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Die Länder haben in einer eigenen Arbeitsgruppe eine lange Wunschliste zur zusätzlichen Regulierung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) entwickelt. Dabei geht es vor allem um mehr Transparenz sowie um Einschränkungen bei der Gründung von MVZ durch Krankenhäuser, wenn Investoren mit im Spiel sind.
So sollen MVZ-Gründungsmöglichkeiten für Krankenhäuser regional eingeschränkt werden, und die Möglichkeit, dass MVZ Arztsitze erwerben, indem Niedergelassene auf ihre Zulassung verzichten und dann im MVZ angestellt weiterarbeiten, soll entfallen, wenn es nach den Ländern geht.
Johannes Kalläne, Fachanwalt für Medizinrecht und Partner der Kanzlei medlegal in Hamburg, fürchtet, dass manche dieser Überlegungen nicht bis zu Ende durchdacht worden sind. Im „ÄrzteTag“-Podcast gibt er zu bedenken, dass der Praxenmarkt, der durch die Zurückhaltung vieler junger Ärztinnen und Ärzte, sich selbstständig zu machen, ohnehin auf der Kippe stehe, noch weiter in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Dies hätte seiner Ansicht nach Folgen für den Verkaufspreis bei Praxisabgabe, aber auch für die Bereitschaft von Ärztinnen und Ärzten, vor der Abgabe der Praxis noch zu investieren.
Im Podcast erläutert er, wer die Profiteure einer solchen zusätzlichen Regulierung wären, welche Folgen dies für die Versorgung auf dem Land haben könnte und welche Rolle den investoren-geleiteten MVZ (iMVZ) im Praxenmarkt zukommt.
By Ärzte ZeitungDie Länder haben in einer eigenen Arbeitsgruppe eine lange Wunschliste zur zusätzlichen Regulierung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) entwickelt. Dabei geht es vor allem um mehr Transparenz sowie um Einschränkungen bei der Gründung von MVZ durch Krankenhäuser, wenn Investoren mit im Spiel sind.
So sollen MVZ-Gründungsmöglichkeiten für Krankenhäuser regional eingeschränkt werden, und die Möglichkeit, dass MVZ Arztsitze erwerben, indem Niedergelassene auf ihre Zulassung verzichten und dann im MVZ angestellt weiterarbeiten, soll entfallen, wenn es nach den Ländern geht.
Johannes Kalläne, Fachanwalt für Medizinrecht und Partner der Kanzlei medlegal in Hamburg, fürchtet, dass manche dieser Überlegungen nicht bis zu Ende durchdacht worden sind. Im „ÄrzteTag“-Podcast gibt er zu bedenken, dass der Praxenmarkt, der durch die Zurückhaltung vieler junger Ärztinnen und Ärzte, sich selbstständig zu machen, ohnehin auf der Kippe stehe, noch weiter in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Dies hätte seiner Ansicht nach Folgen für den Verkaufspreis bei Praxisabgabe, aber auch für die Bereitschaft von Ärztinnen und Ärzten, vor der Abgabe der Praxis noch zu investieren.
Im Podcast erläutert er, wer die Profiteure einer solchen zusätzlichen Regulierung wären, welche Folgen dies für die Versorgung auf dem Land haben könnte und welche Rolle den investoren-geleiteten MVZ (iMVZ) im Praxenmarkt zukommt.

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