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In Vorbereitung auf Tarantinos neuen Kino-Film, reist Christian mit seinem Gast Patrick Suite zurück zu den Anfängen. Tarantinos Debüt Reservoir Dogs (Amazon-Link*) steht heute auf dem Programm.
Doch bevor wir in die Filmdiskussion einsteigen, unterhalte ich mich mit Patrick über seine eigenen Filmpläne. Mit Die Beste Zeit will er nämlich ordentlich durchstarten. Der Kurzfilm ist hochkarätig besetzt und für Patrick als Drehbuchautor und Regisseur natürlich eine Herzensangelegenheit. Um seine Vision vollends umsetzen zu können, hat er drüben auf Indiegogo eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. In den nächsten 30 Tagen versucht er dort insgesamt 8.000 Euro einzusammeln.
Wir finden die Pläne sehr spannend und bin gespannt auf das Endergebnis. Und weil wir wissen, dass ihr Second-Unit-Fans da draußen immer fleißig über Flattr für uns spendet und ich wiederholt Anfragen für weitere Spendenmöglichkeiten wie zum Beispiel PayPal bekomme, richte wir seinen Aufruf auch liebend gern an euch weiter. Wer uns hier was Gutes tun möchte, darf das gerne stellvertretend an Patrick weiterleiten! Christian hat auch schon seinen Teil in die Spendenkasse geworfen und würde sich freuen, wenn ihr euch anschließen möchtet.
Alle weiteren Details findet ihr drüben auf Indiegogo. In den nächsten Monaten werde ich mich hoffentlich noch öfter mit Patrick über den Prozess des Filmemachens unterhalten können.
[YouTube Direktlink]
Der Film markiert den Start von Quentin Tarantinos Karriere als eigene Hollywood-Hausnummer. Hier hat er nicht nur geschrieben, sondern auch Regie geführt. Die Gangster-Rollen werden gespielt von:
Harvey Keitel als Mr. White – Larry Dimmick
Wir unterhalten uns natürlich über den grandiosen Cast und ganz besonders über Tarantino. Uns fallen außerdem die großartigen Situationen, Dialoge und auch visuellen Ideen ein, die besonders für einen Debütfilm sehr eindrucksvoll sind. Zum Schluss landen wir auch bei dem Stichwort filmisches Debüt aus Regisseur-Sicht.
Weitere Infos über Patricks Portfolio findet ihr auf Vimeo, die Crowdfunding-Kampagne findet ihr drüben bei Indiegogo.
[Teaser-Bild: „Dead Homies_4“ by 2.0 Gregg O’Connell is licensed under CC BY 2.0]
*Amazon-Partner-Links: Über diese Links gekaufte Artikel werfen einen kleinen Obolus für uns ab. Für euch ändert sich nichts, schon gar nicht der Kaufpreis. Wir bedanken uns im Namen unserer Kaffee-Kasse.
Wenn ihr dachtet, dass fast 3 ½ Stunden Podcast ausreichen, um das vergangene Jahr zu besprechen, dann habt ihr euch geirrt. Gewaltig geirrt. Vorhang auf für die zweite Runde Jahresrückblick! Dieses Mal mit vielen, vielen wechselnden Gästen und jeder Menge Filmtipps.
Zu Beginn will ich euch aber noch auf zwei weitere Sendungen hinweisen, in denen ich in den letzten Wochen zu Gast sein durfte. Zum einen ist das die Gremlins-Episode drüben beim Spätfilm. Auch, wenn Weihnachten vorbei ist, sei euch die Episode empfohlen! Zum zweiten unterhalte ich mich beim Lichtspielcast ausführlich über David Fincher und die erste Hälfte seines Schaffens. Auch hier seid ihr in den nächsten Tagen akustisch gut aufgehoben!
Außerdem gehe ich unsere alte Vorsatzliste für das Jahr 2015 durch und ziehe Bilanz. Dabei dürfen natürlich auch neue Vorsätze nicht fehlen. Folgende Vorhaben gibt es für das kommende Jahr:
Das Jahr 2015 war für uns bei der Second Unit ein wildes Jahr. Die erste Hälfte verlief noch relativ routiniert, aber seit dem Sommer ist alles anders. Damals haben wir unseren Feed nämlich geöffnet und eine Vielzahl befreundeter (und empfehlenswerter!) Podcasts unsere Sendung übernehmen lassen. Herausgekommen ist eine bunte Urlaubsvertretung.
