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Nummer 1
Kunde: Entschuldigung, was kostet dieser Pullover jetzt? Da steht 30 Prozent billiger. Verkäuferin: Einen Moment bitte … neunzehnfünfundneunzig. Kunde: 19,95 Euro? Verkäuferin: Ja, Euro natürlich. Kunde: Hm, … ok, den nehme ich.
Nummer 2
Passant: Entschuldigen Sie bitte. Passantin: Ja bitte. Passant: Haben Sie eine Uhr? … Wie spät ist es bitte? Passantin: Ja – jetzt ist es gleich 5 Uhr. Passant: Was, schon 5. Vielen Dank, Wiedersehen.
Nummer 3
Ober: Was wünschen Sie bitte? Gast: Ich hätte gern die Salatplatte und ein… Ober: Entschuldigung, die Salatplatte ist leider aus, aber die Bratwurst kann ich Ihnen empfehlen … ganz frisch heute. Gast: Nein danke… ich esse kein Fleisch. Gibt es etwas ohne Fleisch? Ober: Ja … nicht mehr viel: Fisch oder … Pommes. Gast: Fisch … hm … Tja, dann wohl die Pommes.
Nummer 4
Kollege: Haben Sie Kinder, Frau Heger? Kollegin: Ja, einen Sohn. Kollege: Und wie alt ist er? Kollegin: Neun Jahre … seit gestern. Kollege: Ah, dann geht er ja schon zur Schule? Kollegin: Ja klar, schon in die dritte Klasse.
Nummer 5
Kundin: Entschuldigen Sie, wie komme ich denn hier in den zweiten Stock? Die Rolltreppe da vorn ist kaputt. Verkäuferin: Da gehen Sie hier rechts um die Ecke und nehmen den Aufzug. Kundin: Um die Ecke rechts. Danke.
Nummer 6
Kollegin: Guten Morgen, Herr Albers. So früh schon bei der Arbeit? Kollege: Ja, ich habe noch viel zu tun. Morgen fahre ich doch für 3 Wochen weg. Kollegin: Ach ja, das hab‘ ich vergessen. Wohin fahren Sie denn? Kollege: Zu meinen Verwandten nach Polen. Kollegin: Na dann … schöne Zeit.
Teil 2
Nummer 7
Liebe Kunden, zu Weihnachten bieten wir Ihnen Superpreise an … z.B. erstklassiger italienischer Weißwein für 12 Euro 78 die Flasche oder exklusiver argentinischer Rotwein für 9 Euro 68. Besuchen Sie uns im 3. Stock. Frohe Weihnachten.
Nummer 8
Liebe Fahrgäste. Wir sind kurz vor Würzburg. Sicherlich haben Sie schon Hunger. An der nächsten Raststätte halten wir für eine Stunde. Wir treffen uns wieder um halb eins Uhr am Bus, aber bitte pünktlich sein.
Nummer 9
Liebe Fahrgäste! Bitte beachten Sie: Das ist ein außerplanmäßiger Halt. Bitte hier nicht aussteigen. In ein paar Minuten erreichen wir den Bahnhof Bonn – Bad Godesberg.
Nummer 10
Herr Stefan Janda gebucht auf dem Flug LH 737 nach Warschau, wird zum Schalter F7 gebeten. Der Flug wird in ein paar Minuten geschlossen. Herr Janda gebucht nach Warschau bitte nach F7.
Nummer 11
Telefonansagedienst der deutschen Telekom. Die Rufnummer des Teilnehmers hat sich geändert. Bitte rufen Sie die Telefon-Auskunft an unter 11 8 33.
Nummer 12
Hallo Jan, hier ist Boris. Du, ich bin noch im Zug. Du holst mich doch vom Bahnhof ab? Ich warte an der Information auf dich.
Nummer 13
Mensch Jan, du Penner, hier noch mal Boris. Ich bin jetzt am Bahnhof. Und du? Wo bist du denn? Ich warte schon über 20 Minuten auf dich. Zehn Minuten Zeit hast du noch … bis 2, dann nehme ich ein Taxi.
Nummer 14
Guten Tag, hier Rogalla. Wir können am Samstag leider nicht zu Ihnen kommen. Am Sonntag haben wir aber Zeit. Rufen Sie uns doch bitte zurück, ob Ihnen das passt. Danke. Nummer 15 Hallo Alex. Walter hier. Kannst du schnell mal rüberkommen? Mein Computer hat einen Fehler. Ich kann nichts drucken. Melde dich doch bitte gleich, wenn du nach Hause kommst
Hörverstehen, Teil 1
Hallo Leute, hier sind wir wieder mit unserer Sendung ZOOM. Sag uns, wie du wohnst und wir sagen dir, wer du bist. Also, wie sieht DEIN Zimmer aus? Wir haben uns umgehört.
