VENTURE AI PODCAST

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By Norman MüllerBusinessTechnology
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VENTURE AI PODCAST episodes

  • Datensicherheit und Blockchain - Das beste Labor ist das Leben.
    Jeder Bewohner der als „1. Welt“ definierten Hemisphäre ist im Besitz einer klar definierten, behördlich attestierten Identität. Diese besteht aus Name, Adresse und Geburtsdatum. Um diese Identität zu belegen, tragen ebenjene Bewohner ein Dokument mit sich herum, das sie nach Aufforderung vorlegen müssen, um z.B. ein Hotelzimmer belegen zu können; und damit der Gläubiger, hier das Hotel, im Falle von Nichtzahlung oder Beschädigung von Hotelutensilien den Benutzer in Regress nehmen kann.   Dagegen können bald 3 Milliarden in Armut lebende Menschen die simple Frage nach ihrer Identität bereits analog nicht beantworten. Was nicht daran liegt, dass sie nicht wüssten, wer sie sind und wie sie heißen – sondern daran, dass sie es schlicht nicht belegen können. Ihnen fehlen nämlich schlicht die behördlichen Atteste. Gerade solchen Unbedarften gegenüber besteht ein moralischer Imperativ: Vor allem sie sollten in Zukunft von Datensicherheit profitieren dürfen. Sie müssen vertrauen können.   Gerade wenn man die Oft vernommene Devise ernst nimmt, das Internet führe zu einer sanften Beseitigung des Gefälles zwischen Erster und Dritter Welt und sei ein Motor von Demokratisierung und der für die Entwicklung unterentwickelter Länder so wichtigen Eigeninitiative, muss man sich mit dem Problem der Identifizierbarkeit von Personen befassen sowie der Tatsache, dass mit sensiblen persönlichen Daten so behutsam umgegangen werden muss, dass Vertrauen entstehen und bestehen bleiben kann.     Unsereins sind derartige Probleme kaum bekannt. Wer seinen „Lappen“ verliert, kann sich gegen Vorlage eines Personalausweises ohne weiteres einen neuen besorgen. Bei uns muss man sich sowieso für alles und Jedes ausweisen können. Über Dokumente, die sich auf die persönliche Identität beziehen hinaus gibt es bei uns solche, die bestimmte Qualifikationen belegen, wie z.B. einen Beruf oder die Fähigkeit, ein bestimmtes Fahrzeug zu führen. Außerdem gibt es Dokumente wie Bankkarten, deren Originaldaten beim Kreditinstitut niedergelegt sind, Mitgliedsausweise von Sportvereinen, Kaninchenzüchtervereinen, politischen Parteien, Studentenausweise usw.   Dafür springen uns die Probleme, die der Missbrauch von Daten verursachen kann, täglich an. Die Hauptursache für den Missbrauch mit Personendaten ist deren mangelnde Fälschungs- und Diebstahlsicherheit. Oftmals reichen ja schon schludrig angefertigte Fälschungen, die z.B. der Rezeptionistin eines Hotels unter die Nase gehalten werden, um betrügen zu können. Und wer würde schon einen seriös und solvent wirkenden Gast abweisen wollen, der behauptet, Mitarbeiter eines großen Unternehmens zu sein? Zu groß die Gefahr einer Rufschädigung.   Noch viel schwieriger als im analogen Leben gestaltet sich die Nachvollziehbarkeit von Identitätsangaben im unendlichen Ozean des World Wide Web. Wer hier Transaktionen tätigt, hat über die traditionellen kaufmännischen Risiken und Unwägbarkeiten hinaus mit Komplikationen zu tun, die ohne weiteres geeignet sind, die altbackenen Vorstellungen von Treu und Glauben ein für alle Mal zu zertrümmern. Solche Vorgänge sind geeignet, den Ruf des Internets als Ganzes zu beschädigen. Ein weiteres Problem des digitalen Fortschritts sind Algorithmen, die im Internet hinterlassene Spuren aggregieren und in wirtschaftlich auswertbare Persönlichkeitsdatenbanken umrechnen. Angesichts der Tatsache, dass das Internet nicht nur in digital entwickelten Ländern absolut unverzichtbar ist, will man in irgendeiner Weise am Geschäftsleben und der digitalen Community teilnehmen, sind die derzeit herrschenden Zustände ziemlich unerträglich.   Eigentlich ist es ja gar nicht schlimm, dass die digitale Bestellung eines Paars Schuhe dazu führt, dass gleich danach die Timeline von Facebook vor Schuhangeboten förmlich aus den Nähten platzt. Allerdings sind diese mal praktischen, mal nervigen Produktplatzierungen...
    13 min
  • Datensicherheit und Blockchain - Das beste Labor ist das Leben.