Im Herbst startete anschließend die Phase II von Second Unit. Ähnlich dem Marvel Cinematic Universe besteht die Second Unit seitdem aus einer Viezahl von Gästen. Neben den Podcasts aus der Urlaubsvertretung sind aber auch neue Stimmen wie die von Patrick Suite oder dem Bahnhofskino seitdem hinzugekommen.
Grund genug also, um all diese wundervollen Stimmen auch zum Jahresende mit in die Diskussion zu holen. Keine Sorge, wir quatschen nicht wahllos durcheinander. Stattdessen habe ich mir in den vergangenen Wochen Zeit für jeden einzelnen Gast genommen und kurz durchgeklingelt. Herausgekommen ist diese bunte Sendungstüte voller unterschiedlicher Stimmen und Geschichten.
Podcasts:
Diverse Talk!
Sneak Talk!
DIVERSE TALK #003 – VON MALICK VERSCHAUKELT (FEAT. TAMINO)
DIVERSE TALK! #004 – A REAL HUMAN BEING. AND A REAL HERO! (FEAT. DANIEL & CHRISTIAN)
Second Unit #165 (Enough Talk! vs. Total Recall [1990])
Filme:
Podcasts:
SF44 – Duell
SF37 – Brügge sehen… und sterben? (feat. Arne)
Second Unit #162 (Spätfilm vs. Brick)
Filme:
Podcasts:
LICHTSPIELCAST BONUSEPISODE – BETTER CALL SAUL (SEASON 1)
Second Unit #160 (Lichtspielcast vs. Dredd)
Filme:
Podcasts:
Second Unit #159 (CineCouch vs. Up)
Second Unit #168 (#Horrorctober: Rammbock)
Der MCU-Podcast bei Welle Nerdpol mit Michi
Der Diverse Talk über John Woo mit Niels
Filme:
Podcasts:
Podcast #133: Gefährliche Brandung (USA 1991)
Second Unit Special #21 Live! (Kung Fury)
Second Unit #170 (Steve Jobs)
Filme:
Podcasts:
Gametalk – Fallout 3
Second Unit #88 (Super Mario Bros.)
Second Unit #157 (Play Together vs. The Lego Movie)
Filme:
Podcasts:
Second Unit #146 (The Shawshank Redemption)
Second Unit #169 (Spectre)
Mini Unit #13 (Love 3D)
Radio Nukular
Rumble Pack
Filme:
Podcasts:
WA056 Charley Varrick (Der große Coup)
WA064 Die Mörder sind unter uns
WA069 Solo Sunny
Filme:
Zu guter Letzt seid ihr, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer aber dran. Große Danksagungen gehen nämlich an euch alle raus! Ihr habt das chaotisch-stürmische Jahr 2015 nämlich mit uns durchgezogen. Dafür gibt es ein dickes Danke aus den Tiefen meines kleinen Herzens! Ohne euch macht das Ding hier nur halb so viel Spaß.
Dabei interessiert mich aber natürlich auch eure Sicht der Dinge. Wie habt ihr unser Podcast-Jahr 2015 wahrgenommen? Hat euch die Urlaubsvertretung genauso gut gefallen wie uns? Wie findet ihr die neue Ausrichtung mit den neuen Gästen? Was vermisst ihr in der Sendung, egal ob Inhalte oder Formate? Sagt es uns, damit wir noch besser werden können!
In diesem Sinne: Vielen Dank für’s Zuhören und kommt gut rüber ins neue Jahr! Wir haben viel vor in den nächsten zwölf Monaten, also freut euch mit uns auf 2016. Es wird großartig!
[Teaser-Bild: „Silvesterhimmel 2014/15“ by sebaso is licensed under CC BY 2.0]
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Herzlich Willkommen zum ersten Teil unseres großen Jahresrückblicks! In dieser Ausgabe geht es mit Tamino und Arne von Enough Talk! um das Kinojahr 2015. Ausführlich!
Zunächst gehen wir durch das Second-Unit- bzw. Enough-Talk-Programm und schauen nach, welche Filme aus diesem Jahr Themen der jeweiligen Sendungen waren. Folgende Liste stand bei uns auf dem Programm:
Folgende Filme liegen bei Enough Talk! im Archiv:
Doch wir plaudern nicht nur über Themen aus vergangenen Sendungen, sondern auch über Streifen, die es bisher gar nicht in die Sendung schafften. Das sind:
Darüber hinaus sprechen wir kurz über Filme, die uns außerhalb von Top-Listen begleitet haben. Für Tamino waren das vor allem The Martian und Southpaw. Bei Arne sind es Exoten wie Es ist schwer ein Gott zu sein und Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach. Mich hat wohl die Sichtung vom erwähnten Love 3D am meisten beschäftigt sowie die Pressevorführung von Der Bunker, zu dem im neuen Jahr eine eigene Sendung geben soll.
