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Heute geht es bei Folge 012 - Safety first - Mein Dritter Toern darum, dass du immer gut auf dich aufpassen sollst, sobald du in der Marina und dann auch auf einem Boot bist. Und ich sage dir auch gleich warum.
Ich hatte ja in Folge 009 von meinem SKS Pruefungstoern berichtet. Alle Prüflinge hatten die praktische Prüfung bestanden und sind am Samstag den 08.10.2011 alle nach Hause gefahren. Nur ich und der Skipper der Prüfungsyacht blieben noch in der Marina Toft in der Nähe von Flensburg, allerdings schon in Dänemark.
Ich konnte sogar auf meinem Schiff bleiben und der Skipper der Prüfungsyacht siedelte um. Ich blieb, weil ich noch einen Törn dranhängen wollte, wo ich schon mal da war.
Ich habe ja glaube ich schon erwähnt, dass ich ein recht sparsamer Mensch war, zu der Zeit und da sowieso Ferien waren und die Kinder bei meinem Mann gut versorgt dachte ich, ich könnte noch ein bisschen Meilen und Erfahrungen sammeln.
Die Crew kommt anAuf der Crewliste, die ich vom Skipperteam etwa zwei Wochen vor diesem Törn per Post bekam, standen neben dem Skipper und mir noch zwei Männer und eine Frau. Schön, dachte ich, dann haben wir ja viel Platz. Es stellte sich dann heraus, dass wir ein Pärchen hatten und noch ein Schweizer türkischen Ursprungs kurzentschlossen gebucht hatte. Im nachhinein wäre er vielleicht froh gewesen er hätte das nicht gemacht.
Das Pärchen kam aus Hamburg und brachte einen Teil der Einkäufe für die Woche mit dem Auto mit und der junge Mann aus Magdeburg brachte auch einen großen Teil, er kam allerdings mit dem Taxi und hatte auch noch das Pech, dass der Fahrer in an die falsche Marina gefahren hat.
Irgendwann nachmittags waren wir dann vollständig. 6 Leute auf einer Sun Odyssey 43 ohne Cockpittisch, den hatten wir ja in der Woche zuvor aus seiner Verankerung gerissen - aus versehen natürlich.
Nach dem ersten Kennen lernen, der Kojenaufteilung (ich war mit dem Schweizer zusammen in der Backbord Achterkabine), der Einweisung in die Yacht und der Sicherheitseinweisung schwatzten wir noch ein bisschen und freuten uns alle auf den Törn. Es war zwar recht frisch aber dafür gibt es ja Klamotten, die ich zur genüge dabei hatte.
Unfallweiter geht´s auf´m Blog: www.segelpodcast.com
In Folge 011 gibt es unter Revierinfo1 - Kanaren nun die ersten Tipps zu einem bestimmten Segelrevier. Und da ich mich hier am Besten auskenne beginne ich mit der Kanareninsel Teneriffa. Auch genannt "Insel des ewigen Frühlings", weil die Temperaturen kaum krasse Wechsel haben.
Ein Bonbon für DICHAber zunächst noch ein Bonbon für dich:
Für den Fall, dass du auch mit dem Gedanken spielst einmal eine Yacht zu chartern. Mein Freund und Geschäftspartner Werner Herzig von pro-sailing.de vermittelt seit 1968 Yachten weltweit. Und da wir uns super gut verstehen, habe ich einen Deal mit Werner ausgehandelt, dass alle die auf seiner Seite www.pro-sailing.de eine Buchung vornehmen, egal welche und wo und als Info an pro-sailing "Wale und Delfine" angeben drei Prozent Rabatt bekommen auf den angegebenen Preis im Internet. Ich hoffe damit kann ich dir auch einmal eine Freude machen, falls du dich entschließt eine Yacht bei pro-sailing zu chartern. Der Rabatt von 3 % gilt natürlich für alle Angebote auf seiner Seite www.pro-sailing.de
Revierinfo1 - Kanaren 1- Teneriffa Geographischer Blick auf die Kanarenweiter lesen unter www.segelpodcast.com
Mit Segellexikon Buchstabe A möchte ich den Anfang machen dir die Seglersprache näher zu bringen. Als ich mit dem Segeln begann waren die ganzen neuen Begriffe wie eine Fremdsprache für mich und es hat ewig gedauert, bis ich die Begriffe gelernt habe. Daher möchte ich es dir einfacher machen und vertone nun die einzelnen Buchstaben. So entsteht ein Segellexikon auf meinem Blog und du kannst dir die Begriffe jederzeit und so oft du möchtest anhören oder sie nachlesen.
