Rotlichttherapie

Rotlichttherapie

By SWR3, Nina WorkhardTrue CrimePersonal Journals
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Rotlichttherapie episodes

  • Tatjana: Essstörungen
    Gast Tatjana ist 32 Jahre alt und leidet seit zehn Jahren an Essstörungen verbunden mit Zwangs-, Angst- und Panikstörungen sowie Depression. Zur Behandlung ging sie nach einem langen Weg in eine stationäre Fachklinik. Was zunächst nach einer guten Idee klang, hat für sie leider nicht so gut funktioniert. Stattdessen fand Tatjana einen anderen Weg, um sich helfen zu lassen.
    Bereits in der Kindheit wurde bei Tatjana in der Familie das Essen und das Gewicht immer wieder thematisiert. Auch in der Schule wurde Tatjana Opfer von Mobbing, wegen ihres höheren Gewichts. Durch geregelten Ablauf bei ihrer Ausbildung und dann ihrer Arbeit nahm sie immer mehr ab.
    2013 lernte sie den Vater ihrer Tochter kennen und rutschte dann schließlich in die Magersucht und später in die Bulimie ab. Ihr Partner führte ein Doppelleben mit einer weiteren Frau und zwei Kindern und Tatjana war für ihn das „ Vorzeigepüppchen”. So entwickelte sich das Gefühl, immer schlanker werden zu müssen.
    Als Tatjana schwanger wurde, wollte sie ihr Kind behalten, der Vater aber nicht. Tatjana flüchtet, trennt sich und bringt ihre Tochter zur Welt. Durch ihre Tochter und schließlich eine neue Partnerin, geht es langsam bergauf. Nach verschiedenen therapeutischen Versuchen und negativen Erfahrungen in einer stationären Fachklinik, scheint die ambulante Tagesklinik die richtige Lösung für sie zu sein.
    Maximilian, Roman und Nina berichten von ihren eigenen Therapieerfahrungen und verstehen, dass es bei Essstörungen viel um Kontrolle geht. Außerdem wollen sie wissen, woran man bei sich selbst und anderen eine Essstörung erkennen und wie man als außenstehender helfen kann.
    Schreibt uns unter: [email protected].
    Hilfe bei häuslicher Gewalt:
    https://www.malteser.de/aware/hilfreich/richtig-verhalten-bei-haeuslicher-gewalt.html#c748847
    Frauen gegen Gewalt e. V. Hilfe & Beratung:
    https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/hilfsangebote.html
    Suchtberatung: https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis
    Hilfe bei Kriminalität: https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/
    Therapeutensuche: https://www.therapie.de/psyche/info/ und https://www.bptk.de/service/therapeutensuche/
    Hilfe in Lebenskrisen und bei Selbsttötungsgefahr: https://www.ak-leben.de/
    1 hr 20 min
  • Maximilian: Gefängnisausbruch
    Als Maximilian nach zwei Jahren Flucht schließlich in den Niederlanden geschnappt wurde, kam er zunächst in ein niederländisches Gefängnis. Da er wusste, dass er in wenigen Tagen schon in ein deutsches Gefängnis überführt werden soll, dachte er es sei eine gute Idee aus dem niederländischen Gefängnis auszubrechen.
    Der Plan war einfach: ein selbstgebautes Seil mit Enterhaken, ein kurzer Moment beim Hofgang und dann ab ins Tierheim den Hund holen und weiter auf Flucht. Maximilian schildert detailreich wie der Ausbruchversuch ablief und mit welchen harten Konsequenzen er endete.
