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Die Sonnenuhr im oberen, seeseitigen Bereich der Südfassade des Welterbemuseums zeigt explizit als zentrales Motiv die Frau, welche im Text der Apokalypse als mit der Sonne bekleidet genannt ist. Gemeinhin wird diese Frau als Jungfrau Maria gedeutet, worauf hier ikonographisch durch den blauen Mantel hingewiesen wird. Über dem Kopf der Figur enthält ein Spruchband den textlichen Hinweis zum Bildmotiv "MULIer Amictu SOLe". Die Darstellung folgt dem biblischen Text und zeigt den Mond unter Füßen Mariens. Der Kranz auf ihrem Haupt besitzt hier allerdings nur elf Sterne. Das Wandbild ist von einer bordürenartigen Umrahmung in grauweißen Farbtönen eingefasst. Darin liegt als weitere Umrahmung ein Wolkenband in dunkelbraunen Tönen, zwischen denen sich der Himmel in hellem Gelb öffnet, das den Hintergrund der Figur bildet.
Friedrich Idam erzählt anhand einer Fotoserie aus dem Archiv der Hallstätter Schule die Baugeschichte des heutigen Theoriegebäudes an der Lahnstraße. Der nördliche Baukörper wurde zwischen 1904 und 1905 errichtet. In den Jahren 1938 - 1940 wurde das Gebäude um den südlichen Baukörper um dem dazwischenliegenden Verbindungstrakts er erweitert. An den Fotografien wie ist der Wandel der Bautechnik im Welterbegebiet Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gut ablesbar.
Auf einer Flugaufnahme, die in den frühen 1960er Jahren entstanden ist, sind die baulichen Veränderungen in der Umgebung des Theoriegebäudes gut ablesbar. Durch Aufschüttungen wurde der Seeuferbereich vergrößert, Streuobstwiesen wurden verbaut und hölzerne Bauten durch Stahlbeton-Konstruktionen ersetzt.
Link zu den Fotografien des Südtrakts
Friedrich Idam erzählt anhand einer Fotoserie aus dem Archiv der Hallstätter Schule die Baugeschichte des heutigen Theoriegebäudes an der Lahnstraße. Der nördliche Baukörper wurde zwischen 1904 und 1905 errichtet. In den Jahren 1938 - 1940 wurde das Gebäude um den südlichen Baukörper um dem dazwischenliegenden Verbindungstrakts er erweitert. An den Fotografien wie ist der Wandel der Bautechnik im Welterbegebiet Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gut ablesbar.
Zwischen den Jahren 1947 und 1952 wurde im Hallstätter Salzbergwerk der Erbstollen aufgefahren. Zum Abtransport des Ausbruchmaterials wurde die Grubenbahn über Tage bis zum Mündungsbereich des Waldbachs verlängert, wo der Schutt in den See verstürzt wurde. Auf einer Fotografie in deren Zentrum als zentrales Motiv die Seefassade des Theoriegebäudes abgebildet ist, ist am linken Bildrand die Versturzanlage gut zu erkennen.
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Friedrich Idam erzählt anhand einer Fotoserie aus dem Archiv der Hallstätter Schule die Baugeschichte des heutigen Theoriegebäudes an der Lahnstraße. Der nördliche Baukörper wurde zwischen 1904 und 1905 errichtet. In den Jahren 1938 - 1940 wurde das Gebäude um den südlichen Baukörper um dem dazwischenliegenden Verbindungstrakts er erweitert. An den Fotografien wie ist der Wandel der Bautechnik im Welterbegebiet Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gut ablesbar.
Im Zuge der Umbauarbeiten Mitte der 1980er Jahre wurde auch ein zweigeschossiges Nebengebäude auf der Schulliegenschaft abgebrochen, das direkt an der Hallstättersee-Landesstraße stand, das Schulgebäude zur Verkehrsachse abschirmte und mit dem Komplex des Theoriegebäudes einen ruhigen Schulhof bildete. Auf einer Fotografie aus den frühen 1940 er Jahren, die von der damals noch hölzernen Waldbachbrücke aus aufgenommen wurde, ist nicht nur die bauliche Situation dokumentiert, sondern auch ein alter Obstbaum zu sehen, der bereits vor dem Vorgängerbau, dem salinarischen Pfeilerstadl, der bereits 1938 abgebrochen wurde, stand.
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Friedrich Idam erzählt anhand einer Fotoserie aus dem Archiv der Hallstätter Schule die Baugeschichte des heutigen Theoriegebäudes an der Lahnstraße. Der nördliche Baukörper wurde zwischen 1904 und 1905 errichtet. In den Jahren 1938 - 1940 wurde das Gebäude um den südlichen Baukörper um dem dazwischenliegenden Verbindungstrakts er erweitert. An den Fotografien wie ist der Wandel der Bautechnik im Welterbegebiet Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gut ablesbar.
Bis zur Mitte der 1980er Jahre war der Südtrakt des Theoriegebäudes der HTBLA Hallstatt durch ein eigenes Stiegenhaus erschlossen. Als Haupteingang wurde an der Westfassade ein Repräsentatives Portal mit einem Gewände aus rotem Buntkalkstein eingebaut. Das Türblatt der zweiflügeligen Tür, eine Rahmenkonstruktion mit quadratischen Füllungen aus massivem Eichenholz, wurde im Zuge der Umbauarbeiten 2015 demoliert. Auf einer Fotografie aus den frühen 1940er Jahren ist dieses Bauelement, das den Stil der Zeit prototypisch repräsentiert, gut dokumentiert.
