-App | Die offizielle Notruf-App der Bundesländer
    https://www.nora-notruf.de/de-as/startseite
    Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
    https://www.hilfetelefon.de/
    Hilfetelefon Gewalt an Männern
    https://www.maennerhilfetelefon.de/
    Hilfe nach Gewalt: https://weisser-ring.de/
    Jugendhilfeverein Sichtwaisen e.V.:
    https://www.sichtwaisen-ev.de/
    Therapeutensuche: https://www.therapie.de/psyche/info/ und https://www.bptk.de/service/therapeutensuche/
    Suchtberatung: https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis
    Hilfe bei Kriminalität: https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/
    Infos zu bipolarer Störung: https://www.ukbonn.de/psychiatrie-und-psychotherapie/klinisches-spektrum/bipolare-stoerungen/
    1 hr 17 min
  • Tina: Mutti, Männer, mutige Entscheidungen
    Diesmal daten wir Tina. Sie ist selbstständige Hebamme, zweifache Mutter und führt ein Doppelleben. Sie hat ihre Ehe verlassen. Unter anderem weil ihr Mann Computerspiele spannender findet als Sex, aber auch weil sie an seiner Seite automatisch die Rolle der Hausfrau und Mutter einnimmt, die ihren Mann versorgt wie ein großes Kind. Ein Dilemma, an dem viele scheitern.
    Sie hadert ein Jahr und geht, als sie erkennt, dass sie so keinen Spaß mehr am Leben hat. Trotz Trennung bleiben beide Freunde. Sie kümmern sich mit Hilfe der so genannten Nestlösung gleichwertig und ohne Drama um die Kinder – während jeder auch ein eigenes Leben führt.
    Das von Tina ist voller Dates. Das passt zu ihr, aber nicht zu ihrer katholischen Erziehung. Auch Freunde und Verwandte haben Probleme mit ihrem Lebensmodell und legen Tina damit eine Leiche in den Keller, die dort nicht hingehört. Es gibt kaum jemanden, mit dem sie über ihre Vergangenheit und ihre Vorlieben offen sprechen kann.
    Doch bei Maximilian, Nina und Roman kann sie alles raus lassen – ein mutiger Schritt. Sie sprechen über sexuelle Selbstbestimmung von Frauen, über die absolute Notwendigkeit von ehrlicher Kommunikation in Beziehungen und von Toleranz in Freundschaften. Gemeinsam machen sie ein Fenster auf für einen Lebensweg außerhalb der Norm und finden einen schönen Platz für die Urne der sprichwörtlichen Leiche.
    Fair trennen & gemeinsam erziehen inkl. Nestmodell:
    https://www.stark-familie.info/de/eltern/erziehen/betreuung-und-umgang-gestalten/
    Trennung und Scheidung:
    https://www.profamilia.de/themen/sexualitaet-und-partnerschaft/trennung-und-scheidung
    Therapeutensuche: https://www.therapie.de/psyche/info/ und https://www.bptk.de/service/therapeutensuche/
    1 hr 17 min
  • Erste sexuelle Erfahrung mit einem Jungen
    Romans erste sexuelle Erfahrung läuft anders als erwartet. Bis jetzt hat er darüber – außer mit seiner Frau – mit niemandem gesprochen. Die eigentliche „Leiche im Keller“ für ihn ist, wie er danach mit diesem Erlebnis und dem Thema Homosexualität umgegangen ist.
    Roman wächst in Berlin Tempelhof auf, ein hartes Pflaster für den schmalen 12-jährigen mit der dicken Brille. Nach der Schule flüchtet er vorm Stiefvater und dem Stress zu Hause und ist viel bei seinem besten Freund Duc zu Hause. Bei der vietnamesischen Großfamilie fühlt er sich wohl, sie zocken ab und zu auf der Konsole im Wohnzimmer. Bei einer Übernachtung am Wochenende kommt Duc ihm überraschend näher. Eigentlich ein schönes und spannendes Erlebnis. Doch am nächsten Tag befindet sich Roman wieder in seiner von toxischer Männlichkeit geprägten Welt und geht in Abwehrhaltung. Ab da will er der harte Junge von der Straße sein, lässt sich von der Homophobie in Hip-Hop-Texten mitreißen und beleidigt selbst queere Menschen.
