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Hallo und herzlich willkommen bei unserem sechsten gemeinsamen Spaziergang hier im Westerwald. Ich freue mich, dass du da bist. Entspricht es auch da, glaube ich, oder war das die Taube? Genau, ich bin heute ein bisschen müde. Vielleicht hört man es ein bisschen an meiner Stimme, und deshalb tut es mir auch besonders gut, jetzt hier im Wald zu sein.
Kontakt:
Literatur:
Han, K.-T., & Ruan, L.-W. (2019). Effects of indoor plants on self-reported perceptions: a systemic review. Sustainability, 11, 4506.
Ulrich, R. S. (1984). View through a window may influence recovery from surgery. Science, 224(4647), 420–421.
Disclaimer:
Dieser Podcast ist ein virtueller Spaziergang und dient ausschließlich der Information und Inspiration. Die Inhalte stellen keine Psychotherapie, kein Coaching und keine professionelle Beratung dar und ersetzen diese auch nicht.
Alle hier formulierten Aussagen sind wissenschaftlich recherchiert. Die entsprechenden Referenzen und Quellen findest du im Anhang der Show Notes zu dieser Folge.
Ich übernehme keine Verantwortung für die Richtigkeit der wissenschaftlichen Aussagen oder deren Anwendung. Die Inhalte dieses Podcasts sind nicht als Anleitung zu verstehen, etwas Bestimmtes zu tun, sondern dienen rein der Inspiration und Anregung zum Nachdenken.
Bei gesundheitlichen oder psychischen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachkräfte oder Beratungsstellen.
Hallo und herzlich willkommen zu unserem jetzt mittlerweile bereits fünften Spaziergang zusammen im Westerwald. Hier mit mir und Paolo, meinem Lakotohund. Wir laufen durch den Westerwald. Heute ist es mal nicht so heiß. Und ich habe dir ein interessantes Thema als Wissensteil zur Inspiration mitgebracht, also Wissen. Ich finde es interessant, aber naja gut, ich interessiere mich ja auch für alle möglichen Themen, die ich euch hier so mitbringe.
Heute also das Thema Lachen. Und was daran so faszinierend ist, ist, dass es gesundheitsfördernd ist. Ich meine, man sagt ja in der Volkskunde häufig, Lachen macht gesund, aber das Ganze wurde auch in Japan untersucht und die Wissenschaftler haben das an Diabetes Typ 2 Patienten getestet und die waren alle ohne Insulineinstellung. Das heißt, man konnte das wunderbar untersuchen. Man hatte noch eine kleine Kontrollgruppe. Leider nur wirklich fünf Leute als Gesunde, die das gleiche mitgemacht haben. Deshalb, da kann ich euch nicht ganz so viel darüber sagen. Die wissenschaftliche Evidenz ist für die Diabetes Typ 2 Patienten da. Aber ich finde, auch das kann sehr inspirierend sein, denn du kannst es ja einfach mal selber ausprobieren.
Also, was haben die gemacht? Die haben eine Gruppe mit Diabetes-Typ-2-Patienten ein Mittagessen gegeben und am ersten Tag einfach in eine langweilige Vorlesung gesteckt. Also ungefähr so, wie wenn du zu deinem nächsten Meeting gehst. Naja, wahrscheinlich, wenn du zu deinem nächsten Meeting gehst. Und dann am nächsten Tag haben sie was anderes gemacht. Also das Mittagessen war genau das gleiche, damit das schön vergleichbar ist. Aber danach haben sie sie in eine Comicshow gesteckt. Für die gleiche Zeit, 40 Minuten. Naja, du kennst das bestimmt von Meetings, das ist ganz gut vergleichbar mit den 40 Minuten. Das heißt, wenn du in einem spaßigen Meeting bist… Oder irgendwas vergleichbar mit einer Comicshow, da darfst du selber drüber nachdenken, was dem entspricht. Aber grundsätzlich würde ich mal sagen, ein etwas spaßiges, etwas zum Lachen, wirklich was zum Lachen. Dann geht der Blutzuckerspiegel also signifikant runter im Vergleich dazu, wenn man in einer langweiligen Vorlesung sitzt.
