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Hörtexte
Hören Teil A 11.
Hallo, hier ist Andreas. Du, ich bin krank. Ich kann dich heute nicht besuchen. Vielleicht morgen oder übermorgen? Wir telefonieren! 12. Liebe Kundinnen und Kunden! Wir schließen in zehn Minuten. Morgen früh sind wir wieder ab 8:00 Uhr für Sie da. 13. Liebe Fahrgäste! Wir machen jetzt eine kurze Pause. Wir treffen uns wieder in einer halben Stunde, also um halb vier, am Bus. Sie können jetzt aussteigen. 14. Hallo, ich bin’s, Julia. Ruf mich doch bitte schnell zurück! Mein Computer ist kaputt. Vielleicht kannst du mir ja helfen … Teil B 15. Wie viel kostet das Buch? – Es kostet 16,95 €. 16. Was ist die Hausaufgabe? – Die Hausaufgabe ist Übung 9 auf Seite 13. 17. Wie lange leben Sie schon in Frankfurt? – Seit 2 Jahren. 18. Wann fährt der nächste Zug nach München? – Er fährt um 11:15 Uhr. 19. Wie schreiben Sie Ihren Vornamen? Bitte buchstabieren Sie! – Ich buchstabiere: S-A-L-I-M. Hören und antworten Teil A 20. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! 21. Ich kann heute leider nicht kommen. 22. Kannst du mir bitte helfen? Teil B 23. Hast du morgen Abend Zeit? 24. Ist alles in Ordnung mit dir? 25. Ist das Ihr Handy? 26. Was möchten Sie denn trinken?
Hörtext
Dr. Martha Möllering: Ich begrüße Sie sehr herzlich zu unserer interdisziplinären Vortragsreihe „Intelligenz – Neue Blicke auf ein bekanntes Phänomen“. Unser heutiger Gast ist Frau Dr. Anne Maiwald, Hirnforscherin an der Universität Hamburg. Frau Dr. Maiwald wird uns Einblicke geben in die frühkindliche Entwicklung von Intelligenz. Ich freue mich, dass Sie heute hier sind, Frau Dr. Maiwald! Bitte, Sie haben das Wort. Dr. Anne Maiwald: Vielen Dank, Frau Kollegin Möllering. Zunächst möchte ich Ihnen einen Überblick über das geben, was Sie in meinem Vortrag erwartet. Nach einem kurzen Einstieg in das Thema, bei dem Erklärungen dafür präsentiert werden, dass Menschen unterschiedlich intelligent sind, komme ich im zweiten Teil zu einer Defi nition des Begriffes „Intelligenz“. Anschließend widme ich mich in Teil drei der Frage, welchen Einfl uss Gene und Umwelt auf die Intelligenz haben, um dann in einem vierten Teil darzulegen, wie die Intelligenz bei Ungeborenen beeinfl usst wird und wie sich in der Schwangerschaft entstandene Schäden ausgleichen lassen. Mein Vortrag schließt mit Hinweisen darauf, welche erzieherischen Maßnahmen die Intelligenz eines Kindes fördern. Lassen Sie mich nun also mit einer allgemein gehaltenen Frage in das Thema einsteigen. Nicht nur Studierende fragen sich mitunter, wie es kommt, dass manche Menschen intelligenter sind als andere. Nun, um diese Frage zu beantworten, genügt zunächst ein Blick ins Gehirn des Menschen: Im Gehirn werden, und das ist Ihnen sicher nicht neu, Informationen verarbeitet. Wenn ich „Informationen“ sage, so klingt das vielleicht etwas technisch – gemeint sind damit so verschiedene Dinge wie Gerüche, Laute bzw. Töne, aber auch Texte, die wir hören oder lesen, oder auch Visuelles, beispielsweise der Sonnenaufgang über einem Kornfeld. Nun ist es so, dass die Geschwindigkeit, mit der diese Informationen verarbeitet werden, variiert. Ist die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung vor allem im sogenannten Scheitellappen, einer bestimmten Region des Gehirns, eher hoch – und genau das lässt sich bei einigen Menschen feststellen –, so gelten diese als „intelligent“. Genauer gesagt wird die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung als „allgemeine Intelligenz“ bezeichnet.Kommen wir also nun zum Begriff der Intelligenz. Als griffi ge Defi nition hört man oft, Intelligenz sei die Fähigkeit, Probleme rasch erkennen und lösen zu können, und dies trifft sicher auch zu. Aber damit ist keinesfalls die menschliche Intelligenz insgesamt hinreichend beschrieben. Ein gewissermaßen rechnerisches Vorgehen bei der Problemlösung – nichts anderes ist ja die Informationsverarbeitung – würde zu kurz greifen, denn jeder Mensch verfügt schließlich auch über Talente oder Begabungen, die ebenfalls Teil seiner Intelligenz sind. Interessanterweise ist dieser Bereich sehr stark an das Gedächtnis geknüpft – ein gut funktionierendes Gedächtnis macht einen Menschen also zugleich auch intelligenter. Sie fragen sich nun vielleicht, woran man erkennt,ob ein Hörtext Gedächtnis gut oder weniger gut funktioniert? Nun, das liegt vor allem an der Anzahl der Nervenzellen und den Verbindungen zwischen den Nervenzellen, den sogenannten Synapsen. Viele Synapsen – und damit natürlich auch automatisch eine hohe Anzahl an Nervenzellen – führen dazu, dass Erinnerungen oder Erlerntes, allgemeiner gesagt Wissen, im Gehirn besonders gut verankert sind. Wer also über eine große Anzahl von Nervenzellen und zahlreiche Synapsen verfügt, der verfügt auch über mehr Wissen.
