Total Sozial!
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Total Sozial! episodes

  • Gewalt gegen Frauen - Endstation Frauenhaus
    Jede dritte Frau hat in ihrem Leben bereits unter sexueller oder häuslicher Gewalt gelitten...

    Viele Frauen schämen sich und vertrauen sich deshalb niemandem an. Doch was, wenn die Gewaltausbrüche so weit gehen, dass das Leben der Frauen und oftmals auch das ihrer Kinder in Gefahr ist? Jährlich suchen deshalb tausende Frauen in Deutschland Schutz in Frauenhäusern. Anlässlich des "Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen", der jedes Jahr am 25. November stattfindet, spricht Katharina Karl mit Maria Collel, der Leiterin des Münchner Frauenhauses. Sie erzählt, wie wichtig diese Einrichtung ist- und warum das Thema häusliche Gewalt für viele immer noch ein Tabu darstellt.

    31 min
  • Internationales Jugendwohnen in München
    Internationale Austauschprogramme gewannen in den letzten Jahrzehnten unter den Auszubildenden und Studierenden aus aller Welt immer mehr an Beliebtheit. Das Problem: Wohnraum ist knapp. Hilfe gibt's vom Katholischen Jugendsozialwerk.

    Internationale Austauschprogramme boomen. Die Folge: Jedes Jahr suchen zehntausende junge Menschen in München nach einer bezahlbaren Unterkunft. Dass sie diese oftmals nur für einen befristeten Zeitraum von 6 Monaten oder maximal einem Jahr benötigen, macht die Suche nicht leichter. Aus diesem Grund vermietet das katholische Jugendsozialwerk München e.V. zahlreiche Zimmer in seinen Wohnheimen in München an ebensolche Jugendliche.

    Eines davon ist das Jugendwohn- und Gästehaus München-Süd in Forstenried. Doch wie kommt ein Sprachstudent aus Buenos Aires oder ein Azubi-Koch aus Teheran an eines dieser begehrten Zimmer und wie leben die verschiedenen Nationalitäten hier zusammen? In unserer neusten Folge bei „Total Sozial“ spricht unsere Redakteurin Katharina Karl mit dem Leiter des Wohnheims und einer jungen Bewohnerin über die Wichtigkeit solcher Einrichtungen.

    33 min
  • Hospizdienst der Malteser
    Sterbende und kranke Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten: Das ist die Aufgabe der ehrenamtlichen Hospizhelfer beim Malteser Hilfsdienst in Gräfelfing.

    Bettina Grosselfinger ist seit zwei Jahren dabei und sagt: "Diese Aufgabe ist für mich ein großes Geschenk". Gemeinsam mit der Leiterin des Hospizdienstes in Gräfelfing, Ina Weichel, ist sie im Studio und spricht über Ihre Erfahrungen. Ihr Blick auf den Tod und ihr eigenes Leben habe sich durch die Tätigkeit grundlegend geändert: "Ich habe gelernt, wie kostbar unsere Zeit ist und wie viel Schönes wir damit machen können."

    29 min
  • Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung
    Die Malteser helfen in einer speziellen Praxis in München

    In Deutschland gibt es die Krankenversicherungspflicht. So soll die medizinische Grundversorgung für jeden gesichert sein. Doch es gibt Menschen, die sind nicht krankenversichert. Geflüchtete ohne Aufenthaltsstatus zum Beispiel, aber auch Deutsche, die die Beiträge nicht mehr zahlen können. Die Malteser haben ein Angebot, bei dem sie Erstuntersuchungen und Notfallversorgungen in solchen Fällen übernehmen. Lukas Schöne hat die Praxis in München besucht.

    26 min
  • Jugendsozialarbeit an Schulen
    Die Jugendsozialarbeit (JAS) der katholischen Jugendfürsorge in Landshut kümmert sich um Schüler, die zum Beispiel Probleme in der Familie haben, verhaltensauffällig sind oder Gewalterfahrungen machen.

    Zwei Sozialarbeiterinnen sind an der St. Nikola Mittelschule in Landshut für Schüler und Lehrer bei allen möglichen Problemen und Sorgen ansprechbar. Zu Ulrike Brunnbauer und Corinna Ostermeier kommen Mädchen und Jungen, die aggressiv sind und Streit suchen, die Probleme zu Hause haben, die in einem schwierigen Umfeld aufwachsen. Denn: Die St. Nikola Schule ist eine Brennpunktschule. Etwa 80 der 250 Schülerinnen und Schüler suchen mindestens einmal im Schuljahr die Hilfe der JAS. Natürlich gibt es auch die Fälle, wo die JAS an ihre Grenzen stößt: Wenn die Eltern sich quer stellen zum Beispiel. Aber oft können Ostermeier und Brunnbauer ihren Schützlingen helfen und sind Vertrauenspersonen. Eine Schülerin sagt: „Ich kann hier alles erzählen!“

    26 min
  • Hilfe am Telefon
    Die Telefonseelsorge im Erzbistum München und Freising ist rund um die Uhr erreichbar für Menschen in Krisensituationen

    München und Freising ist rund um die Uhr erreichbar für Menschen in Krisensituationen. Das können zum Beispiel Suizidgedanken, Beziehungsprobleme und psychische Erkrankungen sein. Gespräche in der Nacht sind dabei eine besondere Herausforderung.

