Ich bin Lars Bertram von der becoss GmbH – und ich glaube: Wer heute im Vertrieb erfolgreich sein will, muss Prozesse smart denken und KI sinnvoll nutzen. Genau darum geht’s auch heute wieder.
Wenn ich zurückschaue, wie ich selbst mit dem Thema KI gestartet bin, dann war das erstmal ziemlich klassisch. Content Creation, Texte verbessern, schneller formulieren. Und ja – das war gut. Aber es war eben auch nur der Anfang.
Heute bin ich an einem ganz anderen Punkt. Und das liegt nicht daran, dass ich ein riesiges KI-Projekt angeschoben habe – sondern daran, dass ich mit kleinen Dingen angefangen habe, die greifbar waren. Die mir geholfen haben, ein echtes Verständnis dafür zu entwickeln, was möglich ist – und was Sinn macht.
Aktuell arbeite ich zum Beispiel daran, mein Angebotsmanagement zu automatisieren. Ich nutze ZephDesk als Buchhaltungssystem – und baue mir gerade einen KI-Agenten, der aus einer E-Mail-Konversation automatisch ein Angebotsdokument erzeugt. Nicht irgendwie, sondern richtig fundiert: mit passenden Positionen, Preisen, Formatierungen. So dass ich am Ende nur noch den Qualitätscheck mache – und nicht mehr Stunden über Angebote sitze.
Das ist ein typisches Beispiel für das, was ich meine: ein konkreter Use Case, der machbar ist, sinnvoll ist – und mich spürbar entlastet.
Und genau dazu möchte ich dich heute ermutigen. Wenn du KI im Unternehmen wirklich auf die Straße bringen willst, dann fang nicht mit der Vision vom KI-getriebenen Unternehmen an. Sondern mit einem Whiteboard oder einer Notizliste. Schreib auf: Welche Aufgaben nerven uns? Welche Prozesse sind überfrachtet? Wo verlieren wir Zeit – ohne Mehrwert?
Und dann priorisierst du: Was bringt schnellen Nutzen? Was ist kundennah? Was ist technisch überschaubar?
Hier drei Beispiele, die ich selbst erlebt habe – und die dich vielleicht inspirieren.
Erstens: Kundenfeedback analysieren. Lass dir von GPT automatisch E-Mails oder Supportanfragen zusammenfassen und clustern. Du siehst sofort, was häufig vorkommt – und kannst daraus gezielt Maßnahmen ableiten.
Zweitens: Kundentermine vorbereiten lassen. Statt dich durch zig Tools zu klicken, gibst du einem GPT-Modell ein paar Infos – und bekommst eine komprimierte Gesprächsvorbereitung. Spart Zeit und macht dich souveräner.
Drittens: Internes Wissen abrufbar machen. Pack deine Produktinfos, Preisdokumente oder Prozessbeschreibungen in ein PDF – und lass einen GPT-Agenten die Fragen deines Teams beantworten. Schnell, effizient, rund um die Uhr.
Das alles sind keine Sechs-Monats-Projekte. Aber sie verändern, wie du arbeitest. Und vor allem: wie dein Team über KI denkt.
Wenn du KI im Unternehmen voranbringen willst, dann fang bei dir selbst an. Mach kleine Projekte. Lerne viel. Und denk mit jedem Schritt ein Stück größer. Wenn du wissen willst, wie das in deinem Fall konkret aussehen kann, dann melde dich gern bei mir. Das war’s für heute mit Sales Snacks and AI Hacks – schön, dass du dabei warst.