Thomas Richter spricht mit Magdalena Kuper (BVI) in der neuen Folge des Podcasts „Nachdenken“ über die Pläne der EU zur Zentralisierung der Finanzaufsicht im Assetmanagement bei der ESMA in Paris. Im Gespräch hören Sie Antworten u. a. auf diese Fragen: Will die Kommission das Pferd von hinten aufzäumen – erst eine zentrale Aufsicht schaffen, obwohl der europäische Kapitalmarkt noch nicht vollständig integriert ist? Was bedeutet es konkret, dass die ESMA große, grenzüberschreitend tätige Assetmanager künftig direkt prüfen soll? Wie passt das alles zu dem Ziel, Bürokratie abzubauen – entsteht hier wirklich Effizienz oder nicht vielmehr zusätzliche Bürokratie? Führt das neue Modell am Ende zu Doppelstrukturen, zusätzlichen Kosten und unklaren Zuständigkeiten zwischen der ESMA und den nationalen Aufsehern?