Hörverstehen,
Teil 1 Thema „Studentische Lebensformen“
Sprecherin 1 Ich war zu Beginn meines Studiums ziemlich naiv, was die Wohnungs- oder Zimmersuche betrifft. Erst kurz vor Semesterbeginn habe ich nach einer Wohnung gesucht – ich wollte unbedingt alleine wohnen! Allerdings hatte ich mir völlig falsche Vorstellungen von der Höhe der Mieten in Köln gemacht und musste schnell feststellen, dass ich mir das nicht leisten kann. Als ich dann zur Zimmervermittlung der Uni gegangen bin, hat mir die Mitarbeiterin auch keine Hoffnung gemacht, dass ich bald ein Zimmer bekäme. Also bin ich eher notgedrungen in eine Wohngemeinschaft gezogen. Damals war ich alles andere als überzeugt von WGs – aber heute muss ich sagen, dass ich mir gar nicht mehr vorstellen kann, alleine zu wohnen. Es macht so viel Spaß und es ist natürlich auch viel günstiger, als alleine zu wohnen. So gesehen hatte ich damals doch Glück, denn freiwillig hätte ich das wahrscheinlich nicht ausprobiert. Sprecher 2 Seit drei Semestern bin ich jetzt an der Uni, und ehrlich gesagt, kenne ich kaum Kommilitonen, die in einer WG wohnen oder ins Wohnheim gezogen sind. Das ist bei mir selbst ja auch nicht anders. Die Zimmer oder ganz normale kleine Wohnungen sind hier einfach so günstig, dass sich das fast jeder leisten kann. Für einige Kommilitonen ist das aber nicht einmal der Hauptgrund, ich weiß einfach von vielen, dass sie lieber alleine wohnen als zusammen mit anderen. Das hat natürlich auch Nachteile, denn auf Dauer fehlt einem doch die Gesellschaft, wenn man nur für sich ist. Für mich war aber entscheidend, dass ich mir eine Wohnung wirklich selbst aussuchen kann: die Lage, die Größe, ich kann auch schauen, ob ich mit dem Vermieter klarkomme. Das ist doch nicht unwichtig. Sprecherin 3 Mein Studium ist zwar schon einige Jahre her, aber ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich mein erstes Zimmer im Wohnheim bezogen habe. Ich wohnte in einem Vierbettzimmer, aber während meines ersten Semesters blieben zunächst zwei Betten frei. Trotzdem habe ich mich auch da schon nicht richtig wohlgefühlt, auch wenn ich mit meiner Zimmergenossin kaum Probleme hatte. Irgendwie hat mir einfach die Privatsphäre gefehlt. Das wurde nicht besser, als es dann ab dem zweiten Semester richtig voll wurde. Es war okay und ich habe auch die eine oder andere gute Erfahrung gemacht und, klar, dadurch auch leichter Leute kennengelernt, aber wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, wäre mir ein Zimmer nur für mich lieber gewesen. Sprecher 4 Unsere Dienstleistungen der Zimmer- und Wohnungsvermittlung können alle immatrikulierten Studierenden und Mitarbeiter der Universität Zürich gratis nutzen. Wir vermitteln Zimmer, Wohnungen und Häuser in Zürich und Umgebung – möbliert und unmöbliert, befristet und unbefristet. Auf unserer Website gibt es weitere Informationen. Außerdem kann man dort das Angebot an Zimmern und Wohnungen einsehen. Die Details der Inserate sind aber nur für registrierte Benutzer zugänglich, die sich als Mitglied der Hochschule verifiziert haben. In den letzten Jahren haben wir festgestellt, dass die Anzahl der Studierenden, die ein Zimmer für sich alleine suchen, abgenommen hat. Es gibt wieder mehr Studierende, die als studentische Wohngemeinschaft eine Wohnung oder ein Haus anmieten wollen. Also für mich persönlich wär das alles nichts gewesen.
