Folge 18: Warum dein Nervensystem entscheidet, wen du liebst
Warum fühlen sich manche Begegnungen sofort intensiv an – während andere, die vielleicht viel besser passen würden, dieses Gefühl nicht auslösen?
In dieser Folge geht es um Anziehung. Nicht als romantische Idee, sondern als Zusammenspiel aus Erfahrung, Beziehungsgeschichte und Körperzustand.
Warum zieht uns manchmal genau die Person an, bei der wir schon früh merken, dass es kompliziert werden könnte?
Und warum bleibt jemand anderes, der eigentlich stabil und verfügbar wirkt, emotional überraschend ruhig?
Psychologisch bringen wir Beziehungsmuster mit, Erfahrungen darüber, wie Nähe für uns funktioniert.
Systemisch bringen wir unsere Beziehungsgeschichte und unsere Vorstellungen von Liebe mit.
Nervensystemisch reagiert unser Körper darauf, was vertraut wirkt oder Sicherheit vermittelt.
Diese drei Ebenen wirken oft gleichzeitig lange bevor wir bewusst entscheiden, ob jemand wirklich zu uns passt.
Die Folge lädt dazu ein, Anziehung einmal aus einer anderen Richtung zu betrachten:
nicht nur als Gefühl, sondern als Zusammenspiel aus Muster, Erfahrung und Körperzustand.
Was du mitnehmen kannst
– Warum Intensität sich manchmal wie Liebe anfühlt
– Welche Beziehungsmuster unbewusst unsere Anziehung prägen
– Warum Vertrautheit oft stärker wirkt als objektive Passung
– Woran du erkennst, ob dein Nervensystem aktiviert oder reguliert ist
Relevante Konzepte
– Bindungsmuster und Beziehungserwartungen
– Systemische Prägung in Beziehungen
– Nervensystem & Aktivierung in Begegnungen
– Anziehung als Zusammenspiel von Erfahrung und Körperzustand
Literaturtipps
– Amir Levine & Rachel Heller – Attached
– Stephen Porges – Die Polyvagal-Theorie
– Bessel van der Kolk – Verkörperter Schrecken
– Esther Perel – Was Liebe braucht
Moderation & Produktion: Susan Weckauf
Musik & Sounddesign: Veli Çatıkkaş (@supergerne)
📩 Kontakt
Instagram @susan_weckauf
Website www.susanweckauf.de
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Hinweis: Dieser Podcast ersetzt keine Psychotherapie und keine individuelle Beratung.