Ich hoffe, dass dich das inspiriert und du vielleicht, wenn du möchtest… Etwas mehr Lachen in dein Leben mit einplanst. Das ist keine medizinische Empfehlung hier, sondern wie immer eine Inspiration. Aber ich hoffe, es geht bei mir ja nicht nur ums Thema Business und Produktivität und wie man mit Menschen umgeht und ähnliches, sondern auch ums Thema Gesundheit und Gesundheit. Das ist hier jetzt mal eine ganz klare Gesundheitsinspiration, die ich dir aus dieser wissenschaftlichen Studie mitgeben möchte. Die Zitate zur Studie findest du natürlich wie immer alle in den Shownotes. Da kannst du ganz genau nachlesen, wie diese Studie in Japan gemacht wurde und was die Ergebnisse waren im Detail.
Ja, das heißt, das war der Inspirations-, der Wissensteil und jetzt kommen wir zur Frage und die passt wie immer zum Wissensteil und heute heißt die Frage an dich, wann hast du denn zum letzten Mal im Leben so richtig gelacht? So richtig von ganzem Herzen und wie hast du dich dabei gefühlt? Jetzt kuschelt Paolo hier ein bisschen, ich wiederhole die Frage deshalb nochmal. Also wann hast du zum letzten Mal in deinem Leben so richtig gelacht und dich gelacht und wie hast du dich dabei gefühlt? Was war da in dir? Was war körperlich? Was war in deinem Kopf?
Überleg dir alles, was dir einfällt, wie du dich damals gefühlt hast. Vielleicht ist es ja gestern gewesen, vielleicht schon heute Morgen sogar und ich hoffe, du lachst viel in deinem Leben und falls nicht, vielleicht inspiriert dich diese Folge, mehr zu lachen, um für deine Gesundheit zu sorgen. Wer weiß. Paolo und ich gehen jetzt noch ein bisschen spazieren. Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag mit viel herzlichem Lachen und hoffe, dass du morgen wieder mitgehst. Wir freuen uns auf dich. Bis dann.
Literatur:
Hayashi, K., Hayashi, T., Iwanaga, S., Kawai, K., Ishii, H., Shoji, S., & Murakami, K. (2003). Laughter Lowered the Increase in Postprandial Blood Glucose. Diabetes Care, 26(5), 1651-1652. https://doi.org/10.2337/diacare.26.5.1651
Hayashi, K., & Hayashi, T. (2003). Laughter Lowered the Increase in Postprandial Blood Glucose. ResearchGate. Retrieved from https://www.researchgate.net/publication/10785637LaughterLoweredtheIncreaseinPostprandialBloodGlucose
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Dieser Podcast ist ein virtueller Spaziergang und dient ausschließlich der Information und Inspiration. Die Inhalte stellen keine Psychotherapie, kein Coaching und keine professionelle Beratung dar und ersetzen diese auch nicht.
Alle hier formulierten Aussagen sind wissenschaftlich recherchiert. Die entsprechenden Referenzen und Quellen findest du im Anhang der Show Notes zu dieser Folge.
Ich übernehme keine Verantwortung für die Richtigkeit der wissenschaftlichen Aussagen oder deren Anwendung. Die Inhalte dieses Podcasts sind nicht als Anleitung zu verstehen, etwas Bestimmtes zu tun, sondern dienen rein der Inspiration und Anregung zum Nachdenken.
Bei gesundheitlichen oder psychischen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachkräfte oder Beratungsstellen.
Hallo und herzlich willkommen bei unserem vierten Spaziergang hier im Westerwald. Schön, dass du wieder dabei bist. Paolo ist auch dabei. Jetzt hat man ihn, glaube ich, gerade gehört. Und ja, heute geht es um ein Thema, das hoffentlich unglaublich entspannend ist für dich. Warum? Weil es die Frage ist: Ob Nichtstun dazu führt, dass du irrsinnig produktiv bist?
Ich mag diese Frage. Ich liege unglaublich gerne in der Hängematte oder stehe unter der Dusche oder was immer noch so Schönes morgens noch mal sich umdrehen und halb weiter schlafen. Und ich habe immer die Idee, dass ich dann unglaublich gute Einfälle habe. Ist dir das auch schon mal aufgefallen bei dir selber?
