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  • Palazzo Madama - Eine Reise durch die italienische Politik | 5. Das Sigmundskron der Lega

    Vorvergangene Woche traf sich die Lega im feudalen Castello di Giovenzano in der Provinz Pavia. Es war der Aufmarsch der alten Lega um den Gründer Umberto Bossi. Ein Hauptthema auf dieser Versammlung war der Föderalismus und die Bestrebungen für neue Regionalautonomien in Italien. Es sind vor allem der neue und alte Regionenminister Roberto Calderoli und der Landeshauptmann des Veneto, Luca Zaia, die seit langem aktiv am Ausbau der Autonomien und gegen den römischen Zentralismus arbeiten. Calderoli hat jetzt ein konkretes Projekt vorgelegt, mit dem mehrere neue Sonderautonomien bis Anfang 2024 in Italien konkret umgesetzt werden sollen. Dagegen regt sich nicht nur politischer Widerstand aus dem Süden, sondern auch innerhalb der Regierung Meloni werden diese Pläne mit Argusaugen beobachtet. Gerhard Mumelter schlägt in dieser Folge einen Bogen vom Castello die Giovenzano 2022 zur SVP-Kundgebung von Sigmundskron 1957.


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    8 min
  • Onde Lunghe: riflessi dal mondo | 3. Il Regno Disunito

    In questa puntata si guarda “dentro” alla crisi istituzionale del Regno Unito, ripercorrendone le principali tappe. Quella che sembra una crisi politica è una crisi di sistema, alla quale la Brexit ha inferto un colpo durissimo. Decisioni rischiose prese con leggerezza e la mancanza di strumenti istituzionali di garanzia di una costituzione solo politica hanno creato portato in un vicolo cieco da cui è molto difficile uscire.  


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    24 min
  • Freunde im Edelweiss - Notizen aus der Provinz | 5. Grüße an Arno: Das Déjà-vu der SVP-Spenderliste

    Sven Knoll hat vor zehn Tagen einen vermeintlichen Skandal um eine angebliche SVP-Spenderliste platzen lassen. Es ist in Wirklichkeit ein Giftcocktail, der bereits vor vier Jahren von Ingemar Gatterer & Co angerüht wurde. Schon damals wollte man die Landesregierung mit dieser Spenderliste zu Fall bringen. Es ging darum Arno Kompatscher zu verräumen.  All das geht es einer Reihe von abgehörten Telefongesprächen hervor. Dabei mischen neben Ingemar Gatterer, Mariano Vettori, Christoph Perathoner, Martin Alber, Andreas Pöder und Thomas Widmann mit. Am Ende schaffte man es aber nicht, die Dokumente in die Hand zu bekommen.

    Die Dokumentation einer Schlammschlacht, die vor vier Jahren begonnen hat und jetzt wieder akut geworden ist.

    Stimme: Waltraud Staudacher.Gitarre: Eric Siviero.


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    19 min
  • Sechsaugen-Gespräch: die aktuelle Debatte | 5. Ist die Pandemie wirklich vorbei?

    Mit Hubert Messner und Reinhold Perkmann.


    Der ehemalige Primar Messner zählte vor zwei Jahren zu den frühen Warnern. Die Pandemie dürfe nicht verharmlost werden, forderte er zu raschen und rigiden Maßnahmen auf. Reinhold Perkmann, Primar der Gefäßchirurgie am Bozner Krankenhaus, wandte sich vehement gegen den Südtiroler Sonderweg, Skifahren in der Pandemie. Beide, Perkmann wie Messner, schauen im folgenden Sechsaugengespräch selbstkritisch auf die vergangenen zwei Pandemie-Jahre zurück...  

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    23 min
  • Il Pasticcio - il caso Twenty e il sistema Südtirol | 3. L'emendamento notturno

    Ovvero sia: come poche righe inserite furtivamente in commissione da Helmut Tauber e  approvate in aula a mezzanotte poco prima del Natale 2021 diventano il contrafforte normativo finito di costruire all’ultimo secondo prima del crollo dell’edificio. Un’azione di semi-spionaggio amministrativo della quale nessuno vuole prendersi il merito nonostante abbia salvato 500 posti di lavoro.  Forse è perché contestualmente si sono senza motivo ridotte anche le sanzioni per i privati e di conseguenza le entrate per i Comuni?

    Voci: Andy Odierno, Peter Faistnauer e Riccardo Dello Sbarba.


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    37 min
  • Palazzo Madama - Eine Reise durch die italienische Politik | 4. Das Ende des reddito di cittadinanza?

