Zukunft macht Schule - Unterwegs zu gleichwürdigem Lernen

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Zukunft macht Schule - Unterwegs zu gleichwürdigem Lernen episodes

  • 62 – Veto macht Schule: Weil es möglich ist!

    In dieser ersten Folge in der Kategorie „Veto macht Schule“ erzählt Judith von ihren Erfahrungen vom Veto-Zertifizierungswochenende und warum sie seit dem weiß, dass es möglich ist, anders miteinander umzugehen als wir es gewohnt sind: Orientiert an unseren Bedürfnissen und unseren inneren Grenzen, immer in Verbindung mit den Bedürfnissen und inneren Grenzen der anderen, und wie dann ein lustvolles kooperatives Arbeiten ermöglicht wird. Ihr Bild dafür ist eine golden schimmernde Kugel, die wir alle um uns tragen…



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    17 min
  • 61 – Der neue alte Name. Unterwegs zu gleichwürdigem Lernen

    Der neue Name ist auch der alte, aber der Untertitel unseres Podcasts und unserer Initiative sind neu: Zukunft macht Schule – unterwegs zu gleichwürdigem Lernen. Welche Wege und Überlegungen uns zu diesem neuen alten Titel geführt haben und was er für uns bedeutet, erfährst du in dieser Podcast-Folge.…Wir freuen uns, wenn dieser Podcast dich bereichert und du unsere Arbeit mit Ideen, Feedback, Interesse, Weitersagen etc. unterstützt! Nutze doch auch die Bewertungsfunktion bei Spotify und iTunes, das hilft unserer Sichtbarkeit sehr.



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    15 min
  • 60 – Scheitern macht Schule. Einblicke in unsere Schulpraxis

    In dieser Folge, moderiert von Judith, tauschen sich Katharina und Ann-Marie über ihre Erfahrungen in ihrer aktuellen Schulpraxis aus. Wie ist das, sich auf den Weg zu machen von der Lehrerin zur Lernbegleiterin? Sie nehmen dabei insbesondere das in den Blick, was nicht gelingt: Wo es holpert, hakelt und auch voll daneben geht. Was ist dann dran? Was sind die guten Momente darin? Und was die offenen Fragen, an denen wir dran sind?



    Ann-Marie Backmann, Bildungsbloggerin und Lehrer*innencoach bei www.beziehungsweise-schule.de ist uns schon lange, auch als Spielleiterin im Zukunft-macht-Schule-Lehreer*innenspiel, verbunden. In Folge 10 dieses Podcasts war sie vor zwei Jahren schon einmal zu Gast. In einem ihrem neuesten Blogartikel schreibt sie über ihren Start an einer Schule im Aufbruch, auf diesen Text beziehen wir uns auch zwischendrin in der Folge. Auch Katharina ist gerade für kurze Zeit als Vertretungslehrkraft an einer inklusiven Montessori-Gemeinschaftsschule und über die gemeinsamen und unterschiedlichen Erfahrungen entstehen in dieser Podcast-Folge Überlegungen:



    Was passiert, wenn wir uns auf einen neuen Weg machen, als Schule, aber vor allem auch als einzelne*r Lehrer*in? Was passiert, wenn Werte und Realität zusammenkommen und wie fühlt sich „Scheitern“ an? Was hilft (Spoiler: Kooperation und Austausch, so wie dieser hier!)? Wo sind die Widersprüche zwischen neuen Lernformaten und einer alten, output-orientierten Definition von erfolgreichem Lernen in der Schulpraxis ganz deutlich zu spüren – und wo könnte ein gangbarer Weg liegen, der die Gegebenheiten (z.B. Vorbereiten auf klassische Prüfungen) nicht ignoriert? …Wir freuen uns, wenn dieses Gespräch dich bereichert und du unsere Arbeit mit Ideen, Feedback, Interesse, Weitersagen etc. unterstützt! Nutze doch auch die Bewertungsfunktion bei Spotify und iTunes, das hilft unserer Sichtbarkeit sehr.



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    32 min
  • 59 – Weiter geht’s! Von Dampfern und Wellen.

