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"Es gibt kein Patentrezept!" - "Letztendlich muss jede Schule ihren eigenen Weg finden und die Selbstverwaltung so gestalten, dass die Arbeit als sinnvoll und lohnenswert erlebt werden kann." Zu diesem Schluss kommen Anabell Dreber und Alexandra Spencer im Gespräch mit Ulirke Sievers in diesem dritten Podcast zu Thema Selbstverwaltung an Waldorfschulen. Mit ihren wiederum neuen Erfahrungen tragen sie dazu bei, das Gesamtbild zu diesem Thema noch vielfältiger werden zu lassen.
Wer an weiteren Stimmen zum Thema Management und Schulführung interessiert ist, sei herzlich eingeladen auf www.e-learningwaldorf.de in dem elewa Kurs Learning Journey Leadership Interviews mit Kolleg:innen aus der internationalen Waldorfschulbewegung anzuhören. Dort gibt es zusätzlich auch ergänzende Materialien und Impulse zum Thema Leadership und Dynamische Delegation, u.a. von Otto Scharmer und Jos de Block.
Zudem freue ich mich über Feedback und Anregungen für weitere Themen an [email protected].
"Epochenhefte - wer kennt sie nicht?“ - zumindest auf Waldorfschüler:innen, deren Eltern und Lehrkräfte der ersten 8. Jahre trifft dieser Satz wohl uneingeschränkt zu. Epochenhefte sind ein fester Bestandteil der Unterrichtsarbeit in den Klassen eins bis acht, während sich diese Praxis dann in der Oberstufe schon mal verändern kann. Für die einen vertraute und verlässliche Tradition, für die anderen ein alter Zopf, der abgeschnitten oder zumindest neu geflochten gehört. Im Gespräch mit Sophia Klipstein geht es darum, sowohl auf die vielen Facetten und Möglichkeiten als auch auf die Stolperstellen und Gefahren zu schauen, die dieses erstaunlich vielfältige Handwerkzeug mit sich bringt. Denn wenn wir verstehen, was wir tun, brauchen wir Traditionen nicht verwerfen, sondern können sie sinnvoll in die Zukunft hinein entwickeln. Seien Sie gespannt! Und wie immer freue ich mich über Feedback an [email protected].
Für eine Welt ohne Diskriminierung und Rassismus braucht es mutige und engagierte Menschen, die neue Strukturen mitgestalten wollen. Dabei ist es besonders wichtig, dass die für die Bildung von Kindern und Jugendlichen Verantwortlichen sich bewusst sind oder werden, wie sehr wir alle in einem System sozialisiert sind, das Menschen ausgrenzt und mit Vorurteilen konfrontiert. Dieses alte System gilt es "zu verlernen" bzw. zu verändern! Wir sind also alle Lernende wenn es darum geht, Bildungsräume zu gestalten, in denen alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen sich willkommen fühlen und sich mit den Inhalten und gelebten Formen identifizieren können. Mirjam Nuenning und Maria Umbach haben sich auf den Weg gemacht und bieten zu diesem Thema Workshops für Waldorfschulen und Kindergärten an. In diesem Gespräch geht es um die Frage, wie Waldorfschulen und -kollegien sich auf den Weg begeben und was es zu tun gibt, um Waldorfpädagogik zukunftsfähig zu machen. Wie immer freue ich mich über Feedback an [email protected].
Weitere Angebote zu diesem und anderen waldorfpädagogischen Themen findet Ihr auf waldorflernt.de
Die Vorträge zur allgemeinen Menschenkunde sind ein Teil eines intensiven Vorbereitungskurses, bei dem Rudolf Steiner neben diesen pädagogischen Grundgedanken auch methodische Überlegungen mit den zukünftigen Lehrer:innen der ersten Waldorfschule in Stuttgart teilte und das Gesagte in Seminarstunden durch Übungen vertiefte. Christian Boettger hat sich seit vielen Jahren mit diesen Vorträgen und Besprechungen auseinandergesetzt, konnte dabei immer wieder Neues entdecken und so seine Begeisterung für die Waldorfpädagogik vertiefen. Er teilt seine Gedanken über zeitgemäße Herangehensweisen an dieses Grundlagenwerk Steiners und ermutigt dazu, klein anzufangen, mit einzelnen Sätzen zu beginnen, und dennoch nicht den Blick für das beeindruckende Ganze zu verlieren. Für beides hält das Gespräch Anregungen und Hintergrundinformation bereit.
Weitere Angebote von #waldorflernt auf www.waldorflernt.de
Mitgestaltung und Mitbestimmung sind wertvolle Geschenke - wie kommt es, dass die Möglichkeiten der kollegialen Selbstverwaltung dennoch von manchen Kolleg:innen eher als Belastung denn als Bereicherung erlebt werden? Dieser Frage versucht Ulrike Sievers im Gespräch mit Kolleg:innen nachzuspüren und stößt dabei auf ganz unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven: Anspruch und Wirklichkeit stimmen nicht immer überein; Selbstverwaltung als Entwicklungsweg ist ein hohes Ideal; Manches geht auch schief! - "aber dennoch lohnt es sich" - darin stimmen alle überein.