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    Jeder Bewohner der als „1. Welt“ definierten Hemisphäre ist im Besitz einer klar definierten, behördlich attestierten Identität. Diese besteht aus Name, Adresse und Geburtsdatum. Um diese Identität zu belegen, tragen ebenjene Bewohner ein Dokument mit sich herum, das sie nach Aufforderung vorlegen müssen, um z.B. ein Hotelzimmer belegen zu können; und damit der Gläubiger, hier das Hotel, im Falle von Nichtzahlung oder Beschädigung von Hotelutensilien den Benutzer in Regress nehmen kann.   Dagegen können bald 3 Milliarden in Armut lebende Menschen die simple Frage nach ihrer Identität bereits analog nicht beantworten. Was nicht daran liegt, dass sie nicht wüssten, wer sie sind und wie sie heißen – sondern daran, dass sie es schlicht nicht belegen können. Ihnen fehlen nämlich schlicht die behördlichen Atteste. Gerade solchen Unbedarften gegenüber besteht ein moralischer Imperativ: Vor allem sie sollten in Zukunft von Datensicherheit profitieren dürfen. Sie müssen vertrauen können.   Gerade wenn man die Oft vernommene Devise ernst nimmt, das Internet führe zu einer sanften Beseitigung des Gefälles zwischen Erster und Dritter Welt und sei ein Motor von Demokratisierung und der für die Entwicklung unterentwickelter Länder so wichtigen Eigeninitiative, muss man sich mit dem Problem der Identifizierbarkeit von Personen befassen sowie der Tatsache, dass mit sensiblen persönlichen Daten so behutsam umgegangen werden muss, dass Vertrauen entstehen und bestehen bleiben kann.     Unsereins sind derartige Probleme kaum bekannt. Wer seinen „Lappen“ verliert, kann sich gegen Vorlage eines Personalausweises ohne weiteres einen neuen besorgen. Bei uns muss man sich sowieso für alles und Jedes ausweisen können. Über Dokumente, die sich auf die persönliche Identität beziehen hinaus gibt es bei uns solche, die bestimmte Qualifikationen belegen, wie z.B. einen Beruf oder die Fähigkeit, ein bestimmtes Fahrzeug zu führen. Außerdem gibt es Dokumente wie Bankkarten, deren Originaldaten beim Kreditinstitut niedergelegt sind, Mitgliedsausweise von Sportvereinen, Kaninchenzüchtervereinen, politischen Parteien, Studentenausweise usw.   Dafür springen uns die Probleme, die der Missbrauch von Daten verursachen kann, täglich an. Die Hauptursache für den Missbrauch mit Personendaten ist deren mangelnde Fälschungs- und Diebstahlsicherheit. Oftmals reichen ja schon schludrig angefertigte Fälschungen, die z.B. der Rezeptionistin eines Hotels unter die Nase gehalten werden, um betrügen zu können. Und wer würde schon einen seriös und solvent wirkenden Gast abweisen wollen, der behauptet, Mitarbeiter eines großen Unternehmens zu sein? Zu groß die Gefahr einer Rufschädigung.   Noch viel schwieriger als im analogen Leben gestaltet sich die Nachvollziehbarkeit von Identitätsangaben im unendlichen Ozean des World Wide Web. Wer hier Transaktionen tätigt, hat über die traditionellen kaufmännischen Risiken und Unwägbarkeiten hinaus mit Komplikationen zu tun, die ohne weiteres geeignet sind, die altbackenen Vorstellungen von Treu und Glauben ein für alle Mal zu zertrümmern. Solche Vorgä

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    13 min
  • Digitales Marketing, Digitalmarketing, Influencer, Marketing, Marketingstrategie, Online Marketing, Podcast, Podcaster, Podcasting
     Teil 1 - Warum ein Podcast Dein Unternehmen weiterbringt Die Entwicklung der Podcastszene in Deutschland Das Potenzial von Podcasts für Unternehmen im Marketing Podcast als Lernplattform und Unternehmensradio   Teil 2 - So baust Du Deinen Podcast auf Dein Equipment Bau Dir Dein Konzept Publishing - So wird Dein Podcast hörbar Mit einem Redaktionsplan den Überblick behalten Reichweite - So machst Du Deinen Podcast bekannt   Es ist kein Geheimnis. Wir lieben Podcasts. Wir lieben es, inspirierende und anregende Podcasts zu hören und wir lieben es an einem eigenen Podcast mitzuarbeiten, ihn wachsen zu sehen und zu erleben, wie er immer größere Kreise zieht. Wir würden uns freuen, wenn wir unsere Begeisterung mit Dir teilen können und haben in diesem Ratgeber unsere Erfahrungen und unser geballtes Podcast-Wissen für Dich zusammengestellt.   Um die Faszination Podcast zu verstehen, geht es im ersten Teil zunächst darum, wie der Podcast als Medium entstanden ist und wie sich die Szene rund um den Podcast entwickelt hat. Anschließend erfährst Du alles darüber, warum sich ein eigener Podcast wirklich lohnt und wie Du ihn für Dein Unternehmen sinnvoll einsetzen kannst. Hier geht es insbesondere um den Podcast als Marketing Instrument mit dem Du neue Kunden gewinnen und bestehende Kunden über den Podcast mit Deinem Unternehmen verbinden kannst. Aber auch andere Einsatzmöglichkeiten, wie der Podcast zu Weiterbildungszwecken oder als Unternehmensradio kommen hier zur Sprache und bieten neue, lohnenswerte Ansatzpunkte.   