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🎃 Halloween-Folge 109 – Der Fall Khamar-Daban
Sibirien, August 1993. Sieben Wanderer brechen zu einer mehrtägigen Tour durch das abgelegene Khamar-Daban-Gebirge auf. Angeführt werden sie von einer erfahrenen Bergführerin. Die Gruppe ist gut vorbereitet, die Route geplant und die Stimmung zunächst ausgelassen.
Doch dann schlägt das Wetter um. Heftiger Regen, eisiger Wind und bittere Kälte machen den Wanderern zunehmend zu schaffen. Als sie am nächsten Morgen ihren Weg fortsetzen wollen, geschieht plötzlich etwas Unfassbares.
Ein Mitglied der Gruppe bricht zusammen. Was daraufhin passiert, klingt wie eine Szene aus einem Horrorfilm. Innerhalb kürzester Zeit entwickelt sich die Wanderung zu einem Albtraum, den nur eine einzige Person überleben wird.
Was ist damals in den abgelegenen Bergen Sibiriens wirklich geschehen? War es ein tragisches Unglück, eine Verkettung extremer Umstände oder steckt hinter den erschütternden Augenzeugenberichten noch etwas anderes?
In unserer Halloween-Folge nehmen wir euch mit in die unheimliche Geschichte der Khamar-Daban-Tragödie – ein Fall, bei dem die Realität erschreckender wirkt als jeder Horrorfilm.
Hartlepool, England, Dezember 2014. Die 39-jährige Angela Wrightson, von ihren Nachbarn liebevoll Angie genannt, führt kein einfaches Leben. Gezeichnet von ihrer Alkoholsucht, sucht sie vor allem eines: Gesellschaft.
Doch am Morgen des 9. Dezember macht ihr Vermieter eine grausame Entdeckung. Angies Wohnzimmer ist völlig verwüstet. Überall finden sich Spuren einer unfassbaren Gewalttat. Angie ist tot.
Noch am Vortag hatte es zwischen ihr und ihrem Vermieter einen heftigen Streit gegeben. Doch was geschah wirklich in den Stunden vor ihrem Tod?
Die Ermittlungen führen zu verstörenden Fotos, einem ungewöhnlichen Notruf und einer Wahrheit, die selbst erfahrene Ermittler erschüttert.
124 Verletzungen. Ein Selfie. Und eine Nacht, die an Grausamkeit kaum zu überbieten ist.
Alex und Nico nehmen euch mit in einen der erschütterndsten Kriminalfälle Großbritanniens.
London, 1. Mai 1984. Kurz nach Mitternacht verlässt Anthony Littler die U-Bahn-Station East Finchley. Der 45-Jährige ist auf dem Heimweg. Wenig später geht ein Notruf ein: In der Nähe des Bahnhofs soll ein Mann schwer verletzt sein. Doch der Anrufer nennt weder seinen Namen noch einen genauen Fundort. Dann legt er auf.
Die erste Suche bleibt erfolglos. Erst ein zweiter Notruf führt die Einsatzkräfte zu einem nahe gelegenen Fußweg. Was ist auf Anthonys Heimweg passiert? Und wer wusste bereits kurz nach dem Angriff davon?
Alex und Nico erzählen von einer Nacht in London und einer Suche nach Antworten, die Jahrzehnte dauert.
Sydney, 1865. Henry Louis Bertrand ist ein junger, erfolgreicher Zahnarzt, verheiratet und Vater zweier Kinder. Dann nimmt die ebenfalls verheiratete Ellen Kinder auf seinem Behandlungsstuhl Platz – und aus einer Patientin wird seine Geliebte.
Die beiden halten ihre Familien jedoch nicht voneinander fern. Im Gegenteil: Bertrand freundet sich sogar mit Ellens Ehemann Henry Kinder an. Zwei Ehepaare verbringen gemeinsame Abende miteinander, während hinter dem Rücken ihrer Partner längst eine Affäre läuft.
Am 2. Oktober fällt im Haus der Kinders ein Schuss. Henry Kinder überlebt zunächst, kommt wieder zu sich und bestreitet, sich selbst verletzt zu haben. Vier Tage später ist er tot.
Was wie ein Suizid erscheint, entwickelt sich zu einem unglaublichen Geflecht aus Erpressung, angeblichen Geständnissen, nächtlichen Bootsfahrten, Waffen, mutmaßlichem Gift, einer Verkleidung und einem Schafskopf, an dem Schüsse getestet worden sein sollen.
England, Juni 1982. Ein Polizist entdeckt auf einem abgelegenen Parkplatz ein verdächtiges Fahrzeug. Als er den Fahrer kontrollieren möchte, ahnt er nicht, dass diese Begegnung der Beginn einer der größten Fahndungen der britischen Polizeigeschichte sein wird.
Der Mann heißt Barry Prudom. Er kennt sich mit Waffen aus, verfügt über militärische Ausbildung und weiß, wie man in der Wildnis überlebt.
Während die Polizei fieberhaft nach ihm sucht, hinterlässt Prudom eine Spur der Gewalt. Menschen werden erschossen, Polizisten angegriffen und ganze Ortschaften geraten in Angst. Hunderte Beamte durchkämmen die Wälder und Moorlandschaften Nordenglands. Doch der Gesuchte scheint ihnen immer wieder einen Schritt voraus zu sein.
Schließlich holen die Ermittler einen Mann zu Hilfe, der sich in der Wildnis mindestens genauso gut auskennt wie Prudom selbst.
Eine Geschichte über drei Morde, eine beispiellose Menschenjagd und einen Mann, der als „Phantom des Waldes“ in die britische Kriminalgeschichte einging. timesofmalta.com
Nordirland, Anfang der 1990er-Jahre. Colin Howell ist Zahnarzt, Familienvater und tief in seiner Kirchengemeinde verwurzelt. Nach außen führt er ein geordnetes Leben. Doch dann lernt er Hazel Buchanan kennen – und zwischen den beiden entwickelt sich eine Beziehung, die sie immer wieder zu beenden versuchen.
1991 werden zwei Menschen tot aufgefunden. Für die Ermittler scheint sich schnell eine Erklärung abzuzeichnen. Die Jahre vergehen, Colin beginnt ein neues Leben, gründet erneut eine Familie – und das, was damals geschah, scheint Vergangenheit zu sein.
Doch fast zwei Jahrzehnte später betritt Colin Howell eine Polizeistation.
Was er dort erzählt, verändert den Blick auf den Fall vollständig.
Eine Geschichte über Liebe, Religion, Geheimnisse und eine Lüge, die fast 20 Jahre Bestand hatte.
Tasmanien, Oktober 1995. Die 20-jährige Victoria Cafasso ist erst wenige Tage auf der Insel, als sie an einem sonnigen Morgen allein zum Beaumaris Beach aufbricht. Sie möchte spazieren gehen, sich an den Strand legen und einen ruhigen Tag am Meer verbringen.
Wenige Stunden später wird Victoria tot am Wasser gefunden. Sie wurde brutal angegriffen und mehrfach mit einem Messer verletzt. Mehr als 50 Menschen hatten sich im Laufe dieses Vormittags am Strand aufgehalten – doch niemand will den Angriff gesehen oder Hilferufe gehört haben.
Was folgt, ist eine der aufwendigsten Mordermittlungen Tasmaniens: Hunderte Hinweise, mehr als 300 mögliche Verdächtige und immer neue Spuren. Doch weder die Tatwaffe noch ein Augenzeuge werden gefunden. Bis heute konnte niemand für Victorias Tod verantwortlich gemacht werden.
Ein abgelegener Waldparkplatz in den französischen Alpen. In einem BMW liegt eine britische Familie – erschossen. Nur wenige Meter entfernt wird auch ein französischer Radfahrer tot aufgefunden. Insgesamt vier Menschen sterben. Zwei Kinder überleben.
Was am 5. September 2012 bei Chevaline geschah, entwickelt sich zu einem der rätselhaftesten Mordfälle Frankreichs. War die Familie gezielt ins Visier geraten? Ging es um Geld, einen Familienstreit oder die Vergangenheit eines der Opfer? Oder war eigentlich der Radfahrer das Ziel?
Trotz jahrelanger Ermittlungen, internationaler Spuren und immer neuer Theorien bleibt die entscheidende Frage bis heute offen:
Wer feuerte die Schüsse auf dem Waldparkplatz von Chevaline ab – und warum?
Im vierten und letzten Teil von „Unter falscher Identität“ ziehen wir die letzten Fäden dieses verstörenden Falls zusammen.
Aus einer jungen Frau, die zunächst für jemand anderen gehalten wird, wird der Mittelpunkt eines Verbrechens, das von Täuschung, falschen Spuren und einem erschreckenden Plan geprägt ist. Doch je tiefer man in die Geschichte eintaucht, desto klarer wird: Hinter all dem steckt mehr als nur ein Gewaltverbrechen.
Wir sprechen darüber, wie sich das Bild der Tat immer weiter zusammensetzt, welche Rolle die Beteiligten wirklich spielen und warum dieser Fall weit über einen gewöhnlichen Mord hinausgeht. Es geht um Kontrolle, Inszenierung und die Frage, wie weit Menschen gehen, um ein altes Leben hinter sich zu lassen – und sich ein neues aufzubauen.
Ein Fall, der fassungslos macht — und ein Finale, das noch lange nachwirkt.
September 1989. Der Kalte Krieg befindet sich in seinen letzten Monaten und zehntausende britische Soldaten sind noch immer in der Bundesrepublik stationiert.
Eine von ihnen nahestehende Person ist die 26-jährige Deutsche Heidi Hazell. Sie ist mit einem britischen Soldaten verheiratet und fährt an diesem Abend mit einem Wagen mit britischem Kennzeichen nach Hause.
Vor ihrem Haus kommt ein Mann auf sie zu. Er trägt Kleidung, die wie eine britische Militäruniform wirkt. Für Heidi gibt es zunächst keinen offensichtlichen Grund, in ihm eine Gefahr zu sehen.
Dann hebt der Mann seine Waffe.
Innerhalb weniger Sekunden fallen zahlreiche Schüsse.
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