Ein Blick in die Glaskugel
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„Viele Entwickler werden genau den Teil ihrer Arbeit weglassen, der ihnen Spaß macht." - Kevlin Henney
Wie sieht der Arbeitsalltag eines Entwicklers im Jahr 2034 aus, welche Umgebungen, Werkzeuge und Praktiken zur Erstellung, zum Testen, zum Deployen und zum Betreiben von Software werden genutzt? Welche Arten von Softwaresystemen werden allgegenwärtig sein? Welche Systeme werden wir bei der Arbeit nutzen und auf welchen Architekturen und Technologien werden diese Systeme basieren? Kevlin wirft einen Blick in die Zukunft und spricht über mögliche Entwicklungen in der Softwareentwicklung, die Auswirkungen der Digitalisierung, die Rolle von KI, den Einfluss von Trends wie Kryptowährung, Web3 und dem Metaverse und neue Trends in Softwarearchitektur, Programmiersprachen und Arbeitskultur.
Kevlin Henney ist ein unabhängiger Berater, Redner, Schriftsteller und Trainer, der zur aktuellen Entwicklung von Programmierungstechniken, Softwarearchitektur und Unit-Testing beigetragen hat. Er hat als Kolumnist für zahlreiche Magazine und Websites gearbeitet und war Mitglied in vielen Ausschüssen. Außerdem ist er Mitautor von „A Pattern Language for Distributed Computing“ und „On Patterns and Pattern Languages“ aus der Serie „Pattern-Oriented Software Architecture“, sowie Herausgeber von „97 Things Every Programmer Should Know“ und Mitherausgeber von „97 Things Every Java Programmer Should Know“.
Entwickler, die generierten Code ungeprüft übernehmen, werden zu Wartungsprogrammierern: Sie verlieren den kreativen Teil ihrer Arbeit und produzieren schneller schlechteren Code.Die Codequalität auf GitHub sinkt nachweislich seit dem breiten Einsatz von KI-Assistenten: Code-Fluktuation, Duplikate und Copy-Paste-Muster nehmen laut einer GitClear-Studie vom Januar 2024 bereits zu.Die meistgenutzten Programmiersprachen weltweit wurden im 20. Jahrhundert entwickelt, und an dieser Zusammensetzung wird sich bis 2034 wenig ändern.Präzision, Testfähigkeit und das Stellen der richtigen Anforderungsfragen sind die Kernkompetenzen, die Entwickler von KI nicht ersetzen lassen können.Tabellenkalkulationen haben gezeigt, dass ein Werkzeug, das Programmierung für alle zugänglich macht, nicht Arbeitsplätze vernichtet, sondern neue Wartungs- und Qualitätsaufgaben schafft.Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik