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Mit 15 Jahren zog er allein ins Bürgerkriegsland Sri Lanka. Mit 24 schmiss er als Entwicklungshelfer hin. Mit 27 gründete er eine Limonadenmarke, die nicht weniger als die Welt verändern sollte: Paul Bethke war nach eigener Einschätzung schon immer ein Querkopf.
Allerdings ein ziemlich erfolgreicher: Seine Limo-Marke Lemonaid ist heute in 30 Ländern präsent, verkauft 36 Millionen Flaschen pro Jahr und unterstützt mit jeder einzelnen soziale Projekte. Um noch schneller wachsen und mehr verändern zu können, holt sich Bethke jetzt frisches Kapital ins Haus. Natürlich auf seine ganz eigene, querkopfige Art. Wie er mit Lemonaid durchstarten will, warum man unbedingt Geld auf die Marke setzen und wie sie weiter wachsen soll, erzählt der Hamburger Sozialunternehmer in dieser Episode. Weitere Themen: Wie entstand das Leben auf der Erde? Wieso habe ich zehn Finger? Und was hat all das unbedingt mit Lemonaid zu tun?
Wer Lemonaids Wachstumsstory mitschreiben will:
https://bethechange.s.gy/sustainable-brand-stories
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Ein Marketingfestival mit 70.000 Fans, ein Business-Podcast mit 150.000 Hörern und nebenbei immer wieder neue Geschäftsideen: Philipp Westermeyer hat mit OMR eine Marke erschaffen, die mittlerweile Millionen inspiriert. Seine neuesten Projekte: Manager in Führungspositionen und Investoren nach Afrika zu bringen – und das sind nur einige der vielen Ideen, die den Hamburger Multiunternehmer bewegen.
Höchste Zeit also, um bei Philipp Westermeyer nachzufragen, wofür seine Marke OMR wirklich steht. Wie sieht sein Businessplan für die nächsten Jahre aus (Spoiler: anders, als Du denkst)? Welchen Promi will er nach 925 Folgen unbedingt noch vors Podcastmikro bekommen? Was fasziniert ihn an Geld und welche Rolle spielt dabei seine Familiengeschichte?
Ein sehr persönliches Gespräch mit einem, dessen großes Talent darin liegt, Gelegenheiten immer wieder in Geschäftsmodelle zu verwandeln.
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Viele Unternehmen stecken in einer tiefen Identitätskrise, nur wissen sie es noch nicht. Wofür steht die Firma? Was bewegt sie, was treibt sie an, was steckt in ihr und vor allem: wo will sie hin?
Viele Firmen haben dieses grundlegende Selbst-Bewusstsein aus den Augen verloren und treiben plan- und orientierungslos von Krise zu Krise. So lautet die Analyse von Philipp Brune und Matthias Juhnke von Strichpunkt Identity, die seit 30 Jahren Corporate Designs und Markenauftritte von Unternehmen wie Audi, DHL oder Deutsche Bahn gestalten. Jetzt aber setzt die Agentur gleich drei Stockwerke tiefer an und begleitet Unternehmen bei ihrer grundlegenden Suche nach ihrem inneren Kern. Motto: Nur wer weiß, wer er wirklich ist, kann werden, wer er sein könnte.
Wir wollen vom Markenstrategen und Geschäftsführer wissen, was “Identität” eigentlich wirklich genau ist. Warum Identität ihrer Überzeugung nach zum Betriebssystem KI-orientierter Unternehmen werden wird.
Außerdem berichten die beiden, wie ihre Agentur selbst durch einen mühsamen eineinhalbjährigen Selbstfindungsprozess ging, im Laufe dessen sie sich als Strichpunkt Identity neu erfunden hat. Weshalb Strichpunkt alles auf die True Identity-Karte gesetzt hat. Wieso die Agentur künftig gar keine Agentur mehr sein will – und was Unternehmen tun sollten, die merken, dass ihnen ihr Selbst-Bewusstsein abhanden gekommen ist.
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Begonnen hat er vor 42 Jahren mit einem Mini-Shop in einer Drogeriefiliale. Heute ist er der zweitgrößte deutsche Bio-Lebensmittelhändler, beliefert 15.000 Filialen in 18 Ländern und setzt mit seiner Marke Alnatura mehr als 1.2 Milliarden Euro pro Jahr um. Geschafft hat es Götz Rehn mit strikter Sparsamkeit, aggressiven Preisen und einer klaren Unternehmensmission: „Sinnvolles für Mensch und Erde“. Was erst einmal abgehoben klingt, scheint am Markt tatsächlich anzukommen. Alnatura hat heute laut Umfragen die zufriedensten Kund:innen des gesamten Lebensmittelhandels und wächst gegen den Trend.
