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Meine liebsten Arbeitsverweigerinnen, der neue Podcast ist da. The Bleeding Overachiever unterhält euch fortan 3 x monatlich über Themen rund um Anti Work und Menstrual Health. Follow, spread and share the message, because laziness does not exist.
Es geht um praktizierte Faulheit, Arbeit und Umweltzerstörung, Menstrual Leave, Leistungssport, Urlaub und Kündigungen, natürlich unseren all-time Killjoy die prämenstruelle dysphorische Störung, zyklusgerechtes Leben und Boomer, die neidig auf uns herabblicken und uns jedes Jahr diesen Schwall an hässlichen Artikeln a la „Junge wollen nicht mehr arbeiten“ liefern.
Generation Anspruch, let’s unite and fight Lohnarbeit together. Für‘s Klima, aber auch unser ganz persönliches Wohlbefinden. Weil wir es uns wert sind.
THX BYE
Shownotes
TAZ Aritkel: Junge wollen nicht mehr arbeiten
Auf Steady bekommst du Zugang zu allen Anti-Work und Menstrual-Health Ressourcen, die wir on top erstellen. Zum Beispiel Leseempfehlungen zum Podcast, ein FAQ zur PMDS, Essays über Studieren und Selbstwert.
Außerdem gibt es für Supporter ganz netten Anti-Work-Merch und den Access zur hidden telegram Gruppe.
Obwohl Amatonormativität als Begriff kaum bekannt ist, stellt sie eine Norm in unserer Gesellschaft dar. Es wird davon ausgegangen, dass alle Menschen in einer romantischen Beziehung sein wollen und dass romantische Beziehungen wichtiger als z.B. Freundschaften sind. Durch Amatonormativität werden exklusive, monogame Liebesbeziehungen privilegiert, in denen die Partner füreinander am wichtigsten sind.
Das merkt man unter anderem daran, dass amatonormativ-lebende Menschen recht offensichtlich Grenzen zwischen der priorisierten Zweierbeziehung und anderen, weniger wichtigen Freundschaften ziehen.
Auch ich habe schon mehrere Freundschaften an Amatonormativität verloren. Doch erst seit ich den Begriff kenne, weiß ich, woran es wirklich lag.
Deshalb habe ich mich hingesetzt, und eine Podcast-Episode zu diesem gleichzeitig sehr neuen und sehr, sehr alten Phänomen aufgenommen.
Es ist eine politische, persönliche und ja, auch wütende Episode geworden.
Shownotes:
Tara Mooknee über Amatonormativity (YouTube)
Schau dir das Thema auf YouTube an.
Ich weiß, ich weiß: Wir alle hassen Influencer. Wir hassen es, wenn sie so tun, als ob sie sich für die "gute Sache" einsetzen, obwohl es ihnen eigentlich nur um ihren eigenen Marktwert geht. Wir hassen es, wenn sie Produkte bewerben, ohne dies als Werbung zu kennzeichnen. Und am allermeisten hassen wir es, wenn sie damit auch noch durchkommen. VERKLAGT GEHÖREN DIE!!!111
Oder vielleicht ... doch nicht? Ich habe mir vor ein paar Tagen das exzellent recherchierte Sinnfluencer-Exposed-Video vom dunklen Parabelritter angesehen. Und doch ist mir dabei ein Aspekt aufgefallen, der vollkommen unter den Tisch gefallen ist. Und zwar: der rechtliche.
Wusstet ihr, dass das im Bundestag verabschiedete Gesetz zur Stärkung des Verbraucherschutzes im Wettbewerbs- und Gewerberecht am 28. Mai 2022 in Kraft getreten ist? Und dass das Gesetz einiges in Punkto Influencer-Marketing und Werbekennzeichnung ändern wird – und Influencer sogar erstmalig mit Medienunternehmen gleichgestellt? Nein?
Dann: Herzlich willkommen zu diesem Podcast.
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Viele Kreative, Studierende und Selbstständige kennen den Gedanken:
„Ach, wenn ich doch eine nette Teilzeit-Stelle hätte, dann wäre das Finanzielle geregelt – und ich könnte mich total entspannt auf meine Herzensprojekte konzentrieren.“
Fühlst du dich ertappt? Sehr gut. Denn heute geht es um den Mythos Teilzeit.
Ich möchte schon lange eine Podcast-Episode zum Thema Teilzeit-Falle machen – allerdings nicht aus der (recht offensichtlich problematischen) finanziellen Perspektive. Sondern vielmehr von dem Gefühl, sich am Ende des Tages nicht selbst gerecht zu werden.
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