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Im November 2025 fand die zweite So Many Voices statt. Es ging um Vielfalt in der Branche, um Recherchen, Technik, gute Interviewführung, um Communitys und wie man als Indie-Podcast überlebt.
Auf der Großen Bühne haben wir ein Aufnahmegerät mitlaufen lassen und veröffentlichen die Vorträge und Diskussionen nach und nach hier im hauseins-Podcast – für alle, die nicht in München dabei sein konnten oder zu diesem Zeitpunkt in einer anderen Session steckten, oder die sich das Gesagte noch mal in Ruhe anhören wollen.
Seit einigen Jahren erleben narrative Podcasts einen regelrechten Hype in Deutschland. Das zeigt sich nicht nur an den Hörer*innenzahlen. Immer mehr Reporter*innen versuchen auch im Audio zu denken. Welche Recherche trägt eine ganze Podcasterzählung und wie gut matchen investigative Recherche und Storytelling wirklich? Verführen bewährte dramatische Konzepte wie Heldenreise oder Aufstieg & Fall dazu, unser Material in ein Korsett zu zwängen oder sollten wir uns erzählerische Muster sogar noch stärker zunutze machen?
Gerade im Spannungsfeld zwischen journalistischen Grundsätzen und dramaturgischen Modellen stellt sich immer wieder die Frage: Wie kann man ergebnisoffen recherchieren, Quellen schützen und trotzdem einen dramaturgisch gelungenen und unterhaltsamen Podcast produzieren? Und wer bezahlt dafür? Wir sprechen über unsere Erfahrungen in Audioprojekten wie, Amnestie Deutschland, Kino.to – Die verbotene Streaming Revolution, Greenhouse und Boys Club – Macht & Missbrauch.
Azadê Peşmen ist Gründer*in rabbithole media, Volontariat beim Deutschlandfunk berichtet unter anderem aus Brasilien, der Türkei oder dem Irak über Sicherheits- und Außenpolitik. Außerdem hostet Azadê Storytelling-Podcasts wie “Deso – der Rapper, der zum IS ging”, “Amnestie Deutschland” und den Nachrichtenpodcast “Was jetzt”.
Pia Stendera ist freie Reporterin, Autorin und Podcast-Host. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit der Frage, wie Macht in unterschiedlichen Kontexten wirkt – immer mit dem Ziel, tief recherchierte Geschichten so zu erzählen, dass sie Gehör finden. Besondere Aufmerksamkeit erhielt sie für den Spotify Original Podcast “Boysclub – Macht und Missbrauch bei Axel Springer” und ihre Berichterstattung zum rechtsextremen Attentat von Halle.
Sophia Wetzke ist Gründerin und Headautorin der Berliner Podcastproduktionsfirma Studio Soma. Autorin und Host von Dokupodcasts wie „Greenhouse”, „Grenzgänger – Die Geschichte der Berlin-Sounds” & „Kino.to – Die verbotene Streamingrevolution”.
Host, Autorin und Chief Editor bei „Unfassbar” von Simplicissimus.
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
By Susanne Klingner und Katrin Rönicke (hauseins)5
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Im November 2025 fand die zweite So Many Voices statt. Es ging um Vielfalt in der Branche, um Recherchen, Technik, gute Interviewführung, um Communitys und wie man als Indie-Podcast überlebt.
Auf der Großen Bühne haben wir ein Aufnahmegerät mitlaufen lassen und veröffentlichen die Vorträge und Diskussionen nach und nach hier im hauseins-Podcast – für alle, die nicht in München dabei sein konnten oder zu diesem Zeitpunkt in einer anderen Session steckten, oder die sich das Gesagte noch mal in Ruhe anhören wollen.
Seit einigen Jahren erleben narrative Podcasts einen regelrechten Hype in Deutschland. Das zeigt sich nicht nur an den Hörer*innenzahlen. Immer mehr Reporter*innen versuchen auch im Audio zu denken. Welche Recherche trägt eine ganze Podcasterzählung und wie gut matchen investigative Recherche und Storytelling wirklich? Verführen bewährte dramatische Konzepte wie Heldenreise oder Aufstieg & Fall dazu, unser Material in ein Korsett zu zwängen oder sollten wir uns erzählerische Muster sogar noch stärker zunutze machen?
Gerade im Spannungsfeld zwischen journalistischen Grundsätzen und dramaturgischen Modellen stellt sich immer wieder die Frage: Wie kann man ergebnisoffen recherchieren, Quellen schützen und trotzdem einen dramaturgisch gelungenen und unterhaltsamen Podcast produzieren? Und wer bezahlt dafür? Wir sprechen über unsere Erfahrungen in Audioprojekten wie, Amnestie Deutschland, Kino.to – Die verbotene Streaming Revolution, Greenhouse und Boys Club – Macht & Missbrauch.
Azadê Peşmen ist Gründer*in rabbithole media, Volontariat beim Deutschlandfunk berichtet unter anderem aus Brasilien, der Türkei oder dem Irak über Sicherheits- und Außenpolitik. Außerdem hostet Azadê Storytelling-Podcasts wie “Deso – der Rapper, der zum IS ging”, “Amnestie Deutschland” und den Nachrichtenpodcast “Was jetzt”.
Pia Stendera ist freie Reporterin, Autorin und Podcast-Host. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit der Frage, wie Macht in unterschiedlichen Kontexten wirkt – immer mit dem Ziel, tief recherchierte Geschichten so zu erzählen, dass sie Gehör finden. Besondere Aufmerksamkeit erhielt sie für den Spotify Original Podcast “Boysclub – Macht und Missbrauch bei Axel Springer” und ihre Berichterstattung zum rechtsextremen Attentat von Halle.
Sophia Wetzke ist Gründerin und Headautorin der Berliner Podcastproduktionsfirma Studio Soma. Autorin und Host von Dokupodcasts wie „Greenhouse”, „Grenzgänger – Die Geschichte der Berlin-Sounds” & „Kino.to – Die verbotene Streamingrevolution”.
Host, Autorin und Chief Editor bei „Unfassbar” von Simplicissimus.
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