41.
Mich fasziniert Basketball total, und deswegen habe ich auch in meinem Zimmer viele Poster von berühmten Basketballspielern hängen. Meine Lieblingsposter sind die All-Star-Poster und die Poster von Vince Carter, einem Basketballspieler der Toronto Raptors. Die spielen in der NBA, das ist die weltbeste Basketballliga. Also, ich hab’ an allen Wänden Poster, außer über meinem Bett. Mir gefällt’s, aber meiner Mutter geht das schon ziemlich auf die Nerven!
42.
Na ja, mein Zimmer ist eigentlich das reinste Museum. Ich bewahre alles auf. Alle Dinge in meinem Zimmer haben für mich eine besondere Bedeutung. Zum Beispiel hab’ ich noch immer Muscheln von unserem Italien-Urlaub von vor 5 Jahren. Was mir gut gefällt, sammle ich und es kommen nur neue Sachen dazu. Weg kommt nie etwas, weil … ich kann mich von meinen alten Sachen einfach nicht trennen.
43.
Hm … wie mein Zimmer aussieht? Na ja, also … grundsätzlich hab’ ich nicht viel drin, weil …. ich mag’s nicht, wenn mein Zimmer mit so vielen verschiedenen Sachen voll ist. Also, ich bin eher ein ordentlicher Typ. Es macht mich wahnsinnig, wenn so viele Sachen herumliegen. Ich hab’ nur wenige Dinge, aber die sind mir dafür sehr wichtig! Also z.B. meine Pokale, die ich beim Tennis gewonnen hab’. Da bin ich sehr stolz drauf. Deswegen stehen die auch alle in meinem Regal.
44.
Na ja, eigentlich ist das ja nicht mein Zimmer, weil ich es mit meinem großen Bruder teilen muss. Deswegen kann ich es leider nicht so einrichten wie ich möchte. Mein Bruder ist ein Fan von der Gruppe Metallica und über seinem Bett hängen viele Bilder von der Gruppe. Aber ich mag diese Musik gar nicht. Deswegen streiten wir uns auch ziemlich oft, mein Bruder und ich. Was mir auch noch sehr wichtig ist, das sind meine alten Spielzeugautos. Die hab’ ich alle aufgehoben und die stehen jetzt neben meinen Lieblingsbüchern im Bücherregal.
45.
Mein Zimmer? Das ist der totale Fanshop von Leonardo di Caprio. Also seit er in dem Film “Romeo und Julia” gespielt hat, bin ich Fan von ihm. Leo sieht spitze aus und kann supergut schauspielern. Ich hab’ mir alle FilmPoster gekauft. Mein Vater hat mir sogar welche aus Amerika mitgebracht. Und damit hab’ ich mein ganzes Zimmer beklebt. Ich hab’ auch alle Filme von ihm auf DVD. Und später will ich auch mal Schauspielerin werden und mein größter Wunsch wär’s natürlich, einmal mit Leonardo di Caprio in einem Film zu spielen.
Hörverstehen, Teil 1
Meine Damen und Herren, willkommen zur Sendung „Beruf heute“. Hören Sie zu Beginn eine kurze Umfrage. Wir haben einige Mitarbeiter einer großen Firma gefragt, was sie über ihre Arbeit denken:
41
Erika Schnittger, Facharbeiterin Früher fand ich meine Arbeit langweiliger als heute. Ich habe immer nur einen Schalter aus wenigen Teilen zusammengebaut. Ich wusste nicht mal, wozu der Schalter eigentlich gehört, wozu er dient. Den fertigen Schalter habe ich aufs Band gelegt, und meine Kollegin hat ihn dann weiterverarbeitet. An diesem Arbeitsplatz hier habe ich alle Baugruppen für ein komplettes Gerät. Das baue ich selbstständig zusammen. Dann prüfe ich die einwandfreie Funktion, und wenn es Fehler gibt, dann behebe ich die. Das ist viel abwechslungsreicher. 42
Thilo Mandelbaum, Chemikant Ich arbeite jetzt seit zwei Jahren als Chemikant, immer in Schichtarbeit. Klar, das ist nicht immer einfach. Ich musste mich erst daran gewöhnen. Besonders in der Freizeit ist das problematisch. Wenn die Freunde zum Sport oder in die Disco gehen, muss ich eben manchmal zur Schicht, das ist ein ganz anderer Rhythmus. Aber es gibt auch Vorteile. Erstens verdient man bei Schichtarbeit mehr Geld. Und zweitens hat man Freizeitblöcke von mehreren Tagen. Das ist dann wie ein Kurzurlaub.
