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Im Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek liegen im Schuber mit der Signatur PK 231 VIII C1 4 Pläne, darunter auch ein Plan der Hallstätter Pfanne, Format 67 x 53,3 cm.
Link zu einem Artikel in dem der Plan des Sudhauses um 1730 zu finden ist.
Jung Masß des Haalstadterischen SalzbergsSchuech von welchen daß Claffter auf ain Zohl verringert worden
[Der Text rechts von der Trennlinie zwischen Nr. 39 bis Nr. 50 bezieht sich auf den Grundriss der Pfannsteher]
[Der Kompass in der rechten oberen Ecke ist in 2 x 12 Stunden geteilt. Der Stundenabstand entspricht somit 15°. Zur 12 Uhr Position oben ist noch die Himmelsrichtung SE (Septentriones = Nord) zugeordnet. Die Kompassnadel weist auf 2 Uhr NNO. Nach Auskunft des Markscheider Johann Unterberger betrug die Deklination um 1730 in Hallstatt ca. 12° West.]
Weiterführender Text zum Pfannhaus Markt
Wann genau im Markt Hallstatt die erste Sudpfanne gestanden hat, lässt sich nicht bestimmen. Die älteste schriftliche Quelle, die direkt auf die Salzproduktion in Hallstatt Bezug nimmt, stammt aus dem Jahr 1305 worin das "sieden ze Halstat, daz da von dem Halperg chumt" belegt ist. Viele Hinweise sprechen aber dafür, dass bereits lange davor in Hallstatt Salz gesotten wurde: die Erwähnung von Lauffen 807, der Bau und die Einweihung von Kirchen in Hallstatt und die umweltarchäologischen Daten, welche eine Intensivierung der Nutzung der Wälder bereits um 1000 n. Chr. anzeigen. Fest steht, dass mindestens von 1305 bis zum Brand 1750 in Hallstatt-Markt Sudhütten gestanden sind.
Link zu einem Artikel in dem der Plan des Sudhauses um 1730 zu finden ist.
Weiterführender Text zum Pfannhaus Markt
Weiterführende Information zum Pfannhaus Lahn
Der Botaniker und Heimatforscher Friedrich Morton (1890 - 1969) präge als Kustos über Jahrzehnte das Hallstätter Museum. Anfangs der 1960er Jahren begann er dort ein Tonarchiv aufzubauen.
Neben Interviews mit Gewährsleuten einer versinkenden Arbeitswelt, zeichnete Friedrich Morton und auch den Klang von historischen Musikinstrumenten aus den Beständen des Hallstätter Museums auf das Magnettonnband auf. Dabei spielten Volksmusikanten aus dem Salzkammergut, wie etwa Franz Lieber aus Bad Aussee oder der in Reiterndorf bei Bad Ischl geborene Alois Blamberger, (1912 bis 1989) vlg. Blån-Lois, der später zu den wohl bekanntesten Vertretern der Musik des oberösterreichischen Salzkammerguts zählte.
Der 2007 verstorbenen Hallstätter Karl Kirchschlager junior erkannte den dokumentarischen Wert dieser Tonbänder, welche er Mitte der 1990er Jahre aus dem Sperrmüll gerettet hat.
Der Botaniker und Heimatforscher Friedrich Morton (1890 - 1969) präge als Kustos über Jahrzehnte das Hallstätter Museum. Anfangs der 1960er Jahren begann er dort ein Tonarchiv aufzubauen.
Neben Interviews mit Gewährsleuten einer versinkenden Arbeitswelt, zeichnete Friedrich Morton und auch den Klang von historischen Musikinstrumenten aus den Beständen des Hallstätter Museums auf das Magnettonband auf. Dabei spielten Volksmusikanten aus dem Salzkammergut, wie etwa Franz Lieber aus Bad Aussee oder der in Reiterndorf bei Bad Ischl geborene Alois Blamberger, (1912 bis 1989) vlg. Blån-Lois, der später zu den wohl bekanntesten Vertretern der Musik des oberösterreichischen Salzkammerguts zählte. Zwischen den Musikstücken erklärt Friedrich Morton in dieser Aufnahme die jeweiligen Instrumente.
Der 2007 verstorbenen Hallstätter Karl Kirchschlager junior erkannte den dokumentarischen Wert dieser Tonbänder, welche er Mitte der 1990er Jahre aus dem Sperrmüll gerettet hat.
Die Seeklause wurde vor 1523 erbaut und besteht aus zwei voneinander getrennten Bauten, der eigentlichen Klause und dem Polster, einem 40 m flussabwärts gelegenen Gegenwehr. Zwischen diesen beiden Bauteilen führt die 1997 erneuerte Brücke über die Traun.
Weiterführende Informationen zur Seeklause
Die Gedenkstätte ist über einem rechteckigen, etwa 3,5 x 9m umfassenden Grundriss mit groben Bruchsteinen an der südlichen Flanke des Hallstätter Salzberghochtals aufgemauert. Die Symmetrie der Anlage ist über die kurze Querachse des Grundrisses angelegt. Die Wegführung beginnt im Norden über diese Symmetrieachse mit drei Stufen und führt durch eine breite Öffnung in einen Hof. Die seitliche Begrenzung erfolgt durch zwei lediglich etwa 80cm hohen Mauern, welche jeweils eine Bank mit hölzerner Sitzfläche einklammern. In das Tympanonfeld der Südwand, dessen Traufkanten von den Flankenmauern weg unter 30° ansteigen, ist zentral unter einem mächtigen Schlussstein eine Nische eingetieft, in welcher die trapezförmige, bronzene Inschriftentafel samt kopfförmigen Wasserspeier montiert sind. Das archaisch anmutende, maskenhafte Gesicht erinnert an die Bronzemaske aus dem Fund von Kleinklein, der im Universalmuseum Joanneum in Graz aufbewahrt wird. Der originale Wasserspeier von 1958 wurde 1982 gestohlen und durch eine Nachbildung von Prof. Georg Zauner ersetz. Der Wasserstrahl fällt in ein niedriges, bogenförmig eingefasstes Becken am Boden im Zentrum der Gedenkstätte.
Gestalt und Materialität dieser Gedenkstätte für das prähistorische Gräberfeld sind typisch für Formensprache von Clemens Holzmeister, dem wohl bedeutendsten österreichischen Architekten des 20. Jahrhunderts. So erinnert das grobe Bruchsteinmauerwerk an das von ihm geschaffene Gedenkzeichen beim Fuscher Törl an der Großglockner Hochalpenstraße, während die räumliche Entwicklung des Gedenkbrunnens modellhaft die ausgebreitete, ebenfalls von ihm geschaffene Baugestalt des Ischler Kurmittelhauses abbildet. Holzmeister zeichnete sich international mit dem städtebaulichen Konzept und wichtigen Regierungsgebäuden, wie dem Parlament für Ankara aus, war aber auch in den 1950er und 1960er Jahren Ortsplaner von Hallstatt.
Weiterführende Informationen zur Kapelle von Clemens Holzmeister am Hallberg
Weiterführende Informationen zum Kurmittelhaus Bad Ischl von Clemens Holzmeister
Der gedrungene, etwa einen Meter hohe Obelisk steht mit rechteckigem Grundriss auf einer breit abgefasten Plinthe, die wiederum auf ein stufenförmiges Fundament gesetzt ist. Alle Teile sind aus Dachsteinkalk geschlagen, wobei deren Oberflächenfakturen sich in klassischer Supraposition von unten nach oben, von gespitzt über gestockt bis poliert verfeinern. In der Struktur des Buntkalksteins sind deutlich zahlreiche Fossilen zu erkennen, die typisch für die Dachsteinkalke sind.
Die Umstände der Errichtung und die Herkunft dieses Denkmals sind unklar. Bis Mitte der 1960er Jahre stand der Stein ca. 25m südwestlich vom aktuellen Standort im Bereich der Ebenhochvilla bei den Rastbänken unterhalb der sogenannten Linde, die der Verbreiterung der Landesstraße weichen musste. In weiterer Folge wurde der Gedenkstein in den Garten des ehemaligen Heimatmuseums (Stockerhaus) transloziert und im Zuge der Ortserneuerung um die Jahrtausendwende wieder am Kernmagazinplatz aufgestellt. Im Zuge einer Restaurierung im Jahre 2004 zerbrach der Obelisk quer in zwei Stücke, die wieder verklebt wurden. In die Ausbruchstelle im oberen Drittel der Vorderseite wurde sehr exakt eine Vierung eingesetzt, die aber durch das unterschiedliche Steingefüge dennoch gut erkennbar ist.