    Moderator Lukas Schöne hat den Leiter der Telefonseelsorge, Alexander Fischhold, bei einer Nachtschicht begleitet und schildert seine Eindrücke. Da so eine Nachtschicht natürlich sehr anstrengend ist und die Anrufer jederzeit Vorrang haben, ist Alexander Fischhold auch noch ausgeruht im Studio, um allgemein über die Telefonseelsorge zu sprechen. Er berichtet, welche Anrufe ihm besonders nahegehen und wie er damit umgeht. Neben ihm als Leiter arbeiten vor allem Ehrenamtliche in der Einrichtung. Etwa 30.000 Anrufe bearbeiten sie pro Jahr. Worum es dabei immer geht: zuhören, ein authentischer Gesprächspartner sein und alle Anliegen ernst nehmen.
    Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr und kostenlos zu erreichen unter: 0800/111 0 222

    27 min
  • Haus Bethanien: Einrichtung für wohnungslose Frauen
    Geht es um Obdachlosigkeit, ist oft von Männern die Rede. Doch natürlich sind auch Frauen betroffen

    Das Haus Bethanien ist ein mehrstöckiges Haus im Münchner Stadtteil Obermenzing. Dort leben 23 Frauen, die meisten im Seniorenalter. Die Bewohnerinnen sind wohnungslos, haben unter anderem durch psychische Probleme oder weil sie Messies waren, ihre frühere Bleibe verloren. Bei Leiterin Marianne Kopietz und ihrem Team aus Sozialpädagoginnen, Pflegerinnen und einer Psychologin finden sie ein neues zuhause und werden rund um die Uhr betreut. Lukas Schöne hat die Einrichtung besucht.

    24 min
  • Spenden: Digitale Möglichkeiten werden wichtiger
    Bei den traditionellen Caritas-Sammlungen sind die Einnahmen rückläufig. Neue Formen müssen her, um Spenden zu generieren.

    Spenden: Digitale Möglichkeiten werden wichtiger

    „Im Moment kommt das Geld noch über die herkömmlichen Spendenformen, aber digitale Möglichkeiten wie Homepage und Social Media gewinnen an Bedeutung“, sagt Julia Schäfer. Sie ist bei der Caritas im Erzbistum München und Freising für das Thema Spenden zuständig. Eine wichtige Rolle spielt dabei immer noch die Haussammlung, die die Caritas zwei Mal im Jahr gemeinsam mit den Pfarreien in der Erzdiözese durchführt. Aber da die Einnahmen hier kontinuierlich zurückgehen, muss die Caritas andere Wege ausprobieren. Entscheidende Stichpunkte sind dabei Fundraising oder Crowdfunding. Was es damit auf sich hat, darüber spricht Lukas Schöne mit Julia Schäfer ausführlich in Total Sozial.

    30 min
  • Flüchtlingshilfe ist ein urchristlicher Auftrag
    Monsignore Rainer Boeck ist Diözesanbeauftragter für Flucht, Asyl, Migration und Integration. Für ihn ist die Glaubensgeschichte des Christentums auch immer eine Geschichte von Flucht und Wanderung

    „Die Hilfe für Geflüchtete ist ein Paradebeispiel, ob wir den christlichen Auftrag verstanden haben.“ Auch Papst Franziskus habe das in einem Brief schön zum Ausdruck gebracht: Die Hilfe für Flüchtende sei exemplarisch für den christlichen Grundauftrag, schreibt der Papst darin. „Nämlich sich dem Nächsten zuzuwenden, die Menschen aus der Einsamkeit zu holen und sich besonders Verletzten zuzuwenden“, ergänzt Boeck. Er arbeitet an diesem Auftrag mit. Lukas Schöne spricht mit ihm über seine Arbeit und auch über den Gegenwind, den er bekommt.

    24 min
  • Wichtige Präventionsarbeit
    Suizid ist oft ein Tabuthema. Dabei ist es sehr wichtig, aufzuklären und Präventionsarbeit zu leisten, um Anzeichen einer Gefährdung frühzeitig zu erkennen.

    Knapp 10.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr bei einem Suizid. Also weit mehr als beispielsweise bei Verkehrsunfällen. Trotzdem ist das Thema oft tabuisiert. Das sollte sich ändern, sagen Alexander Fischhold von der Telefonseelsorge und Sybille Löw von der Münchner Insel. Es geht darum, eine Gefährdung frühzeitig zu erkennen, denjenigen anzusprechen und sich professionelle Hilfe zu holen.

    28 min

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Ob Wohnungslosigkeit, Integration oder Leben im Alter: Die sozialen Verbände im Erzbistum helfen mit, die großen Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Bei Total Sozial berichten wir über die…

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