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R-Type war in den späten 80ern das prototypische Arcade-Spie, ein rasantes, ziemlich schwieriges Shoot'em'up mit sensationeller Grafik. Der junge Gunnar sah das Ding 1988 in einer Spielothek in der niedersächsischen Provinz und war begeistert, weggeblasen, wie vom Donner gerührt. Chris durfte leider erst Mitte der 90er erstmals in so ein Etablissement und verpasste daher eine ähnlich sinnstiftende Erfahrung, lernte R-Type dafür aber der Version kennen, die hierzulande für die meisten der Einstieg gewesen sein dürfte: der von Manfred Trenz (Turrican) programmierten C64-Fassung von 1988.
Chris und Gunnar würdigen ein Spiel, das ein Genre popularisierte.
Infos zum Spiel:
Thema: R-Type (アール・タイプ)
Podcast-Credits:
Sprecher: Christian Schmidt, Gunnar Lott
Hinweise: Bitte hier kommentieren oder auf Reddit. Diese Folge gibt es auch auf Youtube, Spotify, im Feed und natürlich auf iTunes. Wir freuen uns über Reaktionen und Empfehlungen auf Twitter oder Facebook. Wer uns unterstützen möchte, kann durch ein Abo auf Steady oder Patreon tun (da gibt es auch massig Extra-Content). Oder per Kauf von irgendwas auf Amazon (Affiliate-Link).
Halo, der 2001 exklusiv für die Xbox erschienene Ego-Shooter von Bungie, hat sich, zumindest in den USA, zu einer der wichtigen Spiele-Serien überhaupt entwickelt. Der Held "Master Chief", im Grunde nur ein gesichtsloser Supersoldat, hat es in den Olymp der Popkultur-Ikonen geschafft.
Fabian und Gunnar nähern sich dem Phänomen Halo und versuchen die Faszination des ersten Spiels, Halo: Combat Evolved, zu ergründen.
Credits:
Sprecher: Fabian Käufer, Gunnar Lott
Audioproduktion: Fabian Langer, Christian Schmidt
Titelgrafik: Paul Schmidt
Intro, Outro: Nino Kerl (Ansage); Trash80.com (Musik)
Community Manager: Christian Beuster
Infos zum Spiel:
Thema: Halo, erschienen 15.11.2001
Plattform: Xbox, später PC & MacOS
Entwickler: Bungie
Publisher: Microsoft
Genre: Ego-Shooter
Designer: Jason Jones, Marcus Lehto, John Howard, Hamilton Chu
Hinweise: Diese Folge gibt es auch auf Youtube, Spotify, im Feed und natürlich auf iTunes. Wir freuen uns über Reaktionen und Empfehlungen auf Twitter oder Facebook. Wer uns unterstützen möchte, kann durch ein Abo auf Steady oder Patreon tun (da gibt es auch massig Extra-Content). Oder per Kauf von irgendwas auf Amazon (Affiliate-Link).
Wie ihr wisst, versuchen wir, die Namen unserer Patreon-Unterstützer der höheren Stufen regelmäßig im Podcast zu nennen – allerdings nicht einfach vorgelesen, sondern jeweils in einem kreativen Format, mal Improv, mal gedichtet, mal als, uh, szenische Lesung. Eines der Formate dafür war ein Quiz, bei dem die Unterstützer Fragen einsenden konnten. Das lief im Anschluss an die Kaiser-Folge und kam ganz gut an. Unser Community Manager Christian Beuster gab den Quizmaster, Christian und Gunnar traten an.
Der Erfolg des Experiments hat uns ermutigt, das Quiz nun zu einem eigenen, halbjährlichen Format zu erheben. Die Fragen kommen wieder von den Patreon-Leuten, Quizmaster ist wieder Christian B, als neuer Duellant kommt diesmal aber noch Konsolenexperte Fabian Käufer hinzu, so dass jetzt drei Ratefüchse antreten.
So, genug der Vorrede. Viel Spaß!