Was ist so dein Moment, in dem du entspannt bist und unglaublich gute, auch mal so ganz andere Ideen hast? Die Einfälle kommen, wo du denkst, wo kommen die denn jetzt her? Oder hey, warum ist mir das nicht vorher schon eingefallen? Vielleicht im Urlaub, dann wenn man gerade keinen Stift dabei hat. Und das Interessante dabei ist, das geht ganz vielen Leuten so und dass das ganz vielen Leuten so geht, dass sie unglaublich produktiv sind, dann wenn sie sich entspannen.
Und man muss dazu sagen, vor allem dann, wenn du wirklich entspannt bist. Also nicht so: Ich komme aus der harten Arbeit und setze mich jetzt mal fünf Minuten hin. Das ist trotzdem gut zu tun, aber vor allem dann, wenn du wirklich dich mal so 20 Minuten hinsetzt, mal wirklich entspannst. Duschen, warmes Wasser. Badewanne, in der Sonne liegen, irgendwas machst, was wirklich entspannend ist. Dann geht in deinem Kopf nämlich ein anderes Netzwerk in Hauptbetrieb. Echt in mega harte Arbeit. Das nennt man das Default Mode Network. Und das ist erst so seit 20 Jahren erforscht. Am Anfang dachte man, dass das was zu tun hat mit so einer Art Nullzustand, dass da nichts ist im Gehirn, bis man entdeckt hat, dass dieses neurologische Netzwerk ein Teil von dem ist, was wir so in der Psychologie Unterbewusstsein nennen.
Es ist nicht das Unterbewusstsein, aber von der Idee her geht es da ein bisschen hin. Wir haben kreative Gedanken, wir haben Introspektion, wir haben Empathie, wir haben Verarbeitung von früheren Events. Und das alles kann dieses Default-Mode-Network unglaublich gut. Eigentlich ist das ein Netzwerk, das das macht für uns.
Und es springt immer dann an, wenn wir entspannt sind. Auch beim Schlafen, wenn man so eine halbe Stunde Mittagsschlaf macht. Ich werde bestimmt in anderen Podcast-Folgen, auf anderen Spaziergängen mit dir noch viel über das Thema Schlaf reden. Und das ist eines der ganz wichtigen Dinge. Beim Schlaf ist dieses Default-Mode-Netzwerk irrsinnig aktiv.
Das heißt, du brauchst nicht gedanklich aktiv zu sein. Wenn du nämlich da sitzt und dir unglaublich hart überlegst, wie die nächste Präsentation gehen soll, dann ist dieses Netzwerk runtergeregelt. Dann ist ein anderes Netzwerk da, das ist auch gut und richtig, denn dieses andere Netzwerk, dieser Commander im Kopf sozusagen, den braucht man auch.
Aber das Netzwerk, was eigentlich für Kreativität sorgt - also du willst zum Beispiel die kreativste, neueste Folie für die Präsentation machen. Die wird dir wahrscheinlich eher nicht kommen, wenn du davor sitzt und ganz hart nachdenkst. Die kommt dir eher, wenn du dann mal rausgehst und einen Spaziergang machst, so wie wir das jetzt gerade machen.
Wahrscheinlich eher, wenn ich dich dabei nicht vollquatsche und du dann vielleicht über meine Worte nachdenkst. Aber in dem Moment, dass du jetzt nachher noch weiterläufst und es einfach mal so sacken lässt. Einfach mal runterregelst, dir die Bäume anschaust, nach den Vögeln lauschst - nicht nach Paolos Gepiepse hier, sondern diesen schönen Vogelstimmen um dich herum.
Und es dir so richtig gut gehen lässt, dann wirkt dieses Default-Mode-Network in deinem Kopf und arbeitet ganz hart für dich, während du dich entspannst. Das heißt, dann kommen dir kreative Ideen, dann kommen dir ganz neue Zusammenhänge, auf die du vorher nicht gekommen warst. Dann kommen dir Einsichten vielleicht über dich selber oder über deine Mitmenschen.