    Maximilian und Nina steuern ihre Erfahrungen bei und gemeinsam versuchen sie zu ergründen, woher die Ablehnung und Feindlichkeit gegenüber Homosexualität kommt.
    Ein Umdenken findet bei Roman statt, als er beginnt, in der Beauty-Branche zu arbeiten und Leute kennenlernt, die offen homosexuell, bi und transgeschlechtlich sind. Sie werden Freunde. Damals erkennt er, dass er lange unfair war. Jetzt er hat den Mut gefunden, darüber zu sprechen, seine Leiche ans Licht zu holen und sich nun offen gegen Queerfeindlichkeit auszusprechen.
    Schreibt uns unter [email protected]
    Antidiskriminierungsstelle des Bundes: https://www.antidiskriminierungsstelle.de
    Lexikon der kleinen Unterschiede: https://www.bpb.de
    Therapeutensuche: https://www.therapie.de/psyche/info/ und https://www.bptk.de/service/therapeutensuche/
    Suchtberatung: https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis
    Hilfe bei Kriminalität: https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/
    45 min
  • Magdalena: Toxische Beziehung – Merkmale und Erkenntnisse
    Das ist Teil 2 zum Thema toxische Beziehung mit unserem Gast Magdalena. In Teil 1 erzählte sie die ganze Geschichte ihrer Liebe und wie sie sich dabei selbst verlor. Diesmal geht es um die Mechanismen hinter manipulativen und missbräuchlichen Beziehungen und wie man sie erkennen kann.
    Am Anfang ist da eine traumhaft schöne Kennenlernphase, in der sich der neue Partner extrem einfühlsam gibt, zu große Geschenke macht und viel zu schnell von Heirat und Kindern spricht. Ein Zustand, der bei der 16-jährigen Magdalena eine emotionale Abhängigkeit erzeugt, die der Wirkung starker Drogen ähnelt. Überschattet wird das durch den sechs Jahre älteren Mann zunehmend mit Eifersucht, Launenhaftigkeit, absurden Schuldzuweisungen, Lügen und Jähzorn. Magdalena vermeidet irgendwann alles, was ihn reizen könnte. Sie unterliegt seiner Willkür aus Belohnung und Bestrafung. Bis es zur angedrohten Gewalt kommt.
    Warum sie sich so lange immer wieder für das gewohnte Übel entschied, diskutiert sie mit Maximilian, Nina und Roman. Kann man erkennen, ob ein Partner lügt? Geschieht das unbewusst oder absichtlich und berechnend? Wo hört das Verständnis auf? Warum wäre eine Paartherapie in dem Fall wahrscheinlich sinnlos gewesen? Wie sollte man bei selbst verletzendem Verhalten oder Suiziddrohungen reagieren? Was tun, wenn man Gewalt erfährt, oder bei Freunden oder Bekannten miterlebt?
    Magdalena hat mit ihren nun 22 Jahren erkannt, dass kindlich naives Verhalten von beiden Seiten dazu beitrug. Sie schwört auf Therapie, hat gelernt, Grenzen zu setzen und ist an die Öffentlichkeit gegangen. Heute glaubt sie Taten mehr als Worten. Leider isoliert sie sich momentan noch sehr, muss ihre Leiche immer wieder ausgraben, damit sie nicht vergisst, dass sie existiert. Denn sie will sich nie wieder selbst aufgeben!
    Schreibt uns unter [email protected]
    Buchtipp zum Thema: „Keine Macht den Psychopathen – So befreien Sie sich von emotional traumatischen Beziehungen" von Jackson McKenzie
    Therapeutensuche: https://www.therapie.de/psyche/info/ und https://www.bptk.de/service/therapeutensuche/
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    1 hr
  • Magdalena: Toxische Beziehung – gehorchen bis zur Selbstaufgabe
    Zu Gast ist Magdalena, 22 Jahre jung und alleinerziehende Mama. Sie kommt aus einer toxischen Beziehung, in der sie Gewalt erlebt hat. Sie hat jemanden so sehr geliebt, dass sie sich selbst aufgegeben, keine eigene Persönlichkeit mehr hatte. Das ist ihre „Leiche im Keller“. In dieser Folge erzählt sie, wie es dazu kam.