Viel Spaß beim "lernen"
A- KatamaranMit A-Katamaran bezeichnet man eine international anerkannte Klasse der Katamarane. Dieser ist für eine Person, ist 5,49 Meter lang und 2,30 Meter breit, hat ein Gewicht von mindestens 75 Kilogramm segelfertig und eine Segelfläche von maximal 13,94 Quadratmeter. Weitere Katamaran-Klassen sind B - C und E Katamarane, die ich aber nicht näher besprechen möchte
AbbackenMit Abbacken bezeichnet man das Abräumen und Spülen des Geschirrs vom Back wobei eine Back in der Seemannssprache entweder ein Aufbau auf dem Vorschiff ist oder ein Tisch in einer Kammer, in einem Wohndeck oder einer Messe. Das abbacken umfasst auch das Verstauen des übrig gebliebenen Proviants und der Küchenutensilien durch die Backschaft, das sind die Leute an Bord, die sich um den Abwasch kümmern.
AbbringenBeim Abbringen wird ein Schiff, dass sich fest gelaufen hat oder auf Grund sitzt wieder frei gemacht. Das sogenannte frei machen kann erfolgen durch Ballast abwerfen, also leichter machen des Schiffs oder dadurch, dass man das Gewicht auf die Seite verlagert, so dass es krängt. Wenn das nicht funktioniert wird fremde Hilfe durch abschleppen benötigt.
AbblendenAbblenden bezeichnet das Verdunkeln nach außen scheinender Schiffslichter, besonders farbiger. Es dient dazu, entgegenkommende Schiffe oder auch die eigenen Besatzung nicht zu Blenden oder zu Täuschen. Die Schiffsseitenfenster und Bullaugen sind dafür mit Klappen, sogenannten „Blenden“, ausgestattet, welche auch zum Schutz bei schwerem Seegang dienen. Außerdem machen sich Schiffe von Marine, Zoll oder Polizei unsichtbar und blenden ab, damit sie ihren Standort nicht verraten.
Abdeckenwenn ein Schiff in den Windschatten oder den Abwind des eigenen Schiffes kommt, spricht man von Abdeckung. Mein Segel holt dem anderen sozusagen den Wind weg.
AbdriftMehr gibt es auf meinem Blog www.segelpodcast.com
Heute möchte ich dir von meinem zweiten Segeltörn erzählen und das war dann auch schon gleich der SKS Pruefungstoern.
Und das kam so.
Ich hatte ja den SBF See zuerst gemacht und dann den SBF Binnen und nun hatte ich auf meinem ersten Törn auf den Kanaren so richtig Blut geleckt und irgendwie war klar, ich muss da weiter machen.
Und dann habe ich die Entscheidung getroffen den SKS (Seeküstenschifferschein) zu machen. Und da benötigt man ja zunächst einmal 300 Seemeilen bevor man sich für die Prüfung anmelden kann und ich hatte die 300 sm ja schon gemacht, auf den Kanaren. Da ich ja den SBF See schon hatte als ich meinen Ersten Törn machte, bekam ich die 324 Seemeilen von diesem Törn angerechnet. Das war für mich nun sehr günstig, da war ich dann nämlich nicht mehr darauf angewiesen einen Törn zu machen, bei dem dann auch 300 sm bescheinigt werden.
Normalfall wäre, du hast den SBF See gemacht und suchst dir dann einen Törn bei dem du dich auf den SKS vorbereitest UND die 300 sm zusammen bekommst.
