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By Norman MüllerBusinessTechnology
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  • Die Schweiz als kryptografisches Zukunftslabor
    Die Schweiz ist ein wunderschönes Land: Über die atemberaubende Landschaft hinaus hat man in vielen Städten und Dörfern das Gefühl, ins Mittelalter zurückgebeamt worden zu sein. Vor allem in den Innenstädten kommt man sich zuweilen vor, als wäre die Zeit stehen geblieben. Auf der anderen Seite besticht die oftmals für ihre Behäbigkeit und verbreiteten Konservatismus ihrer Bewohner belächelte Republik durch sagenhaften Hightech. Nimmermüde investieren Staat und Wirtschaft in die stete Instandhaltung und Modernisierung der Infrastruktur. Kaum zu fassen: Alles funktioniert. Sogar das Bahnsystem. Das Schönste an alldem aber ist, dass nie über die Stränge geschlagen wird: Vernunft und Nachhaltigkeit sind in der Schweiz die zwei höchsten Prinzipien. Das Land hat in den vergangenen Jahrhunderten keinen einzigen Krieg erlebt, der Reichtum ist überall sichtbar. Auf diese Weise entstand ein faszinierender Spannungsbogen aus liebenswerter, schrulliger Altmodischkeit und zukunftsweisendem Realitätssinn. Der Konservatismus entpuppt sich als Nonkonformismus.   Selbstverständlich verfolgen auch die Schweizer die Entwicklung der Digitalisierung mit Argusaugen. 2016 stand das Davoser Weltwirtschaftsforum ganz im Zeichen der digitalen Revolution. Womit aber kaum jemand gerechnet haben dürfte, ist, dass die Schweiz im Begriff ist, in Sachen Kryptogeld in die Liga der globalen Crème de la Crème aufzusteigen.      Die Bitcoin-Wallet: Der digitale Geldbeutel.   Schon seit November 2016 kann man an vielen Orten der Schweiz an speziellen Geldautomaten Schweizer Franken und Euros in Bitcoin umtauschen, genau gesagt: in einen Fetzen Papier, auf dem sich ein Code befindet, der den eingesetzten Franken- bzw. Eurobetrag in Bitcoin abbildet.   So z.B. an sämtlichen Ticketautomaten der Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Dort lädt man seine digitale Bitcoin-Wallet ganz einfach per Smartphone auf. Die Prozedur ist simpel, Voraussetzung ist lediglich der Besitz des entsprechenden Bitcoin-QR-Codes, sozusagen die graphische Repräsentanz des eigenen Bitcoins. QR-Codes, sogenannte „Quick Response-Codes“ sind jene bizarren, mit Punktflächen übersäten Vierecke, die uns mittlerweile überall entgegenprangen, wo jemand auf sich aufmerksam machen will. Man muss nur das Smartphone dranhalten. Nun wählt man in dem Automaten die Funktion „Bitcoin“, gibt einen einzutauschenden Frankenbetrag (mindestens 10,- SFr., maximal 500 SFr.) und anschließend seine – Schweizer –  Mobilfunknummer ein. Nachdem der Automat die Einzahlung angefordert hat, bezahlt man in bar, anschließend erhält man eine Quittung.   Mit dem als zweijährigem Test konzipierten Angebot soll herausgefunden werden, ob für den Verkauf der digitalen Währung Bitcoin ein Markt existiert. Die SBB stellt ihre Automaten dem in Zug ansässigen Unternehmen SweePay als Vertriebspartnerin zur Verfügung. Der Bitcoin hat eine so beachtliche wie erstaunliche Karriere hinter sich, seit im Jahre 2008 ein bis heute unerkannter Nerd, der unter dem Namen „Satoshi Nakamoto“ reussierte, den Bitcoin gebar (inzwischen wird gemunkelt, es handle sich um den Disruptor Elon Musk; der allerdings dementiert heftig).   Von der Schweiz lernen   „Warum in der Schweiz?“, mag man nun fragen: Was soll ich ausgerechnet in dem Alpenland mit Kryptogeld? Vielleicht ist es ja Helvetiens Status als Hort des Geldes schlechthin, der die Initiatoren dazu inspirierte. Möglicherweise spielt auch das uralte Schweizer – inzwischen vornehmlich auf deutschen Druck gekippte – Bankgeheimnis eine Rolle. Vielleicht auch die Schweizer geographische Position, die das Land zum Verkehrsknotenpunkt Europas macht. Was mit Sicherheit gesagt werden kann, ist, dass einige Kantone der Schweiz für innovative Startups besonders gute Bedingungen bieten. So ist es wohl ein Mix aus den drei genannten Faktoren, hinzu kommt natürlich die außerordentliche...
