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Sunderland, Anfang der 1990er-Jahre. Immer wieder werden junge Männer und Jugendliche tot aufgefunden – erwürgt, teilweise verbrannt und an verlassenen Orten zurückgelassen.
Lange wirken die Taten wie einzelne Fälle. Doch dann führen die Spuren zu einem jungen Mann aus der Stadt: Steven Grieveson.
1996 wird er wegen der Morde an drei Jugendlichen verurteilt. Jahre später gesteht er außerdem die Tötung des 14-jährigen Simon Martin, dessen Leiche 1990 in einem verlassenen Haus gefunden worden war.
Ein Fall über vier junge Opfer, jahrelang verdrängte Geheimnisse – und einen Täter, dessen erste bekannte Tat in einem verlassenen Haus begann.
Dennis Nilsen gilt als einer der bekanntesten Serienmörder Großbritanniens. Jahrelang führt er nach außen ein unauffälliges Leben in London – er arbeitet im öffentlichen Dienst, war zuvor sogar kurz bei der Polizei. Doch immer wieder nimmt er junge Männer mit nach Hause. Einige von ihnen verlassen seine Wohnung nie wieder.
1983 bringt ausgerechnet ein verstopfter Abfluss seine Taten ans Licht. In den Rohren eines Hauses in Muswell Hill werden menschliches Gewebe und Knochen entdeckt. Die Spur führt direkt zu Nilsens Wohnung – und zu einer Mordserie, die bereits Jahre zuvor begonnen hat.
Wir erzählen, wie Nilsen seine Opfer kennenlernte, warum er ihre Körper teilweise tagelang bei sich behielt, wie er versuchte, die Leichen verschwinden zu lassen und wie ein Klempner schließlich das Grauen hinter einer völlig gewöhnlichen Londoner Wohnung aufdeckte.
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Wakefield, England, 1965: Die 14-jährige Elsie Frost verbringt einen Samstagnachmittag mit Freunden an einem Segelclub. Auf dem Heimweg trennt sie sich von der Gruppe und nimmt einen anderen Weg. Wenig später wird sie an den sogenannten ABC Steps unter einer Eisenbahnbrücke tot aufgefunden.
Die Ermittlungen entwickeln sich zu einer der größten Fahndungen, die Wakefield bis dahin erlebt hat. Tausende Männer werden befragt, ein Verdächtiger wird angeklagt – und schließlich mangels Beweisen freigesprochen. Elsies Mörder bleibt jahrzehntelang unbekannt.
Erst 50 Jahre später wird der Fall auf Drängen ihrer Geschwister neu aufgerollt. Die Ermittler stoßen auf einen Mann, der bereits wegen des Mordes an einem anderen 14-jährigen Mädchen verurteilt worden war. Doch bevor es zu einer Anklage im Fall Elsie Frost kommen kann, stirbt der Verdächtige.
Warum wird ein Mensch zum Mörder?
Im Podcast „Alle meine Mörder“ geht Journalistin und Kriminologin Bernadette Krassay genau dieser Frage nach. Gemeinsam mit Strafverteidigern, Gerichtspsychiatern, Ermittlern und weiteren Experten beleuchtet sie echte Kriminalfälle aus unterschiedlichen Perspektiven.
Dabei geht es nicht nur um die Taten selbst, sondern vor allem um die Menschen dahinter: Täterbiografien, Motive, Serienmörder, weibliche Täterinnen und die Mechanismen, die zu schweren Verbrechen führen.
Besonders spannend: Immer wieder kommen Menschen zu Wort, die selbst unmittelbar mit den Fällen verbunden waren – etwa eine ehemalige Geliebte von Jack Unterweger oder der damalige Leiter der Mordkommission.
🎧 „Alle meine Mörder“ – jeden Donnerstag eine neue Folge.
Januar 1977. Mitten in einem der heftigsten Winter seit Jahrzehnten gelingt dem Gefangenen William „Billy“ Hughes auf dem Weg zu einem Gerichtstermin die Flucht. Bewaffnet und von hunderten Polizisten gesucht, schlägt er sich durch den Schnee – bis er vollkommen zufällig auf ein abgelegenes Haus am Rand des Peak Districts trifft.