    Roman und Nina hören gespannt zu und fragen sich, wie groß die Verzweiflung sein muss, damit man sich auf so einen waghalsigen Plan einlässt. Denn obwohl in Deutschland ein Gefängnisausbruch an sich nicht bestraft werden darf und im Laufe einer Haftstrafe sicherlich viele Häftlinge irgendwann darüber nachdenken, gibt es in Deutschland nur extrem wenige Ausbruchversuche. Maximilian erklärt warum: Ein Ausbruch läuft nie ohne sogenannte Begleitstraftaten ab, die natürlich offiziell bestraft werden. Außerdem setzt man Alles aufs Spiel - denn falls der Ausbruch gelingt, gibt es kein Zurück mehr zum alten Leben, keinen Kontakt mehr zur Familie und es wird ein Leben lang nach einem gefahndet. Und wenn man scheitert, wird man jahrelang dafür bestraft: Verlegung in eine andere Anstalt, Isolation, keine Privilegien mehr, kein Fernseher, keine Bewährung.
    So viel vorab: Nach Maximilians Geschichte fragen sich Roman und Nina, wie hart Konsequenzen für Häftlinge sein dürfen und ob Gewalt gegenüber Gefangenen überhaupt eine Option sein darf.
    Schreibt uns unter: [email protected] .
    Suchtberatung: https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis
    Hilfe bei Kriminalität: https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/
    Therapeutensuche: https://www.therapie.de/psyche/info/ und https://www.bptk.de/service/therapeutensuche/
    1 hr 23 min
  • Romina: endgültiger Schritt aus der Sucht mit bestandener MPU
    Zu Gast ist die 37-jährige Romina. Sie hatte die gute Idee, die Medizinisch-Psychologische Untersuchung bestehen zu wollen, um ihren Führerschein wieder zu bekommen. Das klingt bei ihrer krassen Drogengeschichte banal, doch erst als sie die Fahrerlaubnis verliert, wird ihr bewusst, dass sie von den Drogen loskommen muss, um nicht ihre komplette Freiheit zu verlieren. Als ihr dann das Jugendamt auch noch ihre Tochter abnimmt, schafft sie den Ausstieg aus der Abwärtsspirale.
    Denn davor, als 24-jährige Studentin hatte sie „Ideen“, die sich im Nachhinein als extrem ungut herausstellen, vor allem: sich mit einem heroinsüchtigen Mann einzulassen und selbst harte Drogen zu probieren. Oder später: die Beziehung trotz erlittener Gewalt retten zu wollen und nach dem Scheitern wieder bei ihrem Vater einzuziehen.
    Maximilian, Nina und Roman sind betroffen und wollen wissen: Wie kam es dazu, dass es Romina psychisch so schlecht ging? Was fehlte ihr? Warum war sie anfällig für den Mann, der ihr überhaupt nicht guttat? Die Drei verdammen die langen Wartezeiten für Therapieplätze und loben die Sozialarbeiter, die Romina nicht aufgegeben haben. Sie bekommt ihre Tochter zurück, macht jede Therapie, die sie kriegen kann und beginnt woanders ein neues Leben ohne Stoff und ohne Mann. Heute ist sie psychologische Beraterin für Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen und kann ihre schlimmen Erfahrungen positiv nutzen. Der Führerschein mit 18 war ein Riesending für sie, die Rückgabe des Führerscheindokuments nach bestandener MPU das Allergrößte, sozusagen ihr „Therapiediplom“.
    Schreibt uns unter [email protected].
    Hilfe bei häuslicher Gewalt:
    https://www.malteser.de/aware/hilfreich/richtig-verhalten-bei-haeuslicher-gewalt.html#c748847
    Frauen gegen Gewalt e. V. Hilfe & Beratung:
    https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/hilfsangebote.html
    Suchtberatung: https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis
    Hilfe bei Kriminalität: https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/
    Therapeutensuche: https://www.therapie.de/psyche/info/ und https://www.bptk.de/service/therapeutensuche/
    Hilfe in Lebenskrisen und bei Selbsttötungsgefahr:
    https://www.ak-leben.de/
    1 hr 25 min
  • Roman: Hochprozentiges am Arbeitsplatz
    Roman kam auf die tolle Idee, Rumkugeln mit zur Arbeit zu bringen. Es ist Weihnachtszeit und er arbeitet im Vertrieb, verkauft im Großraumbüro bei viel Lärm und Druck Handyverträge. Seine Frau Jenni liebt Weihnachten und hat zu Hause viel zu viele Rumkugeln produziert, ausnahmsweise mit Whisky statt Rum. Ohne sich über den Alkoholgehalt im Klaren zu sein, nimmt Roman eine ganze Dose mit ins Büro. Alle freuen sich und sind zunehmend gut drauf. Bis auf Romans Chef.