Im zweiten Abschnitt haben wir einen neuen praktischen Teil entwickelt, der Dir alle wichtigen Infos an die Hand gibt, wie Du Deinen eigenen Podcast Schritt für Schritt aufbaust. Hier erfährt Du wie Du anfängst, was Du an Equipment brauchst und wie Du dafür sorgst, dass Dein eigener Podcast ein Erfolg wird.   Teil 1 - Warum ein Podcast Dein Unternehmen weiterbringt   Die Entwicklung der Podcast Szene in Deutschland Um das Phänomen Podcast zu verstehen, lohnt sich ein Blick in die Entwicklungsgeschichte des noch relativ jungen Mediums. Wie und wo hat alles angefangen? Was waren wichtige Stationen und wie sieht die Szene in Deutschland aus? Interessante Antworten liefert der folgende Beitrag.   Auf die Ohren Das Podcast Format gewinnt rasant an Bedeutung und wird auch hierzulande immer größer und beliebter. Laut einer Studie von ARD und ZDF haben sich die deutschen Podcast-Konsumenten von 2014 bis 2015 nahezu verdoppelt, was nicht nur an der steigenden Themenvielfalt und Qualität liegt, sondern auch an den Vorzügen des Mediums als solches. Die Zuhörer schätzen einfach das Display-freie und ortsungebundene Aufnehmen von Informationen während sie gleichzeitig Kochen, Autofahren, Sport treiben oder im Garten arbeiten. Hinzu kommt die Konzentration auf das Hören, welches eine ganz besondere Unmittelbarkeit und Anschlussfähigkeit erzeugt. Im Gegensatz zu Texten, vermitteln die Stimmen im Podcast die ganze Bandbreite an Emotionen und man hat das Gefühl, Teil des Gespräches zu sein.   Neben dem Unterhaltungs- und Informationswert für den Zuhörer, ist der Podcast als Medium aber auch als Online-Marketing Tool für Unternehmen und Entrepreneure interessant. Er bietet die Möglichkeit relativ einfach, interessanten und wertvollen Content zu generieren, der für die eigene Zielgruppe eine hohe Relevanz hat. Auf diese Weise können neue Kunden gewonnen, die Marke gestärkt und die Community vergrößert werden. Es gibt also viele Gründe sich das Phänomen Podcast genauer anzuschauen.   Podcast - Made in USA Entstanden ist das Podcasting in den USA. Als einer der Urväter gilt der ehemalige MTV Moderator Adam Curry, der am 13. August 2004 seine Sendung „Daily Sorce Code“ startete. Nahezu zeitgleich stellte der Software-Entwickler Dave Winer seinen, damals noch Audioblog genannten, Podcast „Morning Coffee Notes“ ins Netz und bot per RSS...
    46 min
  • Digitales Marketing, Digitalmarketing, Influencer, Marketing, Marketingstrategie, Online Marketing, Podcast, Podcaster, Podcasting

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    Teil 1 - Warum ein Podcast Dein Unternehmen weiterbringt Die Entwicklung der Podcastszene in Deutschland Das Potenzial von Podcasts für Unternehmen im Marketing Podcast als Lernplattform und Unternehmensradio   Teil 2 - So baust Du Deinen Podcast auf Dein Equipment Bau Dir Dein Konzept Publishing - So wird Dein Podcast hörbar Mit einem Redaktionsplan den Überblick behalten Reichweite - So machst Du Deinen Podcast bekannt   Es ist kein Geheimnis. Wir lieben Podcasts. Wir lieben es, inspirierende und anregende Podcasts zu hören und wir lieben es an einem eigenen Podcast mitzuarbeiten, ihn wachsen zu sehen und zu erleben, wie er immer größere Kreise zieht. Wir würden uns freuen, wenn wir unsere Begeisterung mit Dir teilen können und haben in diesem Ratgeber unsere Erfahrungen und unser geballtes Podcast-Wissen für Dich zusammengestellt.   Um die Faszination Podcast zu verstehen, geht es im ersten Teil zunächst darum, wie der Podcast als Medium entstanden ist und wie sich die Szene rund um den Podcast entwickelt hat. Anschließend erfährst Du alles darüber, warum sich ein eigener Podcast wirklich lohnt und wie Du ihn für Dein Unternehmen sinnvoll einsetzen kannst. Hier geht es insbesondere um den Podcast als Marketing Instrument mit dem Du neue Kunden gewinnen und bestehende Kunden über den Podcast mit Deinem Unternehmen verbinden kannst. Aber auch andere Einsatzmöglichkeiten, wie der Podcast zu Weiterbildungszwecken oder als Unternehmensradio kommen hier zur Sprache und bieten neue, lohnenswerte Ansatzpunkte.   Im zweiten Abschnitt haben wir einen neuen praktischen Teil entwickelt, der Dir alle wichtigen Infos an die Hand gibt, wie Du Deinen eigenen Podcast Schritt für Schritt aufbaust. Hier erfährt Du wie Du anfängst, was Du an Equipment brauchst und wie Du dafür sorgst, dass Dein eigener Podcast ein Erfolg wird.   