Weiterführende Informationen zum Bau der Landesstraße und des Umfahrungstunnels Hallstatt
Zur leichteren Lokalisierung von Beschädigungen, sowie der Planung und Dokumentation von Arbeiten auf der Soleleitungs-Trasse wurden alle 100 Wiener Klafter gut lesbare Markierungen angebracht. Diese wurden entweder in den kompakten Felsen oder in Entfernungssteine eingemeißelt. Auf dem Lageplan der Soleleitung aus dem Jahre 1884, vermessen vom Markscheider Josef Neubacher und gezeichnet von Carl Schraml1885, sind die Hektoklaftermarken für den Bereich vom Gosauzwang bis zur Solestube Hinlauf in Bad Goisern eingetragen.
Die genaue Datierung der Hektoklafter-Markierungen ist nicht belegt, des Mischsystem aus altem Österreichischen Maß und Dezimaleinheit weist jedoch in das im 19. Jahrhundert. Im Zuge der Neulage der Soleleitung ab 1998 erfolgte eine durchgehende Vermessung der Geländesituation der Leitungs-Stränge und der Klaftermarkierungen durch den Markscheider Johann Unterberger und dem Figuranten Urban Winterauer.
Weiterführende Informationen zur Soleleitung und zu den Steinbauten am Soleleitungsweg
Die Hauptnahrungsquellen der Salzarbeiter und Holzknechte sowie deren Familien waren im Salzkammergut über Jahrhunderte in erster Linie Getreide und Butterschmalz. Während neben einer marginalen lokalen Milchviehhaltung das Butterschmalz aus dem salzburgischen kam, wurden Roggen, Hafer und Weizen teils von weither importiert. So wurde etwa ungarisches Getreide auf Donau und Traun flussaufwärts gezogen. Mit einem komplexen Subventions- und Verteilungssystem versuchte die Hofkammer die Ernährung der Arbeiter und Beamten und damit das Funktionieren des Salinenbetriebs langfristig sicherzustellen.
Link zur Episode über die Friedhofsmauer
Link zur Episode über die Müllerstiege
Die traditionelle Architektur des Salzkammerguts ist durch den sorgsamen Umgang mit dem Werkstoff Holz geprägt. Der hohe Holzbedarf der Salzwirtschaft ließ für private Zwecke nur die unbedingt notwendigen Restmengen übrig. Die sichtbaren Folgen dieser Ausgangslage sind Bauformen, die das Holz konstruktiv schützen und so eine lange Lebensdauer sicherstellen. Eine weitere Folge ist die weitgehende Reduktion des Verschnittes, sodass die Holzteile möglichst so groß wie sie gewachsen sind eingebaut wurden. Ein Muster fällt aber aus dieser Reihe: der Brettschnitt. Brettschnitte gehen verschwenderisch mit dem Rohstoff Holz um und bieten durch die künstlerisch vergrößerte Oberfläche den holzzerstörenden Organismen ein breiteres Angriffsfeld. Unter diesem Blickwinkel erscheint die Bedeutung floral-ornamentaler Zierelemente für die Generationen vor uns noch größer.
Formal wird bei Geländern das Architekturelement der Balustrade mit deren raumgreifenden Balustern in eine räumlich vereinfachte, flächenhafte Dimension übertragen. Diese geschweiften Brettschnitte, in der Literatur häufig fälschlich als "Laubsägearbeiten" bezeichnet, wurden ursprünglich mit der Spannsäge, später mit der Band- oder der Stichsäge, in jedem Fall aber mit einem schmalen Schweifblatt, aus Brettern herausgesägt. Bemerkenswert ist die Beobachtung, dass bei älteren Brettschnittbalustraden die einzelnen Bretter unterschiedlich breit sind, und so das Schnittmuster bei jedem Brett in der Breite unterschiedlich gedehnt oder gestaucht ist. Die Erklärung für diese interessante und lebendige Gestaltungsform liegt in der einfachen Tatsache, dass mit dem wertvollen Rohstoff Holz so sparsam wie möglich umgegangen worden ist, und jedes Brett in seiner individuellen Breite, mit möglichst wenig Verschnitt, verarbeitet worden ist.
Weiterführende Informationen und Bildmaterial finden Sie auf meiner Website auf der Unterseite Brettschnitte
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