    In dieser unterhaltsamen Folge diskutieren Nina, Maximilian und Roman über leichtfertigen Umgang mit Alkohol und auch Cannabis. Wieviel Alkohol wird heute noch laut Statistik am Arbeitsplatz konsumiert? Welche Dosis sollten THC-unerfahrene Menschen nicht überschreiten? Roman geht mit seinem schlechten Beispiel voran, aber sagt heute, er würde sich vorher informieren und: Wir brauchen Konsumkompetenz zu jeglichen Substanzen!
    Schreibt uns unter: [email protected].
    Informationen rund um das Thema Alkohol, Alkoholkonsum & Alkoholsucht: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.

    Suchthilfeverzeichnis der Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.

    Bundesweite Sucht & Drogen Hotline telefonisch unter 01806 313031

    Online-Selbsthilfe-Portal der AOK

    Alkoholberatung „Kenn dein Limit!“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

    Bundesweites Sorgentelefon für Angehörige von Menschen mit Suchtproblemen unter 06062 / 607 67
    50 min
  • Nina: Mit 15 nachts ohne Fahrerlaubnis unterwegs
    Eine aus heutiger Sicht richtig schlechte Idee hatte Nina als Teenagerin. Im Alter von 14 bis 15 Jahren kann sie die Spannungen zu Hause kaum noch ertragen. Regelmäßig schleicht sich das taffe Mädchen mit der Punkerfrisur nachts aus dem Haus. Eines Abends verabredet sie sich per ICQ mit einem Kumpel fünf Dörfer weiter. Obwohl sie weder Führerschein noch Fahrpraxis hat, nimmt sie einfach den gammligen Motorroller aus der Garage und düst los. Als sie sich kurz vor Mitternacht mit 25 km/h den letzten Berg hochkämpft, taucht ein Polizeiwagen hinter ihr auf und zwingt sie zu halten. Weil sie minderjährig ist und keine Papiere dabei hat, stecken die Beamten sie ins Auto, um sie zu Hause abzuliefern. Die absolute Katastrophe für Nina. Sie bietet all ihre kommunikativen Fähigkeiten auf und erweckt bei einem der Polizisten den Eindruck, ihr Vater würde ihr Schlimmes antun. Und ist mit diesem Manipulationsversuch erfolgreich.
    Maximilian und Roman bewundern Ninas kühlen Kopf in Stresssituationen und staunen, wie die Prägung in Kindheit und Jugend schon zu ihrem heutigen Beruf als Domina beiträgt. Gemeinsam diskutieren sie über Flucht oder Lügen als Überlebensstrategie. Warum ist es anstrengend zu lügen? Und warum lohnt es sich mehr, ehrlich zu sich selbst und anderen zu sein? Obwohl Nina glimpflich davon gekommen ist, sagt sie heute: Das war eine richtig beschissene Idee. Und sie würde es nicht noch einmal machen. Fahren ohne Führerschein oder unter Substanzeinfluss ist absolut fahrlässig und kann ein Leben lang unglücklich machen, falls ein Mensch zu Schaden kommt.
    Ihr hört den Mitschnitt unseres Twitch-Streams. Bei Twitch waren wir damit am 19.7.24 live, unsere Podcaster von daheim aus, die Technik in Baden-Baden. An der Soundqualität werden wir weiter feilen. Wenn ihr wissen wollt, was wir für die Podcast-Folge rausgeschnitten haben, hier der Link zur kompletten Aufzeichnung aus Twitch: https://www.twitch.tv/videos/2201868024
    Schreibt uns unter [email protected].
    1 hr
  • Debbie: Dieser Podcast hat ihre Ehe gerettet!