Zum Schluss wagen wir einen vorsichtigen Ausblick auf das Jahr 2016. Natürlich sind die Überraschungen das beste in jedem Kinojahr! Trotzdem freuen wir uns (mehr oder weniger) auf Batman v Superman: The Dawn of Justice, Captain America: Civil War, Suicide Squad, The Hateful Eight, The Neon Demon & The Lobster.
Im zweiten Teil des großen Jahresrückblicks stehen unsere Jahresvorsätze in alter und neuer Ausführung auf dem Programm sowie eine Vielzahl von Gästen, die ihre eigenen kleinen Jahresrückblicke mit uns hier vornehmen. Freut euch drauf!
[Teaser-Bild: „WP_20150905_21_47_24_Pro__highres“ by Tjark is licensed under CC BY 2.0]
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Star Wars. Star Wars! Star Wars? STAR WARS? Star Wars. Tamino, Hannes und ich nehmen uns der erwachten Macht an. Star Wars – Episode 7: The Force Awakens aka Das Erwachen der Macht (Amazon-Link*), in ausführlicher Ausführlichkeit. Das heißt auch: Spoiler!
Zu Beginn der Sendung muss ich mich aber etwas über meine erste Kino-Sichtung im CineStar am Potsdamer Platz auskotzen. Neben der völlig lieblosen Atmosphäre hat mich besonders die dreiste und unangekündigte Zwangspause mitten im Film verärgert. Das war im Studio Filmtheater in Kiel ganz anders. Und das sage ich nicht, weil wir vom Studio bezahlt werden (das werden wir nämlich nicht!), sondern weil es mich persönlich als Filmfreund aufregt, zu was für einem lieblosen Ort das moderne Kino verkommt. Auch und gerade bei so einem Großereignis wie Star Wars! Schämt euch, CineStar!
[YouTube Direktlink]
Der Cast ist nicht nur umfangreich, sondern besonders mit den neuen Gesichtern ein echter Glücksgriff! Aber der Reihe nach. Jar Jar Abrams hat Regie geführt und das Drehbuch so übers Knie gelegt, dass er Episode 4 remaken konnte.
Die neuen Hauptrollen, die fast zu Nebenrollen werden, sind: Daisy Ridley als Rey, John Boyega als Finn, Oscar Isaac als Poe Dameron und Adam Driver als Kylo Ren. Die neuen alten Hauptfiguren sind auch dabei: Harrison Ford als Han Solo, Carrie Fisher als General Leia Organa und Mark Hamil als Luke Skywalker. Die echten, wirklichen Nebenrollen: Lupita Nyong’o als Maz Kanata, Andy Serkis als Supreme Leader Snoke und Domhnall Gleeson als General Hux. In der Kategorie „Cameo“ sind: Anthony Daniels als C-3PO, Max von Sydow als Lor San Tekka, Peter Mayhew als Chewbacca und Gwendoline Christie als Captain Phasma. Und so wenig auf dem Schirm, dass man sie fast übersieht: Greg Grunberg als Snap Wexley, Simon Pegg als Unkar Plutt, Iko Uwais als Razoo Quin-Fee und Daniel Craig als Stormtrooper.
Zu Beginn sprechen wir über unsere persönlichen Erwartungen zu diesem filmischen Großereignis. Und warum wir vielleicht so enttäuscht sind.
Denn das dürfte das große Stichwort der Sendung sein: Enttäuschung. Uns hat der Film schon gefallen, das stellen wir wiederholt am neuen Cast, Kylo Ren und dem allgemeinen Star-Wars-Feeling heraus. Gerade deshalb hat uns der Fokus auf Han Solo so gestört. Dazu erwähne ich auch diesen großartigen Artikel von Tony Zhou (aka Mister Every Frame a Painting), der das Problem perfekt zusammenfasst.
Zum Schluss spekulieren wir, wie die weitere Trilogie ausgehen könnte. So oder so: Star Wars is back and it’s never going away again!
Nächste Woche geht es in gemütlicher Second-Unit-Tradition an den Jahresabschluss. Dabei gibt es unser Holiday Special mal wieder im Doppelpack. In der ersten Hälfte sprechen Tamino und ich mit dem Enough-Talk-Arne über das Kinojahr 2015. Die zweite Sendung ist ein großer Rundumschlag durch die deutschsprachige Filmpodcast-Szene.