Teil 1 - Warum ein Podcast Dein Unternehmen weiterbringt   Die Entwicklung der Podcast Szene in Deutschland Um das Phänomen Podcast zu verstehen, lohnt sich ein Blick in die Entwicklungsgeschichte des noch relativ jungen Mediums. Wie und wo hat alles angefangen? Was waren wichtige Stationen und wie sieht die Szene in Deutschland aus? Interessante Antworten liefert der folgende Beitrag.   Auf die Ohren Das Podcast Format gewinnt rasant an Bedeutung und wird auch hierzulande immer größer und beliebter. Laut einer Studie von ARD und ZDF haben sich die deutschen Podcast-Konsumenten von 2014 bis 2015 nahezu verdoppelt, was nicht nur an der steigenden Themenvielfalt und Qualität liegt, sondern auch an den Vorzügen des Mediums als solches. Die Zuhörer schätzen einfach das Display-freie und ortsungebundene Aufnehmen von Informationen während sie gleichzeitig Kochen, Autofahren, Sport treiben oder im Garten arbeiten. Hinzu kommt die Konzentration auf das Hören, welches eine ganz besondere Unmittelbarkeit und Anschlussfähigkeit erzeugt. Im Gegensatz zu Texten, vermitteln die Stimmen

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    48 min
  • Wenn dir die Luft ausgeht, beatmet dich das Leben auf andere Weise
    Herzlich willkommen ihr Lieben, zu einer brandneuen Solo-Folge, die erste in 2018 und in dieser Folge möchte ich euch erzählen, warum es so lange gedauert hat. Denn ich habe eine kleine Odyssee hinter mir und genau diese Story und meine Erkenntnisse möchte ich mit euch in dieser Folge teilen.   Was mir in der letzten Zeit passiert ist, war, dass mir zweimal die Lungenflügel zusammengefallen sind und ich deshalb eine Zeit lang im Krankenhaus verbracht habe. Mehr Details darüber erfährst du in der Folge.   Doch welche Erkenntnisse konnte ich daraus ziehen? Ich fing an, die Menschen um mich herum als Botschafter zu betrachten. Botschafter, die für mich eine Message nach dem Motto „genieß das Leben, welches du hast“ hatten. „Versuch einfach im Hier und Jetzt zu sein. Versuche dankbar für jeden Tag zu sein. An dem du atmen darfst und an dem du deine Kinder sehen kannst. Dankbar für die Zeit, in der du mit deinen Lebenspartnern das Leben führen kannst, welches du dir wünschst und welches du dir vorstellst. Für andere Menschen da zu sein.“ Es waren ganz viele Menschen in diesem Krankenhaus, die ich vorher garnicht gesehen habe, weil ich die ganze Zeit mit mir, mit meinem Schmerz und mit meinem Ego beschäftigt war.   Ich glaube, dass wir alle nicht unbedingt in ein Krankenhaus müssen, um festzustellen, wie gut es uns eigentlich geht und dass wir so dankbar sein können, dass wir das Leben als ein Geschenk sehen können und genau das war mein größtes Geschenk für 2018.   Akzeptiert, dass euch euer Aktionsradius gerade als Geschenk begegnet und euch gegeben wurde, damit ihr in diesem Radius die lehrreichen Meister und Mönche und Senseis findet, die euch die entsprechenden Learnings geben. Ein bisschen mehr von sich persönlich wegzugehen, wohlwollend und wertschätzend einem Wir offen gegenüber zu stehen, das würde ich mir für 2018 für uns alle wünschen. In diesem Sinne wünsche ich euch nur das Beste und wie immer: bleibt rebellisch.   Shownotes: Next Level Event - 20% Rabatt auf eines der begehrten Tickets für das Next Level Event in Bad Kissingen mit dem Stichwort „Markenrebell“ Katharina Pommer | Mach der Welt die beste Version von Dir selbst zum Geschenk   Noch ein wichtiger Aufruf: Es geht nicht ohne dich. Und deshalb ist es sehr wichtig, dass du diesen Podcast mit deiner Bewertung bei iTunes unterstützt. Denn durch deine Bewertung rankt dieser Podcast bei iTunes entsprechend höher und schafft höhere Aufmerksamkeit, wodurch mehr Fragen an mich gestellt werden, mehr Interaktion stattfindet und dieser Podcast einen Dialog erfährt und damit lebendig gestaltet werden kann - nicht nur von mir, sondern von uns allen. Vielen Dank also jetzt schon für deine Bewertung bei iTunes.   Frisches Hörfutter direkt auf dein Smartphone Du kannst nun umgehend auf dem Messenger deiner Wahl über neue Podcast-Episoden, Blogbeiträge, Newsletter und Aktionen auf dem Smartphone informiert werden und die Inhalte auch gleich abrufen. Zusätzlich kannst Du dem MARKENREBELL auch Anregungen, Fragen oder andere Feedbacks senden, die dieser dann auf dem kurzen Weg gerne beantwortet. Wie das funktioniert, erfährst du hier.   Klicke hier und wir versorgen dich kostenfrei einmal im Monat mit den wichtigsten Informationen in unserem Newsletter. Wenn dir der Artikel gefallen hat, teile ihn bitte in deinen Netzwerken, dadurch unterstützt du uns enorm! Danke!!!