Dann entwickelt sich Empathie. Dann verarbeitest du das eine oder andere, was am Tag passiert ist. Und das ganz ohne, dass es anstrengend ist für dich. Ist das nicht herrlich? Das heißt, da ist so viel Produktivität, richtig die geile Produktivität, die wir so oft suchen, kommt genau dann, wenn du dich entspannst.
Insofern würde ich sagen, dass du heute die Gegenfrage kriegst. Oh nein, nicht die Gegenfrage. Also gestern ging es ja um Spaß und dann solltest du dir überlegen, wie das ist, wenn du Spaß hast, also wenn du im Grunde schon aktiv bist und woran die Menschen in deiner Umgebung das erkennen. Und heute darfst du das mal andersrum machen.
Woran erkennen die Menschen in deiner Umgebung, dass du entspannt bist, dass du relaxed bist, also wirklich diesen calm state of mind? Woran erkennt man das bei dir? An welchem Gesichtsausdruck, an welcher Art, wie du dich verhältst? Was würden die Leute um dich herum sagen? Woran erkennt man das, dass du entspannt bist?
Und mit diesen Worten kann ich dir nur sagen, ich wünsche dir einen ganz entspannten Tag, einen entspannten weiteren Spaziergang, in dem dieses Netzwerk, dieses wundervolle Default-Mode-Netzwerk in deinem Kopf arbeiten darf. Und ich freue mich, dich morgen auf unserem nächsten Spaziergang wiederzusehen.
Referenzen:
Jebelli, J. (2025). The Brain at Rest: How the Art and Science of Doing Nothing Can Improve Your Life. Dutton/Penguin Publishing Group.
Chou, T., Deckersbach, T., Dougherty, D. D., & Hooley, J. M. (2023). The default mode network and rumination in individuals at risk for depression. Social Cognitive and Affective Neuroscience, 18(1), 1–9.
Menon, V. (2023). 20 years of the default mode network: A review and synthesis. Neuroscience & Biobehavioral Reviews, 153, 105245.
Raichle, M. E., MacLeod, A. M., Snyder, A. Z., Powers, W. J., Gusnard, D. A., & Shulman, G. L. (2001). A default mode of brain function. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, 98(2), 676–682.
Shofty, B., Ben-Jacob, E., & Israel, Z. (2024). Default mode network electrophysiological dynamics and causal role in creative thinking. Brain, 147(12), 4053–4068.
Zhu, Y., Zeng, L. L., Cao, X., Huang, J. W., Hu, G. Q., Zhang, Y. W., & Hu, D. W. (2019). Reduced default mode network functional connectivity in patients with major depressive disorder. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, 116(16), 7997–8002.
Disclaimer:
Dieser Podcast ist ein virtueller Spaziergang und dient ausschließlich der Information und Inspiration. Die Inhalte stellen keine Psychotherapie, kein Coaching und keine professionelle Beratung dar und ersetzen diese auch nicht.
Alle hier formulierten Aussagen sind wissenschaftlich recherchiert. Die entsprechenden Referenzen und Quellen findest du im Anhang der Show Notes zu dieser Folge.
Ich übernehme keine Verantwortung für die Richtigkeit der wissenschaftlichen Aussagen oder deren Anwendung. Die Inhalte dieses Podcasts sind nicht als Anleitung zu verstehen, etwas Bestimmtes zu tun, sondern dienen rein der Inspiration und Anregung zum Nachdenken.
Bei gesundheitlichen oder psychischen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachkräfte oder Beratungsstellen.
Hi, herzlich willkommen zu unserem dritten Spaziergang zusammen hier im Westerwald. Heute ist auch schönes Wetter. Gestern war ja auch schon so schön. Und ich hab dich jetzt mal auf einen anderen Waldweg mitgenommen und du hörst das schon, es kruschelt ein bisschen. Du musst auf deine Füße aufpassen, wenn du läufst.
Der Weg ist ein bisschen voll mit Blättern und ein paar Ästen, aber das kann im Westerwald schon mal passieren. Trotzdem sind wir nicht weit genug von der Straße weg fürchte ich als ob man die gar nicht hört. Das ist selbst im Westerwald noch manchmal schwierig.