[Teaser-Bild: „May The 4th Be With You“ by 2.0 JD Hancock is licensed under CC BY 2.0]
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Während die ganze Welt über Star Wars diskutiert, nehmen wir einen kleinen Umweg. In der heutigen Ausgabe geht es um nämlich um For No Eyes Only (Amazon-Link*), einen wundervollen Amateuerfilm von Tali Barde. Der auch gleichzeitig mein Gast in dieser Sendung ist!
Wir spoilern den Film natürlich nicht, keine Sorge. Stattdessen verweisen wir auf die unzähligen Möglichkeiten, ihn selbst zu schauen. Ihr findet den Film bei iTunes, Amazon Instant Video, Maxdome, Videoload und Google Play. Weitere Infos gibt es bei Facebook oder auf www.avalonfilms.de.
[YouTube Direktlink]
Der Film ist ein großes Team-Projekt, bei dem jeder fast alles gemacht hat. Trotzdem gibt es natürlich einige Hauptaufgaben und -rollen. Zuallererst natürlich Tali Barde als Autor, Regisseur, Editor und Nebendarsteller. Die Kamera übernimmt Louis Bürk. Die beiden Hauptrollen übernehmen Benedict Sieverding als Sam Anders und Luisa Gross als Livia Roemer.
Der Film ist als unbedarftes Schülerprojekt gestartet und als ambitioniertes Erstlingswerk abgeschlossen worden. Das Resultat ist zuallerst eine schöne Stilübung. Wir sprechen dabei spoilerfrei über den Film selbst, die großen Inspirationen und die angeschnitten Themen und Motive. Zum Schluss driftet die Diskussion immer mehr in ein Q&A über die Arbeit hinter den Kulissen ab. Dabei gehen wir besonders auf den Entstehungsprozess und die Vermarktung des Filmes ein.
Mit dieser Sendung konnte ich mir selbst einen klitzekleinen Wunschtraum erfüllen. Ich wollte schon lange einmal in die praktischen Aspekte von Filmen eintauchen. Ganz besonders mit Filmemachern. Das hat hier wunderbar funktioniert und großen Spaß gemacht. Und, ja, natürlich gibt es nächste Woche eine große Ausgabe zu Star Wars: The Force Awakens (Amazon-Link*).
[Teaser-Bild: „New Webcam Logitech Pro 9000“ by Hannaford is licensed under CC BY 2.0]
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Vor dem Jahreswechsel kommt der Ölwechsel! Furious 7 (Amazon-Link*) aka Fast 7 aka Fast & Furious 7 ist der siebte Teil in der völlig überdrehten Auto-Helden-Reihe. Auf dem Beifahrersitz: Dennis vom Lichtspielcast.
Zu Beginn der Sendung weise ich euch auf Stitcher und Deezer hin. Dort sind wir jetzt nämlich auch zu finden und zu hören! Über Reviews auf diesen Plattformen freuen wir uns natürlich auch. Also her damit!
[YouTube Direktlink]
James Wan ist der Regisseur von diesem Äkschn-Brett. In den Hauptrollen spielen Vin Diesel als Dominic Toretto und Paul Walker als Brian O’Conner. Jason Statham ist als Deckard Shaw der typische Bad-Guy für diese Art von Film. Michelle Rodriguez als Letty und Jordana Brewster als Mia sind die Fast-Girls. Tyrese Gibson als Roman und Ludacris als Tej runden die Truppe als Comic Relief weiter auf. Dwayne Johnson kommt als Hobbs leider viel zu kurz. Kurt Russell als Mr. Nobody eigentlich auch.
Zu Beginn der Diskussion gehen wir auf die Filmreihe ein. Besonders die Timline ist dabei ein Thema. Beim siebten Teil angekommen, lobpreisen wir die Reihe bzw. diesen Film für so viele Aspekte. Die Action ist (meist) großartig und die Story herrlicher Unfug. Insgesamt fühlt sich der Film wie ein Superheldenfilm an, nur dass die Superkraft der Helden eben Autos sind.
Am Ende diskutieren wir über den Kino-Sommer 2015 und warum ich glaube, dass er für die nächsten Jahre im Blockbuster-Segment prägend sein könnte. Dennis empfiehlt dabei zwei Bücher von Wiliam Goldman: Adventures in the Screen Trade: A Personal View of Hollywood and Screenwriting (Amazon-Link*) sowie Which Lie Did I Tell?: More Adventures in the Screen Trade (Amazon-Link*).