    Als Kind fühlt sie sich nicht wirklich gesehen und geliebt. Der Vater wandert aus, als sie 12 ist, die älteren Geschwister ziehen aus und Magdalena bleibt mit ihrer berufstätigen Mutter allein. Mit 16 lernt sie über Freunde einen gutaussehenden, charmanten 22-jährigen kennen. Er überschüttet sie gleich am Anfang mit Liebeserklärungen. Sie ist glücklich und glaubt, ihren Seelenverwandten – „ihren Retter“ – gefunden zu haben. Sie ziehen schnell zusammen. Doch er ist sehr eifersüchtig und überwacht Magdalena, will sie ganz für sich haben. Er experimentiert mit Drogen, verprügelt vermeintliche Rivalen und flieht vor der Polizei nach Spanien. Magdalena gibt die Schule auf und geht mit. Was dann folgt, ist ein klassisches Beispiel für eine toxische Beziehung: Er isoliert Magdalena von Familie und Freunden. Phasen von völliger Ignoranz, Druck und Drohungen seinerseits wechseln mit Reue. Trotzdem wünschen sich beide ein Kind. Doch statt seine schwangere Freundin zu unterstützen, betrügt er sie, ein Kreislauf von Trennung und Versöhnung. Als ihr Sohn 1,5 Jahre alt ist und beide eigentlich getrennt sind, wird er gewalttätig, droht ihr mit dem Tod. Sie schafft es, ruhig zu bleiben, ihn anzuzeigen und erwirkt eine Gewaltschutzverordnung.
    Maximilian, Nina und Roman sind schwer betroffen. Welche Rolle spielt der Altersunterschied bei der Geschichte? Welche Alarmsignale in Hinblick auf Gewalt sollte niemand übersehen? Wie konnte es Magdalenas Ex immer wieder schaffen, sie und ihr Umfeld einzulullen? Weil es so ein wichtiges Thema ist und noch viele Fragen offen sind, geht es in der nächsten Folge weiter mit Magdalena.
    Buchtipp zum Thema: „Keine Macht den Psychopathen – So befreien Sie sich von emotional traumatischen Beziehungen" von Jackson McKenzie
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    1 hr 5 min
  • Nina: Das Ende der Scham
    Heute geht es um das Thema Scham. Davon ist Nina viel mitgegeben worden. Sie erzählt uns, wo das Gefühl herkam, was es mit ihr gemacht hat und wie sie es umwandeln konnte, in etwas Nützliches.
    Nina ist ihrer Familie als Kind nicht brav und feminin genug: Sie spielt mit Jungs und wird stark für ihre Optik kritisiert, als sie beginnt, ihren eigenen Stil zu entwickeln. Getönte Haare, Tattoos oder Piercings sind ein No-Go, sie soll sich dafür schämen. Andererseits schämt sie sich ehrlich für ihren alkoholkranken Vater. Zum Glück wird sie in der Schule geachtet, hat genug Köpfchen und zieht schon mit 16 daheim aus – ihre Rettung.
    Mit Roman und Maximilian spricht sie über das Gefühl, nicht zu genügen und die Weitergabe von Mustern innerhalb der Familie. Es geht um die Freiheit des Individuums und die Verantwortung von Eltern. Warum ist die Gefahr des Abrutschens in die Kriminalität so groß, wenn Eigenheiten eines Kindes nur mit Ablehnung beantwortet werden? Welche alternativen Reaktionsmuster hat Nina kennen gelernt? Und wie kann sie ihre schmerzliche Erfahrung heute positiv für ihre Arbeit nutzen?
    Eine sogenannte „Leiche im Keller“ ist mit Scham behaftet. Doch nicht alles, wofür man sich schämt, ist eine Leiche, stellt Maximilian fest. Entscheidend ist, ob man gegen eigene Werte handelt oder ob Scham vom Umfeld eingeimpft wird. Nina hat sich davon frei gekämpft, ertappt sich aber noch, dass sie bei Familienmitgliedern in alte Muster verfällt. Für sie überraschend: Sie ist demnächst zu einer Familienfeier eingeladen, obwohl sie anders ist als alle anderen.
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    52 min

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Was passiert, wenn eine Domina, eine Sexualtherapeutin und ein Psychiater gemeinsam über Beziehungen, Sexualität und mentale Gesundheit sprechen?

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