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Die Premblechner Karte zeigt Hallstatt vor dem Brand von 1750 in detaillierter Axonometrie mit Feder und Deckfarben von Jakob Anton Premblechner zwischen 1735 und 1739 ausgeführt. Die Karte listet Hausbesitzer und Gebäudenutzungen auf, stammt aus dem Salzkammergut und gelangte wahrscheinlich über das Hofkammerarchiv in die Albertina. Sie wird in der Ausstellung Faszination Papier bis März 2026 präsentiert und vergleicht sie mit einem zeitgleich entstandenen Stadtplan von Paris. Die Darstellung wird als einzigartiges historisches Dokument auch noch im Detail in weiteren Episoden von Welterbe Hallstatt besprochen werden.
Der Botaniker und Heimatforscher Friedrich Morton (1890 - 1969) präge als Kustos über Jahrzehnte das Hallstätter Museum. Anfangs der 1960er Jahren begann er ein Tonarchiv aufzubauen.
Link zu der Episode über die historischen Musikinstrumenten aus den Beständen des Hallstätter Museums Teil 1
Link zu der Episode über den Hammerschmied Atzmanstorfer aus Bad Goisern
Der Botaniker und Heimatforscher Friedrich Morton (1890 - 1969) präge als Kustos über Jahrzehnte das Hallstätter Museum. Anfangs der 1960er Jahren begann er ein Tonarchiv aufzubauen.
Link zu der Episode über die historischen Musikinstrumenten aus den Beständen des Hallstätter Museums Teil 1
Link zu der Episode über den Hammerschmied Atzmanstorfer aus Bad Goisern
Inslit, auch Unschlitt genannt, stammt aus minderwertigem Rinderfett und diente im 16. Jahrhundert im Hallstätter Salzbergbau als Brennstoff für Lampen und Kerzen. Es wurde ausgelassen, um reines, hartes Fett zu gewinnen, und ersetzte teure Bienenwachskerzen für die Massenbeleuchtung. Im Bergbau erleichterte es die Arbeit unter Tage, wobei Öllampen und Kerzenhalter verwendet wurden. Der Verbrauch stieg stark im 17. Jahrhundert durch Naturalleistungen als Lohnersatz, was zu Importen und Weiterverkäufen führte. Ab dem 19. Jahrhundert lösten Paraffin und Karbidlampen es ab.
Link zur Episode über das Pfannhaus Hallstatt Markt.
Link zur Episode über Lehm im Bergbau.
Link zum Scan des 2. Reformationslibells.
Die Reformationslibelle beschreiben detailliert Wälder, ihren Zustand, Zuwachs und Flurnamen, die bis heute kontinuierlich sind. Holz diente als zentraler Energieträger für Salzproduktion, Glasherstellung und Eisenverhüttung, wobei Holzkohle für höhere Temperaturen produziert wurde. Kohlstätten weisen auf Köhlerei hin, und Glasscheiben, sogar zerbrochene, wurden inventarisiert. Kalktechnik ist seit römischer Zeit in Hallstatt nachweisbar, mit Wiederverwendung von Abfallprodukten wie Asche für Glas. Stoffliche Kreisläufe zeigen Parallelen zu modernen Produktionsherausforderungen durch Ressourcenknappheit.
Link zur Episode über das Reformationslibell von 1524.
Link zum Scan des 2. Reformationslibells.
Link zur Episode über das Pfannhaus Hallstatt Markt.
Link zur Episode über das Pferdeisenbahnprojekt Obertraun-Kainisch.
In dieser Episode wird die Eibe (Taxus baccata) beleuchtet, von ihrer Nutzung als Bogenholz seit dem Altertum bis hin zu ihrer Giftigkeit, die in Literatur wie Shakespeares Hamlet Eingang fand. Der Fokus liegt auf dem Salzkammergut, wo Ortsnamen wie Eibenberg auf vergangene Bestände hinweisen, doch Raubbau im 16. Jahrhundert durch Monopole und Export nach England führte fast zum Aussterben der Bäume. Technische Eigenschaften des Holzes als natürlicher Verbundwerkstoff werden erläutert, ebenso wie der Übergang zu Feuerwaffen und die Symbolik der Eibe als Friedhofsbaum.