[Teaser-Bild: „More Faster“ by Poster Boy is licensed under CC BY 2.0]
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Heute gibt es ein kleines Zwischenspiel für euch. Ich hatte die Gelegenheit, Blacktape (Amazon-Link*) zu schauen. Die Dokumentation rollt die Entstehung der deutschen Hip-Hop-Kultur auf. Lohnt sich die Reise durch die Zeit?
Falls ihr den Film im Kino schauen wollt, schaut mal hier in die Kinoliste nach, ob und wann der in eurer Nähe läuft.
[YouTube Direktlink]
Der Film stammt aus der Feder von Sékou Neblett, der auch damals bei der Rapper-Truppe Freundeskreis dabei war. Im Mittelpunkt der Schnitzeljagd rund um die vermeintliche Rap-Legende Tigon stehen Falk Schacht und Marcus Staiger, beides Lichtgestalten der deutschsprachigen Hip-Hop-Kultur.
Die Mockumentary lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück. Einerseits finde ich den unkonventionellen Doku-Ansatz sehr passend für das Thema, andererseits sehe ich viel verschenktes Potential. Ich frage mich, ob der Film so nur für die Zielgruppe von Hip-Hop-Kennerinnen und -Kennern funktioniert, oder auch ein breiteres Publikum ansprechen kann. Trotzdem hat mir die Sichtung Spaß gemacht, nicht zuletzt durch die sehr unterhaltsamen Protagonisten.
[Teaser-Bild: „MiXED TAPE“ by Tyler Burrus is licensed under CC BY 2.0]
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Expliziter Sex, eine bereute Liebe und dazu noch ein kunstvoller Umgang mit 3D. Gaspar Noés neuer Streifen namens Love 3D (Amazon-Link*) ist ein ungewohntes, aber schönes Paket. Und sollte von euch im Kino geschaut werden!
Als Gast darf ich in dieser Sendung erneut Patrick Suite begrüßen, der mich erst auf die diesen Film und die entsprechende Vorführung gebracht hat. Deshalb bin ich ihm gleich doppelt dankbar!
[YouTube Direktlink]
Gaspar Noé hat diesen Film geschrieben, produziert und inszeniert. Und dabei eine Menge von sich selbst in die Bilder und Geschehnisse projiziert. In den Hauptrollen spielen Aomi Muyock als Electra, Karl Glusman als Murphy und Klara Kristin als Omi. Für die beiden Damen war es sogar die allererste Filmrolle.
Keine Sorge, wie spoilern nichts. Stattdessen reden wir über den Einsatz von explizitem Sex als Unterstützung der Liebesgeschichte, über die Inszenierung und den Einsatz von 3D sowie dem Q&A mit Noé, dem wir nach dem Screening beiwohnen konnten.
Insgesamt eine klare Empfehlung, besonders in der 3D-Fassung. Sowas gibt es nicht alle Tage im Kino.
[Teaser-Bild: „Love for all!“ by Matthias Ripp is licensed under CC BY 2.0]
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Tamino ist zurück! Und mit drei Brettern von Filmen! Wir beschäftigen uns in dieser Ausgabe nicht nur mit einem, sondern mit allen drei Filmen der Godfather-Trilogie (Amazon-Link*). Funktioniert die Trilogie als Einheit? Fällt der dritte Teil ab? Wir klären auf.
Anders als in vielen anderen Sendungen, tauchen wir ziemlich direkt in die Materie ein. Kein Wunder, schließlich versuchen wir fast zehn Stunden Film zu besprechen. Gar nicht so leicht.
[YouTube Direktlink]
Die Pate-Trilogie dürfte so ziemlich das größte Werk von Francis Ford Coppola sein, obwohl ich zurecht Einwände von Tamino aus dem entfernten Kiel beim Schreiben dieser Zeilen vernehme. Mario Puzzo hat für die ersten beiden Teile die direkte Buchvorlage geschrieben und bei allen dreien zusammen mit Coppola am Drehbuch gearbeitet. Die Hauptrollen teilen sich Marlon Brando als Don Vito Corleone, Robert De Niro als junger Vito Corleone und Al Pacino als Michael Corleone, dessen Sohn. Außerdem sind James Caan als Sonny Corleone, John Cazale als Fredo und Robert Duvall als Tom Hagen wichtiger Teil der Familie. Diane Keaton spielt als Kay Adams die spätere Frau von Michael. Andy Garcia als Vincent Mancini und Sofia Coppola als Mary Corleone stoßen im dritten Teil hinzu.
