In einer Marburger Kinderklinik wird am 5. Februar 2016 vom Personal ein Fall von Medikamentenvergiftung bei einem Frühchen festgestellt. Am selben Tag informiert die Klinikleitung die Polizei. Sie entdeckt noch mehrere Fälle. Die Ermittelnden glauben, eine Kinderkrankenschwester hat etwas damit zu tun. Sie soll den Frühchen heimlich Beruhigungs- und Narkosemittel gegeben haben. Die Klinik kündigt ihr, die Staatsanwaltschaft klagt sie wegen versuchten Mordes, Misshandlung von Schutzbefohlenen und gefährlicher Körperverletzung an. Ende Januar 2019 beginnt vorm Landgericht Marburg der Prozess gegen die 29-Jährige.