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Stell dir vor, du wächst als kleiner, junger Mensch mit dem Gedanken auf, nicht richtig, sondern falsch und ein Konflikt zu sein.
Wie geht es dir dabei?
Jill kommt als gelesenes Mädchen auf die Welt, wodurch seine Pubertät „von einem riesigen Schauspiel“, dem Gefühl von sich getrennt zu sein und dem Versuch gegen sich selbst anzukämpfen geprägt ist.
Immer begleitet von dem Satz: „Ich bin ein Konflikt und ich trage nichts Harmonisches in mir.“
Es ist eine Lebensgeschichte über einen langen und beschwerlichen Weg, auf den Jill uns in diesem Gespräch mitnimmt.
Jill, der seinen Weg heute als den größten Lottogewinn bezeichnet und seine Persönlichkeitsentwicklung zur Extremsportart gemacht hat. Wenn er einen Abgrund sieht, schreit er laut „geil“ und springt.
Heute weiß er: „Ich darf von mir ein neues, nicht nur äußerliches, sondern auch innerliches Bild erstellen.“
Es ist nicht nur ein Gespräch über eine Bilderbuch-Familie und deren folgenschweren Konsequenzen, ERziehung, sozialisierte Geschlechterrollen, gesellschaftliches Leistungsdenkens und Diversität.
Willst du erfahren, warum Jill unsere Emotionen auf’s Tanzparkett schickt?
Dann wünsche ich dir nun viel Spaß bei dieser Folge!
Diese und all die anderen Geschichten des Podcast sollen noch mehr Menschen erreichen und du kannst das unterstützen, indem du „Wer wir sind“ abonnierst, bewertest, Folgen teilst und vielen Menschen davon erzählst!
Dafür danke ich dir von Herzen!
Auch du möchtest mir deine Lebensgeschichte erzählen? Oder du kennst einen Menschen, deren Geschichte erzählten werden sollte?
Dann schau doch gern hier vorbei:
instagram: sarah.walther.leipzig
TRIGGERWARNUNG: In dieser Folge sprechen wir über den Tod und dem frühzeitigen Verlust Annikas Mutter.
Annikas Biografie würde mit den Zeilen: „Ich habe es nicht geschafft. Es war nicht genügend Zeit.“, beginnen.
Das tradierte Rollenbild einer Frau wollte sie nie einnehmen. Mit 16 Jahren war sie sich deshalb ganz sicher, keine Kinder zu bekommen und auch nicht zu heiraten.
Nach ihrer Schulzeit erkrankt ihre Mutter schwer. Annika nimmt als Einzige den Platz an ihrem Bett ein und kümmert sich die letzten Wochen um ihre sie.
Jahrelang begleitet sie die Angst, wie ihre Mutter an Krebs zu erkranken und ebenfalls so früh zu versterben.
Annikas Mutter war ihr ein wichtiges Vorbild in Bezug auf den Feminismus, für den sie sich einsetzt.
Doch sind wir nicht nur diesen Fragen im Gespräch nachgegangen, sondern haben auch über Annikas Herzensthema - den Klimaschutz - gesprochen.
„Auf eine Demo zu gehen und zu zeigen, dass ich dafür bin, dass wir mehr Klimaschutz haben: Das darf ich völlig unabhängig davon, ob ich schon klimaneutral lebe oder nicht.“
Ich möchte mich noch einmal aus tiefstem Herzen für das vertrauensvolle, offene und inspirierende Gespräch bei Annika bedanken.
Die Geschichten meiner Gäste sollen noch viele Menschen erreichen und du kannst mich dabei unterstützen, indem du den Podcast bewertest, abonnierst und Menschen in deinem Umfeld davon erzählst.
Ich danke dir von Herzen!
Du möchtest mehr zu mir und meiner Arbeit erfahren oder mir einfach mal schreiben?
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In dem zweiten Teil des Gespräches sprachen wir darüber, warum Menschen trotz oder gerade in Kriegszeiten feiern, wie es dazu kam, dass Erik nun zeitweise in Kairo lebt und wie genau dieses Leben aussieht.
Er gibt uns einen Einblick in ein Leben, in dem er sich bewusst für das hin und her jetten entschieden hat, denn: Auswandern sei keine Option.
Wir sprachen darüber, was er wirklich noch vom Leben will, übers Los-Werden, sein ideologisches Korsett, wovon er sich schnell aus der Fassung bringen lässt, Bildung, seinen schwerwiegendsten Fehler und seine Gier.
Doch auch aktuelle und ungemein wichtige Themen wie Frauen- und Männerbilder, Erziehung, Frauen in Führungspositionen sowie Gleichberechtigung werden dir begegnen.
Ich möchte mich von ganzem Herzen bei Erik bedanken, dass er mich in "seine Welt" und an seinen Erlebnissen hat teilhaben lassen, die mich bis heute bewegen.
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Ich danke dir von Herzen!