    19 min
  • Wenn dir die Luft ausgeht, beatmet dich das Leben auf andere Weise

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    Herzlich willkommen ihr Lieben, zu einer brandneuen Solo-Folge, die erste in 2018 und in dieser Folge möchte ich euch erzählen, warum es so lange gedauert hat. Denn ich habe eine kleine Odyssee hinter mir und genau diese Story und meine Erkenntnisse möchte ich mit euch in dieser Folge teilen.   Was mir in der letzten Zeit passiert ist, war, dass mir zweimal die Lungenflügel zusammengefallen sind und ich deshalb eine Zeit lang im Krankenhaus verbracht habe. Mehr Details darüber erfährst du in der Folge.   Doch welche Erkenntnisse konnte ich daraus ziehen? Ich fing an, die Menschen um mich herum als Botschafter zu betrachten. Botschafter, die für mich eine Message nach dem Motto „genieß das Leben, welches du hast“ hatten. „Versuch einfach im Hier und Jetzt zu sein. Versuche dankbar für jeden Tag zu sein. An dem du atmen darfst und an dem du deine Kinder sehen kannst. Dankbar für die Zeit, in der du mit deinen Lebenspartnern das Leben führen kannst, welches du dir wünschst und welches du dir vorstellst. Für andere Menschen da zu sein.“ Es waren ganz viele Menschen in diesem Krankenhaus, die ich vorher garnicht gesehen habe, weil ich die ganze Zeit mit mir, mit meinem Schmerz und mit meinem Ego beschäftigt war.   Ich glaube, dass wir alle nicht unbedingt in ein Krankenhaus müssen, um festzustellen, wie gut es uns eigentlich geht und dass wir so dankbar sein können, dass wir das Leben als ein Geschenk sehen können und genau das war mein größtes Geschenk für 2018.   Akzeptiert, dass euch euer Aktionsradius gerade als Geschenk begegnet und euch gegeben wurde, damit ihr in diesem Radius die lehrreichen Meister und Mönche und Senseis findet, die euch die entsprechenden Learnings geben. Ein bisschen mehr von sich persönlich wegzugehen, wohlwollend und wertschätzend einem Wir offen gegenüber zu stehen, das würde ich mir für 2018 für uns alle wünschen. In diesem Sinne wünsche ich euch nur das Beste und wie immer: bleibt rebellisch.   Shownotes: Next Level Event - 20% Rabatt auf eines der begehrten Tickets für das Next Level Event in Bad Kissingen mit dem Stichwort „Markenrebell“ Katharina Pommer | Mach der Welt die beste Version von Dir selbst zum Geschenk   Noch ein wichtiger Aufruf: Es geht nicht ohne dich. Und deshalb ist es sehr wichtig, dass du diesen Podcast mit deiner Bewertung bei iTunes unterstützt. Denn durch deine Bewertung rankt dieser Podcast bei iTunes entsprechend höher und schafft höhere Aufmerksamkeit, wodurch mehr Fragen an mich gestellt werden, mehr Interaktion stattfindet und dieser Podcast einen Dialog erfährt und damit lebendig gestaltet werden kann - nicht nur von mir, sondern von uns allen. Vielen Dank also jetzt schon für deine Bewertung bei iTunes.   Frisches Hörfutter direkt auf dein Smartphone Du kannst nun umgehend auf dem Messenger deiner Wahl über neue Podcast-Episoden, Blogbeiträge, Newsletter und Aktionen auf dem Smartphone informiert werden und die Inhalte auch gleich abrufen. Zusätzlich kannst Du dem MARKENREBELL auch Anregungen, Fragen oder andere Feedbacks senden, die dieser dann auf dem kurzen Weg gerne beantwor

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    19 min
  • Mobile First - Marketingstrategien für das Smartphone