Das Skipperteam bietet das an, sie sind auch sehr günstig. Und ich habe mir in den Herbstferien (wegen meiner Kinder) den SKS Törn ausgesucht.
AnreiseUnd so bin ich am 01.10.2011 nach Flensburg gefahren. Mit dem Zug. Natürlich hatte ich das frühzeitig gewusst und konnte bei der Bahn (ich habe die Bahncard 25) eine günstige Verbindung finden bis Flensburg (pro Weg 21,75 Euro).
Von Flensburg hätte ich eigentlich mit dem Taxi in die Marina Toft (Dänemark) fahren müssen, aber weil ich ja die Crewliste schon vorab hatte, setzte ich mich mit meinem Mitsegler, der in Flensburg wohnte, in Verbindung und wir verabredeten, dass er mich am Bahnhof hab holt. Was er dann auch gegen 8 Uhr morgens getan hat.
Wir fuhren dann zu seinem Freund und Mitsegler in einen Ort in Dänemark, ganz in der Nähe und machten nach einem köstlichen Frühstück die Besorgungen, die auf der Einkaufsliste vom Skipperteam standen.
Gegen 14 Uhr waren wir dann, wie gewünscht an der Marina Toft, machten uns mit dem Skipper bekannt, der zufällig mein Skipper vom ersten Törn war, und bezogen schon mal die Kojen und verstauten die eingekauften Sachen. Ein Schweizer kam nachher noch dazu. Das was so ein junger drahtiger Mann und unsere Mannschaft war komplett.
Wir waren dann 5 Leute an Bord und nach dem ersten kennen lernen haben wir dann noch die Sicherheitseinweisung gemacht und an Bord zu Abend gegessen und am nächsten Morgen ging es dann auch schon los.
Los geht es - Hinaus in die Dänische Südseeweiter gehts hier: www.segelpodcast.com
Die Informationslage über Sportbootführerscheine in Deutschland ist etwas verwirrend, daher habe ich dir eine extra Folge gesprochen, in der es nur um die Sportbootführerscheine geht.
Zunächst einmal die allgemeine Info, dass es eine Trennung gibt zwischen Motorbootscheinen und Segelscheinen.
Alles was jetzt folgt gilt für Deutschland, nicht für Österreich und die Schweiz, die haben ihre eigenen Sportbootführerscheine und da kenne ich mich nicht aus. Und nun noch eine Anmerkung. Es wird in Deutschland zwischen amtlichen und nichtamtlichen Sportbootführerscheinen unterschieden und ob mit Motor oder unter Segel.
MotorbootscheineAuf deutschen Schifffahrtsstraßen sind für Motorbootfahrer amtlich vorgeschrieben:
Auf Binnenschifffahrtsstraßen wie Donau, Mosel usw. und den Schifffahrtskanälen ist der Sportbootführerschein Binnen-Motor ab 15 PS (11,03 KW) zwingend erforderlich. Ausnahme: Auf dem Rhein schon ab 5 PS (3,68 KW). (hier geht es zur Verordnung und hier geht es zu den Richtlinien zum Schein - klick)
Auf Seen (z.B. Starnberger See, Chiemsee, Ammersee usw.) ist in der Regel kein Motorbootschein vorgeschrieben, da diese Gewässer keine Schifffahrtsstraßen sind, allerdings kann es trotzdem sein, dass du für die Nutzung der Gewässer mit deinem eigenen Boot einen Schein vorlegen musst (bitte vorher informieren).
Im Küstenbereich ist der Sportbootführerschein See (SBF See) bis 12 Seemeilen Abstand von der Küste entfernt und ab 15 PS (11.03 KW) zwingend erforderlich. Dieser Schein gilt an deutschen und ausländischen Küsten und ist ein reiner Motorbootschein. Hier ist die Verordnung und hier die Richtlinie zum Schein (klick)
Auf dem Bodensee gelten ein paar andere Vorschriften: Für Motorboote ab 6 PS (4,4 KW) ist das Bodenseeschifferpatent A vorgeschrieben. Dieses kann durch eine theoretische Ergänzungsprüfung zu einem der beiden Sportbootführerscheine (Binnen oder Motor) erworben werden. Eine Praxisprüfung am Bodensee ist dann nicht mehr erforderlich. Du kannst auch am Bodensee deine Scheine machen, dann beinhalten die alles.