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In dieser Folge lernst du Erik, einen empathischen, analytischen, sehr offenen und kommunikativen Menschen kennen, welcher von Herzen gern teilt und anderen Menschen, wie viele Menschen ihm, etwas beizubringen versucht.
Sein Leben in drei Worten: turbulent, ereignisreich und zielführend.
Erik sagt über sich selbst, mit Anfang 20 sei er eine „Kackbratze“ und ein „Berliner Untermehmer", der auf dicke Hose gemacht habe, gewesen. Dabei habe er einen Gang zu viel eingelegt, sich maßlos selbst überschätzt und es verbockt.
Früher wollte er reich werden und einen Haufen Kohle scheffeln. Heute ist es der Wunsch nach einem besserem Leben. Dabei ist der Faktor Zeit für ihn enorm wichtig geworden.
Er berichtet von seinen prägendsten Erlebnisse, u. a. seinen Reisen in Afrika, die sein Leben verändert haben. Erik weiß um die Gegensätze des Kontinents, denn er spürt sie bis heute. Immer wieder begibt er sich bewusst in Situationen, die uns in Deutschland eher fremd und fern sind.
In dem ersten Teil unseres Gespräches geht es zudem um die Themen Armut und Gastfreundschaft, Privilegien und einige Extremsituationen.
Ich war sehr bewegt, berührt, mitunter geschockt und an vielen Stellen sprachlos.
Ich möchte mich von ganzem Herzen bei Erik bedanken, dass er mich in "seine Welt" und an seinen Erlebnissen hat teilhaben lassen, die mich bis heute bewegen.
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Ich danke dir von Herzen!
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Irene, ein fröhlicher, kommunikativer und neugieriger Mensch, der sich immer verändern und wachsen will. Auch wenn ihr Harmonie wichtig ist, nimmt sie dafür keinen zu hohen Preis in Kauf.
Spiritualität ist ein Teil ihres Lebens, dem sie in der Vergangenheit zu wenig Beachtung geschenkt hat. Das Gleiche gilt für ihren angstfreien Teilen.
Ines hat das Bedürfnis, sich mehr mit dem Leben und Menschen verbunden zu fühlen - gedanklich, emotional, spirituell.
Doch mittlerweile gelingt es immer besser, sich dessen bewusst zu sein und vor allem bewusster über Themen, wie auch ihrem Burnout und ihrer Depression zu sprechen.
„Das ist die Challenge: Die Rationalität und Kontrolle hinter sich zu lassen und sich emotional auf einer anderen Ebene zu bewegen.“
Über ihren Burnout sagt sie: „Ich habe den Schlag gespürt, bevor er da war.“
Das Warnsystem, was sie jetzt in sich trägt, will sie bewusst wachhalten und nicht mehr missen.
Wir sprachen über den aktuell gesellschaftlichen Wandel, Prägungen und Lasten durch die Herkunftsfamilie und Ausgrenzungserfahrungen.
Besonders ist mir Irenes direkte Art und der Satz: „Es gibt noch keine Sau, die nicht durchs Dorf getrieben wurde.“, in Erinnerung geblieben.
Sie bringt deutlich in unserem Gespräch zum Ausdruck, dass nicht alles verkommerzialisiert werden sollte. Denn so verliert es seine ursprüngliche Tiefe.
Ich möchte mich herzlich bei Irene für ihre Offenheit, Ehrlichkeit und direkte Art in unserem vertrauensvollen Gespräch bedanken!
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TRIGGER-WARNUNG:
In dieser Folge geht es u. a. um das Thema Tod und Sterben, die eigene Beerdigung sowie Trauern.
Doch erwartet dich gar nicht so viel Schwere, wie man auf den ersten Blick der Themen vermuten mag: Denn dieses Gespräch war gekennzeichnet von Optimismus, Leichtigkeit und Zuversicht.
Ines ist eine offene, lebensfrohe, herzliche und tollpatschige Person, die auch mal übers Ziel hinaus schießt.
Wir sprachen über Vorurteile gegenüber suchterkrankten Menschen und wie sich diese für Ines in der Begegnung keinesfalls bestätigt haben.
Ihre Ziele im Leben liegen mitunter im Nebel. Doch Ines macht das alles andere als Angst - im Gegenteil: Sie sieht das Schöne darin.
Wir sind der Frage nachgegangen: Dürfen wir noch freudig bzw. optimistisch auf die Zukunft blicken?
Die letzten Worte ihrer Oma, bevor sie verstarb, haben mich sehr berührt.
Ich möchte mich von Herzen bei Ines für das vertrauensvolle Gespräch voller Optimismus und Leichtigkeit bedanken!
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Heute ist die neue Folge „Wer wir sind“ mit Sabine erschienen.
Sabine ist ein offener und wahnsinnig neugieriger Mensch, der gerne neue Sachen ausprobiert und an vielem interessiert ist.
Sie wusste im Gegensatz zu Klassenkamerad*innen nie, was sie später beruflich werden wollte - und das hat sie bis heute nicht. Sie sagt über sich, dass sie weit entfernt von „einem Spezialist“ ist. „Ich bin Generalist“.