In Pottery Cottage lebt eine Familie, die mit Hughes nichts zu tun hat und ihn noch nie zuvor gesehen hat. Was zunächst nur wie ein kurzfristiges Versteck wirken soll, entwickelt sich immer mehr zu einer Geiselnahme. Während draußen die Polizei nach dem Flüchtigen sucht, versucht Hughes im Inneren des Hauses eine völlig normale Fassade aufrechtzuerhalten.
Es folgen zweieinhalb Tage voller Angst, Täuschung und immer neuer Fluchtversuche – bis schließlich deutlich wird, was in Pottery Cottage tatsächlich geschehen ist.
Ein Fall, der sich beinahe wie ein Horrorfilm anhört. Nur dass er wirklich passiert ist.
Khadidja O. ist tot. Schahraban K. lebt. Und plötzlich stellt sich für die Ermittler eine noch viel größere Frage: War das alles von Anfang an geplant?
In Teil 3 rekonstruieren wir, wie Schahraban über Instagram gezielt nach Frauen suchte, die ihr ähnlich sahen, wie Khadidja schließlich in ihren Fokus geriet und welche Rolle Sheqir K. bei dem späteren Tatplan spielte.
Was zunächst wie eine harmlose Nachricht über eine Kosmetikbehandlung wirkt, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem erschreckend genau vorbereiteten Verbrechen.
England, 1827: Die junge Maria Marten verschwindet spurlos. Ihr Geliebter William Corder behauptet, sie sei mit ihm durchgebrannt – doch von Maria fehlt jede Spur.
Fast ein Jahr später erzählt Marias Stiefmutter von immer wiederkehrenden Träumen. Darin sieht sie Maria in einer roten Scheune – der Red Barn. Schließlich wird dort tatsächlich gesucht und eine grausame Entdeckung gemacht.
Ein fast 200 Jahre alter Mordfall, ein spektakulärer Prozess und die Frage: Kann ein Traum wirklich zur Wahrheit führen?
Mit dieser Sonderfolge möchten wir euch schon einmal einen Vorgeschmack auf den neuen Podcast „Alle meine Mörder“ geben, der am 6. August offiziell an den Start geht.
Gemeinsam beschäftigen wir uns mit dem Fall Alfred Engleder, der als „Mörder mit dem Maurerfäustl“ bekannt wurde. Wir sprechen über seine brutalen Angriffe, die jahrelange Suche nach dem Täter und die Ermittlungen, die schließlich zu seiner Festnahme führten.
Die gemeinsame Folge könnt ihr bereits jetzt bei uns hören. Und wenn euch das Format gefällt, schaut ab dem 6. August unbedingt auch bei „Alle meine Mörder“ vorbei.
Nach außen ist Leigh Sabine eine exzentrische, herzliche Frau, die in einem ruhigen Wohnviertel im walisischen Beddau lebt. Sie liebt Geschichten, sorgt mit ihrer offenen Art für Gesprächsstoff – und behauptet immer wieder Dinge, die niemand ernst nimmt. Erst nach ihrem Tod beginnt sich Stück für Stück ein jahrzehntelang verborgenes Geheimnis zu entfalten.
In dieser Folge begleiten wir euch durch das ungewöhnliche Leben von Leigh Sabine, sprechen über ihre Vergangenheit in Neuseeland und Wales, ihre Ehe mit John Sabine und die Ereignisse, die schließlich zu einer der außergewöhnlichsten Ermittlungen Großbritanniens führen. Ein Fall voller Rätsel, falscher Fährten und einer Wahrheit, die lange niemand glauben wollte.
Schottland, Sommer 2003. Die 14-jährige Jodi Jones verlässt am frühen Abend ihr Zuhause, um ihren Freund zu treffen. Doch sie kommt nie an. Wenige Stunden später endet die verzweifelte Suche mit einem schockierenden Fund entlang eines abgelegenen Waldwegs. Was folgt, ist eine der umstrittensten Mordermittlungen Großbritanniens: Der Fokus der Polizei richtet sich früh auf Jodis Freund Luke Mitchell. Während Medien, Ermittler und Öffentlichkeit scheinbar schnell einen Schuldigen gefunden haben, werfen bis heute zahlreiche Fragen Zweifel auf. War der Fall wirklich so eindeutig – oder blieb Entscheidendes unbeachtet?
In dieser Folge rekonstruieren wir den Mord an Jodi Jones, die Ermittlungen und den Prozess, der Schottland bis heute beschäftigt.
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