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Die Corona-Krise hat uns fest im Griff. Das soziale Leben ist stark eingeschränkt. Dies wirkt sich auch auf unsere Baustellen aus.
Die Abwicklung der Baustellen wird durch die Beschränkung sozialen Kontakten stark beeinträchtigt. Viele Baustellen wurden bereits eingestellt. Andere sind derzeit noch am Laufen.
In dieser Podcast Folge versuche ich, dir die Zusammenhänge in verständlicher „Technikersprache“ zu erklären. Zudem erfährst du, worauf du jetzt bei deinen Baustellen achten musst und was die Corona-Krise für Folgen für die Beaufsichtigung der Baustellen mit sich bringt.
Zum Abschluss bekommst du noch einen Denkanstoß… Kann denn diese Krise auch eine Chance sein?
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https://www.poyry.at/de/dienstleistungen/engineering/projektmanagement-bauaufsicht
Folgend die Links zu den beiden rechtlichen Abhandlungen zum Thema Covid 19. Damit kannst du die rechtliche Seite der Situation auf den Baustellen nochmals vertiefen:
Artikel von Wolf-Theiss, Verfasser: Wolfgang Müller:
Artikel von Hohenberger, Strauss, Buchbauer Rechtsanwälte, Verfasser: Konstantin Pochmarski und Christina Kober
http://www.hohenberg.at/index.php?page=cov-bauvertragsrecht
Die Bauzeiten werden immer knapper. Puffer für Unvorhergesehenes bleiben dabei kaum. Dadurch haben viele Änderungen oder Störungen Auswirkungen auf den Endtermin.
Aber wie groß sind die zeitlichen Auswirkungen? Wie wird das richtige Maß der Terminfortschreibung ermittelt?
Hier solltest du immer das Ursache-Wirkung-Prinzip im Kopf haben. Jede Auswirkung muss eine Ursache haben. Diese musst du heraus finden und die daraus folgende Auswirkung klar zuordnen.
Jede Auswirkung ist dann im Bauzeitplan einzupflegen. Wie in der letzten Folge bereits eindringlich postuliert: Der Soll-Bauzeitplan spielt dabei einer überragende Rolle.
Beachtest du die Punkte in diesem Podcast wirst du zukünftig kompetenten und souveränen bei der Terminfortschreibung agieren.
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Abschließend noch ein Literaturhinweis mit dem du das Thema vertiefen kannst.
Ufertinger, Handbuch Örtliche Bauaufsicht, Wien 2019
Im Kapitel 3.4.3.3.2.1 „Anpassung der Leistungsfrist“ und Kapitel 3.4.3.4.3.1. „Prüfung der Anpassung der Leistungsfrist“ kannst du nochmal einige Inhalte zu diesem Thema nachlesen.
Müller /Goger, Der gestörte Bauabaluf, Wien 2016
In Kapitel 4.2 (ab Seite 133) beschreibt Professor Goger wunderbar das Thema von Ursache und Wirkung. Sehr empfehlenswert!
Vygen, Klaus/Joussen, Edgar/Lang, Andreas/Rasch, Dirk, Bauverzögerung und Leistungsänderung, Rechtliche und baubetriebliche Probleme und ihre Lösungen, 7. Auflage, Köln 2015
Wenn du das Thema Bauzeit und Bauzeitpläne vertiefen möchtest kann ich dir das Standardwerk aus Deutschland dazu ans Herz legen. Äußerst umfangreich, aber gerade Teil B sehr informativ.
In den letzten Jahren geht die Tendenz immer mehr in Richtung alles zu regulieren. Dies macht auch nicht vor der Terminschiene von Bauvorhaben halt!
Nicht selten werden bei größeren Bauvorhaben viele vertragliche Zwischentermine vereinbart. Man meint, man müsse den Auftragnehmer in ein enges Korsett zwängen.