    11 min
  • Die Schweiz als kryptografisches Zukunftslabor

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    Die Schweiz ist ein wunderschönes Land: Über die atemberaubende Landschaft hinaus hat man in vielen Städten und Dörfern das Gefühl, ins Mittelalter zurückgebeamt worden zu sein. Vor allem in den Innenstädten kommt man sich zuweilen vor, als wäre die Zeit stehen geblieben. Auf der anderen Seite besticht die oftmals für ihre Behäbigkeit und verbreiteten Konservatismus ihrer Bewohner belächelte Republik durch sagenhaften Hightech. Nimmermüde investieren Staat und Wirtschaft in die stete Instandhaltung und Modernisierung der Infrastruktur. Kaum zu fassen: Alles funktioniert. Sogar das Bahnsystem. Das Schönste an alldem aber ist, dass nie über die Stränge geschlagen wird: Vernunft und Nachhaltigkeit sind in der Schweiz die zwei höchsten Prinzipien. Das Land hat in den vergangenen Jahrhunderten keinen einzigen Krieg erlebt, der Reichtum ist überall sichtbar. Auf diese Weise entstand ein faszinierender Spannungsbogen aus liebenswerter, schrulliger Altmodischkeit und zukunftsweisendem Realitätssinn. Der Konservatismus entpuppt sich als Nonkonformismus.   Selbstverständlich verfolgen auch die Schweizer die Entwicklung der Digitalisierung mit Argusaugen. 2016 stand das Davoser Weltwirtschaftsforum ganz im Zeichen der digitalen Revolution. Womit aber kaum jemand gerechnet haben dürfte, ist, dass die Schweiz im Begriff ist, in Sachen Kryptogeld in die Liga der globalen Crème de la Crème aufzusteigen.      Die Bitcoin-Wallet: Der digitale Geldbeutel.   Schon seit November 2016 kann man an vielen Orten der Schweiz an speziellen Geldautomaten Schweizer Franken und Euros in Bitcoin umtauschen, genau gesagt: in einen Fetzen Papier, auf dem sich ein Code befindet, der den eingesetzten Franken- bzw. Eurobetrag in Bitcoin abbildet.   So z.B. an sämtlichen Ticketautomaten der Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Dort lädt man seine digitale Bitcoin-Wallet ganz einfach per Smartphone auf. Die Prozedur ist simpel, Voraussetzung ist lediglich der Besitz des entsprechenden Bitcoin-QR-Codes, sozusagen die graphische Repräsentanz des eigenen Bitcoins. QR-Codes, sogenannte „Quick Response-Codes“ sind jene bizarren, mit Punktflächen übersäten Vierecke, die uns mittlerweile überall entgegenprangen, wo jemand auf sich aufmerksam machen will. Man muss nur das Smartphone dranhalten. Nun wählt man in dem Automaten die Funktion „Bitcoin“, gibt einen einzutauschenden Frankenbetrag (mindestens 10,- SFr., maximal 500 SFr.) und anschließend seine – Schweizer –  Mobilfunknummer ein. Nachdem der Automat die Einzahlung angefordert hat, bezahlt man in bar, anschließend erhält man eine Quittung.   Mit dem als zweijährigem Test konzipierten Angebot soll herausgefunden werden, ob für den Verkauf der digitalen Währung Bitcoin ein Markt existiert. Die SBB stellt ihre Automaten dem in Zug ansässigen Unternehmen SweePay als Vertriebspartnerin zur Verfügung. Der Bitcoin hat eine so beachtliche wie erstaunliche Karriere hinter sich, seit im Jahre 2008 ein bis heute unerkannter Nerd, der unter dem Namen „Satoshi Nakamoto“ reussierte, den Bitcoin gebar (inzwischen wird gemunkelt, es handle sich u

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    Warum rekurrieren wir eigentlich wieder und wieder auf die Vergangenheit – wo es doch um die Zukunft geht? Das Zustandekommen des Hier und Jetzt als Ausgangspunkt von Zukunftsgestaltung ist gerade in unserer heutigen, von Suche und Sehnsucht geprägten und gebeutelten Zeit, wichtiger denn je. Wer nicht weiß, wie die Gegenwart entstanden ist, wird, wenn es um die Deutung der Zukunft geht, in große Schwierigkeiten geraten. Und der Weg zu sich selbst, zur eigenen Identität, wird ein felsiger, nur schwer zu Begehender werden. Die Sicherheit über das eigene Wesen, die Identität, das Wissen über das eigene Wollen und Begehren ist die einzig zuverlässige Kompassnadel, mit der sich der Mensch in einer immer komplexer – und dabei interessanter – werdenden Welt selbst verorten kann.     Deshalb gehen wir beim Thema Digitalisierung wieder und wieder auf diese, unsere Wurzeln ein. Nicht, dass wir am Ende abheben und uns selbst verlieren – denn diese Gefahr ist im Prinzip bei allen technologischen Entwicklungen latent. Allerdings berührt Digitalisierung wie keine technische Entwicklung zuvor die menschliche Psyche.   Und je komplexer die digitalen Angebote und Anwendungen, je größer ihre Vorteile und Verlockungen, umso schwieriger sind gleichzeitig ihre Folgen zu durchschauen.   Wer sich also selbst verstehen will (und anders wird es kaum gehen), der muss die Vergangenheit verstehen, denn: Unser Denken und Fühlen ergibt sich aus den von der Vergangenheit hervorgebrachten Erscheinungen, Erfindungen und Entwicklungen, aus diesem Inventar entstehen unsere Denkgrammatiken.   