Wie er das schafft, erklärt Alnatura-Gründer Götz Rehn im ausführlichen Podcastinterview. Außerdem erzählt der 76-jährige, wieso er Werbung für überflüssig hält, wie ihn sein einstiger Förderer dm Drogeriemarkt fast in die Insolvenz getrieben hat und weshalb Bio-Produkte in Wirklichkeit alles Mögliche sind, nur nicht teuer.
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Wie bringt man 8 Millionen Mitglieder und gefühlte 40 Millionen Bundestrainer zusammen? Wie vereint man Nationalmannschaft, Dorfkicker, Diversity-Projekte und Talentförderung? Wie will man Fans von Dortmund und Gelsenkirchen, HSV und Werder, Bayern und Pauli gleichermaßen begeistern?
Geht natürlich gar nicht, und doch muss die Marke DFB genau das hinkriegen, ohne sich Zerrungen und Dehnungsbruch zuzuziehen.
Wie die größte Sportverbandsmarke der Welt das schaffen will, erklärt uns Holger Merk. Mit dem Markenchef spreche ich über die nackte Realität von Markenidentität: Warum das Ziel „Lovebrand“ strategisch kaum erreichbar ist, wie der Verband mit dem hartnäckigen Label als „Fußballmafia“ umgeht und wo die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit liegt. In der Nachspielzeit geht es auch noch um den Markenrelaunch, den der DFB gerade zusammen mit Strichpunkt auf den Weg gebracht hat. Und kurz vor Schluss wechseln wir auch noch die vieldiskutierte Detailfrage ein: Wo ist eigentlich das Schwarz-Rot-Gold geblieben?
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Wie nachhaltig ist deine Marke? Hier geht’s zum 5C-Sustainability Check: www.strichpunkt-design.de/de/sustainability
Es ist noch gar nicht so lange her, dass sich allerlei Marken für allerlei vermeintlich gute Dinge engagierten. Bier rettete angeblich den Regenwald, Rucksäcke die Meere vor Plastikmüll, Grünanlagen den Kapitalmarkt. Die allermeisten Marken haben ihre Engagements umgehend eingestellt, als Purpose nicht mehr als Marketingtrend zu taugen schien.
Nicht so bei Ben & Jerrys. Die Eismarke mit dem Hippie-Look, verfolgt seit fast einem halben Jahrhundert eiskalt ihre Firmenmission „Love, Peace & Icecream“. In Deutschland engagiert sich Ben & Jerry's, das 1978 in Vermont von zwei Freak-Freunden gegründet wurde und heute zur börsennotierten Magnum Ice Cream Company gehört, unter anderem für Geflüchtete und die Rechte der LGBTQ-Community.
Für Ben & Jerry's ist das kein Nebenprojekt, sondern Hauptziel und Daseinszweck der Marke, wie mir Hilke Krause erklärt, Business Lead Ben & Jerry's in Deutschland.: „Wir sind nicht Aktivisten, um mehr Eis zu verkaufen“, sagt die „Wir verkaufen Eis, um aktivistisch zu sein.“
Grund genug, bei Ben&Jerry's deutscher Markenchefin mal genauer nachzufragen, wie Purpose im Eisbecher schmeckt. Im Podcastinterview spreche ich mit Hilke unter anderem über
• die Mission ihrer Marke
• das Dilemma, einerseits aktivistisch, andererseits Aktionären und Gewinnen verpflichtet zu sein
• den Konflikt, der die Marke in den letzten Monaten schier zu zerreißen schien
Denn die beiden Gründer, mittlerweile 74 Jahre alt, haben den Geschmack an ihrer Marke verloren. Jerry, mittlerweile 74 Jahre alt, hat Ben & Jerry's vor ein paar Monaten unter Protest verlassen. Mitgründer Ben wirbt unter dem Schlachtruf „Free Ben & Jerry’s“ dafür, seine Marke von Magnum loszueisen.
Wer wissen will, wie eine Marke zwischen Hippie-Idealen, Börsenlogik und internem Kulturkampf cool zu bleiben versucht: jetzt reinhören.
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Mode, die auf sich warten lässt? Das klingt nach Stilbruch! Während Fast Fashion-Giganten wie Shein und Temu trendige Teile im Akkord produzieren, macht das französische Label Asphalte alles anders: Keine Spontankäufe, keine Rabatte, keine Massenware. Stattdessen: Kleidung nach Wunschliste, Vorbestellung & Vorkasse – und mindestens sechs Wochen Vorfreude auf echte Lieblingsstücke.
Warum funktioniert dieses unkonventionelle Konzept so unfassbar gut? Ganz einfach: Asphalte hört der eigenen Community zu und schafft statt Wegwerfware nachhaltige Klassiker, die ausschließlich in Europa gefertigt werden. Ergebnis: 400.000 Fans, 45 Millionen Umsatz jährlich, und das alles ohne Schnäppchenjagd. Der Hype breitet sich längst auch in Deutschland aus.