Was ihr schon immer Spaß gemacht hat, war Verantwortung zu übernehmen.
Für sie bedeutet Freiheit, Verantwortung für sich zu übernehmen. Dabei ist es für sie kein „ich muss“, sondern „ich darf“. Und zwar nicht nur für die Dinge, die sie tut, sondern auch lässt.
Sabine hat ein tiefes Vertrauen, all die Dinge, die so kommen mögen, meistern zu können.
Wir sprachen über ihre Lebenseinstellung, nämlich sich in jeder Sekunde neu entscheiden zu können, wie man sich selbst verhält und die Richtung ändern zu können - und das in jedem Alter, wenn wir wollen.
Sabine sprach über Entscheidungen, für die man immer etwas aufgibt und sich immer die Frage stellen sollte: Bin ich bereit den Preis dafür zahlen?
In diesem Gespräch werden dir Themen begegnen, wie dem Imperfektionimus und dem Schönen daran, Bewerten als Überlebensmechanismus, Menschen „doof“ zu finden und natürlich vielem mehr.
Ich möchte, dass die Geschichten meiner Gäste noch VIELE Menschen erreicht und du kannst mich dabei unterstützen:
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Dieser Podcast feiert sein einjähriges Jubiläum! Ich bin voller Stolz und vor allem Dankbarkeit. Insbesondere gegenüber meinen Gästen und ihrem Mut, ihre Lebensgeschichte zu teilen - ohne euch gäbe es diesen Podcast nicht!
In dieser Folge war nicht ich in der Rolle der Gastgeberin, sondern der des Gastes und habe Fragen von Zuhörerinnen und Followerinnen beantworten.
In diesem Gespräch geht es um das von-vorn-Anfangen, die drei wichtigsten Worte in meinem Leben, das Treffen von richtigen Entscheidung und das schönste Geschenk.
Ich nehme dich an einem ganz besonderen Ort mit und in meine Welt in 30 Jahren.
Wir sprachen aber auch über die Enttabuisierung von Therapie und Coaching, als Professionelle selbst professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen sowie dem Bewusst werden und -sein der eigenen, inneren Prozessen.
Und am Ende kann ich sagen: "Vielleicht ist der Podcast mein Lebensprojekt!"
Wenn du mehr über mich, meine Arbeit als Systemische Therapeutin erfahren oder mir einfach schreiben möchtest:
Homepage: www.sarahwalther.com
Antje ist ein Mensch, der immer gegen den Strom geschwommen ist - aus voller Absicht - und viele Hürden gegangen ist aus reiner Berechnung.
Antje ist - bis auf Familie und Freunde - in einem Umfeld von Nazis aufgewachsen und dagegen aufgelehnt. Mit 16 Jahren verließ sie ihre Heimat und wurde „Punk“.
Die Zeit ihrer 20er ist bestimmt von Ängsten, Zweifel und Panik und der Suche, ihre Weg damit zu finden.
Antje ist eine Macherin, sich komplett treu und demütig dem Privileg gegenüber, auf dem Fleckchen Deutschland „ausgekotzt“ worden zu sein.
Doch Antje ist auch ein „stinknormaler Mensch mit einem stinknormalen Beruf und einer stinknormaler Familie“, der gern Listen anlegt und abhakt.
Wir sprachen über die Endlichkeit und der wenigen Zeit auf diesem Planeten, Quatsch, mit dem wir uns aufhalten, Abweichungen und Varianten im Leben, dem Drang ein normales Leben zu führen und über Zufälle und Fehler des Lebens.
Ich möchte mich bei Antje von ganzem Herzen für das inspirierende, ehrliche und tiergehende Gespräch bedanken!
Wenn du mehr über mich, meine Arbeit als Systemische Therapeutin erfahren oder mir einfach schreiben möchtest:
https://www.sarahwalther.com
In dieser Folge durfte ich Holger als Gast begrüßen und in seine Lebensgeschichte eintauchen.
Holger bezeichnet sich als „Opfer seiner eigenen Rastlosigkeit“. Denn er ist vom Ehrgeiz getrieben - „höher, schneller, weiter“.
Holger ist ein Mensch, der sehr viel nachdenkt, dabei aber nicht ruhig auf einem Stuhl sitzenbleiben kann.
Sein Ehrgeiz fordert seinen Tribut und Holger ist bewusst geworden: Die Dinge gehören gerade gerückt.
Wir sprachen über die Balance zwischen Ehrgeiz und Gelassenheit, dem Willen, (fast) alles erreichen zu können, die Macht der eigenen Gedanken und wie wir damit bewusst umgehen können.
Mit wem würde ein Mensch wie Holger wohl gern bei Tisch sitzen? Finde es heraus, indem du unbedingt die Folge hörst.
Ich möchte mich von Herzen bei Holger für das wundervolle Gespräch mit ganz viel Offenheit und vertrauensvollen Einblicken in seine Lebensgeschichte bedanken!
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