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Viele Frauen schämen sich und vertrauen sich deshalb niemandem an. Doch was, wenn die Gewaltausbrüche so weit gehen, dass das Leben der Frauen und oftmals auch das ihrer Kinder in Gefahr ist? Jährlich suchen deshalb tausende Frauen in Deutschland Schutz in Frauenhäusern. Anlässlich des "Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen", der jedes Jahr am 25. November stattfindet, spricht Katharina Karl mit Maria Collel, der Leiterin des Münchner Frauenhauses. Sie erzählt, wie wichtig diese Einrichtung ist- und warum das Thema häusliche Gewalt für viele immer noch ein Tabu darstellt.
Internationale Austauschprogramme boomen. Die Folge: Jedes Jahr suchen zehntausende junge Menschen in München nach einer bezahlbaren Unterkunft. Dass sie diese oftmals nur für einen befristeten Zeitraum von 6 Monaten oder maximal einem Jahr benötigen, macht die Suche nicht leichter. Aus diesem Grund vermietet das katholische Jugendsozialwerk München e.V. zahlreiche Zimmer in seinen Wohnheimen in München an ebensolche Jugendliche.
Eines davon ist das Jugendwohn- und Gästehaus München-Süd in Forstenried. Doch wie kommt ein Sprachstudent aus Buenos Aires oder ein Azubi-Koch aus Teheran an eines dieser begehrten Zimmer und wie leben die verschiedenen Nationalitäten hier zusammen? In unserer neusten Folge bei „Total Sozial“ spricht unsere Redakteurin Katharina Karl mit dem Leiter des Wohnheims und einer jungen Bewohnerin über die Wichtigkeit solcher Einrichtungen.
Bettina Grosselfinger ist seit zwei Jahren dabei und sagt: "Diese Aufgabe ist für mich ein großes Geschenk". Gemeinsam mit der Leiterin des Hospizdienstes in Gräfelfing, Ina Weichel, ist sie im Studio und spricht über Ihre Erfahrungen. Ihr Blick auf den Tod und ihr eigenes Leben habe sich durch die Tätigkeit grundlegend geändert: "Ich habe gelernt, wie kostbar unsere Zeit ist und wie viel Schönes wir damit machen können."
In Deutschland gibt es die Krankenversicherungspflicht. So soll die medizinische Grundversorgung für jeden gesichert sein. Doch es gibt Menschen, die sind nicht krankenversichert. Geflüchtete ohne Aufenthaltsstatus zum Beispiel, aber auch Deutsche, die die Beiträge nicht mehr zahlen können. Die Malteser haben ein Angebot, bei dem sie Erstuntersuchungen und Notfallversorgungen in solchen Fällen übernehmen. Lukas Schöne hat die Praxis in München besucht.
Zwei Sozialarbeiterinnen sind an der St. Nikola Mittelschule in Landshut für Schüler und Lehrer bei allen möglichen Problemen und Sorgen ansprechbar. Zu Ulrike Brunnbauer und Corinna Ostermeier kommen Mädchen und Jungen, die aggressiv sind und Streit suchen, die Probleme zu Hause haben, die in einem schwierigen Umfeld aufwachsen. Denn: Die St. Nikola Schule ist eine Brennpunktschule. Etwa 80 der 250 Schülerinnen und Schüler suchen mindestens einmal im Schuljahr die Hilfe der JAS. Natürlich gibt es auch die Fälle, wo die JAS an ihre Grenzen stößt: Wenn die Eltern sich quer stellen zum Beispiel. Aber oft können Ostermeier und Brunnbauer ihren Schützlingen helfen und sind Vertrauenspersonen. Eine Schülerin sagt: „Ich kann hier alles erzählen!“
München und Freising ist rund um die Uhr erreichbar für Menschen in Krisensituationen. Das können zum Beispiel Suizidgedanken, Beziehungsprobleme und psychische Erkrankungen sein. Gespräche in der Nacht sind dabei eine besondere Herausforderung.
Das Haus Bethanien ist ein mehrstöckiges Haus im Münchner Stadtteil Obermenzing. Dort leben 23 Frauen, die meisten im Seniorenalter. Die Bewohnerinnen sind wohnungslos, haben unter anderem durch psychische Probleme oder weil sie Messies waren, ihre frühere Bleibe verloren. Bei Leiterin Marianne Kopietz und ihrem Team aus Sozialpädagoginnen, Pflegerinnen und einer Psychologin finden sie ein neues zuhause und werden rund um die Uhr betreut. Lukas Schöne hat die Einrichtung besucht.
Spenden: Digitale Möglichkeiten werden wichtiger
„Die Hilfe für Geflüchtete ist ein Paradebeispiel, ob wir den christlichen Auftrag verstanden haben.“ Auch Papst Franziskus habe das in einem Brief schön zum Ausdruck gebracht: Die Hilfe für Flüchtende sei exemplarisch für den christlichen Grundauftrag, schreibt der Papst darin. „Nämlich sich dem Nächsten zuzuwenden, die Menschen aus der Einsamkeit zu holen und sich besonders Verletzten zuzuwenden“, ergänzt Boeck. Er arbeitet an diesem Auftrag mit. Lukas Schöne spricht mit ihm über seine Arbeit und auch über den Gegenwind, den er bekommt.
Knapp 10.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr bei einem Suizid. Also weit mehr als beispielsweise bei Verkehrsunfällen. Trotzdem ist das Thema oft tabuisiert. Das sollte sich ändern, sagen Alexander Fischhold von der Telefonseelsorge und Sybille Löw von der Münchner Insel. Es geht darum, eine Gefährdung frühzeitig zu erkennen, denjenigen anzusprechen und sich professionelle Hilfe zu holen.
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