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Wenn Sie diese Nachricht lesen, hat sich diese Folge automatisch in ihren Podcast-Player konfiguriert. Heute geht es darum, warum es heute nicht mehr so kompliziert ist, einen Computer oder ein Netzwerk einzurichten.
ShownotesAutomatisierung: nach DIN V 19233 definiert als "das Ausrüsten einer Einrichtung, sodass sie ganz oder teilweise ohne Mitwirkung des Menschen bestimmungsgemäß arbeitet" (Quelle: Wikipedia)
Rückbezug zu STP020 (Bootstrap): Hardware-Erkennung während (und nach) dem Bootvorgang
Ethernet
apropos Ethernet: ARP (Address Resolution Protocol)
apropos Ethernet und WiFi: DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)
apropos DHCP: TFTP (Trivial File Transfer Protocol) -> per DHCP automatisches Ankündigen von verfügbaren Betriebssystem-Images, Abholen der Images über TFTP für Booten mit leerer Festplatte
IPv6 (Router Advertisement etc.) siehe RFC-Podcast
Autokonfiguration im Cloud-Computing-Umfeld
In dieser Episode bringt Xyrill uns versprengte Systeme näher. Dabei erfahren wir auch, dass Dinge, die wir als Grundvoraussetzung ansehen würden, bei genauerer Betrachtung gar nicht so selbstverständlich sind.
ShownotesLaut Wikipedia eine überraschend breite Definition:Ein verteiltes System ist [...] ein Zusammenschluss unabhängiger Computer, die sich für den Benutzer als ein einziges System präsentieren.
Motivationen für verteilte Systeme
Grundlage des Problems: CAP-Theorem
Beispiele bekannter Systeme gemäß CAP-Klassifikation
Komplexbeispiel: Verteilte Datenbank mit Raft-Konsensalgorithmus
hier nicht betrachtet: Byzantinische Fehler
zum Nachlesen: Irrtümer der verteilten Datenverarbeitung
Sidebar: Volunteer Computing (BOINC, SETI@Home, Folding@Home, etc.)
Nachtrag: geführte Visualisierung des Raft-Algorithmus (englisch): https://thesecretlivesofdata.com/raft/
Seit der Zeit von Konrad Zuse, der seine Rechenmaschinen mit Relais baute, hat sich viel getan. Nicht nur, was die Geschwindigkeit, sondern auch, was die Effizienz betrifft. Wir beleuchten heute einige jüngere Ereignisse dieser Entwicklung.
ShownotesWortklärung
Caching: Ergebnisse wiederverwenden
Miniaturisierung: weniger Elektronen durch die Gegend schaufeln
heterogene CPU-Architektur, z.B. "big.LITTLE" bei ARM
im Zusammenhang damit: "Aufwachverschmelzung" (z.B. systemd.timer)
ebenfalls im Zusammenhang damit: Push Gateways auf iOS/Android
Xyrills Abendgedanken: Wie kann es sein, dass alles soviel effizienter ist, aber wir machen nicht mehr damit? (siehe klassische Floskel: "modernes Smartphone ist mächtiger als die Computer in der Apollo-Kapsel")
Trotz des Themas haben wir es nicht geschafft, uns kurz zu fassen. Xyrill musste den Preis dafür zahlen. In dieser Sendung: Ein Einstieg mit flachen Witzen, gezinkte Münzen, naive Betrachtungsweisen und schwierige Abwägungen.
ShownotesEinführungsbeispiel: simulierte schlechte Leitung ("xxxxxx heute xxxxxx Podcast xxxxxx Thema xxxxxx Kompression xxxxxx" -> "In unserer heutigen Folge unseres Podcasts ist das Thema die Datenkompression.")
theoretische Grundlagen
"naive" Kompressionsmethoden (die man auch als Mensch überblicken kann)
zwei fundamentale Abwägungen
Kompressionsmethoden im Audio-Video-Bereich beispielhaft anhand ihres Verlustverhaltens
theoretische Grenze: Kolmogorow-Komplexität
Fußnoten:
Diese Episode beschäftigt sich mit anderer Leute Computer: warum man die überhaupt benutzen kann, und unter welchen Voraussetzungen das sinnvoll ist.