    GJH-Podcast-Hörerin Debbie hatte die gute Idee, die Kommunikation mit ihrem Mann auf eine neue Ebene zu heben, nachdem sie erfuhr, dass ihr Mann heimlich bei einer Prostituierten war.
    Debbie geht es im Winter psychisch sehr schlecht. Im „Zombiemodus“ schafft sie es gerade noch, zur Arbeit zu gehen und sich um ihren Hund zu kümmern. Ausgerechnet in dieser Zeit ist ihr Mann beruflich stark unter Druck und wochenlang auf Seminaren. Ihre Beziehung leidet total. Sie leben am Wochenende stumm nebeneinanderher. An Sex ist nicht zu denken. Für Debbies Mann ein Problem: Er geht zu einer Prostituierten und will es seiner Frau für immer verschweigen. Doch unter Alkoholeinfluss gesteht er und rechnet damit, dass sie ihn verlässt. Aber Debbie reagiert anders. Wie schwierig der Weg war und ist, was für Lösungen die beiden gefunden haben, erzählt sie in dieser Folge.
    Nina, Maximilian und Roman bewundern Debbies Reflektiertheit. Sie diskutieren über die Kommunikation sexueller Bedürfnisse und den Umgang mit Geschlechtskrankheiten. Wo genau liegt die moralische Grenzüberschreitung und welche Alternativen gibt es, den Partner nicht zu betrügen? Debbies Idee, mit ihrem Partner zu sprechen, sich tief mit Bedürfnissen und Kommunikation auseinanderzusetzen, hat ihre Ehe gerettet. Inspiriert hat sie dazu dieser Podcast.
    Schreibt uns unter [email protected].
    Deutsche Depressionshilfe: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/start
    In dieser Podcast-Staffel könnt ihr live dabei sein, wenn wir die Folgen aufzeichnen. Auf der Video-Plattform Twitch https://www.twitch.tv/ard könnt ihr direkt eure Fragen ans Team stellen. Am Freitag, dem 19.7.24 von 20 bis 22 Uhr gibt’s den nächsten Twitch-Stream zum Eingrooven, ab September dann jeden Freitagabend.
    „Der Gangster, der Junkie und die Herrin“ beim BR Podcastfestival im Oktober 2024 in Nürnberg:
    https://www.br.de/unternehmen/inhalt/veranstaltungen/br-podcastfestival/index.html
    1 hr 13 min
  • Markus: Traumberuf Straßenmusiker
    Zu Gast ist der 25-jährige Markus, der die gute Idee hatte, Straßenmusiker zu werden. Ein Leben, dass er zurzeit mit Begeisterung und Klarheit lebt. Dabei waren für den ADHS-ler in der Schulzeit Drogen die große Versuchung und Gefahr.
    Der Junge braucht etwas zum Auspowern und hat musikalisches Interesse – das spüren seine Eltern früh. So beginnt Markus mit sieben Jahren Schlagzeug zu spielen. Seine erste Lieblingsband: die Ärzte. Er ist laut, stürmisch und braucht eine klare Linie, engen Lehrerkontakt. Auf dem Gymnasium gibt es das nicht mehr, er schreibt fast nur noch Fünfen, muss die 7. Klasse wiederholen und wechselt die Schule. Er raucht, kifft, später entdeckt er Ecstasy und Acid. Sein Freundeskreis ist mehr auf Konsum als auf Musizieren aus. Seine Eltern sind für ihn da, haben scheinbar aber keinen Plan. Und irgendwann dreht sich das Leben von Markus nur noch um Drogen. Als er das mit 18 bei einem LSD-Horrortrip erkennt, findet er den Weg zurück zur Musik.
    Mit Maximilian, Roman und Nina geht es um Fragen wie: Was haben die Eltern von Markus richtig gemacht? Warum hat er trotzdem Drogen genommen? Wie entsteht eine Paranoia und was wäre die Aufgabe eines Tripsitters? Markus hat herausgefunden, was er gut kann, was ihm Spaß macht und was ihm schadet. Er hat eine soziale Ader, liebt die Einfachheit und das Vagabundenleben – Eigenschaften, die gut zu einem Straßenmusiker passen. Jetzt, wo er seine Berufung gefunden hat, verdient er endlich Geld mit dem, was ihm Freude macht, startet durch mit Kursen und Auftritten. Viel Glück und Erfolg!
