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Was die einen zu viel haben, fehlt den anderen. Während der Durschnichts-Haushalt in Deutschland jährlich ca. 85 Kilogramm Lebensmittel entsorgt, gibt es Menschen, die sich im Supermarkt das Nötigste nicht leisten - oder aufgrund von Krankheit die Wohnung nicht mehr verlassen können.Um diese menschen kümmert sich der malteser Hilfsdienst mit seiner Tafel im oberbayerischen Trostberg.Unter dem Motto „Lebensmittel für Menschen mit kleinem Geldbeutel“ werden dort gesunde Lebensmittel für Bedürftige zur Verfügung gestellt.
Wer Opfer von Menschenhandel wird, erlebt Unvorstellbares: Zwangsheirat, Zwangsprostitution, Arbeitsausbeutung, Gewalt. In über 90 Prozent der Fälle sind Frauen betroffen. Sie stammen vorwiegend aus Osteuropa, vor allem aus Ländern, denen es wirtschaftlich schlecht geht. Von da aus werden sie dann mit falschen Versprechen zum Beispiel auch nach Deutschland angelockt. Hilfe finden sie in München bei der Beratungsstelle JADWIGA.
Gerade Geringverdiener oder Rentner bleiben auf dem hart umkämpften Wohnungsmarkt in unserer Landeshauptstadt oft auf der Strecke.
In der neuen Ausgabe von Total-Sozial geht es um Gutmenschen. „Gutmensch“ – vor genau 4 Jahren, im Januar 2016 wurde dieses Wort zum Unwort des Jahres erklärt. Begründet hat das die Jury damals damit, dass „Unmensch“ ein Schimpfwort sei, mit dem gerade hilfsbereite und tolerante Menschen als dumm und naiv dargestellt werden. Da könnte es etwas überraschen, dass gerade die Caritas Deutschland ihre Jahreskampagne 2020 unter das Motto „Sei gut, Mensch!“ stellt. Gut sein zu wollen, dürfe Menschen nämlich nicht „madig“ gemacht werden, sagt Caritas-Präsident Peter Neher. Deshalb dürfe auch der Begriff nicht weiter nur ein Schimpfwort bleiben: „Es ist tatsächlich unser Anliegen, ihm das Diffamierende wegzunehmen und mindestens eine Nachdenklichkeit zu erzeugen."
Zwei Mal in der Woche kommen Kinder, die bei den Sozialpädagogischen Lernhilfen angemeldet sind, zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der KJF. Eine davon ist Christine Geiger. Seit 17 Jahren macht sie den Job. „Es ist der schönste Job, den es gibt. Ich bekomme so viel zurück von den Kindern.“ Sie hilft ihnen bei den Hausaufgaben, rechnet Matheaufgaben nach und ist bei allen Fragen und Problemen ansprechbar. Doch nicht um das reine Lernen geht es. „Ich versuche auch immer das Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe zu stärken“, sagt Geiger. Denn die Kinder arbeiten immer in kleinen Gruppen zusammen, machen Ausflüge und backen auch mal eine Pizza zusammen. Koordinatorin Jutta Wolf: „Wir haben viele Kinder mit Migrationshintergrund oder Kinder, die Schwierigkeiten in der Familie haben. Wir wollen ein niederschwelliges Angebot sein, das den Kindern ganzheitlich hilft.“ (Wiederholung der Sendung vom 17.5.2019)
In der neuen Ausgabe von „Total Sozial“ dreht sich dieses mal alles um sogenannte „Careleaver“. Das sind Jugendliche, die sich an der Schwelle zwischen Jugendheim oder Pflegefamilie und einem selbstständigen Leben befinden. Im Gegensatz zu Jugendlichen, die aus normalen Familien stammen, können sie aber nicht einfach so lange im Hotel Mama bleiben, bis es gerade in den Lebensentwurf passt, selbstständig zu werden. „Careleaver“ haben dafür nur begrenzt Zeit. Hinzukommt, dass ihre Vorgeschichten für die „Careleaver“ schon grundsätzlich schwierigere Vorrausetzungen dafür bieten, selbstständig zu leben. Vivian Korth arbeitet bei den „SBW-Flexiblen Hilfen“, einer Einrichtung der katholischen Jugendfürsorge, die versucht „Careleaver“ „fit fürs Leben zu machen“. Eine davon ist Steffi. Sie war 16 als sie Vivian Korths „Clientin“ – wie sie es sagt – wurde und hat mit ihrer Hilfe den Start in ein eigenständiges Leben geschafft. Inzwischen ist sie 24 Jahre alt und studiert Lehramt. Wie sie das gemeinsam geschafft haben, darum geht es in der neuen Ausgabe von „Total Sozial“. Außerdem waren wir zu Besuch in einer „Careleaver“-WG in München, in der Mädchen zwischen 17 und 21 Jahren gemeinsam leben und teilbetreut werden.