Auf einigen Gewässern wie zum Beispiel vor meiner Haustür auf der Saar oder auf Teilen der Müritz darf ein gechartertes Boot mit einer "Charterbescheinigung" bewegt werden. Du bekommst dann vom Vercharterer eine Einweisung und einen Beleg darüber, dies ist aber kein Führerschein!!!. Du hast dann auch ein paar Einschränkungen: du darfst nicht Nachts fahren, nur maximal 12 km/h, die Genehmigung ist zeitlich begrenzt auf auf bestimmte Reviere und sie kostet Geld und beim nächsten Mal muss sie wieder neu erworben werden. (also vielleicht doch den Sportbootführerschein Binnen machen :-) ).
Im Ausland gilt:
Die Sportbootführerscheine die in Deutschland vorgeschrieben sind gelten für Deutsche auch im Ausland. Wenn also ein Italiener in italienischen Gewässern erst ab 20 PS einen Führerschein braucht, muss der Deutsche trotzdem ab 15 PS den Schein haben.
Segelscheinehier gibt es noch mehr zu lesen: www.segelpodcast.com
Heute geht es um den Ablauf wie man eine Koje chartert und da ich keine weiteren Erfahrungen habe, erzähle ich dir das anhand des Beispiels vom Skipperteam.
Ich habe mir auf deren Seite www.skipperteam.de einen Törn ausgesucht und eine Buchungsanfrage gemacht. Und nachdem klar war, dass es klappt habe ich die Rechnung bzw. den Vertrag bekommen, in doppelter Ausfertigung. Das habe ich dann unterschrieben zurück gefaxt und so 10 Tage vor dem Törn kam dann ein dicker Brief mit den Unterlagen zum Törn.
Das ist sehr aufregend, erstens weil ich selten angenehme Briefe bekomme und zweitens weil da so viele Dinge drin sind. Und ich kannte die ja alle noch nicht.
Crewliste. Ich weiß dann schon im voraus wer der Skipper ist, das kann sich natürlich noch einmal ändern, falls der krank ist oder sonst was dazwischen kommt, aber da kann man dann schon mal auf der Seite vom Skipperteam gucken, wie der aussieht. Außerdem kann man sich auch im Vorfeld schon mit den Mitseglern in Kontakt setzten.
Anleitung was ich mitbringen soll:
Seesack - Tasche bitte keine festen Koffer da schlecht zu verstauen.
Ölzeug (Naßklamotten)
Gummistiefel oder Bootsschuhe ohne schwarze Sohlen, die machen immer so hässliche Streifen aufs Deck.
Warme Kleidung, zum Beispiel Skiunterwäsche, Faserpelz, Mütze, Handschuhe, Schal, je nach Jahreszeit.
Spannbettlaken, auch wenn du im Schlafsack liegst.
Decke (mit Bezug) oder Schlafsack, Kopfkissenbezug.
Handtücher,
Geschirrhandtuch, das ist immer wichtig. Ich weiß nicht ob das überall so ist, aber Geschirrhandtücher soll immer jeder Mitsegler mitbringen. Die sind auch immer recht schnell schmutzig und das macht schon Sinn, wenn man da einige hat.
Sonnenschutzmittel, Fettstift für die Lippen (wer mag), Sonnenbrille.
Persönliche Medikamente - auch gegen Seekrankheit (da mache ich noch ne Folge später)
Ganz wichtig Reisepass oder Personalausweis und sonstige Reisedokumente.