    Am Dienstag hat Regierungschefin Giorgia Meloni auf einer großen Pressekonferenz in Rom das Haushaltsgesetz vorgestellt, das die Regierung in der Nacht davor verabschiedet hat. In ihrer programmatischen Rede ging dabei Meloni auch auf den reddito di cittadinanza ein. Das Grundeinkommen soll eingeschränkt und ab 2024 vollkommen abgeschafft werden. Dagegen kündigt die Opposition Protestveranstaltungen an.

    In diese Folge erinnert Gerhard Mumelter an die Entstehung des staatlichen Grundeinkommens. Aber auch an die ungleiche Verteilung zwischen Nord und Süd und an die Tatsache, dass sowohl bei der Einführung des staatlichen Grundeinkommens als auch jetzt bei der Abschaffung derselbe Mann Vizepremier ist: Matteo Salvini.So wendig können Politiker sein.  


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    10 min
  • Onde Lunghe: riflessi dal mondo | 2. Lezioni cilene

    In questa puntata si racconta la vicenda costituzionale del Cile, dove, al termine di un percorso complesso e affascinante, il testo di una costituzione molto partecipata e avanzata è stato respinto da un referendum popolare. Ma ciò non significa affatto la fine del percorso. Anzi, è solo l'inizio. L'esperienza presenta molti spunti di riflessione anche sul piano locale, per capire il cosa e il come di una riforma dello statuto.


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    24 min
  • Freunde im Edelweiss - Notizen aus der Provinz | 4. Das Umweg-Geschäft

    Es geht weiter mit Teil 2 der Folge „Michl Ebner & das Dreiecks-Geschäft“. Vor zwei Wochen haben wir gehört, wie Ingemar Gatterer unbedingt den Bozner Flughafen übernehmen will. Im November 2018 wird die Ausschreibung veröffentlicht. Schon vorher sucht sich Gatterer aber einen mächtigen Verbündeten: Michl Ebner.

    Der SAD-Boss will zusammen mit der Handelskammer ein ganz besonderes PPP-Modell vorlegen. In einem langen Telefongespräch zwischen Ingemar Gatterer und Michl Ebner und als Zuhörer mit dabei der Generalsekretär der Handelskammer Alfred Aberer erläutert der Pfalzner Unternehmer seinen Plan.

    Es ist ein unmoralisches Angebot. Denn Gatterer schlägt dem Präsidenten der Handelskammer und dem mitlauschenden Generalsekretär dieser öffentlichen Institution einen alles andere als astreinen Deal vor. Man sinnierte allen Ernstes darüber, öffentliche Gelder über einen Umweg in ein privates Unternehmen zu pumpen. Über ein Unternehmen, das zum Athesia-Konzern gehört.  Michl Ebner wendet zwar irgendeinmal ein, „damit in einem Interessenkonflikt zu sein“, aber dennoch redete man weiter und prüft, das unseidene Angebot wochenlang in der Handelskammer.

    Bis heute stört sich anscheinend niemand an dieser Vorgangsweise. Michl Ebner soll im Frühjahr 2023 seine vierte Amtszeit als Handelskammer-Präsident antreten.

    Nicht nur über den Wolken, scheint die Freiheit mancher grenzenlos zu sein.

    Stimme: Waltraud Staudacher. Gitarre: Eric Siviero.  


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    18 min
  • Sechsaugen-Gespräch: die aktuelle Debatte | 4. Miserable Lage

    Mit Rudi Vouk und Hubert Mikl über die miserable Lage der Volksgruppen in Österreich.

    In Südtirol nahm davon kaum jemand Notiz. Das reiche und satte Südtirol schert sich wenig um Minderheitenrechte anderswo. Der Europäische Gerichtshof EuGH versenkte die Minority Safepack, das Minderheitenpaket der Minderheitenorganisation Fuen. Die Richter stimmen mit den Thesen der EU-Kommission überein, für Minderheiten sind die Mitgliedsstaaten zuständig. Deren Umgang mit Minderheiten ist EU weit mit wenigen Ausnahmen kaltschnäuzig. Von den 13 Minderheiten in Italien hat nur Südtirol eine weitreichende Autonomie, die Regionen in Spanien oder die deutschsprachige Minderheit in Belgien. Und dann ist Schluss. Wenig herzeigbar sind die Schutzmaßnahmen in Österreich, sagen der Klagenfurter Anwalt Rudi Vouk und Hubert Mikl vom Volksgruppenzentrum in Wien, beide Kärntner Slowenen, im folgenden saltodreier.

    17 min

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