Die Credits
Quizmaster: Christian Beuster
Am Rande: Die Antwort auf die Frage nach dem Cover der Happy Computer findet sich hier.
"Ein Hinweis in jedem Wagen. Ein Fremder in jedem Abteil. Gefahr an jeder Station.", diese dramatische Formel stand auf der Packung von Jordan Mechners The Last Express, das 1997 für PC und Mac erschien. Der Titel erschien mit einigem Hype nach vier Jahren Entwicklungszeit. Was sich nach dem Kauf auf den Festplatten der Spieler entpackte, war etwas Einzigartiges: ein ungeheuer aufwändiges Krimispiel in Echtzeit, angesiedelt am Vorabend des Ersten Weltkriegs, dessen ganze Handlung an einem einzigen Schauplatz spielt, nämlich in den Waggons des Orient-Express auf der Fahrt von Paris nach Konstantinopel.
Das Spiel
Thema: The Last Express
Podcast-Credits:
Sprecher: Christian Schmidt, Gunnar Lott
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Die Herren Schmidt und Lott haben sehr unterschiedliche Geschmäcker, bei Musik, bei Spielen und natürlich auch bei Spielemusik. In der 9. Musikfolge hat wieder jeder der beiden fünf Stücke rausgesucht, um den jeweils anderen vom ausgezeichneten eigenen Geschmack zu überzeugen. Oder so.
Wer die musikalischen Folgen bisher übersehen hat, findet sie hier mal alle auf einen Blick. Anspieltipp ist natürlich die Folge, bei unsere Hörer die Stücke ausgewählt haben: klick.
Viel Spaß beim Hören!
Credits:
Sprecher: Christian Schmidt, Gunnar Lott
Mit Musik aus:
Epic Pinball: Theme
Am 16. Dezember 1990 veröffentlicht das japanische Entwicklerstudio Quintet sein erstes Spiel – „ActRaiser“ für Nintendos SNES. Das Spiel gehört somit zu den Frühwerken für das 16-Bit-Gerät. Doch nicht nur das macht es besonders, es ist auch ein seltener Genre-Mix mit seiner einzigartigen Kombination von Action-Jump&Run-Teilen mit einer Göttersimulation.
Hier ist das Gespräch von Fabian und Gunnar dazu.
Credits:
Sprecher: Fabian Käufer, Gunnar Lott
Infos zum Spiel:
Thema: ActRaiser, 1990 (in Japan: アクトレイザー Akutoreizā)
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Die normale Vorbereitung auf einen Podcast ist, neben dem Spielen des betreffenden Spiels, seiner Konkurrenten und seiner Nachfolger (und manchmal Vorgänger) eine ausführliche Recherche. Daraus resultieren dann umfangreiche, mal mehr, mal weniger geordnete Notizen. Die sind dann die Basis für das Gespräch, das aber natürlich seine eigene Dynamik hat, was dazu führt, dass zuweilen Dinge besprochen werden, die gar nicht auf dem Zettel standen, häufig aber auch Sachen nicht zur Sprache kommen, die eigentlich geplant waren. Wir haben neulich mal testhalber unsere "Recherchereste" zu Ultima Underworld als Podcast auf Patreon/Steady veröffentlicht, das kam ganz gut an – daher machen wir das nochmal zu C&C und weil Westwoods RTS ein so beliebtes Thema ist, kommt unsere "Wusstet ihr eigentlich …?"-Folge zu Command & Conquer im öffentlichen Feed für alle.
Viel Spaß beim Hören!