Wegbeschreibung zur Yacht
Beschreibung der Yacht
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Mein erster Segeltörn war auf den Kanaren und was ich da so erlebte erfährst du heute, viel Spaß dabei :-)
Eckdaten: vom 05.03. bis 12.03.2011 mit einer Feeling 446, Kanarenpowertörn (Teneriffa - La Palma - El Hiero - La Gomera - Teneriffa) Anbieter www.skipperteam.de, Teilnahmegebühr 398 Euro (was auch den Ausschlag gab gerade diesen Törn zu buchen :-) )
Ich bin ein absolutes Greenhorn gewesen, ich hatte Null Ahnung vom Segeln, außer dem bisschen was ich da auf unserem Bostalsee rumgeeiert bin, hatte ich absolut keine Erfahrung und hatte ja dann das Skipperteam gefunden und habe da einen Törn gebucht. Im März 2011. Ich hatte extra unsere Winterferien dafür ausgesucht, da meine Kinder zu der Zeit noch recht jung waren und mein Mann sie in den Ferien besser versorgen konnte, als während der Schulzeit.
Ich habe mir Teneriffa ausgesucht weil ich mich da sehr gut mit den Flugmöglichkeiten auskenne und die Flüge auch recht günstig sind.
Ich bin gut nach Teneriffa gekommen, bin zur Yacht gefahren, stand dann in der Marina und hatte keine Ahnung von nix. Ich erfragte wo die Yacht liegt und der Skipper war an Bord und hat mich begrüßt. Manchmal sind auch die Mitsegler schon da oder zumindest einige. Manche sind noch nicht da, die kommen je nach Flugzeit eben später. Hier waren Skipper und ein paar Crewmitglieder schon da und einige fehlten noch. Ingesamt waren wir 7 Segler bei 8 Kojen (Schlafplatz in einer Kajüte-in die normalerweise zwei Personen rein gehen).
Bei den Törns die ich immer gemacht habe war es dann so, dass ein Teil der Crew einkaufen gegangen ist nach dem ersten Kennen lernen. Da die Marina San Miguel etwas abgelegen ist, sind wir mit einem Taxi zu einem größeren Einkaufsmarkt, haben, nach vorheriger Absprache auf der Yacht, eingekauft und sind mit einem neuen Taxi wieder zurück.
Im Übrigen wird das so gemacht, dass gleich zu Beginn des Törns eine Bordkasse angelegt wird (das Geld ist für laufende Ausgaben wie Essen, Trinken, Kleinzeug für den häuslichen Bedarf wie Toilettenpapier, Spülmittel, Gas, Diesel und vor allem die Übernachtungskosten in den Marinas). Da zahlen dann die Crewmitglieder (Skipper wird frei gehalten, bezahlt nichts rein, zumindest bei einem Kojenchartertörn, bei privaten Törns kann das auch anders sein) 100 oder 150 Euro ein, je nachdem was auf dem Törn für Kosten zu erwarten sind.
Es wurde jemand herausgepickt, der die Bordkasse macht und das war dann ich. Ich bin ja so ein Finanzmensch, zumindest damals gewesen, heute nicht mehr so. Und dann waren wir einkaufen, haben die Einkäufe dann im Schiff gebunkert, da lernt man das Schiff dann auch schon ein bisschen kennen, was auch seine Vorteile hat. Die anderen Mitsegler sind dann inzwischen eingetrudelt und die erste Einweisung wird gemacht.
Einweisung in die Yacht allgemeinDas Skipperteam hat da eine Liste. Der Skipper erklärt alles Punkte und hakt sie ab. Wer mal mit mir segelt wird diese Liste auch abhaken dürfen :-) .
Damals hatte ich als Laie ganz schön gestaunt, was es da alles gibt auf so nem Boot. Ich fand die Toilettenbedienung mit dem Pumpsystem interessant. Wie die Kojenaufteilung der Crew und des Skippers ist. Dass man das Bett selbst bezieht (mit dem Laken und den Bezügen, die man mitgebracht hat-war vorher bekannt). Ich mache dir dazu noch eine extra Folge...
Rettungswesten sind vorhanden und du sollst sie für dich anpassen. Wie funktionieren die Feuerlöscher, die Gasanlage, die Notsignalmittel usw. Wie verhält man sich und wer ist zuständig für was bei einem Notfall und und und. All das wird bei der Sicherheitseinweisung besprochen und die sollte unbedingt IMMER gemacht werden, auch wenn man sie schon oft gehört hat.
