Viele Unternehmerinnen und Unternehmer verlassen sich beimNetzwerken zu stark auf Zufall: Man geht zu Veranstaltungen, trifft Menschen,führt nette Gespräche – und hofft, dass irgendwann gute Empfehlungen oder neueGeschäftsmöglichkeiten entstehen.
In dieser Folge spricht Michael Mayer mit Stefan Gössler darüber,warum strategisches Netzwerken anders beginnt: nicht bei der Frage „Wen kenneich?“, sondern bei der Frage „Welche Geschäftsfälle möchte ich öfter gewinnen?“
Der zentrale Gedanke: Oft ist nicht der Zielkunde allein diewichtigste Frage, sondern der Wunsch-Geschäftsfall. Wer vom konkreten Auftragher denkt, erkennt schneller, welche Kooperationspartner, Dienstleister,Berater oder Branchen rund um diesen Geschäftsfall bereits beteiligt sind – undwer deshalb ein echter Türöffner sein kann.
In der Folge geht es unter anderem um:
- warum viele Netzwerke zwar groß, aber nicht wirksam sind
- weshalb Zufallskontakte keine belastbare Strategie ersetzen
- warum die Frage nach dem Zielkunden manchmal zu eng gedacht ist
- wie Wunsch-Geschäftsfälle den Blick auf das eigene Netzwerk verändern
- welche Rolle Kooperationsfirmen, Partner der Kunden und Multiplikatoren spielen
- wie Unternehmer ihr Netzwerk gezielter aufbauen können
- warum Empfehlbarkeit Klarheit braucht
Die Folge ist besonders spannend für Unternehmerinnen undUnternehmer, Selbstständige und Führungskräfte, die nicht einfach mehr Kontaktesammeln wollen, sondern ihr Netzwerk gezielter für die richtigenGeschäftsmöglichkeiten nutzen möchten.
Kernsatz der Folge:
Nicht mehr Kontakte bringen automatisch mehr Geschäft. MehrKlarheit bringt bessere Kontakte, bessere Gespräche und bessere Empfehlungen.
Stefan Gössler
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