ShownotesFünf Grundanforderungen gemäß Definition durch NIST (NIST ist dem Aufgabenspektrum nach mit der PTB und dem BSI vergleichbar):
On-Demand Self-Service: Nutzer kann selber Ressourcen klicken, ohne Mitarbeiter beim Dienstanbieter zu involvieren
Broad Network Access: Ressourcen sind über das Netz mittels "Standardmethoden" erreichbar, ohne durch eine anbieterspezifische Zugriffstechnologie gehen zu müssen
Resource Pooling: Ressourcen werden unter mehreren/allen Kunden nach Bedarf aufgeteilt
Rapid Elasticity: Ressourcen können kurzfristig zugeteilt und zurückgegeben werden
Measured Service: Messung und Abrechnung der genutzten Ressourcen mindestens zeitnah oder sogar in Echtzeit
Probleme mit Cloud Computing
Die Sendung mit der Quersumme 5 beschäftigt sich damit, wie Computer so
Virtualisierung bezeichnet in der Informatik die Nachbildung eines Hardware- oder Software-Objektes durch ein ähnliches Objekt vom selben Typ mithilfe einer Abstraktionsschicht.
verschiedene Arten von Virtualisierung je nachdem, wo die Abstraktionsschicht liegt
Anwendungsfälle für VM (OS als Anwendung innerhalb eines anderen OS)
Ansätze für VMs (Wie kann der Gast-Kernel seinen administrativen Aufgaben nachgehen, ohne selber vollen Zugriff auf das System zu erhalten?) anhand von Meilensteinen auf x86-CPUs
Container: isolierte Umgebungen innerhalb eines OS, aus denen Programme im Allgemeinen nicht ohne weiteres ausbrechen können
ausführliche Besprechung von Containern unter Linux (Docker/Kubernetes) siehe Pentaradio von 2022-05-24
Sandboxing: Container innerhalb einer Applikation
Simulation und Emulation
Heute geht es um das allseits bekannte und beliebte Interweb.
Geschichte des Internets
DNS: seit 1984, ausführlich siehe STP018
E-Mail: seit 1971
NTP (Network Time Protocol): seit 1985
Telnet, RSH (Remote Shell) und SSH (Secure Shell): seit 1974/1977/1995
IRC (Internet Relay Chat), XMPP (Extensible Messaging and Presence Protocol): seit 1988/1998
SIP (Session Initiation Protocol): seit 1999
FTP (File Transfer Protocol), NFS (Network File System), SMB (Server Message Block): seit 1985/1984/1996
LDAP (Lightweight Directory Access Protocol): seit 1993
und dann natürlich HTTP (Hypertext Transfer Protocol): seit 1991
Plot-Twist: Web ist nur ein Teil des Internets, aber alle anderen Teile des Internets werden immer webbiger
Wie sieht es mit den vorgenannten Protokollen aus?
ttimeless hat sich ein Thema gewünscht und mit Beginn von Xyrills Recherchen angefangen, es zu bereuen.
Siehe Wikipedia:
Grammatik bezeichnet in der Linguistik jede Form einer systematischen Sprachbeschreibung. Dabei steht der Begriff der Grammatik einmal für das Regelwerk selbst, auf der anderen Seite aber auch für die Theorie über eine bestimmte Sprache oder Sprachfamilie.
im Kontext der Informatik: formale Grammatiken für formale Sprachen
Chomsky-Hierarchie: Klassifikation von formalen Grammatiken in aufsteigender Striktheit und absteigender Flexibilität
Beispiel für grafische Repräsentation von Grammatiken: siehe SQLite-Dokumentation
reguläre Grammatiken im Alltag: reguläre Ausdrücke; formale Definition mit vier Grundbausteinen
Problem in der Praxis: Escaping
Regexen lernen
Strom an und Ohren auf! In dieser Episode nähern wir uns Computern im Dornröschenschlaf.
Zustand bei frühen Rechenmaschinen und Computern
Zustand bei heutigen Computern
Phase 1: Firmware
Phase 2: Bootloader
Alternativen zum klassischen Bootloader
Phase 3: Betriebssystem
Phase 4: System-Manager
unter Unix meist als "PID 1" benannt, weil dieser erste Prozess mit der Prozess-ID (PID) 1 läuft
klassischerweise sysvinit, heute unter Linux meist systemd
startet alle Userspace-Programme, die als Teil des Betriebssystems aufgefasst werden können (im Unix-Sprech "Daemons": Disk And Execution MONitors)
auf Systemebene z.B. Druckwarteschlange, Bluetooth-Dienst, Netzwerk-Konfigurationsdienst, Zeitsynchronisation
auf der Ebene einer grafischen Sitzung z.B. Dienste zum Auswählen von Tastaturlayout/Netzwerk, Einstellen der Lautstärke, Screen-Reader
ChaosRadioExpress209 Das Linux System
Phase 5: Display-Manager
Phase 6: grafische Sitzung
Nach einem glorreichen Intro mit perfekter Vorbereitung befassen Xyrill und ttimeless sich mit Speicherschutz.
"Welchen Speicher müssen wir eigentlich schützen?"
Aufgaben des Betriebssystems: Prozessisolation und Vermittlung des Hardwarezugriffs
Antwort auf Frage 1: Prozessor-Ringe
Wie kommen wir von einem niedrigeren Ring wieder in einen höheren Ring?
Antwort auf Frage 2: Virtuelle Speicherverwaltung
Paging der MMU ermöglicht Swapping
wenn wir schon mal über Speicheradressen reden: Direct Memory Access
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