Kaum einer hatte Elefsina auf dem Schirm, bevor es zur Europäischen Kulturhauptstadt 2023 geworden ist - zusammen mit Temeswar in Rumänien und Veszprém in Ungarn. Die Stadt, eine halbe Autostunde westlich von Athen, hat nur rund 30.000 Einwohner und ist damit die kleinste Kulturhauptstadt Europas, die es jemals gab. Sie hat eine rätselhafte, antike Vergangenheit. Und eine schmutzige im 20. Jahrhundert: Elefsina war ein wichtiger Industriestandort. Doch seit den 1980er Jahren hat ein Niedergang eingesetzt. Jetzt als Kulturhauptstadt sollte Elefsina wiedererweckt werden.
Moritz Pompl hat sich vor Ort nach Veränderungen umgeschaut und nachgefragt, was von diesem besonderen Jahr bleibt.