    Schreibt uns unter [email protected].
    Broschüre Rauschmittelkonsum im Jugendalter:
    https://www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Broschueren/Rauschmittelkonsum_im_Jugendalter.pdf
    Suchtberatung: https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis
    Drogen-, Gewalt- und Kriminalprävention im gesamten deutschsprachigen Raum: https://www.sichtwaisen-ev.de/
    „Der Gangster, der Junkie und die Herrin“ beim BR Podcastfestival im Oktober 2024 in Nürnberg:
    https://www.br.de/unternehmen/inhalt/veranstaltungen/br-podcastfestival/index.html
    1 hr 9 min
  • Rita: Vatersuche mit DNA-Datenbanken
    Rita dachte, es ist eine gute Idee, ihren Vater per Gen-Datenbank zu finden. Ihre Story hätte das Zeug für eine dramatische Krimi-Serie. Der Plot: Ritas Mutter Claudia ist schwer drogenabhängig und finanziert ihren Konsum mit Prostitution. Erst im 7. Monat wird entdeckt, dass sie schwanger ist. Sie macht sofort einen Entzug. Der Vater ihres Babys ist unbekannt. Doch die kleine Rita ist die einzige Afrodeutsche in einem weißen Umfeld und ihre Herkunft wird immer wieder in Frage gestellt. Als sie älter wird, will sie wissen: Wer ist mein Dad, aus welchem Land kommt er? Sie wird zur Detektivin in eigener Sache und beginnt eine aufwühlende Suche mit Hilfe internationaler DNA-Datenbanken.
    Roman und Maximilian kennen bzw. kannten ihre Erzeuger ebenfalls nicht, Nina hat ihre genetische Herkunft aus Neugier analysieren lassen. Sie sprechen darüber, wie Internet-DNA-Datenbanken funktionieren und welche Gefahren sie mitbringen. Worauf sollte man sich einstellen, wenn man selbst auf die Suche gehen will? Von welchen Vorstellungen sollte man sich verabschieden und warum?
    Obwohl die Recherche langwierig und mitunter frustrierend war, hat Rita ihre Idee nie bereut. Sie hat nun Klarheit über das Herkunftsland ihres Vaters und sogar zwei Cousinen gefunden. Das war wichtig für ihre Identität und Persönlichkeitsentwicklung. Neue Welten haben sich geöffnet, auch wenn sich der wahrscheinliche Vater bis heute verleugnet.
    Schreibt uns unter [email protected].
    Verwandtensuche mit DNA-Datenbanken:
    https://www.spenderkinder.de/verwandtensuche/verwandtensuche-mit-hilfe-von-dna-datenbanken-und-weiterer-werkzeuge/
    DNA-Datenbanken – Verbrechensaufklärung versus Datenschutz: https://katapult-magazin.de/de/artikel/vorfahren-gesucht-moerder-gefunden
    Therapeutensuche: https://www.therapie.de/psyche/info/ und https://www.bptk.de/service/therapeutensuche/
    Suchtberatung: https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis
    1 hr
  • Maximilian: Karrierestart als Profi-Pokerspieler
    Maximilian hatte die „gute Idee“, nach seiner Zeit im Knast, Pokerprofi zu werden. Denn im Gefängnis pokert er jeden Tag, verborgen vor den Vollzugsbeamten in wechselnden Zellen. Unter seinen Mitspielern – vom Kunsträuber, Heroinhändler bis zum Doppelmörder – sind gute, schlechte und unberechenbare Spieler. Es macht ihm Spaß, er hat den Durchblick und verdient für Knastverhältnisse viel Geld. In den Jahren wandelt sich Poker auch weg vom Gangster-Image zum anerkannten Sport. So kommt er auf die Idee, nach der Entlassung Profi-Pokerspieler zu werden, glaubt, wie gemacht zu sein für den Lifestyle. Kaum in Freiheit steigt er in das Online-Glücksspiel ein. Aber er stellt sehr schmerzhaft fest, dass es für ihn nicht wie erhofft funktioniert.