Wer an weiteren Stimmen zum Thema Management und Schukführung interessiert ist, sei herzlich eingeladen auf www.e-learningwaldorf.de in dem elewa Kurs Learning Journey Leadership Interviews mit Kolleg:innen aus der internationalen Waldorfschulbewegung anzuhören. Dort gibt es zusätzlich auch ergänzende Materialien und Impulse zum Thema Leadership und Dynamische Delegation, u.a. von Otto Scharmer und Jos de Block.
Ich freue mich über Feedback an [email protected].
Im heutigen Gespräch mit zwei Janina Binner und Ilmari Binder geht es um das Projekt CO2ero - klimaneutrale Waldorfschulen. Die beiden berichten von dem gründungsimpuls, der vor drei Jahren zur Entstehung der Initiative geführt hat, von ihren wichtigsten Zielen, von der praktischen Arbeit an Waldorfschulen und ihren Erfahrungen im Kontakt mit Kolleg:innen, Schüler:innen und Eltern. Weitere Informationen zu diesem spannenden Projekt findet Ihr auf www.co2ero.de.
Solltet Ihr selbst Erfahrungen aus dem Umgang mit den Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz an Eurer Schule haben, dann würden wir uns sehr freuen, per Mail über [email protected] davon zu hören.
Waldorfschulen haben die Freiheit und Chance, aber auch die Pflicht und Verantwortung, die Strukturen mit deren Hilfe sie die Schule leiten und lenken und somit den Unterricht und die Schulabläufe erst möglich machen, selbst zu gestalten und auszufüllen. Herausforderung und Chance zugleich!
Schauen wir uns in der Waldorfdorflandschaft um, dann wir deutlich, dass es viele Ansätze und Lösungswege gibt, diese Verantwortung zeitgemäß zu ergreifen und zu gestalten. Im ersten Teil zu diesem komplexen Thema bin ich mit drei Kolleg:innen dazu im Gespräch.
Passend zum Podcast gibt es einen #waldorflernt Beitrag in der Märzausgabe der Erziehungskunst: Führung und Management - Aufgaben der kollegialen Selbstverwaltung.
Ich freu mich über Feedback oder auch weitere Beiträge zum Thema an [email protected].
Heute sprechen wir mit Andrea, sie unterrichtet in einer heilpädagogischen Schule. Die Schüler*innen dort haben überwiegend sozial-emotionale Schwierigkeiten, manche auch kognitive Beeinträchtigungen. Andrea hat zum ersten Mal die Beziehungskunde-Epoche in der 10. Klasse unter- richtet. Warum Sachwissen gar nicht an erster Stelle steht und es eine ganze Unterrichtsstunde lang nur um das Küssen ging, erzählt uns Andrea in dieser kurzweiligen Folge.
Nach 100 Jahren Waldorfpädagogik stellt sich uns die Frage, wie wir mit den Grundlagen dieser besonderen Pädagogik umgehen wollen. Wie kann es gelingen, einerseits die wichtigen Kerngedanken herauszuarbeiten, weiterzutragen und in die Zukunft hinein zu entwickeln und andererseits zu schauen, was nicht mehr zeitgemäß und zukunftsfähig ist.
Damit wir uns mit etwa kritisch auseinandersetzen können, müssen wir es zum einen kennen und verstehen und zum anderen in der Lage sein, auch eine gewisse Distanz dazu einzunehmen. Wie finden wir also Formen und Wege, uns diese komplexen Grundlagen-Gedanken zugänglich zu machen und uns dann immer wieder offen darüber auszutauschen. Kolleg:innen aus verschiedenen Waldorf-Schulen sprechen über ihre Erfahrungen und Gedanken dazu.
Der im Podcast erwähnte Online Kurs Abenteuer Menschenkunde lädt genau dazu ein: mit kurzen Impulsreferaten von Jan deschepper und Albert Schmelzer zu den Vorträgen Rudolf Steiners, mit Reflektionsanregungen und der Möglichkeit zu Austausch und Gespräch. Informationen und Anmeldung über www.waldorflernt.de.
Ich freue mich über Rückmeldungen und Anregungen: [email protected]
Damit Kinder und Jugendliche in Schulen und anderen Bildungseinrichtugen sicher spielen, lernen und sich entwickeln können, braucht es Erwachsene, die für das Thema Gewalt in seinen vielschichtigen Facetten sensibilisiert sind und die bereit sind, an sich selbst und miteinander zu arbeiten, um einen geschützten Raum zu schaffen, in dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene gewaltfrei miteinander arbeiten und kommunizieren können. Im Gespräch mit Kirsten Heberer wird deutlich, dass dafür zum einen durchschaubare und bekannte Strukturen notwendig sind, die Transparenz und Sicherheit schaffen, und dass es zum anderen Menschen braucht, die sich mit einer Haltung gegenseitigen Respekts begegnen und sich sowohl der eigenen als auch der Grenzen der anderen Menschen bewusst sind und diese anzuerkennen bereit sind. Die Entwicklung eines eigenen Schutzkonzeptes und die fortwährende Arbeit an der Haltung aller Beteiligten gehört zu den herausfordernden Aufgaben von Bildungseinrichtungen und hält gleichzeitig auch viele Chancen bereit.
www.waldorflernt.de
Feedback erwünscht an [email protected]
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