      Mobile is King   Längst greifen mehr Menschen von mobilen Endgeräten als von stationären auf das Internet zu. Shopping, Kommunikation und Unterhaltung findet überwiegend auf Smartphones und Tablets statt und nicht wenige Menschen schauen sich abends auf der Couch ihre Lieblingsserien oder YouTube Clips lieber auf dem kleinen Smartphone an als auf dem, mittlerweile ja auch längst internetfähigen, Fernsehgerät.   Für Unternehmen besteht also die Herausforderung darin, ihre Angebote so zu gestalten, dass die komplette Customer Journey reibungslos und erlebnisreich mobil stattfinden kann. Angefangen bei Websites die auch auf mobilen Endgeräten eine gute User-Experience bieten, über firmeneigene Apps bis hin zu Push-Notifications und anderen Angeboten gilt es, den Kunden in seinen mobilen Nutzungsgewohnheiten zu erreichen und bei Laune zu halten.   Optimale User-Experience   Bei der Entwicklung von mobilen Marketingstrategien ist grundsätzlich zu bedenken, dass die Aufmerksamkeitsspanne der mobilen Surfer extrem niedrig ist. Werden die gewünschten Ergebnisse nicht umgehend geliefert oder die User-Experience durch Pop-ups oder andere als störend empfundene Faktoren zu stark beeinträchtigt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Nutzer abspringt und sich woanders umschaut. Um dies zu verhindern, lohnt es sich den Ist-Zustand des mobilen Angebotes zu analysieren oder geplante Angebote im Vorfeld möglichst mobil-freundlich anzugehen. Hierbei können folgende Fragen helfen: Wie kann ich den Kunden unmittelbar abholen, wenn er die Seite zum ersten Mal besucht? Welche Informationen benötigt er und wie kann man sie präzise und ansprechend darstellen? Wie muss die Seite inhaltlich aufgebaut sein, dass sich der Kunde auch mobil schnell zurecht findet und auf möglichst kurzen Wegen sein Ziel erreicht? Welchen überflüssigen Ballast kann man reduzieren, um eine gute Performance und kurze Ladezeiten zu erreichen? Welche Banner oder Pop-ups sind eventuell eher störend als nutzbringend? Wie würde ich mir die Seite und die Bedienung wünschen, wenn ich selbst User wäre?   Mobile Design   Die Kunst im mobilen Marketing besteht eben auch darin, die Kunden auf kleinen Displays ebenso effektiv anzusprechen wie auf großen. Es gilt also ein Format zu finden, welches auf allen Endgeräten funktioniert. Besonders Logos und aufwendige Designs können dabei eine Herausforderung darstellen. Das Zauberwort heißt hier Responsive Design. Dieses reagiert flexibel auf unterschiedliche Endgeräte, unabhängig von der jeweiligen Auflösung. Allerdings werden dabei statt fester Pixelwerte, prozentuale verwendet, was eine absolute Kontrolle unmöglich macht. Das Response Design bedeutet zwar mehr Aufwand im Aufbau, lässt sich aber später einfacher pflegen und bietet eine gute Lösung um auf allen Displays gut auszusehen und eine hohe Usability zu gewährleisten.   Bei der Planung neuer Websites geht man heute meist nach dem Button-Up Prinzip vor. Das bedeutet, zunächst geht man von der Anwendung auf einem Smartphone aus und legt hierfür die wichtigsten Informationen und deren Darstellung fest. Bei der Optimierung bestehender Websites für die mobile Anwendung geht man in der Regel genau umgekehrt vor, mit dem Nachteil, dass so manch schwache Systeme oder bestimmte Browser nicht hinreichend berücksichtigt werden können. In jedem Fall ist es wichtig den User im Blick zu behalten. Unabhängig von Design und Technik sollte man sich die Frage zu stellen, welche Inhalte für den mobilen Nutzer absolute Priorität haben. User, die vom Smartphone auf eine Seite kommen, sind in der Regel unterwegs und wollen vielleicht schnell und einfach ihr konkretes Anliegen erledigen. Lange Texte, unnötige Hintergrundbilder und andere Elemente können dabei hinderlich sein, besonders wenn die Internetverbindung dazu noch schwach ist.   Mobile Storytelling   Um für den Kunden ein mobiles...