Bei unserem Törn war es jetzt so, dass wir ein Schweizer Pärchen mit an Bord hatten, bei deren Anschlussflug in Madrid es das Problem gab, dass ihr gesamtes Gepäck nicht rechtzeitig verladen wurde und dann am Anreisetag auch nicht in Teneriffa angekommen war. An Bord waren keine Decken und so besorgte ich welche (kenne da jemanden :-) ).
Die Kojenverteilung wird übrigens gerade so gemacht wie die Leute ankommen. Beim Skipperteam ist es (fast) immer so, dass der Skipper die Steuerbord Achter Kabine hat (also hinten rechts) und auch meist alleine in dieser Kajüte ist und der Rest der Crew sich auf die anderen Kojen verteilt. Bei diesem Törn waren dann das Schweizer Pärchen in der Backbord Achter Kabine, zwei Männer in der Stockkabine (die ist meist recht eng und die Betten sind übereinander) und wir zwei Mädels in der Bugkabine (wobei da auch mal ein Mann neben mir liegen könnte, was ich nicht schlimm finde - habe ja meinen Schlafsack). Die Aufteilung zwischen Männern und Frauen war bei diesem Törn auch mal ganz gut mit 4:3 Männer: Frauen. In späteren Törns gab es außer mir öfter mal keine andere Frau an Bord, was ich auch nicht schlimm fand.
Nach dem ersten Ankommen, dem Einkaufen und der Sicherheitsanweisung wird noch geredet und dann geschlafen. Es erleichtert die Kommunikation, wenn man dann für den nächsten Morgen eine Uhrzeit festlegt wann gefrühstückt wird und wann es los geht, damit auch alle rechtzeitig fertig sind.
Es geht los - Wir stechen in Seeweiter gehts auf meinem Blog: www.segelpodcast.com
Das Nato Alphabet ist eine Buchstabiertafel die beim Telefonieren, Funken im Flugverkehr und eben auch im Seeverkehr verwendet wird, um Worte eindeutig zu übermitteln und was ich auch super finde, es gilt weltweit.
Mir kam nun die Idee, weil ich dir ja immer mal wieder eine Webseite empfehle diese nicht mit A, B, C, ... zu buchstabieren sondern mit dem Nato Alphabet.
Das hat drei Vorteile.Erstens: Ich lerne das jetzt auch endlich mal vollständig und übe es regelmäßig :-)
Zweitens: Du lernst es und kennst es schon, falls du mal einen Funkschein machst und
Drittens: Du weißt dann ganz genau welche Webseite ich dir gerade empfehle.
Und hier ist es, das Nato Alphabetdas ich mir von dieser Seite kopiert habe (ich danke dem-derjenigen, der sich die Mühe gemacht hat es aufzuschreiben und zu veröffentlichen)
http://www.die-marine.de/_deutsch/sonstiges/alpha_d.html
für Funksprüche
Zahlen-Code:
und sag nie "over and out": außer, du willst gekillt oder ein Filmstar werden :-)
Und wie immer wünsche ich dir
LEBE FREIHEIT
deine Moni
auf meinem Blog kannst du dir das Dokument mit dem Nato Alphabet runter laden. www.segelpodcast.com
Hallo und herzlich willkommen. Hier ist die Moni. Ich freue mich, dass du wieder zu hörst und jetzt wo wir geklärt haben wer Segeln kann und dass es gar nicht so teuer sein muss, möchte ich heute erzählen wie ich zu meinen Führerscheinen kam, den ersten Beiden und wo du Informationen findest, dass du das dann auch schnell und zügig zu den Scheinen kommst.
Grundsätzlich mal vorweg. Ich bin Autodidakt. Ich lerne lieber alleine als in Gruppen und für mich war es auch eine Frage des Geldes, dass ich mich dafür entschieden habe, dass ich keine Segelschule oder Verein für die Theorieausbildung bezahlen möchte.