Deshalb machen wir von Zeit zu Zeit eine kurze Bestandsaufnahme – um herauszufinden, weshalb wir heute so und nicht anders denken. Dabei ist Vergangenheit auch die soeben erst verronnene Stunde, der gerade vergangene Moment. Diese stets sich ereignende Gegenwart, das permanente Verrinnen des Augenblicks, die unfassbare Flüchtigkeit, ist der Ausgangspunkt des Nächsten und Kommenden. Unentwegt geschehen Dinge, auf die wir reagieren und die in irgendeiner Weise unser Denken und Fühlen beeinflussen.   Aber wie denken wir eigentlich? Und vor allem: was?   Definieren wir Denken als Deuten, Deuten als Werten und Ausmessen, dann kommen wir zwingend zu dem Schluss, dass wir, heute mehr denn je, in pekuniären Kategorien, also in Kategorien des Geldes denken. Was ist aber Geld? Ist es einfach nur ein Zahlungsmittel? Nein, Geld ist das, was wir alle haben wollen, und davon möglichst viel, was völlig normal ist. Das ist aber nur die Habenseite, das Objekt, auf das sich unser Verlangen richtet. Das Verlangen selbst ist eine zutiefst unbewusste Kategorie, dem unsere psychische Energie im weitesten Sinne zugrunde liegt. Indem der Psychoanalytiker C.G. Jung psychische Energie als Libido definierte, griff er den Freudschen Terminus des Verlangens auf, der sich aber bei Letzterem auf das rein Sexuelle beschränkte. C.G. Jung dehnte es auf das gesamte unbewusste Wollen und Wünschen des Menschen aus. Demnach wäre Geld Objekt der Begierde und das Symbol der psychischen Energie, die unser Sein bestimmt, Symbol unseres Antriebs und Ehrgeizes. Damit kann Geld als Synthese aus Haben und Sein aufgefasst werden, es spiegelt die beiden Seiten des Daseins. Mit dem janusköpfigen Charakter der menschlichen Existenz hat sich ein anderer Psychoanalytiker, Erich Fromm, in seinem bekannten Werk „Haben und Sein“ auseinandergesetzt.   Wappen und Zahl: Die zwei Seiten der Münze.   Alles, was wir wahrnehmen und tun, hat zwei Seiten: Eine äußere, sichtbare, und eine unsichtbare, dafür fühlbare, innere. Das Innere strebt nach dem Äußeren. Ohne Wollen und Streben ist das menschliche Dasein nicht vorstellbar. Und auch wenn Goethe die Auffassung vertrat, dass der Mensch im Irrtum sei, solang er strebt, so ändert dies nichts daran, dass er es tut. Nicht nur die Münze hat zwei Seiten, sondern auch das menschliche Gehirn, in...
    11 min
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    Warum rekurrieren wir eigentlich wieder und wieder auf die Vergangenheit – wo es doch um die Zukunft geht? Das Zustandekommen des Hier und Jetzt als Ausgangspunkt von Zukunftsgestaltung ist gerade in unserer heutigen, von Suche und Sehnsucht geprägten und gebeutelten Zeit, wichtiger denn je. Wer nicht weiß, wie die Gegenwart entstanden ist, wird, wenn es um die Deutung der Zukunft geht, in große Schwierigkeiten geraten. Und der Weg zu sich selbst, zur eigenen Identität, wird ein felsiger, nur schwer zu Begehender werden. Die Sicherheit über das eigene Wesen, die Identität, das Wissen über das eigene Wollen und Begehren ist die einzig zuverlässige Kompassnadel, mit der sich der Mensch in einer immer komplexer – und dabei interessanter – werdenden Welt selbst verorten kann.     Deshalb gehen wir beim Thema Digitalisierung wieder und wieder auf diese, unsere Wurzeln ein. Nicht, dass wir am Ende abheben und uns selbst verlieren – denn diese Gefahr ist im Prinzip bei allen technologischen Entwicklungen latent. Allerdings berührt Digitalisierung wie keine technische Entwicklung zuvor die menschliche Psyche.   Und je komplexer die digitalen Angebote und Anwendungen, je größer ihre Vorteile und Verlockungen, umso schwieriger sind gleichzeitig ihre Folgen zu durchschauen.   Wer sich also selbst verstehen will (und anders wird es kaum gehen), der muss die Vergangenheit verstehen, denn: Unser Denken und Fühlen ergibt sich aus den von der Vergangenheit hervorgebrachten Erscheinungen, Erfindungen und Entwicklungen, aus diesem Inventar entstehen unsere Denkgrammatiken.   Deshalb machen wir von Zeit zu Zeit eine kurze Bestandsaufnahme – um herauszufinden, weshalb wir heute so und nicht anders denken. Dabei ist Vergangenheit auch die soeben erst verronnene Stunde, der gerade vergangene Moment. Diese stets sich ereignende Gegenwart, das permanente Verrinnen des Augenblicks, die unfassbare Flüchtigkeit, ist der Ausgangspunkt des Nächsten und Kommenden. Unentwegt geschehen Dinge, auf die wir reagieren und die in irgendeiner Weise unser Denken und Fühlen beeinflussen.   Aber wie denken wir eigentlich? Und vor allem: was?   