Die Folgen davon sind oft ein immenser Aufwand bei der Terminverfolgung. Zudem kommt es immer wieder vor, dass Termine vereinbart werden, die nicht zwingend notwendig sind.
Umso wichtiger ist es, eine kompetente Terminverfolgung durchzuführen. Damit trägst du zu einer erfolgreichen Baustellenabwicklung in terminlicher Hinsicht bei.
In dieser Podcast Folge erfährst du, warum die Basis für eine zielgerichtete Terminverfolgung immer ein abgestimmter und plausibler Bauzeitplan ist. Zudem erhältst du Antworten auf folgende Fragen:
Welche Schritte solltest du bei der Prüfung dieses BZP umsetzen und wie gehst du weiters beim Soll/Ist-Vergleich auf der Baustelle vor?
Im zweiten Teil des Podcasts zeige ich dir, wie du mit Vertragsterminen umgehst. Wann ist eine Leistung fertiggestellt? Wie dokumentierst du Termine? Wie gehst du mit Terminen um, die nicht eingehalten wurden?
Damit erfährst du alles wichtige rund um eine kompetente Terminverfolgung!
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Abschließend noch ein Literaturhinweis mit dem du das Thema vertiefen kannst.
Im Kapitel 3.2 „Terminmanagement“ ist alles zu diesem Thema zusammen nachzulesen. Vor allem lege ich dir Kapitel 3.2.2.1.3. „Prüfung des Bauzeitplanes durch die ÖBA“ ans Herz. Damit kannst du zukünftig kompetent Bauzeitpläne des AN prüfen und so die Basis für eine gelungene Bauabwicklung legen.
Vygen, Klaus/Joussen, Edgar/Lang, Andreas/Rasch, Dirk, Bauverzögerung und Leistungsänderung, Rechtliche und baubetriebliche Probleme und ihre Lösungen, 7. Auflage, Köln 2015
Wenn du das Thema Bauzeit und Bauzeitpläne vertiefen möchtest kann ich dir das Standardwerk aus Deutschland dazu ans Herz legen. Äußerst umfangreich, aber gerade Teil B sehr informativ.
Stress ist ein viel beanspruchter Begriff. Vielfach ist zu hören: „Oh Mann, bin ich im Stress!“. Aber dabei wissen viele gar nicht, was hinter dem Begriff „Stress“ eigentlich steht. Welche Reaktionen laufen dabei im Körper genau ab? Wozu gibt es diese Reaktionen? Und welche Auswirkungen hat Stress genau?
All diese Fragen beantworte ich im ersten Teil des Podcasts. Dort beleuchten wir die theoretischen Hintergründe etwas genauer. Anschließend gehe ich auf die verschiedenen Arten von Stress ein.
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Abschließend noch ein Literaturhinweis mit dem du das Thema vertiefen kannst.
Ufertinger, Handbuch Örtliche Bauaufsicht, Wien 2019
Thompson, Das Gehirn, Berlin 2016
Wenn du es etwas wissenschaftlicher haben möchtest, dann kannst du im Buch „Das Gehirn“ ab Seite 202 eine ausführliche Darstellung dieses Themas lesen.
Brazier, Vegan in Topform, 2016
Brendon Brazier ist einer der wenigen erfolgreichen Triathleten und Ultramarathon Läufer, die vegan leben. Er hat in seinem Buch dem Thema Stress große Aufmerksamkeit gewidmet. Auch diese Ausführungen sind äußerst interessant. Natürlich mehr für Menschen, die sich für Ernährung interessieren.
Ein Verhandlungstermin wurde anberaumt. Die Sichtweise bei diesem Nachtrag zwischen AG und AN differiert erheblich. Im Verlauf des Gespräches wird es immer hitziger. Die Stimmung kippt. Die beiden Parteien werden immer persönlicher, ja schon fast beleidigend. Letztendlich geht man auseinander, ohne eine Einigung erzielt zu haben.
