Was passiert, wenn Menschen gemeinsam Musik machen, die sich eigentlich gar nicht kennen?
Und warum glauben immer noch so viele, sie seien „unmusikalisch“?
Diese Folge wurde live auf unserem treppenhausfestival aufgezeichnet. Zwischen Festivaltrubel, großen Ideen und ein bisschen Größenwahn sprechen wir über absurde Träume, über die Klassik Prominenz die wir beim Kronberg Festival getroffen haben – und darüber, was Musik eigentlich mit Gemeinschaft zu tun hat.
Zu Gast ist Alicia de Bánffy-Hall, Professorin für Community Music in Würzburg und Düsseldorf. Mit ihr tauchen wir ein in ein Verständnis von Musik, das nicht bei Perfektion beginnt, sondern bei Begegnung.
Wann wird Musik mehr als Konzert?
Ist künstlerische Qualität und Teilhabe ein Widerspruch?
Wie verändert sich der Blick auf das eigene Musikmachen, wenn nicht Exzellenz, sondern Beziehung im Mittelpunkt steht?
Und was läuft in unserer Gesellschaft gut – und was fehlt?
Alicia erzählt von Projekten, die wirklich etwas bewegt haben, von chaotischen Momenten voller Schönheit und von der Kraft gemeinsamer Klänge. Wir sprechen über Skepsis in klassischen Strukturen, internationale Impulse und darüber, was sie selbst gerade hört.
Eine Live-Folge über Musik als soziale Praxis – und über die Frage, wie wir miteinander klingen wollen.