Definieren wir Denken als Deuten, Deuten als Werten und Ausmessen, dann kommen wir zwingend zu dem Schluss, dass wir, heute mehr denn je, in pekuniären Kategorien, also in Kategorien des Geldes denken. Was ist aber Geld? Ist es einfach nur ein Zahlungsmittel? Nein, Geld ist das, was wir alle haben wollen, und davon möglichst viel, was völlig normal ist. Das ist aber nur die Habenseite, das Objekt, auf das sich unser Verlangen richtet. Das Verlangen selbst ist eine zutiefst unbewusste Kategorie, dem unsere psychische Energie im weitesten Sinne zugrunde liegt. Indem der Psychoanalytiker C.G. Jung psychische Energie als Libido definierte, griff er den Freudschen Terminus des Verlangens auf, der sich aber bei Letzterem auf das rein Sexuelle beschränkte. C.G. Jung dehnte es auf das gesamte unbewusste Wollen und Wünschen des Menschen aus. Demnach wäre Geld Objekt der Begierde und das Symbol der psychischen Energie, die unser Sein bestimmt, Symbol

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  • Die Top-Trends für deine digitale Marke
    Der konsequente Aufbau einer Marke ist heute wichtiger als je zuvor. Gelingt es einem Unternehmen nicht eine attraktive Marke zu entwickeln und diese emotional aufzuladen, können selbst die größten Marketingbudgets ins Leere laufen. Worauf kommt es aber bei der Entwicklung einer Marke im digitalen Zeitalter genau an? Welche Signale, Designs und Werte haben die gewünschte Sogwirkung? Welche Entwicklungen spielen sich hier ab und wohin bewegt sich der Trend? Ausgehend von den Schwerpunkten Design und User-Experience, stellt dieser Artikel die aktuellsten Entwicklungen vor.   Logo-Design - Weniger ist mehr   Natürlich ist die Marke viel mehr als das Logo. Allerdings spielt dieses eine bedeutende Rolle für den Erkennungs- und Erinnerungswert eines Unternehmens. Das Design eines Logos ist ein wichtiger Moment für die Etablierung der Marke auf dem Markt. Daher ist ein gutes Logo weit mehr als Form, Schrift und Farbe und drückt im besten Fall bereits entsprechende Emotionen und ein Lebensgefühl aus.   Airbnb hat mit seinem Logo „Belo“ vorgemacht, wie zeitgemäßes Logo-Design aussehen und wie es vor allem eine entsprechende "Brand Experience“ vermitteln kann. Zwar schieden sich die Geister zum Teil an dem Logo und zur Einführung gab es nicht nur Lob sondern auch einiges an Spott. Doch heute lässt sich sagen, dass Airbnb mit diesem Logo sein Ziel erreicht hat. Es steht für das Erlebnis neue Leute kennenzulernen, neue Kulturen zu erfahren und vor allem sich zugehörig zu fühlen. Die Marke bietet nicht nur günstige Möglichkeiten eine Bleibe zu finden, sondern bietet den Menschen eine erlebnisreiche Erfahrung sowie ein echtes Community-Feeling. Auch lädt das Logo ein, es weiter zu gestalten, es zu verändern, was bereits die erste Form der Identifikation mit der Marke beschreibt.   Bei vielen der jüngsten Rebrandings, wie zum Beispiel bei Mastercard, wurden visuell überladene Logos gestrafft und vereinfacht. Neben der Reduktion von Formen, ist ein weiterer aktueller Ansatzpunkt, visuell so wenig wie möglich zu zeigen und trotzdem eine Botschaft zu vermitteln, die sich dann quasi im Kopf des Betrachters zusammen fügt. Mit gezielten Beschneidungen kommt diese Strömung im großen Stil zurück. Ein weiterer Trend geht zu handgezeichneten Designs. Diese vermitteln im Kontrast zur kühlen Digitalität, Menschlichkeit, Authentizität und Erdung.   Der Kunde steht im Mittelpunkt   Die Strategie der Kundenzentrierung ist nicht nur für Produkte und Dienstleistungen relevant, sondern auch für die Marke selbst. Das bedeutet, dass das Markenbild nicht von angenommenen Vermutungen darüber, was gut ankommen könnte beeinflusst werden sollte, sondern durch die tatsächlichen Forderungen und Bedürfnisse der Kunden gesteuert werden muss. Insbesondere durch die zunehmende Mobile-Relevanz  verändern sich die Kundenansprüche heute enorm. Generell erfolgt die Interaktion mit einer Marke heute über eine unbegrenzte Anzahl von Kanälen. Social Media, Foren und Communities sind längst Standard und sorgen für regen Austausch über die Marke und mit dem Unternehmen.   Um die Bedürfnisse der Kunden in der strategischen Planung berücksichtigen zu können, ist es daher entscheidend zu erfahren, welche Bedürfnisse das sind und wie sich daraus ein unverwechselbares Markenerlebnis erzeugen lässt. Ein solches „Customer Listening“ wird durch die Analyse von Daten der Customer Journey ermöglicht. Auf diese Weise lassen sich spezifische Berührungspunkte mit der Marke verbessern und personalisieren. Das Ziel ist die andauernde Interaktion mit dem Kunden, der so zu einem Teil der Marke wird, sich mit ihr identifiziert und ihr treu bleibt.   Diese Anpassung an die Bedürfnisse des Kunden erfordert eine stetige Abstimmung im Markenmanagement. Hier spiegelt sich der Trend hin zu einer agilen Unternehmensführung, die durch zuhören, ausprobieren, scheitern und weiterentwickeln...
