zu Gast: Dr. Magdalena Schauenberg
Zyklusinformiertes Training: Was ist wirklich dran?
Zyklusinformiertes Training ist aktuell in aller Munde. Auf Social Media wirkt es oft so, als gäbe es für jede Zyklusphase den perfekten Trainingsplan: In einer Phase Krafttraining, in der nächsten lieber Ausdauer, dann wieder nur Regeneration. Aber wie belastbar sind diese Empfehlungen wirklich?
In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Dr. Magdalena Schauenberg über den aktuellen Stand der Wissenschaft rund um den weiblichen Zyklus, Training, Hormone und Leistungsfähigkeit.
Dr. Magdalena Schauenberg ist promovierte Sozialwissenschaftlerin, Gesundheits- und Ernährungscoach, Yogalehrerin, Lauftrainerin und Autorin. Ihr Schwerpunkt liegt auf Frauengesundheit – unter anderem auf hormonellen Veränderungen, Wechseljahren und der Frage, wie Frauen ihren Körper besser verstehen und unterstützen können.
Gemeinsam schauen wir darauf,
was ein „normaler“ Zyklus überhaupt ist,warum viele Studien zum zyklusinformierten Training methodische Schwächen haben,weshalb Social Media häufig mehr Klarheit suggeriert, als die Forschung aktuell hergibt,und warum der Begriff zyklusinformiertes Training oft sinnvoller ist als zyklusbasiertes Training.Darum geht’s in der Folge:
Was zyklusinformiertes Training eigentlich bedeutetWie ein normaler Zyklus aussiehtWelche Rolle Östrogen, Progesteron, FSH und LH spielenWarum der Eisprung nicht immer stattfindetWas PMS, Schmerzen und Zyklusschwankungen für das Training bedeutenWarum viele Studien zum weiblichen Zyklus methodisch problematisch sindWieso pauschale Empfehlungen oft nicht funktionierenWelche Risiken eine ausbleibende Periode bei Athletinnen mit sich bringtWarum Tracking, Beobachtung und individuelles Befinden so wichtig sind-Was Frauen, Trainer/innen und Therapeuten konkret in der Praxis tun können
Frauen, die ihr Training besser an ihren Zyklus anpassen möchtenTrainerInnen und CoachesTherapeutInnen und GesundheitsberufeSportlerinnen im Freizeit- und LeistungsbereichAlle, die sich für Frauengesundheit und evidenzbasierte Trainingssteuerung interessierenUnsere wichtigsten Learnings:
Es gibt aktuell keine einfache Formel für zyklusinformiertes Training.Der weibliche Zyklus beeinflusst Befinden und Leistungsfähigkeit – aber sehr individuell.Der Begriff zyklusinformiert ist oft treffender als zyklusbasiert.Tracking kann helfen, das eigene Normal besser zu verstehen.Schlaf, Stress, Energieverfügbarkeit und Regeneration spielen eine zentrale Rolle.-Eine ausbleibende Periode ist kein „praktischer Nebeneffekt“, sondern ein Warnsignal.
weitere Infos zu Dr. Magdalena Schauenberg und ihr Gesundheitszentrum
weiterführende Inhalte zum Thema Frauengesundheit:
IMPACT Study
weitere Podcastfolgen zum Thema:
Podcastfolge zum Thema Wechseljahre
Podcast mit Daniela Bleymehl
Podcastfolge Zyklus und Leistung im Sport
Podcastfolge Zyklus und Hormone
Podcastfolge Trainingsplanung und Zyklus
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