    12 min
  • Mobile First - Marketingstrategien für das Smartphone

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    Mobile is King   Längst greifen mehr Menschen von mobilen Endgeräten als von stationären auf das Internet zu. Shopping, Kommunikation und Unterhaltung findet überwiegend auf Smartphones und Tablets statt und nicht wenige Menschen schauen sich abends auf der Couch ihre Lieblingsserien oder YouTube Clips lieber auf dem kleinen Smartphone an als auf dem, mittlerweile ja auch längst internetfähigen, Fernsehgerät.   Für Unternehmen besteht also die Herausforderung darin, ihre Angebote so zu gestalten, dass die komplette Customer Journey reibungslos und erlebnisreich mobil stattfinden kann. Angefangen bei Websites die auch auf mobilen Endgeräten eine gute User-Experience bieten, über firmeneigene Apps bis hin zu Push-Notifications und anderen Angeboten gilt es, den Kunden in seinen mobilen Nutzungsgewohnheiten zu erreichen und bei Laune zu halten.   Optimale User-Experience   Bei der Entwicklung von mobilen Marketingstrategien ist grundsätzlich zu bedenken, dass die Aufmerksamkeitsspanne der mobilen Surfer extrem niedrig ist. Werden die gewünschten Ergebnisse nicht umgehend geliefert oder die User-Experience durch Pop-ups oder andere als störend empfundene Faktoren zu stark beeinträchtigt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Nutzer abspringt und sich woanders umschaut. Um dies zu verhindern, lohnt es sich den Ist-Zustand des mobilen Angebotes zu analysieren oder geplante Angebote im Vorfeld möglichst mobil-freundlich anzugehen. Hierbei können folgende Fragen helfen: Wie kann ich den Kunden unmittelbar abholen, wenn er die Seite zum ersten Mal besucht? Welche Informationen benötigt er und wie kann man sie präzise und ansprechend darstellen? Wie muss die Seite inhaltlich aufgebaut sein, dass sich der Kunde auch mobil schnell zurecht findet und auf möglichst kurzen Wegen sein Ziel erreicht? Welchen überflüssigen Ballast kann man reduzieren, um eine gute Performance und kurze Ladezeiten zu erreichen? Welche Banner oder Pop-ups sind eventuell eher störend als nutzbringend? Wie würde ich mir die Seite und die Bedienung wünschen, wenn ich selbst User wäre?   Mobile Design   Die Kunst im mobilen Marketing besteht eben auch darin, die Kunden auf kleinen Displays ebenso effektiv anzusprechen wie auf großen. Es gilt also ein Format zu finden, welches auf allen Endgeräten funktioniert. Besonders Logos und aufwendige Designs können dabei eine Herausforderung darstellen. Das Zauberwort heißt hier Responsive Design. Dieses reagiert flexibel auf unterschiedliche Endgeräte, unabhängig von der jeweiligen Auflösung. Allerdings werden dabei statt fester Pixelwerte, prozentuale verwendet, was eine absolute Kontrolle unmöglich macht. Das Response Design bedeutet zwar mehr Aufwand im Aufbau, lässt sich aber später einfacher pflegen und bietet eine gute Lösung um auf allen Displays gut auszusehen und eine hohe Usability zu gewährleisten.   Bei der Planung neuer Websites geht man heute meist nach dem Button-Up Prinzip vor. Das bedeutet, zunächst geht man von der Anwendung auf einem Smartphone aus und legt hierfür die wichtigsten Informationen und deren Darstellun

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  • New Kids on the Block | Kryptowährungen
    Wie sich kriminelle Organisationen digitaler Techniken und Kryptowährungen bedienen.   Kriminelle Organisationen müssen, um erfolgreich zu sein, den Strafverfolgungsbehörden immer ein Stück weit voraus sein, anderenfalls sie ja nicht erfolgreich sein könnten. In ganz besonderer Weise gilt dies für kriminelle Finanztransaktionen.   Viel mehr noch als konventionelle Kriminelle sind die Führungen von Armeen oder Organisationen, die einen asymmetrischen Krieg gegen einen unter herkömmlichen Bedingungen unbesiegbaren Gegner führen, auf intelligente Konzepte angewiesen, um ihre perversen Ideen in die Tat zu bringen. Gäbe es die Rote Armee Fraktion noch heute – mit Sicherheit würde die intellektuell keineswegs unterbelichteten Aktivisten von damals alles tun, um den von ihnen ins Visier genommenen „Militärisch-Industriellen Komplex“ mit dessen eigenen Mitteln zu schlagen: Sie würden versuchen, die digitale Infrastruktur zu zerstören.   Da das Internet in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch unter der Kuratel der US-Geheimdienste stand, die digitale Technik noch in den Kinderschuhen steckte, raubte man eben Banken aus und kidnappte hie und da mal einen Repräsentanten des „Systems“, um, wie im „Deutschen Herbst“ 1977, im Knast einsitzende Gesinnungsgenossen freizupressen.   In diesem, unserem Jahrhundert bedienen sich kriminelle Netzwerke von der italienischen Mafia über das kolumbianische Medellin-Kartell bis hin zu islamischen Terrororganisationen selbstverständlich des Internets. Gegen die tödlichen Aktivitäten dieser Organisationen, einsam an der Spitze der Islamische Staat, wirkt Datendiebstahlkriminalität bestenfalls wie Kinderfasching. In einer besonders üblen Weise hat in den letzten Jahren der Islamische Staat von sich reden gemacht, und zwar nicht nur in den von ihnen eroberten Gebieten in Syrien und im Irak, sondern auch in Europa, Asien und Amerika.   Die Anführer des IS wissen: Um neue Mitstreiter zu rekrutieren, ist das hochglänzende Internet wie kein anderer Kanal geeignet, die irrsinnige Agenda des Terrors in den Augen der Zielpersonen im strahlendsten Licht erscheinen zu lassen. Die klare Botschaft: Terrorismus ist geil. Terrorismus ist sexy. Für die andere Zielgruppe, die potentiellen Opfer, erfüllen die sich die viral perpetuierenden Bilder den gegenteiligen Zweck: Sie verbreiten Angst und Schrecken. Die Menschen werden verunsichert, Gesellschaften gespalten, Staaten destabilisiert.   Digitales Hightech ist die effektivste Waffe der psychologischen Kriegsführung.     Der Islamische Staat bediente – und bedient – sich gekonnt Social Media, um gezielt junge Männer und Frauen im fanatisierbaren und rekrutierbaren Alter anzusprechen und ihnen in den Foren die Pflicht zum Djihad einzutrichtern. Wie Werbeagenturen vorgehende Kreativteams und Thinktanks waren in der Hauptstadt des Islamischen Staates, dem syrischen Raqqa, und in Filialen rund um den Globus damit beschäftigt, Werbeclips herzustellen, die den Zielgruppen die Umsetzung der heldenhaften Pläne schmackhaft machten.   Eines der größten Probleme des Terrormanagements ist die Organisation der Finanzierung.   Leider sind sogar Terroristen mit wenig intelligenten, zutiefst bösartigen Zielen in der Lage, sich intelligenter Methoden z.B. bei der Finanzierung oftmals kostspieliger Anschläge zu bedienen. Mit „intelligent“ sind hier die Zahlungsmittel und – Wege gemeint sowie die Techniken deren Verschleierung. So steht eine Organisation, die keinerlei produktive Leistungen erbringt und sich ausschließlich über die Plünderung eroberter Gebiete sowie die Unterjochung und Versklavung der dortigen Bevölkerung bereichert und am Leben hält, vor dem Problem, wie das geraubte Geld und Gut „gewaschen“ werden kann.   Das beliebteste Geldtransfersystem islamischer Terroristen basiert auf dem mittelalterlichen, ausschließlich auf...