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Friedrich Idam erzählt anhand einer Fotoserie aus dem Archiv der Hallstätter Schule die Baugeschichte des heutigen Theoriegebäudes an der Lahnstraße. Der nördliche Baukörper wurde zwischen 1904 und 1905 errichtet. In den Jahren 1938 - 1940 wurde das Gebäude um den südlichen Baukörper um dem dazwischenliegenden Verbindungstrakts er erweitert. An den Fotografien wie ist der Wandel der Bautechnik im Welterbegebiet Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gut ablesbar.
Der Blick vom First des Südtrakt über die mit Teerpappe als Unterdach bereits in Dachdeckerarbeiten über die Waldbach Säge zur Waldbachmündung hin, bietet einen interessanten Blick auf die Sand- und Schotter-Gewinnungsanlage.
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Friedrich Idam erzählt anhand einer Fotoserie aus dem Archiv der Hallstätter Schule die Baugeschichte des heutigen Theoriegebäudes an der Lahnstraße. Der nördliche Baukörper wurde zwischen 1904 und 1905 errichtet. In den Jahren 1938 - 1940 wurde das Gebäude um den südlichen Baukörper um dem dazwischenliegenden Verbindungstrakts er erweitert. An den Fotografien wie ist der Wandel der Bautechnik im Welterbegebiet Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gut ablesbar.
Zwischen 1904 und 1938 hatte sich die Gerüstbautechnik kaum verändert. Das Stangengerüst wird über eine zweiläufige Rampe erschlossen. Auf der oberen Etage ist ein Zwischengerüst errichtet, das auf hölzernen Gerüstböcken ruht. Der Materialtransport geschah allerdings schon motorisiert, durch einen elektrisch betriebenen Aufzug auf der Seeseite. Die auskragenenden Geschoß-Plattformen sind am rechten Bildrand gut zu erkennen.
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Friedrich Idam erzählt anhand einer Fotoserie aus dem Archiv der Hallstätter Schule die Baugeschichte des heutigen Theoriegebäudes an der Lahnstraße. Der nördliche Baukörper wurde zwischen 1904 und 1905 errichtet. In den Jahren 1938 - 1940 wurde das Gebäude um den südlichen Baukörper um dem dazwischenliegenden Verbindungstrakts er erweitert. An den Fotografien wie ist der Wandel der Bautechnik im Welterbegebiet Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gut ablesbar.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts verdrängten betonierte Deckenkonstruktionen die traditionellen Holztramdecken. Waren beim Nordtrakt 1904/05 noch Holztramdecken Stand der Technik, so wurden 35 Jahre später beim Südtrakt bereits Eisenbetondecken eingebaut. Zur Aufnahme der Zugkräfte wurden damals noch glatte Betoneisen mit Endschlaufen in die Schalung eingelegt und an Ort und Stelle zu Bewehrungsmatten verbunden.
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Friedrich Idam erzählt anhand einer Fotoserie aus dem Archiv der Hallstätter Schule die Baugeschichte des heutigen Theoriegebäudes an der Lahnstraße. Der nördliche Baukörper wurde zwischen 1904 und 1905 errichtet. In den Jahren 1938 - 1940 wurde das Gebäude um den südlichen Baukörper um dem dazwischenliegenden Verbindungstrakts er erweitert. An den Fotografien wie ist der Wandel der Bautechnik im Welterbegebiet Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gut ablesbar.
In der oberen linken Bildecke ist ein große Holzboot, ein Mutzen zu erkennen, mit dem die Ziegel vom Salinenhafen Obertraun über den See gebracht wurden. Der weitere Transport des Baumaterials erfolgte mit hölzernen "Radltruhen", den Vorläufern heutiger Scheibtruhen. Um das Einsinken der schmalen, eisenbeschlagenen Holzräder zu vermeiden, waren Laufplanken ausgelegt, was in der Bildanalyse die Transportwege leicht nachvollziehbar macht.
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Friedrich Idam erzählt anhand einer Fotoserie aus dem Archiv der Hallstätter Schule die Baugeschichte des heutigen Theoriegebäudes an der Lahnstraße. Der nördliche Baukörper wurde zwischen 1904 und 1905 errichtet. In den Jahren 1938 - 1940 wurde das Gebäude um den südlichen Baukörper um dem dazwischenliegenden Verbindungstrakts er erweitert. An den Fotografien wie ist der Wandel der Bautechnik im Welterbegebiet Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gut ablesbar.
Auch unterhalb der Fundamente des Südtrakts wurden Holzpfähle (Piloten) in den instabilen Baugrund am Seeufer eingerammt. Die Rammgerüste scheinen mit denen von 1904 identisch zu sein und stammten wohl aus salinarischen Beständen. Über der Künette für das Streifenfundament war zur Trockenhaltung der Fundamentsohle eine Kreiselpumpe aufgebaut, die über einen Flachriemen von einem Elektromotor angetrieben wurde. Das abgepumpte Wasser wurde über ein Rohr zum See abgeleitet. Damit war sichergestellt, dass die Köpfe der hölzernen Piloten auch beim winterlichen Tiefststand des Sees unter Wasser bleiben und somit langfristig vor Fäulnis geschützt sind.
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Informationen zum Steinmauerwerk
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