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Nachdem wir das Thema in STP002 schon einmal gestreift haben, wollen wir in dieser Episode genauer darauf eingehen.
Rückbezüge
Grundaufgabe: Namensauflösung
Aufteilung des Internet in Domains (Domänen) und verschachtelte Subdomains (Unterdomänen)
Wurzelzone ist unter der Kontrolle der ICANN -> deswegen nicht dezentrale Datenbank
Einträge in einer DNS-Zone heißen Records (Datensätze), mehrere Record Types möglich:
Abfrage einer bestimmten Domain
Komplexbeispiel: Abfrage von de.wikipedia.org über die Root-Nameserver mit dem Unix-Tool dig (Ausgaben stark gekürzt)
Woher kommt der Resolver?
DNS selbst ist unverschlüsselt -> neuere Entwicklung: DNS-over-TLS und DNS-over-HTTP
alternative DNS-Roots: meist in privaten Netzen (z.B. Firmen-Intranet mit .corp-Domains), aber es gibt auch alternative Roots mit globalem Anspruch (z.B. Namecoin)
Mit den Eigenheiten verschiedener Kultur- und Sprachräume hat wohl jeder schon so seine Erfahrungen gesammelt.
vergleiche: Lokalisierung bei Filmen
Softwarelokalisierung: zwei getrennte Schritte
Aspekte von Internationalisierung anhand der Locale-Einstellungen in Unix-Systemen (siehe man 7 locale)
mögliche Werte für eine Locale-Wahl in Unix
Aufgaben des Softwareentwicklers bei i18n
Arbeitsablauf für Übersetzung am Beispiel GNU gettext
Fundstück: Amtssprachen der Europäischen Union
Heute brechen wir das fünfte Bit an.
Wie können Computer Zeit darstellen?
Option 1: separate Zahlen für Jahr, Monat, Tag, Stunde, Minute, Sekunde
Option 2: eine einzelne Zahl, die die vergangene Zeit in einer bestimmten Einheit (z.B. Sekunden oder Tage) seit einem Startzeitpunkt (der Epoche) angibt
Probleme durch Überlauf in Datumsfeldern
Probleme durch astronomische/politische Fakten
Probleme durch technische Einflüsse
positiver Ausblick: Es könnte noch viel schlimmer sein!
kryptografisch abgesicherte Zeitstempel: RFC Podcast #15 Crypto for the Masses
Um viele Dinge gefühlt gleichzeitig tun zu können, ist die Computertechnik einen weiten Weg gegangen. In der heutigen Folge halten wir viele lose Fäden in der Hand und ständig merkt Xyrill, dass dies und jenes ja auch noch notwendig ist, um zum Ziel zu kommen: Zu Multitasking.
ShownotesVorbemerkung: Begriffsklärung Programm vs. Prozess
Multitasking: Ausführung mehrerer Aufgaben zur selben Zeit oder abwechselnd in kurzen Zeitabschnitten
Analogie: Multitasking beim Menschen
kooperatives Multitasking: Prozesse unterbrechen sich selbst, wenn sich abzeichnet, dass sie warten müssen
präemptives Multitasking: Prozesse werden nach dem Ablauf ihrer zugeteilten Zeitscheibe unterbrochen, damit jemand anderes drankommen kann
Scheduler (Zeitplaner): Komponente des Betriebssystems, die den jeweils nächsten Prozess wählt, der laufen darf
Wie werden Prozesse wieder lauffähig?
In dieser Folge unterhalten wir uns über allerlei Detailwissen zu verschiedenen Schriftarten, werfen mit schlecht vorbereiteten Beispielen um uns und haben starke Meinungen zu verschiedenen Dingen. Um Textdarstellung geht es dabei nebenbei auch.
ShownotesNachbemerkungen zum letzten Mal: bidirektionaler Text
Grundbegriffe
Unterschiede zwischen Schriftarten
Phase 1: Textlayout
Phase 2: Schriftwahl
Phase 3: Glyphenwahl
Phase 4: Darstellung
Quelle: Spezifikationen und Reports des Unicode Consortium
Hörempfehlung: CRE080 Geschichte der Typografie
Dies ist ein Text. Für den Computer besteht er nur aus Zahlen. Xyrill erklärt diesmal, wie es kommt, dass wir ihn trotzdem lesen können.
[Text ist eine] mündliche oder schriftliche Folge von Sätzen, die miteinander syntaktisch und semantisch verbunden sind (Kohärenz, Kohäsion), eine abgeschlossene Einheit bilden (Kompletion) und eine bestimmte kommunikative Funktion (Textfunktion) erfüllen.
