Der Tradition nach sind die meisten Weltreligionen wenig tier(rechts)freundlich, und gemeinhin wird (von Angehörigen dieser Religionen wie von anderen) angenommen, dies liege bereits in ihren heiligen Schriften begründet. Doch was wäre, wenn Generationen von Gläubigen einfach nicht sehen wollten, zu welcher Tierethik sie darin aufgerufen oder ermutigt werden? Wie zeigt sich Mitgeschöpflichkeit dem frischen, nicht-speziesistischen Blick?
Mit ihrer Dissertation "Ethik des Mitseins" legt Asmaa El Maaroufi die erste deutschsprachige Monografie zu den "Grundlinien einer islamisch-theologischen Tierethik" vor. Erschienen im Verlag Karl Alber, Freiburg/München 2021, 236 Seiten, 49 Euro.
(Bild: Hartmut Kiewert)