    12 min
  • Die Top-Trends für deine digitale Marke

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    Der konsequente Aufbau einer Marke ist heute wichtiger als je zuvor. Gelingt es einem Unternehmen nicht eine attraktive Marke zu entwickeln und diese emotional aufzuladen, können selbst die größten Marketingbudgets ins Leere laufen. Worauf kommt es aber bei der Entwicklung einer Marke im digitalen Zeitalter genau an? Welche Signale, Designs und Werte haben die gewünschte Sogwirkung? Welche Entwicklungen spielen sich hier ab und wohin bewegt sich der Trend? Ausgehend von den Schwerpunkten Design und User-Experience, stellt dieser Artikel die aktuellsten Entwicklungen vor.   Logo-Design - Weniger ist mehr   Natürlich ist die Marke viel mehr als das Logo. Allerdings spielt dieses eine bedeutende Rolle für den Erkennungs- und Erinnerungswert eines Unternehmens. Das Design eines Logos ist ein wichtiger Moment für die Etablierung der Marke auf dem Markt. Daher ist ein gutes Logo weit mehr als Form, Schrift und Farbe und drückt im besten Fall bereits entsprechende Emotionen und ein Lebensgefühl aus.   Airbnb hat mit seinem Logo „Belo“ vorgemacht, wie zeitgemäßes Logo-Design aussehen und wie es vor allem eine entsprechende "Brand Experience“ vermitteln kann. Zwar schieden sich die Geister zum Teil an dem Logo und zur Einführung gab es nicht nur Lob sondern auch einiges an Spott. Doch heute lässt sich sagen, dass Airbnb mit diesem Logo sein Ziel erreicht hat. Es steht für das Erlebnis neue Leute kennenzulernen, neue Kulturen zu erfahren und vor allem sich zugehörig zu fühlen. Die Marke bietet nicht nur günstige Möglichkeiten eine Bleibe zu finden, sondern bietet den Menschen eine erlebnisreiche Erfahrung sowie ein echtes Community-Feeling. Auch lädt das Logo ein, es weiter zu gestalten, es zu verändern, was bereits die erste Form der Identifikation mit der Marke beschreibt.   Bei vielen der jüngsten Rebrandings, wie zum Beispiel bei Mastercard, wurden visuell überladene Logos gestrafft und vereinfacht. Neben der Reduktion von Formen, ist ein weiterer aktueller Ansatzpunkt, visuell so wenig wie möglich zu zeigen und trotzdem eine Botschaft zu vermitteln, die sich dann quasi im Kopf des Betrachters zusammen fügt. Mit gezielten Beschneidungen kommt diese Strömung im großen Stil zurück. Ein weiterer Trend geht zu handgezeichneten Designs. Diese vermitteln im Kontrast zur kühlen Digitalität, Menschlichkeit, Authentizität und Erdung.   Der Kunde steht im Mittelpunkt   Die Strategie der Kundenzentrierung ist nicht nur für Produkte und Dienstleistungen relevant, sondern auch für die Marke selbst. Das bedeutet, dass das Markenbild nicht von angenommenen Vermutungen darüber, was gut ankommen könnte beeinflusst werden sollte, sondern durch die tatsächlichen Forderungen und Bedürfnisse der Kunden gesteuert werden muss. Insbesondere durch die zunehmende Mobile-Relevanz  verändern sich die Kundenansprüche heute enorm. Generell erfolgt die Interaktion mit einer Marke heute über eine unbegrenzte Anzahl von Kanälen. Social Media, Foren und Communities sind längst Standard und sorgen für regen Austausch über die Marke und mit dem Unternehmen.   Um die Bedürfnisse der

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  • Phisherman's Friends
    Schon mal was von GDPR gehört? Nein, die „GDPR“ ist weder eine neue Partei noch ein Bahnunternehmen. Vielmehr steht das Akronym GDPR für ein Gesetzespaket namens „General Data Protection Regulation“, mit dem Unternehmen dazu gezwungen werden, die Sicherheit der ihnen anvertrauten Personendaten massiv zu verbessern. Auf Deutsch heißt das GDPR „DSGVO“, was ausgeschrieben „Datenschutzgrundverordnung“ heißt.   Wozu das alles?   Es ist leidlich bekannt, dass in demselben Ausmaß, wie unsere Abhängigkeit von digitaler Technologie zunimmt, auch die Menge der von uns im World Wide Web hinterlassenen Spuren wächst. Von wegen digitaler Fußabdruck, aber hallo! Die Plattform „Wikileaks“ macht uns seit Jahren auf spektakuläre Weise vor, welch enorme, für die Betroffenen oftmals verheerende Konsequenzen Datenlecks nach sich ziehen können. Selbst Geheimdienste bleiben, aller noch so aufwendigen und teuren Dateninfrastruktur zum Trotz, von Lecks nicht verschont. Auch sie werden gehackt, oftmals von irgendwelchen jungen Nerds, deren Hobby, neben aberwitzigem Pizza- und Colakonsum, daraus besteht, möglichst viele möglichst komplexe Systeme zu hacken. Bald tagtäglich sind wir auch mit nicht endenden Veröffentlichungen um den Wahlkampf der Trump-Administration konfrontiert. Zwar ist die Echtheit der an die Öffentlichkeit lancierten Datenlecks nach wie vor nicht unumstritten – zu schwer wiegt der Verdacht, die Gegenseite wolle sich, unterstützt von bestimmten Interessentengruppen, für