43
Uwe Klöber, Lagerist Unsere Abteilung ist vor Kurzem umgebaut worden. Einige Kollegen sind in andere Abteilungen versetzt worden. Andere sind in den Ruhestand gegangen, aber neue Kräfte sind nicht eingestellt worden. Aber die Arbeit ist nicht weniger geworden, eher mehr. Das bedeutet: Stress, Hektik, auch mehr Krankmeldungen, die natürlich die Arbeitslast für die anderen vergrößern. Die Qualität der Arbeit wird dadurch auch nicht besser. Ein Teufelskreis!
44
Claudia Altmann, Sekretärin Mir macht die Arbeit hier im Sekretariat im Großen und Ganzen recht viel Spaß, vor allen Dingen, weil das ein mittelgroßer Betrieb ist. Da fällt sehr vielfältige Arbeit an, nicht wie in einem sehr großen Unternehmen, wo viele Mitarbeiter jeweils ihren kleinen Aufgabenbereich bearbeiten. Ich schreibe Angebote, spreche mit Kunden, kontrolliere Rechnungen, oder ich muss auch mal im Lager nach dem Rechten sehen, wenn da eine große Lieferung vorbereitet werden muss.
45
Heiko Plessen, Mechatroniker Ich habe viel in meine Fortbildung investiert, weil ich dachte, dass ich so eine anspruchsvolle Stelle mit interessanten Tätigkeiten bekomme. Aber das habe ich eigentlich nicht erreicht. Ich überwache hier eine vollautomatische Fertigungslinie. Viel passiert da nicht. Die Arbeit ist monoton und wenig befriedigend. Ich suche nach einer Chance, meine Fähigkeiten und Interessen in einem anderen Unternehmen einzusetzen. Dafür würde ich auch in eine andere Stadt umziehen.
Hörverstehen, Teil 1
Wir beschäftigen uns heute mit der Frage „Gleichberechtigung im Haushalt“ und konfrontierten über 50 verheiratete Paare mit der Frage: „Wie teilen Sie sich die Arbeit im Haushalt?“ Hören Sie dazu einige Stellungnahmen:
41
Na, eigentlich mach alles ich, ich bin zu Haus, daher koch ich, ich wasch ab, ich bügle, ich versorge das Kind, na ja mein Mann macht vielleicht den Abwasch und den Garten – für den ist er zuständig und einkaufen gehn wir beide.
42
Wo ich im Haushalt helfe, ach Gott kochen kochen tu immer ich, das macht mir großen Spaß. Dafür wäscht meine Frau eben ab ähm ... Wäsche waschen mach ich nicht so gerne das macht sie, dafür geh ich immer gerne einkaufen und Garten, Blumengießen, dass ich ein bisschen aus dem Haus rauskomme.
43
Tja, bei uns ist das so, mein Mann ist voll berufstätig, ich bin zu Hause mit unseren zwei kleinen Kindern, 3 und 5 Jahre alt, tja, und dann schaut’s so aus, dass ich koche, abwasche, ähm, aufräumen, das muss auch ich machen, vor allem die Kinderzimmer schauen ja wirklich immer schrecklich aus. Wäschewaschen mach auch ich, ebenso das Bügeln. Das Einkaufen übernimmt er, putzen tu ich und im Sommer betreut er den Garten und gießt die Blumen, denn Gartenarbeit ist etwas, das kann ich nicht, das mag ich nicht.
44
Puh, wissen Sie, bei uns ist das eigentlich ganz unterschiedlich, das hängt von der Situation ab. Meistens koche ich und gehe auch einkaufen, während meine Partnerin sich eher mit Aufräumen und Abwaschen beschäftigt. Äh, die Wäsche, die teilen wir uns und, äh, Garten haben wir keinen, daher fällt das weg. 45 Also mein Mann, der ist ziemlich faul, der macht überhaupt nur, was ihm Spaß macht. Einkaufen geht er ja – aber er hält sich nicht an die Liste, die ich ihm aufschreibe, er kauft immer irgendwas, meistens zu teure Sachen. Ab und zu kocht er, aber das Abwaschen überlässt er mir, na, aufräumen tut er sowieso nicht, die Wäsche schmeißt er einfach ins Eck, das ist meine Sache, von Putzen kann keine Rede sein, also und um den Garten kümmert sich bei uns eigenlich überhaupt keiner – der verwildert.
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