Diese Situation kommt leider häufig vor und ist alles andere als wünschenswert. Ziel muss es sein sachlich über die kontroversen Themen zu diskutieren. Persönliche Angriffe sind dabei Tabu. Die bekannten Verhandlungsstrategien wie „guter Buller, böser Bulle“, oder auch andere stellen ebenfalls keine reife Verhandlungskompetenz dar.
Aber was muss man nun bei einer Verhandlung beachten? Wie komme ich zu einem gemeinsamen Ergebnis? Der Weg führt wie so oft über die Kommunikation und die dazu notwendigen Menschen. Zunächst jedoch stellt die Basis eine hervorragende Vorbereitung dar. In der Verhandlung selbst ist es wichtig, dass du über den gesamten Prozess ruhig und besonnen bleibst. Und für die Entscheidungsfindung, gerade bei schwierigen Gesprächen, hilft das Hintergrundwissen zum „Harvard Konzept“. Dieses stellt anhand von vier grundsätzlichen Schritten den Weg zu einer erfolgreichen Verhandlung dar.
Welche Punkte du bei der Vorbereitung beachten musst, wie du in der Verhandlung selbst ruhig bleibst und welche Grundsätze das „Harvard Konzept“ vorsieht erfährst du in dieser Podcast Folge.
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Abschließend noch ein Literaturhinweis mit dem du das Thema vertiefen kannst.
Ufertinger, Handbuch Örtliche Bauaufsicht, Wien 2019
In meinem Buch ist das Thema ebenfalls abgehandelt. Du findest die Ausführungen ab Seite 415 unter Kapitel 3.4.3.5.2. „Die Verhandlung“.
Fischer, Ury, Patton, Das Harvard Konzept, 11.Mai.2015
In diesem Buch wird das Harvard Konzept ausführlich dargestellt. Es werden die Grundsätze eingehend thematisiert und anhand vieler Beispiel die Anwendung dargestellt.
Gamm, Alles Verhandlungssache, 31.Mai.2018
Frieder Gamm einer der führenden Verhandlungsexperten erklärt in seinem Buch warum es so wichtig ist in der Markoebene beim Verhandeln zu verweilen. Er erläutert unter anderem das Gesetz der Reziprozität und warum man mit Fragen führt.
Nasher, Deal! Du gibst mir, was ich will!
Jack Nasher erläutert verschiedene Verhandlungssituation. Gibt dabei nützliche Tipps zum richtigen Verhalten und klärt auch über einige weit verbreitete Verhandlungstaktiken auf.
Wer kennt das nicht. Es flattert eine Mehrkostenforderung des Bauunternehmers ins Haus. Du öffnest sie und… Was?!? Spinnt der??? Die Forderungshöhe lässt dir die Zornesröte ins Gesicht steigen. Worte wie „Unverschämtheit“ sind da noch die harmlosesten Worte, die artikuliert werden. Am liebsten würdest du sofort das Handy in die Hand nehmen und dem Bauleiter ordentlich die Meinung geigen. Doch ist das wirklich sinnvoll???
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Abschließend noch ein Literaturhinweis mit dem du das Thema vertiefen kannst. Es handelt sich wieder einmal um Daniel Kahneman bahnbrechendes Werk „Schnelles Denken, langsames Denken“:
Kahneman, Daniel, Schnelles Denken, langsames Denken, München 2012
Sicherlich eines der meist diskutierten Themen in der Bauwirtschaft. Über das Thema Störungen und Behinderungen existiert umfangreiche Literatur. Dies erscheint logisch, greifen diese doch oft so massiv in den Bauablauf des AN ein, dass die Auswirkungen gravierend sind. Diese führen dann vielfach zu langwierigen Diskussionen, die nicht selten in Gerichtsverfahren münden. Nun sind Störungen und Behinderungen nicht gänzlich zu vermeiden. Naturgewalten, Witterung, dass sich realisierende Baugrundrisiko oder andere kaum steuerbare Einflüsse können Folgen nach sich ziehen. Jedoch gibt es auch vermeidbare Störungen und Behinderungen. In dieser Podcast Folge zeige ich dir ganz konkret, wie du zwei Ursachen für Störungen und Behinderungen zukünftig vermeiden kann. Sollte dann doch eine Störung eintreten, gibt es zwei wichtige Verhaltensweisen um kompetent damit umzugehen.