die Niederlage im Kampf um das Weiße Haus rächen. Trotzdem zeigt allein schon die Tatsache, dass mit derartigen Lecks – ob real oder nicht – auf diese Weise hantiert und gezündelt werden kann, mit welchem Problem wir hier konfrontiert sind. Beide Seiten – die demokratische wie die republikanische – warfen in diesem schmutzigsten Wahlkampf aller Zeiten mit Schmutz ohne Ende, und hielten sich gegenseitig despektierlichsten Emailverkehr vor. Wobei immer die Frage im Raum steht, was schlimmer ist: Das Leck, der Schnüffler oder der erschnüffelte, skandalöse Inhalt … Diese krassen und prominenten Beispiele sollen nicht davon ablenken, dass ausnahmslos alle Institutionen, Organisationen und natürlich auch Einzelpersonen –  Stichwort „Identitätsdiebstahl“ –  von dem Problem betroffen sind. Dabei wäre der Diebstahl an sich noch gar nicht so tragisch, würde nicht mit gestohlenen Identitäten und Personendaten gleich massenhaft Missbrauch getrieben. Von der psychisch enorm unangenehmen Rufschädigung bis zum Vermögensdelikt: Vielen Gaunern ist das Datenphishing, „-Pharming“ und „Spoofing“ ein lukrativer Erwerb.     Phishermen’s Enemies   Während nun der Phisher Fakemails verschickt und, ganz geduldiger Angler, darauf wartet, dass der Fisch anbeißt, verseucht der sogenannte „Pharmer“ die Ziele mit Malware. Die Malware ist wie der Samen, den der Bauer sät. Danach wartet der Absender auf die Ernte. Sobald nämlich der Samen dem Opfer implantiert ist, wird die Adresseingabe von der Zielperson unbemerkt auf eine Phishing-Seite umgeleitet. Der Spoofer dringt unter Verwendung einer vorgetäuschten oder gestohlenen Identität in Computer und Netzwerke ein. Dabei werden Absender-IPs und –Adressen so gekonnt gefälscht, dass der Empfänger nichts merkt. Diesem seuchenhaften Missbrauch von Personendaten versucht nun die EU mit dem GDPR entgegenzutreten. Das mehr als notwendige Gesetz, am 4. Mai 2016 erstmals veröffentlicht, am 24. desselben in Kraft getreten und bindend anzuwenden ab dem 25. Mai 2018, wird zu einer ganz neuen Umgangsweise mit personenbezogenen Daten führen. Damit wird die bisher geltende, hoffnungslos veraltete „Richtlinie 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Oktober 1995 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr“, die von den Mitgliedsstaaten uneinheitlich...
    11 min
  • Phisherman’s Friends

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    Schon mal was von GDPR gehört? Nein, die „GDPR“ ist weder eine neue Partei noch ein Bahnunternehmen. Vielmehr steht das Akronym GDPR für ein Gesetzespaket namens „General Data Protection Regulation“, mit dem Unternehmen dazu gezwungen werden, die Sicherheit der ihnen anvertrauten Personendaten massiv zu verbessern. Auf Deutsch heißt das GDPR „DSGVO“, was ausgeschrieben „Datenschutzgrundverordnung“ heißt.   Wozu das alles?   Es ist leidlich bekannt, dass in demselben Ausmaß, wie unsere Abhängigkeit von digitaler Technologie zunimmt, auch die Menge der von uns im World Wide Web hinterlassenen Spuren wächst. Von wegen digitaler Fußabdruck, aber hallo! Die Plattform „Wikileaks“ macht uns seit Jahren auf spektakuläre Weise vor, welch enorme, für die Betroffenen oftmals verheerende Konsequenzen Datenlecks nach sich ziehen können. Selbst Geheimdienste bleiben, aller noch so aufwendigen und teuren Dateninfrastruktur zum Trotz, von Lecks nicht verschont. Auch sie werden gehackt, oftmals von irgendwelchen jungen Nerds, deren Hobby, neben aberwitzigem Pizza- und Colakonsum, daraus besteht, möglichst viele möglichst komplexe Systeme zu hacken. Bald tagtäglich sind wir auch mit nicht endenden Veröffentlichungen um den Wahlkampf der Trump-Administration konfrontiert. Zwar ist die Echtheit der an die Öffentlichkeit lancierten Datenlecks nach wie vor nicht unumstritten – zu schwer wiegt der Verdacht, die Gegenseite wolle sich, unterstützt von bestimmten Interessentengruppen, für die Niederlage im Kampf um das Weiße Haus rächen. Trotzdem zeigt allein schon die Tatsache, dass mit derartigen Lecks – ob real oder nicht – auf diese Weise hantiert und gezündelt werden kann, mit welchem Problem wir hier konfrontiert sind. Beide Seiten – die demokratische wie die republikanische – warfen in diesem schmutzigsten Wahlkampf aller Zeiten mit Schmutz ohne Ende, und hielten sich gegenseitig despektierlichsten Emailverkehr vor. Wobei immer die Frage im Raum steht, was schlimmer ist: Das Leck, der Schnüffler oder der erschnüffelte, skandalöse Inhalt … Diese krassen und prominenten Beispiele sollen nicht davon ablenken, dass ausnahmslos alle Institutionen, Organisationen und natürlich auch Einzelpersonen –  Stichwort „Identitätsdiebstahl“ –  von dem Problem betroffen sind. Dabei wäre der Diebstahl an sich noch gar nicht so tragisch, würde nicht mit gestohlenen Identitäten und Personendaten gleich massenhaft Missbrauch getrieben. Von der psychisch enorm unangenehmen Rufschädigung bis zum Vermögensdelikt: Vielen Gaunern ist das Datenphishing, „-Pharming“ und „Spoofing“ ein lukrativer Erwerb.     