    12 min
  • New Kids on the Block | Kryptowährungen

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    Wie sich kriminelle Organisationen digitaler Techniken und Kryptowährungen bedienen.   Kriminelle Organisationen müssen, um erfolgreich zu sein, den Strafverfolgungsbehörden immer ein Stück weit voraus sein, anderenfalls sie ja nicht erfolgreich sein könnten. In ganz besonderer Weise gilt dies für kriminelle Finanztransaktionen.   Viel mehr noch als konventionelle Kriminelle sind die Führungen von Armeen oder Organisationen, die einen asymmetrischen Krieg gegen einen unter herkömmlichen Bedingungen unbesiegbaren Gegner führen, auf intelligente Konzepte angewiesen, um ihre perversen Ideen in die Tat zu bringen. Gäbe es die Rote Armee Fraktion noch heute – mit Sicherheit würde die intellektuell keineswegs unterbelichteten Aktivisten von damals alles tun, um den von ihnen ins Visier genommenen „Militärisch-Industriellen Komplex“ mit dessen eigenen Mitteln zu schlagen: Sie würden versuchen, die digitale Infrastruktur zu zerstören.   Da das Internet in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch unter der Kuratel der US-Geheimdienste stand, die digitale Technik noch in den Kinderschuhen steckte, raubte man eben Banken aus und kidnappte hie und da mal einen Repräsentanten des „Systems“, um, wie im „Deutschen Herbst“ 1977, im Knast einsitzende Gesinnungsgenossen freizupressen.   In diesem, unserem Jahrhundert bedienen sich kriminelle Netzwerke von der italienischen Mafia über das kolumbianische Medellin-Kartell bis hin zu islamischen Terrororganisationen selbstverständlich des Internets. Gegen die tödlichen Aktivitäten dieser Organisationen, einsam an der Spitze der Islamische Staat, wirkt Datendiebstahlkriminalität bestenfalls wie Kinderfasching. In einer besonders üblen Weise hat in den letzten Jahren der Islamische Staat von sich reden gemacht, und zwar nicht nur in den von ihnen eroberten Gebieten in Syrien und im Irak, sondern auch in Europa, Asien und Amerika.   Die Anführer des IS wissen: Um neue Mitstreiter zu rekrutieren, ist das hochglänzende Internet wie kein anderer Kanal geeignet, die irrsinnige Agenda des Terrors in den Augen der Zielpersonen im strahlendsten Licht erscheinen zu lassen. Die klare Botschaft: Terrorismus ist geil. Terrorismus ist sexy. Für die andere Zielgruppe, die potentiellen Opfer, erfüllen die sich die viral perpetuierenden Bilder den gegenteiligen Zweck: Sie verbreiten Angst und Schrecken. Die Menschen werden verunsichert, Gesellschaften gespalten, Staaten destabilisiert.   Digitales Hightech ist die effektivste Waffe der psychologischen Kriegsführung.     Der Islamische Staat bediente – und bedient – sich gekonnt Social Media, um gezielt junge Männer und Frauen im fanatisierbaren und rekrutierbaren Alter anzusprechen und ihnen in den Foren die Pflicht zum Djihad einzutrichtern. Wie Werbeagenturen vorgehende Kreativteams und Thinktanks waren in der Hauptstadt des Islamischen Staates, dem syrischen Raqqa, und in Filialen rund um den Globus damit beschäftigt, Werbeclips herzustellen, die den Zielgruppen die Umsetzung der heldenhaften Pläne schmackhaft machten.   Eines der größten Probleme des Terrorm

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