Podcast-Credits:
Sprecher: Christian Schmidt, Gunnar Lott
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brzzzzt knack *brzzzzt
„Empfangen sie …“*brzzzzt „… mich?“
knack brzzzt … „Deaktivieren sie ihre …“ * brzzzzt „… Verteidigungsmatrix“
„Empfangen sie mich? Gut. Hier spricht Oberst Schmidt von der GSI. Ich weiß, sie brauchen mehr Informationen, aber die Zeit ist knapp. Die Bruderschaft von Lott hat eine neue Offensive gestartet, aber zum Glück haben sie den Schlachtplan verlegt und sich in der Wüste verfahren. Jetzt können wir… …*brzzzzt *knack
„So, jetzt sind wir ungestört. Du bist also der Neue in der Bruderschaft von Lott? Na gut. Ich bin Gunnar. Von Gott, zu Kain … zu Gunnar. Du wirst eine wichtige Rolle spielen, aber höre dir erstmal dieses historische Dokument an…"
Thema: Command & Conquer
Podcast-Credits:
Sprecher: Christian Schmidt, Gunnar Lott
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1991 bringen zwei japanische Studios ein wenig PC-Flair auf das Mega Drive: Sega veröffentlicht „Shining in the Darkness“, eine Kollaboration von Climax und Sonic! Software Planning. Das Spiel ist ein Dungeon Crawler aus der Ego-Perspektive, der sich an PC-Titeln wie „Wizardry“, „Might & Magic“ und „Dungeon Master“ orientiert. Ein Jahr nach „Shining in the Darkness“ geht der Nachfolger einen neuen Weg: Aus dem Ego-Dungeon-Crawler wird ein rundenbasiertes Strategie-Rollenspiel aus der Vogelperspektive – und Shining Force wird dazu beitragen, Rundenstrategie auf Konsolen im Westen massiv zu popularisieren.
Credits:
Sprecher: Fabian Käufer, Gunnar Lott
Infos zum Spiel:
Thema: Shining Force, 1993 (in Japan: シャイニング・フォース 神々の遺産 Shainingu Fōsu: Kamigami no Isan, 1992)
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Wie nur gewiefte Historiker wissen, war zunächst ein Spiel namens POSSIBLE MISSION geplant, es hatte zwei Bossgegner:
Prof. Schmidtonski ist einer dieser wahnsinnigen Wissenschaftler, die zum Wohl der Allgemeinheit notwendigerweise die Menschheit unterjochen müssen. Man stellt ihn in seinem geheimen Untergrundarchiv, wo er einen riesigen ferngesteuerten Fuß gebaut hat, mit dem er Eindringlinge plattstampft. Wenn man ihn zu stark verletzt, zeigt er sein wahres Gesicht: Er wird zu Schmidtbot, einem riesenhaften Beschimpfungsautomaten, dessen verheerende Beleidigungsstürme breiten Flurschaden anrichten. Glücklicherweise ist er sehr einfach zu besiegen, wenn man den Schokoladenwerfer dabei hat.
Durch die Mühen der Ebene und die Schründe der Berge kommt der einsame Held zur Festung des LOTTEKTOR. Der Eingang ist nicht bewacht, aber passiv-aggressive Schilder in korrektem Deutsch hängen überall. “Sie wissen sicher, dass Sie sich hier nicht aufhalten dürfen, oder?” Wer sich dennoch hineinwagt, trifft den LOTTEKTOR in einem weitläufigen Büro, an dessen Wänden ausgedruckte SPIEGEL-Artikel hängen, in denen mit roter Farbe Fehler markiert sind. Und er muss ein Gespräch führen, in dessen Verlauf er für jedes sinnlose Füllwort, jedes überflüssige Adjektiv, jede grammatikalische Unkorrektheit einen Stich mit dem ausgestreckten Zeigefinger ins Auge bekommt. Bereits nach 45 Sekunden sind die meisten blind. Wer diesen Teil übersteht, muss sich einer schriftlichen Prüfung stellen, sagt man. Schlimm, aber glücklicherweise geht der alte LOTTEKTOR abends bereits um neun schlafen und ist im Schlafanzug wehrlos.
Komischerweise hat sich das brillante Konzept nicht durchgesetzt, daher entstand 1984 das Spiel Impossible Mission, mit Dr. Elvin Atombender als Helden.
Prof. Schmidtonski und der LOTTEKTOR wurden dadurch arbeitslos, das beiliegende Audiodokument enthüllt die Hintergründe.
Infos zum Spiel:
Thema: Impossible Mission
Podcast-Credits:
Sprecher: Christian Schmidt, Gunnar Lott
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