Was tun gegen die Trockenheit? Das ist unser Thema in dieser Woche im rbb. Es regnet nämlich immer seltener und immer weniger, in Brandenburg und in Berlin. In Politik und Verwaltung wird deshalb bereits über „Wasserbeschränkungen“ diskutiert: kein Auffüllen des eigenen Pools oder weniger Bewässerung des Gartens. Denn so ein Garten, der braucht pro Woche 15-25 Liter Wasser pro Quadratmeter. Da kommt in einem Jahr eine Menge zusammen. Aber es geht auch anders: In Berlin-Charlottenburg wässert ein Kleingärtner schon seit 13 Jahren nur mit Regenwasser. Wolf Siebert hat ihn besucht.
Sie stehen seit Wochen im Fokus und sind durch die Dürre akut gefährdet: die Wälder in Berlin und Brandenburg. Die Feuer im Grunewald und in der Nähe von Falkenberg im Süden Brandenburgs waren mehr als deutliche Warnungen. In neun von 14 Brandenburger Landkreisen herrscht aktuell laut dem Umweltministerium die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe. Stellt sich die Frage: wie können wir die Wälder so umbauen, dass sie in Zukunft nicht so leicht abbrennen? rbb-Journalistin Maren Schibilsky hat zu dem Thema recherchiert.
Berlin und Brandenburg führen die Rangliste der trockensten Bundesländer an. Mit schweren Folgen für Anwohner, aber auch Stadtplanung, Land- und Forstwirtschaft. In unserer Themenwoche "Die große Dürre" stellen wir Projekte und Strategien vor, wie mit trockenen Böden und der knappen Ressource Wasser in Stadt und Land besser umgegangen werden kann. Raphael Knop berichtet heute über den drittlängsten Berliner Fluss - die Panke.
Der „böse Ort“ an der Elbe nahe Lenzen ging bei Hochwasserkatastrophe 2002 in die Geschichte ein. Durch eine Deichrückverlegung wurden Gefahren entschärft und eine einzigartige Auenlandschaft geschaffen. Nun trocknet diese Bilderbuchlandschaft aus, weil sich die Elbe immer tiefer in ihr Flussbett gräbt. Warum, berichtet Wolfgang Albus - und auch, was sich dagegen tun lässt.
Der Wassercluster Lausitz warnt vor einem Ende der Spree, wie wir sie kennen. Die Ursache ist das absehbare Ende des Braunkohlebergbaus in der Lausitz. Zurzeit wird die Spree zum überwiegenden Teil aus dem abgepumpten Grundwasser der Tagebaue gespeist. Wenn dieser technisch bedingte Zufluss versiegt, wird sich die Wassermenge der Spree dramatisch reduzieren. Und das kommt zusätzlich zu den ohnehin schon dramatischen Folgen der Trockenheit in Südbrandenburg. Wasserexperten fordern nun, das Flussbett der Spree zu verändern, um das wenige Wasser besser in der Landschaft zu halten. Das betrifft auch den Spreewald, dessen Wasserlabyrinth verkleinert werden muss. Wolfgang Albus berichtet.
Wie bringt man Frauen besser in den Arbeitsmarkt? Dafür macht das Berliner Goldrausch Kontour immer wieder neue Konzepte. Für ein aktuelles Projekt haben sie ihr Anliegen weiter gefasst: es geht um die Integration von geflüchteten Ukrainerinnen - wie können die es schaffen, sich in Deutschland zu etablieren und auch finanziell auf eigenen Füßen zu stehen. Dafür wurde das Cafe FemPoint gegründet. Projektentwicklerin Angela Dovifat erklärt auf rbbKultur, was es damit auf sich hat.
Vor 61 Jahren wurde die Berliner Mauer gebaut. Sie teilte eine Stadt und dann die Grenze auch ein ganzes Land. Heute erinnern in Berlin nur wenige Orte noch an diese Teilung. Erinnerungsorte sind wichtiger Bestandteil, um die Erinnerung wach zu halten, erlebbar zu machen. Heute, am 13. August, gibt es an der Bernauer Straße eine zentrale Gedenkveranstaltung. Wir sprechen mit dem Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Axel Klausmeier, über Erinnerung und "neue Mauern".
Die Sommerzeit ist auch die große Zeit der Sternschnuppen. Denn dann ziehen besonders viele Meteorströme über den Nachthimmel in Deutschland. Der bekannteste ist der der Perseiden, der in der Nacht vom 12. auf den 13. August seinen Höhepunkt hat. Wann und wo man die am besten beobachten kann, erzählt die Chefin des Planetariums am Insulaner und der Wilhelm-Foerster-Sternwarte Monika Staesche.
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