Unsere Diskussion geht ein wenig der Frage nach, ob diese Trilogie überhaupt als eine Geschichte in drei Akten funktioniert. Dabei fragen wir auch, wessen Geschichte im Paten eigentlich erzählt wird. Ist es die Geschichte des Michael Corleone? Ist es die Geschichte des Don Vito Corleone? Oder gar beide? Dabei nehmen wir natürlich auch die Familien-Thematik auf und fragen uns, warum der dritte Film so stark herausfällt.
[Teaser-Bild: „Forza D’Agrò“ by Miguel Virkkunen Carvalho is licensed under CC BY 2.0]
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Weiter geht es mit Kinobesuchen und Gastspielen! In dieser Ausgabe habe ich mir Patrick Lohmeier vom Bahnhofskino geschnappt und in Steve Jobs (Amazon-Link*) geschleppt. Das Ergebnis sind frische Eindrücke und wie wir sie sortieren.
Den Lohmi kennt ihr mit Sicherheit noch aus unserer gemeinsamen Live-Sendung zu Kung Fury. Oder ihr habt in meinen Gastauftritt beim Bahnhofskino reingehört. Ganz egal, ihr findet ihn und seinen Podcast drüben auf bahnhofskino.com, bei Twitter oder Facebook und natürlich auch bei iTunes! Also, rüber da, hören, abonnieren und liken!
Zu Beginn der Diskussion erwähnen wir so manche Referenz in Sachen Steve Jobs. Da ist natürlich die offizielle Biographie von Walter Isaacson (Amazon-Link*) zu erwähnen, die auch als Grundlage für diesen Film dient. Darüber hinaus ist aber die jüngst erschiene Biographie namens „Becoming Steve Jobs“ (Amazon-Link*) zu empfehlen, die es besser als Isaacson schafft, den Wandel der Persönlichkeit einzufangen.
Außerdem gehen wir auf so manche vorherigen Filmversuche ein. An erste Stelle sei da Pirates of the Silicon Valley (Amazon-Link*) zu erwähnen, ein früher Fernsehfilm über die Rivalität von Steve Jobs und Bill Gates. Ein großer Sprung in die Gegenwart bringt uns zur ersten Jobs-Verfilmung nach dessen Tod. In der Hauptrolle spielt Ashton Kutcher und der Film heißt Jobs (Amazon-Link*). Der dürfte auch noch bei Netflix zu finden sein!
Weiter geht es mit ein paar Dokumentationen. Die Doku Steve Jobs: Billion Dollar Hippie (Amazon-Link*) konnte ich mir leider nicht sehr lange antun. Besser gefallen hat mir aber Steve Jobs: The Lost Interview (Amazon-Link*), das kurz vor dessen Rückkehr zu Apple aufgenommen und erst kürzlich in Gänze veröffentlich wurde. Findet ihr (hoffentlich) auch noch bei Netflix! Patrick erwähnt noch Steve Jobs: The Man in the Machine (Amazon-Link*), den ich bisher noch nicht in die Finger kriegen konnte, der aber auch viel versprechend klingt. So, und damit kommen wir endlich zum eigentlichen Film.
[YouTube Direktlink]
Nach einer stolperhaften Produktionsphase beschert uns schlussendlich Danny Boyle diesen Streifen. Aaron Sorkin schrieb das Drehbuch nach der Vorlage von Walter Isaacson. Michael Fassbender spielt als Steve Jobs die titelgebende Hauptrolle. Kate Winslet ist Joanna Hoffman, seine wichtigste Vertrauensperson. Seth Rogen spielt als Steve Wozniak den zweiten Kopf hinter der Gründung von Apple. Jeff Daniels ist als John Sculley der frühere Apple-Chef, der für Jobs‘ Rauswurf sorgte.
Unsere Diskussion ist voller Spoiler und nimmt keine Rücksicht auf Verluste! Es geht uns insgesamt aber weniger um einen Durchritt durch die Geschichte als viel mehr eine Analyse der narrativen Struktur, der innerfilmischen Stimmung sowie der Einordnung als Biopic.
Patricks weiteres Schaffen findet ihr drüben im Bahnhofskino. Und keine Sorge, die nächste Sendung mit Tamino ist fest eingeplant!
[Teaser-Bild: „Steve Jobs painted portrait _DDC7954“ by thierry ehrmann is licensed under CC BY 2.0]
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