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Warum muss ein seit vielen Jahren chronisch Kranker für seine Krankenkasse in jedem Jahr eine neue Bescheinigung vorlegen, die von seinem Arzt oder seiner Ärztin ausgestellt wird? Und warum braucht ein Hausarzt eine Genehmigung seiner KV, damit er einen Antrag auf Außerklinische Intensivpflege stellen darf?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich Dr. Hans-Otto Bürger aus Vogt in Süd-Württemberg seit Jahren. Der Delegierte beim 128. Deutschen Ärztetag in Mainz hat deshalb auch einen Antrag zum Bürokratieabbau eingebracht, über den am letzten Tag der Veranstaltung entschieden werden soll.
Bürokratieabbau im Gesundheitswesen, „damit die Arbeit wieder auf die Menschen fokussiert werden kann“ – so lautet die Forderung im Antrag. Im „ÄrzteTag vor Ort“-Podcast vom Deutschen Ärztetag in Mainz schätzt Bürger die Belastung seiner ärztlichen Tätigkeit mit Verwaltungstätigkeiten auf etwa 30 Prozent. In konkreten Beispielen erläutert der hausärztliche Internist, wie viel davon unnütz ist.
Bürger macht sich keine Illusionen darüber, dass der Antrag allein die Tendenz ändern könnte, nach der alle einen Bürokratieabbau fordern, selbst die Bundesregierung, dass am Ende aber nichts herauskommt. Im Podcast erklärt er, warum er trotzdem Optimist bleibt und was ein einwöchiges Praktikum des Bundesgesundheitsministers in seiner Praxis bringen könnte. Karl Lauterbach sei jedenfalls herzlich eingeladen, betont Bürger.
By Ärzte ZeitungWarum muss ein seit vielen Jahren chronisch Kranker für seine Krankenkasse in jedem Jahr eine neue Bescheinigung vorlegen, die von seinem Arzt oder seiner Ärztin ausgestellt wird? Und warum braucht ein Hausarzt eine Genehmigung seiner KV, damit er einen Antrag auf Außerklinische Intensivpflege stellen darf?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich Dr. Hans-Otto Bürger aus Vogt in Süd-Württemberg seit Jahren. Der Delegierte beim 128. Deutschen Ärztetag in Mainz hat deshalb auch einen Antrag zum Bürokratieabbau eingebracht, über den am letzten Tag der Veranstaltung entschieden werden soll.
Bürokratieabbau im Gesundheitswesen, „damit die Arbeit wieder auf die Menschen fokussiert werden kann“ – so lautet die Forderung im Antrag. Im „ÄrzteTag vor Ort“-Podcast vom Deutschen Ärztetag in Mainz schätzt Bürger die Belastung seiner ärztlichen Tätigkeit mit Verwaltungstätigkeiten auf etwa 30 Prozent. In konkreten Beispielen erläutert der hausärztliche Internist, wie viel davon unnütz ist.
Bürger macht sich keine Illusionen darüber, dass der Antrag allein die Tendenz ändern könnte, nach der alle einen Bürokratieabbau fordern, selbst die Bundesregierung, dass am Ende aber nichts herauskommt. Im Podcast erklärt er, warum er trotzdem Optimist bleibt und was ein einwöchiges Praktikum des Bundesgesundheitsministers in seiner Praxis bringen könnte. Karl Lauterbach sei jedenfalls herzlich eingeladen, betont Bürger.

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