Das Wissen, das du für das Bestehen der Scheine benötigst ist frei zugängig im Internet. Gerade die Infos für Sportbootführerschein See und Sportbootführerschein Binnen (auch für den Sportküstenschifferschein - den ich in einer späteren Folge bespreche) findest du auf den Seiten www.elwis.de (elektronischer Wasserstraßen Informationsservice). Herausgegeben von der WSV Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Auf der Seite von ELWIS links findest du den Reiter Freizeitschifffahrt und darunter noch mal links Führerscheininformationen und siehe da: Du findest hier alle Infos zu den genannten drei Scheinen.
Als ich den Führerschein 2009 gemacht habe, gab es noch Fragebögen wo man die Antworten selbst eingeben musste. Diese Art der Wissensabfrage ist am 12.05.2012 umgestellt worden auf Multiple Choise. Und dann gab es noch mal eine kleine Änderung am 16. Januar 2013. Also wenn du im Internet irgendwo Fragebögen findest achte darauf, dass sie den Inhalt nach diesem Datum haben.
Voraussetzungen für die Zulassung zum SBF See1. 16 Jahre
2. keine fachlichen Voraussetzungen
3. ärztliches Zeugnis (muss auf einem Blatt doppelseitig ausgedruckt werden)
4. für Bewerber ab 18 Jahren: Kopie des Kfz-Führerscheins oder Führungszeugnis
5. für Bewerber unter 18 Jahren: Einverständniserklärung des gesetzlichen Vertreter
weiter geht´s auf dem Blog, www.segelpodcast.com
In Folge 003 Ist Segeln teuer, werde ich dir aufzeigen, dass Segeln nicht teuer sein muss.
Meine ganz klare Antwort auf die Frage ist
NEIN
Segeln muss nicht teuer sein.
Aber, wie immer, kommt es drauf an. Nämlich zum Einen ob du ein Segelboot habe möchtest, dann kann das schon sehr ins Geld gehen oder ob du einfach nur als Crewmitglied mit fährst und dir jemanden suchst, der ein Boot unterhält.
Die Seite des Eigentümers möchte ich jetzt nicht beleuchten, weil das wirklich sehr ins Geld gehen kann, auch bei kleinen Booten fängt das schon an. Weil die Boote gewartet werden müssen. Wenn es größere sind brauchst du auch einen Liegeplatz und das kostet Liegegebühren. Dann muss das Boot irgendwie von A nach B gebracht werden und immer wieder gewartet werden. Das geht natürlich dann schon ins Geld und demzufolge ist Segeln, wenn man Eigentümer von einem Boot oder einer Yacht ist, schon teuer oder kann teuer sein.
Segeln ist nicht teuerAber ich möchte dir ja heute die andere Seite zeigen, nämlich die, dass Segeln eben nicht teuer sein muss.
Entscheidung treffenUnd das fängt schon bei der Entscheidung an:
Möchtest du nur Mitsegeln oder möchtest du einen Segelschein, bzw. Motorbootschein machen?
Hier die Möglichkeiten wenn du nur Mitsegeln möchtest:
Was noch Kosten verursacht beim Segeln ist der Weg zum Boot
Je nachdem ob du jemanden in deiner Nähe findest, vielleicht hast du ja ein Gewässer vor der Haustür wo gesegelt wird. Oder ob das doch eher so ist, dass du an Ostsee, Nordsee, Ijsselmeer, Mittelmeer oder wo auch immer segeln möchtest, es fällt noch der An und Abreise Weg an Kosten an.
Da gibt es aber auch wieder ganz viele Möglichkeiten wie du recht günstig zum Boot kommst. Meine Freundin sagt immer, ich bin da ein Meister drin sowas rauszupicken. Ich bezahle häufig unter 100 Euro manchmal auch 150 Euro für den Weg irgendwo hin in ein Revier wo ich segeln kann. Ich muss aber auch dazu sagen, ich habe mir extra solche Törns ausgesucht, die von mir aus recht günstig zu erreichen sind. Deswegen war ich zum Beispiel noch nie in Griechenland, weil der Flug dahin immer teurer war als meine Alternativangebote. Aber da komme ich auch noch hin :-)
Wie du günstig von A nach B kommstMehr Infos gibt es in den Shownotes unter www.segelpodcast.com
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