Aber gut, es geht ja jetzt heute ein bisschen Teil um etwas, was ich total cool finde. Nämlich ums Spaß haben. Ja, tatsächlich, heute geht es ums Spaß haben. Und warum geht es darum? Weil es so positive Effekte hat.
Also Spaß haben macht Spaß, aber es sorgt halt auch dafür, und das ist das richtig, richtig Coole, dass du kreativer wirst. Dass du produktiver wirst, dass du mehr Ideen hast, dass du insgesamt besser lernen kannst.
Ich finde das total faszinierend. Es gibt da ein total cooles Buch, das heißt "Feel Good Productivity". Die genaue Zitation findest du natürlich wieder in den Shownotes. Und auch für all die coolen wissenschaftlichen Artikel. Denn diese Behauptung kommt ja nicht von nichts, die ich da gerade gemacht habe.
Nämlich dass Spaß haben dazu führt, dass du produktiv wirst und dass du kreativer wirst und dass du bessere Lösungen findest und überhaupt, dass es dir besser geht. Und deshalb hoffe ich, dass ich dich mit dieser Idee begeistern kann, inspirieren kann.
Denn denk doch mal zurück, als du Kind warst. Hast du da gerne gespielt? Also ich hoffe, dass du jetzt antwortest, ja, ansonsten ja, ansonsten was eigentlich? Ansonsten kann ich dir empfehlen auch da nochmal drüber nachzudenken. Genau, aber das ist hier keine Psychotherapie sondern das ist hier ja ein Spaziergang. Und deshalb gehe ich jetzt mal davon aus, dass du Ja gesagt hast und als Kind auch gerne gespielt hast. Ich übrigens auch, zum Glück.
Ich war immer unglaublich gerne Forscher. Also diese Mama-Papa-Puppen-Geschichten das war nie so meins. Dafür habe ich mir immer angeguckt was unter den Blättern ist und unter den Ästen ist und wo was lebt.
Und ach wie cool, hier ist ein Hase. Hier läuft echt gerade ein Hase weg. Oh wie schade dass ich den gestört habe. Das wollte ich nicht. Der war hier ganz in der Nähe vom Weg. Oh, wie süß. Das war auch ein echter Hase kein Kaninchen. Auch da hinten sitzt er jetzt. Der ist echt goldig. Die gibt es hier schon eine ganze Menge wieder im Westerwald.
Gut. Aber vom Hasen und zurück zum Thema Spielen als Kind. Also ich war zum Beispiel total gerne Forscher. Ich habe auch irgendwann mal Asseln gezüchtet bei meiner Oma im Garten. Da war ich total begeistert von. Und ich habe Schnecken gezüchtet nicht unbedingt zum Spaß meines Opas, der mochte die Schnecken auf seinem Salat nicht so gerne, aber ich fand die total spannend und das habe ich mir glaube ich bis heute erhalten.
Und ich liebe es, Dinge zu erforschen und herauszufinden und Leute zu begeistern. Und deshalb mache ich das hier übrigens. Ich mache das wirklich, weil es mir Spaß macht. Weil ich total gerne mit dir spazieren gehe, dir Fragen stelle dich hoffentlich inspiriere, motiviere und was auch immer ich hier tun kann.
Und ja, denk doch mal an deine Kindheit zurück, wie du damals warst. Was hat dir Spaß gemacht? Und ja, vielleicht motiviert dich das, ein Teil des Spaßhabens in dein Leben zurückzubringen. Mal sehen worauf du Lust hast.
Es ist auf jeden Fall wissenschaftlich echt gut bewiesen, dass Leute, die Freude haben, Freude empfinden, Freude Liebe empfinden, Zufriedenheit empfinden, dass die am Ende wesentlich kreativer und produktiver sind.
Und ist das nicht fantastisch? Also im Grunde brauchst du nicht produktiver zu werden, um ein glücklicheres Leben zu haben, sondern es funktioniert einfach andersrum. Du tust alles daran, dass du glücklicher wirst, zufriedener, harmonischer und Spaß hast und dadurch, dass du Spaß hast. Naja, wirst du produktiver, wirst du vielleicht sogar erfolgreicher.
Wie gesagt, immer mit dem Label da dran, insoweit die Wissenschaft das halt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit festgestellt hat.
