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"Kein anderer österreichischer Nationalsozialist hat in einem ähnlichen Maße das Vertrauen von Adolf Hitler gehabt," schreibt der Historiker Johannes Kohl über Seyß-Inquart.
Der Sohn eines Mittelschullehrers ist kein typischer Nazi - und dennoch wurden unter seinem Terrorregime 120.000 der 140.000 Juden Hollands nach Auschwitz deportiert.
Vor dem Nürnberger Kriegstribunal ruderte der Mann, der den Anschluss Österreichs fazilitierte, noch einmal zurück und sagte: "Ich hoffe dass die Lehre aus diesem Weltkrieg sein wird, dass es Frieden und Verständigung zwischen den Völkern geben sollte".
Seine Geschichte erzählen wir in der heutigen Podcast-Folge.
Berühmt ist er für seinen Erlass am 10. Oktober 1941, in dem er Hitlers "Komissarsbefehl" fast eins zu eins an seine Soldaten weitergibt:
Für die "gerechte Sühne am jüdischen Untermenschen" fordert der Generalfeldmarschall hier "volles Verständnis".
Nur ab und zu brachte er den Mut auf, Hitler zu widersprechen, war widersprüchlich in seinen Entscheidungen gegen die jüdische Bevölkerung und fand schließlich, noch vor Kriegsende, auf sehr ungewöhnliche Art und Weise sein persönliches Ende.
Seine Geschichte erzählen wir in der heutigen Podcast-Folge.
Hitlers erster Feldmarschall, von seinen Soldaten auch hinter vorgehaltener Hand "der Gummilöwe" genannt, ist heute wohl am besten im Zusammenhang mit der Blomberg-Fritsch Krise bekannt.
Doch sein Portrait mit Handtasche vor einem Affenkäfig ist nur die Spitze des Eisbergs, die den Skandal um seine Person auslöste...
Als weit gereister und gebildeter Militär wurde er von Hitler eigentlich die längste Zeit sehr hoch geschätzt - der "Führer" fungierte sogar als sein Trauzeuge!
Die komplizierte Geschichte des Werner von Blomberg erzählen wir in der heutigen Podcastfolge.
Keine Angst, liebe #stalingradpodcast Fans, am Freitag kommt wie gewohnt die neue Folge eures Lieblingspodcast raus, da dürft ihr euch auf ein Portrait von Werner von Blomberg freuen.
In der heutigen Bonusfolge wollen wir euch unseren neuen Primero-Roman "Thor und der Gott des Feuers" vorstellen. Aber ACHTUNG, das ist keine reine Promo-Episode!
Wir sprechen unter anderem darüber, wie gefährlich (nordische) Mythen sein können, wenn man sie als Religion unter das Volk bringt, so wie Hitler es getan hat, und wie Krieg zur Droge werden kann.
Hört doch einfach mal rein und erfahrt unter anderem, warum Christoph Fromm das Thema Krieg immer wieder beschäftigt...
Weil er König Edward VIII angeblich mit "Heil Hitler" begrüßt hatte, war der diplomatische Seiteneinsteiger Ribbentropp in britischen Boulevardblättern bald nur noch als Witzfigur bekannt - Brickendrop nannten sie ihn, von "to brick a drop", sich danebenbenehmen.
Er heiratete eine Erbin der Sektfamile Henkel und kaufte sich seinen Adelstitel, indem er seine Tante dafür bezahlte, ihn zu adoptieren.
Der Außenminister und Weinhändler will nach dem Krieg nichts mehr von den Verbrechen des Holocaust gewusst haben - doch auch seine "Verbindung aus Eitelkeit, Dumpfheit und Oberflächlichkeit" kann die Wahrheit nicht verstecken.
Seine Geschichte erzählen wir in der heutigen Podcast-Folge.
Harvard Absolvent, Hitlers Intimus in den 20er Jahren, in den 30ern sein Auslandspressechef, Ende der 30er vor den Nazis auf der Flucht und dann, unter FDR in Washington DC für die Amerikaner tätig: Ernst Hanfstängel war während Hitlers aktivsten Jahren in nächser Nähe dabei.
Der "Führer" war fast Dauergast in seiner Wohnung in München, spielte mit Hanfstängels Sohn Eisenbahn und ließ "Putzi" immer wieder den Liebestod von Wagner am Klavier spielen - so kam der begnadete Musiker Hanfstängel auch da, SA-Stumlieder zu komponieren.
Und damit noch nicht genug: Putzis Frau Helene verhinderte Hitlers Selbstmord - und schickte ihn direkt danach in Putzis blauem Bademantel in die Haft in Landsberg.
Die interessante Geschichte dieses Mannes erzählen wir in der heutigen Podcast-Folge.
"Die Geschichte wird diese Führer mit einer Blutschuld belasten, wenn sie nicht nach ihrem fachlichen und staatspolitischen Wissen und Gewissen handeln"
So sprach Ludwig Beck bereits 1938. Kaum ein General traute sich, seinem Beispiel zu folgen und den Befehlen Hitlers bis zum Ende Widerstand zu leisten.
Nicht umsonst nennt ihn Hauptmann Herrmann Kaiser einen "sehr klugen Mann mit Charakter und Verantwortungsgefühl" und "von tiefer Bildung" - er war in den Plänen der Attentätler als Staatsoberhaupt nach dem Sturz von Hitler vorgesehen.
In der heutigen Podcast-Folge erzählen wir die Geschichte eines der wenigen bedingungslosen Widerstandskämpfer des Dritten Reiches.
"Meister des Deutschen Schamhaars" wurde Adolf Ziegler von zahllosen Spöttern im Dritten Riech genannt, denn er war bekannt für seine großformatigen, in akademisch-realistischer Manier gemalten Aktbilder.
Adolf Hitler imponierten diese jedoch so sehr, dass er ihn schlussendlich sogar zum Präsidenten der Reichskammer der bildenden Künste machte.
In dieser Funktion rief Ziegler auch die Ausstellung "Entartete Kunst" ins Leben, die sämtliche, nicht NSDAP-linienkonforme Kunst an den Pranger stellte.
Bis heute hängt eines von Zieglers Bildern in der Münchner Pinakothek.
Seine Geschichte erzählen wir in der heutigen Podcast-Folge.
"Sie war die einzige Person unter der SS-Besatzung, die wir nicht von der schwarzen Seite im Gedächtnis bewahren" sagte eine polnische Gefangene einmal über Langefeld.
Unter den polnischen Gefangenen hatte Johanna Langefeld sogar einen so guten Ruf, dass sie ihr nach dem Krieg zur Flucht verhalfen.
Bei jüdischen Gefangenen sah das aber radikal anders aus - denn so gespalten ihre Handlungen manchmal auch sein mochten, Langefeld war überzeugte Antisemitin und Nationalsozialistin - und das war eindeutig spürbar.
Ihre Geschichte erzählen wir in der heutigen Podcast-Folge.
Goebbels Frau meinte einmal über Wilhelm Frick er sein ein "Revolutionär in Pantoffeln", sein Biograph, Günter Neliba, meint er war alles andere als ein "revolutionärer Staatsmann", ist aber dennoch aus dem "Gesicht des Dritten Reiches" nicht wegzudenken.
Vor dem Krieg war er Leiter der Münchner Kriminalpolizei, später Reichsinnenminister und am Ende sogar an der Entwicklung der menschenverachtenden Rassegesetze beteiligt.
Seine Geschichte erzählen wir in der heutigen Podcast-Folge.
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