Phishermen’s Enemies   Während nun der Phisher Fakemails verschickt und, ganz geduldiger Angler, darauf wartet, dass der Fisch anbeißt, verseucht der sogenannte „Pharmer“ die Ziele mit Malware. Die Malware ist wie der Samen, den der Bauer sät. Danach wartet der Absender auf die Ernte. Sobald nämlich der Samen dem Opfer implantiert ist, wird die Adresseingabe von der Zielperson unbemerkt auf eine Phishing-Seite umgeleitet. Der Spoofer dringt unter Verwendung einer vorgetäuschten oder

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  • Die Dosis macht das Gift – die 10 besten Tipps für erfolgreiche Selbstdarstellung
    Persönlichkeitsentwicklung & Selbstmarketing   Personal Branding und Selbstmarketing sind momentan in aller Munde. Wer heute erfolgreich sein will, muss zur Marke werden. Das heißt in der Praxis: Selbstdarstellung, Selbstdarstellung und nochmal Selbstdarstellung. Wann wird es aber zu viel des Guten und du erreichst den gegenteiligen Effekt? Schließlich willst du deine Zielgruppe ja an dich binden und nicht vertreiben. Hier erfährst du, wie Selbstdarstellung funktioniert, ohne dass du den Menschen damit auf die Nerven gehst.   Selbstdarstellung vs. Bescheidenheit – die goldene Mitte   Bescheidenheit gilt als Tugend. Wer sein Licht unter den Scheffel stellt, hat eine noblen Charakter und zeigt, dass er es nicht nötig hat, anzugeben und zu prahlen. Aber stimmt das tatsächlich und kommt Bescheidenheit wirklich immer gut an? Nun ja, was schön klingt, ist es in der Praxis nicht immer. Die bittere Wahrheit: 28 Prozent der deutschen Unternehmensberater sehen Bescheidenheit laut einer Umfrage des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater als einen der gefährlichsten Karrierekiller. Bescheidenheit mag also moralisch gesehen ein edles Gut sein, im Job bringt sie dich jedoch ganz sicher nicht weiter. Her gilt vielmehr das Motto: Show off! Zeige, was du hast und setz dich in Szene. Um die Karriereleiter empor zu klettern, solltest du über eine gute Portion Eitelkeit verfügen und keinesfalls Angst davor haben, aufzufallen. Was hilft dir auch die beste Leistung, wenn niemand diese sieht? Eben. Dabei solltest du jedoch stets darauf achten, es nicht zu übertreiben, denn sonst nehmen dich Kollegen, Kunden und Vorgesetzte schnell als aufdringlich war, und du erreichst nur das Gegenteil von dem, was du wolltest. Das Geheimnis erfolgreicher Selbstdarstellung liegt darin, die goldene Mitte zu finden. Und wir zeigen dir anhand von 10 Tipps, wie.   Tipp Nummer 1: Sei kein Bluffer   Zwischen Eigenwerbung und Wichtigtuerei liegt lediglich ein schmaler Grat. Und Wichtigtuer werden früher oder später immer entlarvt. Dann ist die Karriere oft nicht mehr zu retten und die eigene Brand dauerhaft beschädigt. Umso wichtiger ist es, dass du auch lieferst, was du versprichst. Nicht selten nutzen selbst ernannte Experten Suchmaschinenoptimierung, um ihren selbst verliehenen Status online zu untermauern. Das bringt ihnen zwar die erwünschte Aufmerksamkeit, ersetzt aber nicht die heiße Luft dahinter. Menschen auf dich aufmerksam zu machen ist das eine, ihnen etwas zu bieten, das ihre Probleme löst, das andere. Und das andere ist hier ganz besonders wichtig. Bevor du also anfängst, Menschen auf deine Website und deine Social Media-Profile zu locken, solltest du auch wirklich etwas – ein Produkt, eine Dienstleistung, Kenntnisse, Wissen – haben, das ihr Leben verbessert. Und dieses solltest du auf deinen Online-Präsenzen auch authentisch und lebendig präsentieren. Kalte SEO-Texte sind ein absolutes No-Go.   Tipp Nummer 2: Sei das Original   Erinnerst du dich an den zweiten Menschen, der den Atlantik überflog? Vermutlich nicht, und damit bist du nicht allein. Wir alle behalten eben immer denjenigen im Gedächtnis, der etwas zum ersten Mal gemacht hat. Alle anderen sind eben nur mehr Nachahmer, auch wenn sie ein besseres Ergebnis liefern als das Original. Das gilt zumindest meistens, denn wie immer gibt es auch hier Ausnahmen. Grundsätzlich gilt jedoch, dass der Erste auch als der Beste gesehen wird. Zudem hast du ein hervorragendes Alleinstellungsmerkmal, wenn du der Erste in etwas bist.   Tipp Nummer 3: Löse Emotionen aus   Branding funktioniert nur über Emotionen. Zwar geht es natürlich auch ohne Fakten nicht, diese müssen aber so präsentiert werden, dass sie bei der Zielgruppe Emotionen auslösen. Diese sollten selbstverständlich positiv sein. Das erwähnen wir extra, da hier durchaus das Risiko besteht, dass der Schuss nach hinten losgeht, und du nicht jene Reaktion...