Link zur Episode über das Reformationslibell von 1524
Link zum Scan des 2. Reformationslibells
In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde der Salzbetrieb in Hallstatt intensiviert, um neue Märkte in Böhmen und Ungarn zu bedienen und damit die Staatsfinanzen zu sanieren; dies erforderte Investitionen primär in die Produktionsanlagen und damit sekundär auch in die Steinbrüche, wobei der rote Steinbruch feuerbeständigen, mergeligen Stein lieferte, während der weiße Stein weniger feuerbeständig war. Die Inventare dokumentieren den Zuwachs an Werkzeugen wie Schlägeln, Keilen und Kratzen, spiegeln den Übergang von Mangel zu Überfluss wider und heben technische Details wie den Schutz der Steine vor Frost und den Einsatz von Lehm hervor; zudem wird die Lokalisierung des roten Steinbruchs im Obertrauner Koppenwinkel diskutiert, ergänzt durch Klagen aus dem Reformationslibell von 1563 über sinkende Steinqualität und Verschwendung von Werkzeugen.
Link zur Episode über das Reformationslibell von 1524
Link zur Episode über das Inventar von 1526
Link zur Episode über den Rabisch
Link zum Scan des 2. Reformationslibells
Die Episode beleuchtet die Reformationslibelle als detaillierte Anweisungen zur Organisation des Salzwesens unter Erzherzog Ferdinand, die detaillierte Einblicke in Produktionsprozesse geben und in handschriftlichen sowie gedruckten Versionen vorliegen. Im Fokus steht der Begriff „Rabisch“, ein slawischstämmiges Wort für Kerbholz, das zur sicheren Dokumentation von Schulden und Lieferungen im Schmiedebetrieb diente, indem ein gespaltener Holzstock mit Kerben manipulationssicher Abrechnungen ermöglichte. Ergänzt werden historische Anekdoten, wie der Ursprung des Begriffs „Stockholder“ aus englischen Tallies und der Brand des britischen Parlaments 1834 durch das Verbrennen alter Kerbhölzer, sowie Verbindungen zu moderner Kultur wie dem Banana Boat Song.
Link zur Episode über das Reformationslibell von 1524
Link zur Episode über die Steinbrüche und die politische Situation zu Beginn des 16. Jahrhunderts
Link zum Scan des 2. Reformationslibells
In dieser Episode von Welterbe Hallstatt wird der historischen Kontext der habsburgischen Erbfolge von Ferdinand I. und dessen finanzielle Herausforderungen nach Maximilian I. sowie die Bedeutung der Salzbergwerke für die Staatskonsolidierung beleuchtet. Anhand des Hallstätter Inventars von 1526 wird ein Schlaglicht auf zwei Steinbrüche für rote und weiße Steine geworfen, die für die Pfannsteher, den Säulen unter Salzpfannen genutzt wurden. Es wird von Werkzeugen zur Gewinnung von Werksteinen und Lehm erzählt und die Hörer sind eingeladen, Hinweise zu alten Steinbrüchen am Hallstättersee zu geben.
Link zur Episode über das Reformationslibell von 1524
Link zum Scan des 2. Reformationslibells
In dieser Episode von Welterbe Hallstatt wird die Verwendung von Lehm (Laim) und Ton (Letten) im protoindustriellen Umfeld des 16. Jahrhunderts beleuchtet. Mit Unterstützung von Thomas Nussbaumer, der das Reformationslibell von 1524 transkribiert und dem Bergmann Johann Unterberger, wurden neue Erkenntnisse aus primären historischen Quellen erschlossen. Obertägig wurde abgemagerter Lehm verwendet, um die Salzpfannen gegen Hitze zu schützen, während untertägig Ton mit Torfmoos (Müß. Mias) kombiniert wurde, um wasserführende Stollen abzudichten. Die Episode beleuchtet die raffinierte Materialnutzung, die Rolle von Fachleuten des 16. Jahrhunderts wie Ofenleger Wolfgang Tharleutner und die geologische Bedeutung lokaler Vorkommen für Lehmgewinnung.
Link zur Episode über den Lehmbau im Salzkammergut.
Link zur Episode über das Pfannhaus.
Link zur Episode über die Reformationslibelle.
Link zur Episode über Prähistorische Bauwerks-Abdichtungen.
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