In dieser Folge sprechen wir Klartext mit Gründer und CEO William Hauvette:
💡 Wie funktioniert Co-Kreation in der Realität?
💡 Wie schafft es eine Newcomer-Marke, gegen Goliaths wie Zara oder Uniqlo anzutreten – und glaubt William wirklich, sie eines Tages zu überholen?
💡 Wie bringt man Kunden dazu, geduldige sechs Wochen auf ihre Ware zu warten?
Die Antworten gibt’s in dieser Folge von Modeunternehmer William Hauvette – ausnahmsweise auf Englisch.
Die Asphalte-Story in brand eins (ausnahmsweise ohne Paywall): https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2025/geschenke/voelkel-ein-saftladen-mit-mission
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Bio boomt. Trotz Krise und Kaufdepression greifen die Deutschen wieder häufiger zu Öko-Lebensmitteln. Ganz vorne dabei ist der Öko-Veteran Voelkel, der mit seinen Smoothies und Säften gerade die Regale von Rewe, Kaufland & Co flutet und einen Umsatzrekord nach dem anderen abfüllt.
Mit Jurek Voelkel, dem Urenkel der Unternehmensgründer und Marketingchef, sprechen wir darüber, wie Voelkel als Urgestein der Bio-Branche den Mainstream erobern will. Warum Voelkels Mission weder Wachstum noch Profit heißt. Was der zum Schwurbler abgedriftete Vegankoch Attila Hildmann mit dem FC St.Pauli und der Deutschen Bahn gemein hat. Und wie die Marke Voelkel neue Märkte zu erschließen versucht, ohne ihre alten Fans aus der Öko-Nische zu verprellen.
Die Voelkel-Story in brand eins (ausnahmsweise ohne Paywall): https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2025/geschenke/voelkel-ein-saftladen-mit-mission
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Apple, Lego und fritz-kola sind es wohl, Spotify und Deutsche Bahn auch. Schleich, Deutsche Telekom oder Fishermans Friend hingegen eher nicht. Aber was genau zeichnet Lovebrands aus? Was unterscheidet sie von Marken, die bloß bekannt, beliebt oder wertvoll sind? Und lässt sich für etwas Abstraktes wie eine Marke überhaupt Liebe empfinden?
Fest steht, dass Lovebrands einfach nicht totzukriegen sind. Gut 20 Jahre, nachdem ein findiger Werber den Begriff erfand, wollen immer noch alle möglichen Marken Lovebrands sein. Und noch immer tobt heftigster Bullshit Bingo um die Frage, ob Lovebrands bloß ein cleverer Marketinggag oder tatsächlich Marken mit überrationalen Fähigkeiten sind.
Höchste Zeit also, mal mit einem echten Experten die Sache zu klären. Michael Fretschner ist Professor für Marketing an der Nordakademie und erklärt uns, warum viele gängige Lovebrand-Rankings Bullshit sind. Er erzählt uns, wie man dennoch wissenschaftlich präzise Lovebrands von Marken unterscheiden kann, die bloß populär sind. Warum es enorm wertvoll ist, eine Lovebrand zu sein – und wie man eine wird, wenn man es richtig anstellt. Spoiler: Passen muss Prof. Fretschner nur bei einer Frage: Was ist wahre Liebe?
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„Fuck milk!“ Schön, wenn man wie Oatly seine Unternehmensstrategie auf ganze zwei Worte eindampfen kann. Noch schöner, wenn man mit dieser Mission so erfolgreich vorankommt wie es die schwedische Haferdrinkmarke tut. Am allerschönsten aber muss es sein, wenn einem die Konkurrenz auf dem Weg nach oben kontinuierlich Steilvorlagen zuspielt – so, wie es die Milchindustrie bei oder besser: für Oatly getan hat.
Die Marke hat all diese Vorlagen eiskalt verwandelt und ist in nur acht Jahren zum absoluten Marktführer in Deutschland gewachsen – auch weil sie in puncto Marketing vieles anders macht als andere. Wie Oatly das angeht, verrät uns in dieser Podcastfolge Oatlys Deutschlandchefin Svenja Fritz. Sie erklärt uns auch, warum Oatly seine Marketingabteilung abgeschafft hat, weshalb die Marke auf fckoatly.com ihre Fails feiert, was hinter der 1.5 Millionen Euro-Strafe steckt, zu der sie verdonnert wurde und wie die Marke aus der Ökonische entkommen ist, in der sie vor nicht einmal acht Jahren loslegte.
Sustainable Brand Stories ist Teil des brand eins Podcast Netzwerks! Weitere absolut hörenswerte Business-Podcasts warten hier auf Dich: https://podcasts.brandeins.de/
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