Ja, das wäre mein Input meine Inspiration, die ich heute dir mitgeben will als Wissensteil. Und dann kommt jetzt noch meine Frage an dich.
Ach, wie cool, mit dem Mikro hört man echt fast alles, oder? Hörst du die Wespe die da am Mikro rum soht? Mal gucken, wie lange sie da bleibt, wenn ich weiterlaufe. Wir begeistern gerade eine Wespe hier. Ich glaube, der mag die tote Katze das Death Cat, dieser Windschutz. Vielleicht hat der Windschutz die Wespe begeistert.
Genau, also zu meiner Frage an dich. Woran erkennen andere Menschen, vielleicht deine Kollegen oder deine Familie, dass es dir gerade so richtig gut geht, dass du Spaß hast, dass du zufrieden bist, dass es dir richtig gut geht?
Woran erkennen die das? Was würde deine Frau sagen, dein Mann sagen, deine Kinder sagen, deine Kollegen sagen oder vielleicht deine Eltern sagen, wer auch immer viel um dich herum ist? Woran spezifisch erkennt man, dass es dir gut geht?
Ja, das ist meine Frage für heute. Lass es dir durch den Kopf gehen. Ich freue mich wie immer, wenn du mir die Antwort schickst oder sagst.
Und wie immer ist jeder herzlich eingeladen, hier auf diesen Spaziergang auch mal in echt mitzukommen. Du bist eingeladen wenn du Lust hast, hier im Westerwald. Und ansonsten würde ich sagen, bei diesem wunderschönen Wetter, ich freue mich, morgen wieder mit dir spazieren zu gehen. Mach's gut. Tschüss.
Wissenschaftliche Artikel und Bücher zum Thema:
Ali Abdaal (2023). Feel-Good Productivity: Produktiv sein ohne Stress – und mehr vom Leben haben. Penguin Verlag.
Atkinson, R. C. (2000). Theories of learning. John Wiley & Sons.
Baas, M., De Dreu, C. K. W., & Nijstad, B. A. (2008). A meta-analysis of 25 years of mood-creativity research: Hedonic tone, activation, or regulatory focus? Psychological Bulletin, 134(6), 779–806.
Carbonell-Carrera, C., Esteve-Mon, F. M., & Alcántara-Pla, M. (2019). Creativity and problem-solving abilities: A critical skill for students to survive and thrive in the 21st century. Sustainability, 11(16), 4460.
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Fredrickson, B. L. (2004). The broaden-and-build theory of positive emotions. Philosophical Transactions of the Royal Society of London. Series B: Biological Sciences, 359(1449), 1367–1378.
Fredrickson, B. L. (2009). Positivity: Top-notch research reveals the 3 to 1 ratio that will change your life. Crown Publishers.
Fredrickson, B. L. (2015). The science of positive emotions: A review of the broaden-and-build theory. Oxford University Press.
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Xiao, W., Zhang, Y., & Liu, S. (2023). Music with negative emotional tones can enhance originality in creative tasks. Frontiers in Psychology, 14. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2023.1118337
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Zhu, X., & Zhang, Y. (2017). Positive Emotion Facilitates Cognitive Flexibility: An fMRI Study. Frontiers in Psychology, 8, 1832. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2017.01832
Hi, herzlich willkommen auf unserem zweiten gemeinsamen Spaziergang hier im Westerwald. Ich freue mich, dass du wieder dabei bist. Heute scheint die Sonne und ich finde das echt total angenehm. Das Wetter ist gut, ich habe nette Begleitung. Paolo ist auch dabei.
Literaturverzeichnis
Dieser Wissensteil basiert auf aktueller wissenschaftlicher Forschung und ist als Inspiration gedacht. Bei anhaltenden Stress- oder Angstproblemen empfiehlt sich der Rat eines Facharztes oder Therapeuten. Dies ist ein Spaziergang und kein Coaching, keine Psychotherapie oder medizinische Behandlung.
Walk & Talk mit Ida - Spaziergang 1
Gleich fange ich an hier im Wald. Spannend! Das wird mein erster Spaziergang mit dir.
Hintergrundmusik:
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