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Folgend noch ein paar Literaturhinweise, die dieses Thema vertiefen:
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Du kennst es sicher auch. Du befindest dich auf einer Baustellenbegehung. Der AN ist der Ansicht, dass dieser Bauteil anders sinnvoller errichtet werden könnte. Es ist eine Entscheidung über eine Projektänderung erforderlich. Um diese Entscheidung treffen zu können, muss man einiges berücksichtigen. Zunächst helfen die Lerninhalte aus Folge 3 zum Thema Entscheidungen allgemein. Es ist aber auch wichtig zu berücksichtigen, wer die Auswirkung initiiert hat. Und vor allem warum er sie imitiert hat. Macht man sich darüber strukturiert Gedanken erleichtert dies die Entscheidungsfindung ungemein. Welche Unterscheidungen hier vorzunehmen sind und welche Folgen sie haben erfährst du in dieser Folge.
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Im schnelllebigen Baustellengeschäft ist das Treffen von Entscheidungen ein ständiger Begleiter. Viele tun sich jedoch schwer damit Entscheidungen zu treffen. Im schlimmsten Fall werden sie gar nicht getroffen. Dies hat jedoch unter Umständen gravierende Auswirkungen. Umfangreiche Störungen und Behinderungen im Bauablauf können daraus erwachsen. Dabei ist es gar nicht notwendig, Angst vor Entscheidungen zu haben. Im Wort Entscheidung steckt der Begriff „Scheidung“. Man muss sich also von etwas trennen. Im Nachhinein kann nicht beurteilt werden, wie sich die Situation entwickelt hätte, wenn man die andere Variante verfolgt hätte. Auch wenn die gewählte Variante kein zufriedenstellendes Ergebnis brachte, kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine andere Wahl sogar noch ungünstiger gewesen wäre.
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Kahneman, Daniel, Schnelles Denken, langsames Denken, München 2012 Nobelpreisträger Daniel Kahneman beschreibt in seinem Bestseller wie das menschliche Gehirn Entscheidungen trifft. Das Buch ist äußerst empfehlenswert.
Ufertinger, Handbuch Örtliche Bauaufsicht, Wien 2019
In meinem Buch findest du wertvolle Tipps zur Dokumentation von AG-Entscheidungen (Kapitel 3.1.4.6).
Ich bin Stefan Ufertinger und habe langjährige Erfahrung in der Abwicklung von Bauprojekten auf Bauherrnseite. Ich bin Leiter der Örtlichen Bauaufsicht und Buchautor des Fachbuches „Handbuch Örtliche Bauaufsicht“. In diesem Podcast zeige ich in kurzen Episoden, wie du zukünftig deine Baustellen erfolgreicher und stressfreier abwickeln kannst. Dabei werde ich natürlich auf fachliche Themen wie das Nachtragsmanagement, die Terminverfolgung oder die Ausschreibungserstellung Bezug nehmen. Es wird jedoch auf sehr viel um Themen wie Selbstmanagement, Kommunikation, oder Vertrauen gehen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Den so genannten „soft skills“ wird derzeit in unserer Branche noch viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Sehr verwunderlich, da sie einen erheblichen Anteil zum Gelingen eines Projektes beitragen. Gerade in einer Branche in der die Zusammensetzung des Projektteams so häufig wechselt wie in der Baubranche.
Folgend noch ein paar hilfreiche Internetseiten:
Auf folgender Seite findest du den exklusiven un kostenlosen Mitgliederbereich, den ich für dich eingerichtet habe:
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