Weihnachten steht vor der Tür. Zeit für Besinnlichkeit, Zeit für die Familie. Aber es ist auch eine Zeit, in der vermehrt Konflikte auftreten können. Das wissen Isabelle Überall und Anjeli Goldrian von der Ehe,-Familien- und Lebensberatung (EFL) im Erzbistum München und Freising nur zu gut. Augezeichnet am 2.12.2018.
Etwa jeder sechste Münchner ist direkt von Armut betroffen oder bedroht. Insgesamt rund 270.000 Menschen sind das in einer der wohlhabensten Städte Deutschlands. Deshalb hat die Caritas kürzlich zur ersten katholischen Armutskonferenz eingeladen. Barbara Igl ist Vorstand bei "In Via" dem katholischen Verband für Mädchen und Frauensozialarbeit und hat an der Konferenz teilgenommen. In "Total Sozial" erzählt sie, was auf der Konferenz besprochen wurde und auf was für Ziele man sich geeinigt hat. Außerdem stellt sie die Arbeit ihres Verbandes vor und hat auch Ideen dabei, wie jeder einzelne armen Menschen helfen kann.
Wenn diesen Sonntag der Klingelbeutel in den Kirchen des Erzbistums umgeht, dann seien Sie großzügig - denn das am ersten Advent gesammelte Geld geht an die katholische Jugendfürsorge. Die unterstützt heuer mit Ihrer Spende das Wohnheim des kinderorthopädischen Behandlungszentrums in Aschau. Das Würzburger Haus. Hier leben und lernen 20 Kinder mit Behinderung. Die Behinderungen sind dabei ganz unterschiedlicher Natur und jedes Kind braucht deshalb auch ganz individuelle Betreuung und Therapie. Zum Beispiel Manu. Manu ist 18 Jahre alt, hat starke Spastiken und sitzt deshalb im Rollstuhl. Zum Sprechen benutzt sie einen Sprachcomputer – einen sogenannten Talker. Wie der funktioniert und wie sie mit ihrer Logopädin übt, den Talker zu bedienen – das hat sie mir gezeigt. Außerdem habe ich den 13-Jährigen Lukas getroffen, der AMC hat. Eine angeborene Krankheit, bei der die Gelenke versteifen. Lukas trägt deshalb Orthesen, das sind Schienen, die die Beine stützen und benutzt einen E-Rollstuhl. Trotzdem spielt er begeistert Fußball und Tischtennis. Dass das alles möglich ist - Darum kümmert sich ein ganzes Team aus Pädagogen und Therapeuten, die Lukas, Manu und die anderen Kinder rund um die Uhr das ganze Jahr über betreuen. Also eigentlich ist es fast wie in einem Internat. Das Ziel des Behandlungszentrums ist dabei den Kindern einen ganz normalen Alltag zu ermöglichen. Wie der aussieht und wo das am ersten Advent gesammelte Geld noch gebraucht werden kann – das alles hören sie in der neuen Ausgabe Ausgabe von Total Sozial.
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