    14 min
  • Die Dosis macht das Gift – die 10 besten Tipps für erfolgreiche Selbstdarstellung

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    Persönlichkeitsentwicklung & Selbstmarketing   Personal Branding und Selbstmarketing sind momentan in aller Munde. Wer heute erfolgreich sein will, muss zur Marke werden. Das heißt in der Praxis: Selbstdarstellung, Selbstdarstellung und nochmal Selbstdarstellung. Wann wird es aber zu viel des Guten und du erreichst den gegenteiligen Effekt? Schließlich willst du deine Zielgruppe ja an dich binden und nicht vertreiben. Hier erfährst du, wie Selbstdarstellung funktioniert, ohne dass du den Menschen damit auf die Nerven gehst.   Selbstdarstellung vs. Bescheidenheit – die goldene Mitte   Bescheidenheit gilt als Tugend. Wer sein Licht unter den Scheffel stellt, hat eine noblen Charakter und zeigt, dass er es nicht nötig hat, anzugeben und zu prahlen. Aber stimmt das tatsächlich und kommt Bescheidenheit wirklich immer gut an? Nun ja, was schön klingt, ist es in der Praxis nicht immer. Die bittere Wahrheit: 28 Prozent der deutschen Unternehmensberater sehen Bescheidenheit laut einer Umfrage des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater als einen der gefährlichsten Karrierekiller. Bescheidenheit mag also moralisch gesehen ein edles Gut sein, im Job bringt sie dich jedoch ganz sicher nicht weiter. Her gilt vielmehr das Motto: Show off! Zeige, was du hast und setz dich in Szene. Um die Karriereleiter empor zu klettern, solltest du über eine gute Portion Eitelkeit verfügen und keinesfalls Angst davor haben, aufzufallen. Was hilft dir auch die beste Leistung, wenn niemand diese sieht? Eben. Dabei solltest du jedoch stets darauf achten, es nicht zu übertreiben, denn sonst nehmen dich Kollegen, Kunden und Vorgesetzte schnell als aufdringlich war, und du erreichst nur das Gegenteil von dem, was du wolltest. Das Geheimnis erfolgreicher Selbstdarstellung liegt darin, die goldene Mitte zu finden. Und wir zeigen dir anhand von 10 Tipps, wie.   Tipp Nummer 1: Sei kein Bluffer   Zwischen Eigenwerbung und Wichtigtuerei liegt lediglich ein schmaler Grat. Und Wichtigtuer werden früher oder später immer entlarvt. Dann ist die Karriere oft nicht mehr zu retten und die eigene Brand dauerhaft beschädigt. Umso wichtiger ist es, dass du auch lieferst, was du versprichst. Nicht selten nutzen selbst ernannte Experten Suchmaschinenoptimierung, um ihren selbst verliehenen Status online zu untermauern. Das bringt ihnen zwar die erwünschte Aufmerksamkeit, ersetzt aber nicht die heiße Luft dahinter. Menschen auf dich aufmerksam zu machen ist das eine, ihnen etwas zu bieten, das ihre Probleme löst, das andere. Und das andere ist hier ganz besonders wichtig. Bevor du also anfängst, Menschen auf deine Website und deine Social Media-Profile zu locken, solltest du auch wirklich etwas – ein Produkt, eine Dienstleistung, Kenntnisse, Wissen – haben, das ihr Leben verbessert. Und dieses solltest du auf deinen Online-Präsenzen auch authentisch und lebendig präsentieren. Kalte SEO-Texte sind ein absolutes No-Go.   Tipp Nummer 2: Sei das Original   Erinnerst du dich an den zweiten Menschen, der den Atlantik überflog? Vermutlich nicht, und damit bist du nicht allein. Wir alle behalten

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