Hörverstehen,
Hörverstehen,
Teil 1
47 Einige Wochenenden auf Fortbildungsveranstaltungen zu verbringen, begeistert mich nun nicht gerade. Aber vielleicht könnten wir uns ja auch Alternativen überlegen. Bildungsurlaub zum Beispiel, den würde ich wirklich gerne mal in Anspruch nehmen. Bildungsurlaub muss ich zwar selbst bezahlen, aber dafür bekomme ich immerhin zusätzliche Urlaubstage und mein Lohn wird weiterbezahlt. Sicher kostet solcher Sonderurlaub die Firma etwas, aber ein Teil der Lohnkosten wird ihr ja vom Staat erstattet. Und da könnte ich mir etwas aussuchen, was mich wirklich interessiert, und müsste nicht meine Freizeit auf Pfl ichtveranstaltungen verbringen. 48 Also ich fi nde das Angebot einfach toll! Allein die Liste der Vortragenden, die gehören doch ausnahmslos zu den wichtigsten Fachleuten unserer Branche. Damit habe ich gar nicht gerechnet! Denen zuzuhören und dann sogar mit ihnen in Workshops zusammenzuarbeiten, fi nde ich richtig spannend und ich freue mich darauf! Ich habe mich gleich für zwei Veranstaltungen angemeldet. Dass die in der Freizeit stattfi nden, stört mich überhaupt nicht. Die Veranstaltungsorte sind doch ziemlich ansprechend, da kann man zwischendurch die schöne Landschaft genießen. Und bei externen Veranstaltungen kann man auch ganz interessante Leute treffen. Wenn sich daraus auch noch bessere Aufstiegsmöglichkeiten ergeben sollten, na, umso besser. 49 Die Aussicht auf gute Fortbildungsmöglichkeiten war einer der Gründe, weshalb ich unbedingt in einen führenden Betrieb unserer Branche wechseln wollte. Ich fi nde, dass das Angebot sich wirklich sehen lassen kann. Es bietet die Möglichkeit, von führenden Experten über die neuesten Entwicklungen informiert zu werden. In dem Unternehmen, in dem ich früher gearbeitet habe, war das Angebot für eine ordentliche Fortbildung eher dürftig, und ich habe mir vieles selbst organisieren müssen. Und das konnte ich dann sowieso nur in meiner Freizeit tun. Insofern ist das hier für mich optimal: Es gibt hervorragende Veranstaltungen, die ich sogar während der Arbeitszeit besuchen kann. Genau das habe ich mir immer gewünscht. 50 Das klingt alles ziemlich gut, das gebe ich zu. Aber ich habe bereits eine ganze Reihe solcher Veranstaltungen mitgemacht, und ich muss sagen, dass die Erfahrung eher ernüchternd war. Der Beitrag der berühmten Fachleute beschränkte sich meistens auf einen kurzen Impulsvortrag, und die Workshops überließen sie ihren Assistenten. Ich muss gestehen, dass die Veranstaltungen oft ziemlich oberfl ächlich und manchmal geradezu langweilig waren, und ich habe wirklich nicht den Eindruck, dass ich viel Nutzen daraus gezogen habe. In der Firma hatten diese Veranstaltungen auch kaum Auswirkungen; sie haben mit Sicherheit keinerlei Bedeutung für meine Karriere hier im Haus. Ich werde dieses Angebot sicher nicht mehr in Anspruch nehmen. 51 Na, da wäre ich aber vorsichtig. Fortbildungsveranstaltungen zu verweigern macht ja wohl keinen positiven Eindruck. Zumindest guter Wille wird von uns sicher erwartet. Unser Dienstvertrag besagt zwar nicht ausdrücklich, dass wir Fortbildungsveranstaltungen besuchen müssen, aber in dem Vortrag vom Betriebsrat haben wir doch kürzlich gehört, dass Arbeitnehmer trotzdem zu einer gewissen Weiterbildung verpfl ichtet sind. Das betrifft zwar nur solche Maßnahmen, die notwendig sind, aber das ist ja wohl ein reichlich dehnbarer Begriff. Ich traue mich jedenfalls nicht, diese Veranstaltungen von vorneherein abzulehnen. Und für Hörtexte 20131218-5038-B00-010101_BIB.indd 55 18.12.13 13:05 Informationen 56 Übungstest 1 die Aussicht auf eine bessere Stelle im Unternehmen wäre das sicher auch nicht gut.
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