    Nina und Roman sind beeindruckt von so viel Selbstreflexion. Zusammen ergründen sie: Was macht die Faszination von Poker aus? Was ist der große Unterschied zwischen Live- und Onlinespiel? Warum hat es ein so hohes Suchtpotential? Welches Verhältnis zu Geld müssen die erfolgreichsten Profis haben? Woher weiß man, dass man drogen- oder spielsüchtig ist?
    Für Max war seine Idee im Nachblick keine gute. Er musste sich von seiner neu gewonnenen Identität verabschieden, weil er seine Fähigkeiten falsch eingeschätzt hatte. Doch wenn er es nicht versucht hätte, hätte er das unmöglich herausfinden können.
    Schreibt uns unter [email protected].
    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – Glücksspielsucht: Was können Angehörige tun? https://www.check-dein-spiel.de/hilfe-fuer-angehoerige/was-koennen-angehoerige-tun/
    Sascha Heilig: kostenloser Ratgeber zu Spielsucht:
    https://www.sascha-heilig.com/ratgeber
    Caritas – Fachstelle Glücksspielsucht:
    www.glueckspielsucht.de
    Spielsucht: Das sind Symptome und so können Sie helfen (MDR)
    https://www.mdr.de/brisant/ratgeber/spielsucht-hilfe-therapie-104.html
    Therapeutensuche: https://www.therapie.de/psyche/info/ und https://www.bptk.de/service/therapeutensuche/
    Suchtberatung: https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis
    Hilfe bei Kriminalität: https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/
    1 hr 8 min
  • Roman: Die peinlichste und beste Hochzeitsrede dank $ick
    Roman dachte, es ist eine grandiose Idee, seinen Freund Andre Welter alias „$ick“ seine Hochzeitsrede halten zu lassen. Ein Grimmepreisträger und Bestsellerautor! Highlight dieser Podcast-Folge ist diese Rede, gelesen von Nina Workhard und Maximilian Pollux.
    Nach 10 Jahren Zusammensein wollen Roman und Jenni heiraten. Roman ist dankbar, dass Jenni den größten Teil der Hochzeitsplanung übernimmt. Die Trauredner, die sie sich anschauen, sind entweder uncool oder verdammt teuer. Da fällt Roman sein Freund $ick ein – jemand, der gut quatschen kann und einwilligt. Dann am großen Tag, nach Standesamt in Neukölln, Fototermin und Flaniertour im Chevrolet trifft sich die Hochzeitsgesellschaft in der Partylocation. Dort wird es kurz ein wenig stressig. Dann beginnt $ick seine Rede und packt vor versammelter Verwandtschaft so viele Insider über Roman aus, dass der vor Scham im Boden versinken möchte. Doch vor allem seine Braut lacht sich total kaputt und alle feiern ausgelassen bis in die Morgenstunden. Auch wenn die Rede für Roman ein bisschen peinlich war, er würde $ick wieder engagieren.
    Ab dieser Podcast-Staffel könnt ihr live dabei sein, wenn wir die Folgen aufzeichnen. Auf der Video-Plattform Twitch könnt ihr direkt eure Fragen ans Team stellen. Anfangs machen wir das testweise, um uns einzugrooven. Ab September 2024 gibt’s den Twitch-Stream dann jeden Freitagabend.
    Schreibt uns unter [email protected].
    Link zum Mitschnitt dieser ungekürzten Folge bei Twitch:
    https://www.twitch.tv/videos/2171098486
    43 min

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Was passiert, wenn eine Domina, eine Sexualtherapeutin und ein Psychiater gemeinsam über Beziehungen, Sexualität und mentale Gesundheit sprechen?

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