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Diesmal gibt es leider nur eine kurze Botschaft von Lisa, die erklärt, warum Episode 22 der Schmerzenssache nur knapp zwei Minuten dauert.
Die Diagnose bekam Natalie erstaunlich früh: Bereits mit 19 bescheinte ihr ein Arzt die Fettverteilungsstörung Lipödem, eine Krankheit, die ausschließlich Frauen betrifft und für ungewöhnlich dicke Arme und Beine verantwortlich ist. Einher geht das Lipödem mit mehr oder weniger schlimmen Schmerzen im pathologisch wuchernden Fettgewebe. Natalie erzählt in dieser Folge, wie sie mit ihrer Diagnose umgeht und welche Wege sie gefunden hat, um die Schmerzen möglichst gering zu halten.
Natalies Blog: https://mindbodylife.de/
Rezept für Goldene Milch:
Im Schmerzenssache-Podcast gibt es auch Erfolgsgeschichten: Andreas, Künstlername "sAndreas", ist nach einem schweren Motorradunfall vor zwei Jahren wieder schmerzfrei: Neben der schulmedizinischen Behandlung hat er sich unter anderem mit THC-Öl und Tanzen wieder fitgemacht, außerdem mit einer Behandlung, die den Namen "Vibroacoustic Therapy" trägt: Dabei liegt die Person auf einer vibrierenden Liege, genannt "Soundlounge". sAndreas war sofort begeistert von dieser Methode und bietet sie nun selbst in den USA und Deutschland an. Er hat allerdings noch eins draufgesetzt: Seine Klienten können mit dem 44-Jährigen auf eine musikalische Reise gehen und dabei völlig abschalten. Denn sie tragen Kopfhörer und Augenmaske während sie sAndreas zu Musik und körperzellenreinigenden Frequenzen auf dem vibrierenden "fliegenden Teppich", wie er sagt, massiert.
Mehr Infos über Andreas und Kontakt unter https://www.andreasvibroacousticbodywork.com.
Wer an Schmerzen leidet, kann diese häufig kaum oder nur unpräzise in Worte fassen. Die Dolografie soll die Kommunikation zwischen Betroffenen und Fachpersonen verbessern. Es handelt sich hierbei um 34 Bildkarten, auf denen die Kommunikationsdesignerinnen Sabine Affolter und Katja Rüfenacht die häufigsten Arten von Schmerzen visualisiert haben – in Zusammenarbeit mit Schmerzspezialisten und -spezialistinnnen. Im Interview erzählt Sabine, wie die Idee dazu kam und wie ein Therapiegespräch mit der Dolografie genau abläuft. Jürgen und Lisa versuchen sich anschließend an einer bildlichen Interpretation ihrer eigenen Schmerzen – von Assoziationen zur Hölle über Glas oder Muscheln ist alles dabei.
Mehr Infos über die Dolografie gibt es auf https://www.dolografie.com.
Auch interessant: Der Fernsehbericht des Wissenschaftsmagazin «nano» über die Dolografie mit einem Interview des Schmerzexperten Dr. med. dent. Jens Christoph Türp:
Lisa und Jürgen diskutieren über Cannabis und Opium, über Stadt und Land, über berufliche Neuorientierung und sportliche Überforderung … und wir sprechen über die Podcast-Folge von HR2 Der Tag: Schmerz, lass nach! – die liefert zwar spannende Einblicke und Erkenntnisse, aber auch ein bisschen Zündstoff.
Vor vier Jahren erlitt Jeannot beim Feiern mit Freunden eine Hirnblutung. Ein langes Martyrium begann für den ehemaligen Leistungssportler. Der damals 36-Jährige musste das Laufen neu erlernen und lebt wegen einer Neuropathie, also einer Nervenstörung, seither mit chronischen Schmerzen auf der linken Körperseite. "An schlimmen Tagen fühlt es sich als, als verbrenne ich." Wie Jeannot damit umgeht und wie sich sein Leben seither verändert hat, erzählt der Berliner Lisa in dieser Folge.
Sex, Sinnsuche und Schokolade: Lisa und Jürgen reiten in dieser Folge durch alle möglichen Themen, aber eigentlich geht's um eine Methode, die Jürge ausprobiert hat, nämlich Facettenverödung. Nach einer örtlichen Betäubung oder Vollnarkose werden die Nerven in der Wirbelsäule durch Hitze verödet. Sie sterben ab oder werden unterbrochen und sind so nicht mehr in der Lage, den Schmerz an das Gehirn weiter zu senden. Ob's geholfen hat, berichtet Jürgen in Folge 16.
Ab 50 Prozent weniger Schmerzen gilt eine SCS-Sonde als Behandlungserfolg. Für Silke Bednarz sollten es 70 sein – am Ende wurden es sogar 90. Jürgen spricht mit der ehemaligen Allgemeinärztin über ihre Schmerzbiografie, multiple Sklerose, Hirnhautentzündungen, den langen Weg zur Schmerzsonde und darüber, wie man trotz Rollstuhl und Schmerzen den Lebensmut nicht verliert.
"Bow" heißt "Bogen", spring "Feder" - "Bowspring", das ist ein neuer Yogastil aus den USA, der vor allem dem ewigen Sitzen entgegenwirken soll: In dynamischen federnden Haltungen dehnt und streckt man sich wie ein Bogen.
Wiebke Holler unterrichtet im Berliner Yogastudio Yogatribe immer montags um 17 Uhr: http://www.yogatribe.de/
Kurz vor seinem 18. Geburtstag fährt Jürgen mit dem Motorrad mitten auf einer Kreuzung in einen Traktor, der ihm die Vorfahrt nimmt. Mit schweren Verletzungen am Bein, Arm, Auge und im Bauchraum kommt er ins Krankenhaus. Einige Operationen und sogar ein kurzer Aufenthalt in der Psychiatrie sind notwendig, um Jürgen wieder herzustellen. Für ihn ist immer klar, dass er wieder ganz gesund wird und so ist es auch. Ein bis zwei Jahre nach dem Unfall geht es los mit den Rückenschmerzen. Lisa und Jürgen stellen sich in der neuen Folge die Frage, inwiefern diese mit dem traumatischen Ereignis zusammenhängen können.
Jürgen nach dem Unfall im Krankenhaus.
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