[Von] lateinisch textus für "Inhalt" oder "Gewebe der Rede", "Text".
zur Definition
Problem: Computer können nur Zahlen! Wie bilden wir Zeichenketten als Zahlenfolgen ab?
Beispiel: Morse-Code
in der frühen Informatik (bis in die 1990er Jahre): Codepages (Zeichentabellen)
Unicode
Ebenen in Unicode
Kodierungen für Unicode mit fixer Länge
Kodierungen für Unicode mit variabler Länge
Probleme von Unicode
Für die historische Herleitung von Schriftkodierung empfehlen wir wieder den großartigen Podcast Request for Comments. Diesmal die Folge über RFC 20 ASCII.
Das nächste Mal geht es dann um T̪͙̪̻̹̩̠͔͑͋ͥ͘ę̥͔̝̘ͦͬx̨̜̩̜͙̦̻̗̳̒̊͆t̯̳̓ͥ͐ͣ́d͔̱̗̯̪̭́͛͜ͅa̵͕̯͕̻̜ͮ͒ͭȓ̜͚͚̯͎͓̋̎̈́͘s̥̯̠̬̆̿͡t̫̱̺͉̱̓͒͑͐͢e̸͖̮̙̺̠̗̬̅ͅl̝͉͚ͪ͋ͤ͜l̵̦̪͔͈̉͑u̴̝̲̠̳̖̘͚̔n͙̹̍̆͊̈͢g̨͍̣̝̣͇̯̮̠̏.
Wenn Sie diese Folge sehen, dann, weil sie in der Datenbank Ihrer Podcast-App gelandet ist.
Eine Datenbank, auch Datenbanksystem genannt, ist ein System zur elektronischen Datenverwaltung. Die wesentliche Aufgabe einer Datenbank ist es, große Datenmengen effizient, widerspruchsfrei und dauerhaft zu speichern und benötigte Teilmengen in unterschiedlichen, bedarfsgerechten Darstellungsformen für Benutzer und Anwendungsprogramme bereitzustellen.
Beispiele für Datenbanken im weitesten Sinne: Passen diese mit der Definition oben zusammen?
Dateisysteme sind eine besondere Form von Key-Value-Datenbank
Datenbanken im engeren Sinne: relationale Datenbanken
Grundkriterien für das Verhalten von relationalen Datenbanken: ACID am Beispiel "Überweisung zwischen zwei Bankkonten"
klassisches Problem mit relationalen Datenbanken: Wie klassifiziert man die Welt? Welche Attribute kann man bei Objekten voraussetzen?
abseits von relationalen Datenbanken und SQL: NoSQL
Arten von NoSQL-Datenbanken, die tatsächlich nützlich sind:
Die CPU ist als der zentrale Baustein praktisch aller Computer bekannt.
Rückblick: Logikgatter (STP003)
Antwort auf Frage 1: Taktgenerator
Antwort auf Frage 2: Arithmetisch-logische Einheit (ALU)
Antwort auf Frage 3: Steuerwerk in der CPU (oder GPU)
Befehle sind in Maschinensprache kodiert
Ausführung eines Befehls ist unterteilt in mehrere Schritte
Überlegungen für schnelle Programme
Heute geht es viel um Spiele. Denn anscheinend sind diese fast das Einzige, das Xyrill und ttimeless einfällt, wenn es um 3D-Grafik geht.
Vergleich zu 2D-Desktop-Grafik (STP008)
Vorbemerkungen zu den folgenden Schritten:
Schritt 1: 3D-Modell mit Polygonen
Schritt 2: Kamera
Schritt 3: Ausmalen der Polygone (Rasterisierung)
Schritt 4: Texturen
Einwurf: Was unterscheidet einen Grafikprozessor (GPU) von einem Hauptprozessor (CPU)?
Schritt 5: Shader
Schritt 6: Beleuchtung
es gibt noch so viel mehr: Kantenglättung (Antialiasing), lineares und anisotropisches Filtern, Normal Mapping, Raytracing
„Wir nehmen diese Ausrede Grafik, um in diesen Grundlagenfolgen Dinge zu erklären, die überhaupt nichts mit Grafik zu tun zu haben scheinen, aber dann machen wir den Bogen doch wieder zurück.“
Rückbezug zu STP001: Ganzzahlen
Festkommazahlen
Fließkommazahlen
Bestandteile einer Fließkommazahl
Rechenoperationen ungefähr analog zum Rechenschieber
Kodierung: fast immer gemäß IEEE-754-Standard
Implementation von Fließkommarechnungen
Fallstricke bei Fließkommarechnungen
Anwendungsbereiche üblicher Fließkommaformate
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