    Immer wieder kommen wir in unseren Gesprächen zu diesem Zitat von Michael Ende zurück: „Auf einem Dampfer, der in die falsche Richtung fährt, kann man nicht sehr weit in die richtige Richtung gehen.“ Und je nach aktueller Tages-, Lebens- oder Weltlage löst dieser Satz in uns Resignation, Mutausbrüche, Verständnis oder Verzweiflung aus.   Der Dampfer „Schule“ fährt in vielerlei Hinsicht nicht in die richtige Richtung. Das erleben wir persönlich als Lehrerinnen und Eltern im Schulsystem, und die ernüchternden Zahlen von psychischen Erkrankungen und Belastungen unter Kolleg:innen, Kindern und Jugendlichen bestätigen dies.



    ABER – auch das ist Realität: So viele Menschen wünschen sich Veränderung in der Schule. Haben Ideen, wie wir das Steuer neu ausrichten könnten. Entdecken, wie man kleine Kajüten auf dem Dampfer einrichten kann, in denen die Kompassnadel anders ausschlägt. So manche betreiben sogar ziemlich aussichtsreiche Forschung im Maschinenraum, finden neue Hebel ganz im Innern, die große Auswirkungen auf das ganze Schiffssystem haben. Und eins ist allen Matros*innen gemeinsam: Sie spüren deutlich, dass mit jeder noch so kleinen Kursänderung auch sie sich verändern müssen und wollen.



    Die Frage, an die wir immer wieder kommen, ist also immer wieder: Wie können wir in einem System, das an Normen orientiert bewertet, das als eine patriarchale Machtstruktur erfunden und gewachsen ist und das unterschiedliche Menschen und Ausgangsvoraussetzungen (Privilegien) bewusst oder unbewusst bevorteilt/benachteiligt – wie können wir INNERHALB dieses Systems Freiräume entdecken, schaffen und erweitern, in denen gleichwürdige Führung,  Lernbegleitung und Zusammenarbeit geübt und gelebt werden? Und welche Kompetenzen brauchen wir, um das Anderssein und die Integrität anderer nicht als Angriff auf unsere eigene Integrität zu werten, sondern uns diese gegenseitig immer mehr zuzugestehen – immer als für die Beziehungsqualität verantwortliche Erwachsene?   



    Darum ist es für uns nachranging geworden, wann und ob der Dampfer Schulsystem seinen Kurs grundlegend ändern wird. Unsere Grundwerte Integrität, Kooperation und Kreativität sind uns im Hier und Jetzt wichtig. Und wenn sie positive Auswirkungen auf die Zukunft haben: auch gut!😊



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    Herzlich, Judith und Katharina



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    14 min
  • 58 – Auf der Wippe. Annehmen und Gestalten (Und: Epilog)

    Mit dieser letzten Wippe zwischen Annehmen und Gestalten, bei der sich für Judith ein Kreis schließt und sie die Essenz der verschiedenen Wippen findet, verabschieden wir uns in eine Winterpause. Wir sind selbst gespannt, ob, wie und wann es weitergehen wird mit Zukunft macht Schule. Wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, dann melde dich doch einfach für unseren Newsletter an: HIER GEHT’s ZUR ANMELDUNG __________



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    30 min
  • 57 – Auf der Wippe. Vergangenheit und Zukunft

    Weder Vergangenheit noch Zukunft existieren, nur das Jetzt ist real. Und nur im Jetzt können wir handeln und gestalten. Aber die Vergangenheit kann uns darin unterstützen, indem wir durch den Blick auf unser Werden den roten Faden unseres Weges erkennen, der uns dann auch vertrauensvoll in die Zukunft blicken lässt. Außerdem können wir individuell und gesellschaftlich überprüfen, was von dem, was in der Vergangenheit entstanden ist, jetzt noch nützlich und sinnvoll ist, und was wir auch getrost loslassen können. Auch den Blick in die Zukunft können wir lernen, so bewusst zu führen, dass keine angstvollen Sorgen entstehen, sondern lebendige Visionen einer möglichen Zukunft, die unserem Handeln heute eine Richtung geben. Dann können wir unser Jetzt in Verbindung mit dem, was war und dem was wird, lebendig gestalten. Und unsere Schulen dürfen sich JETZT lust- und freudvoll verändern 🙂__________



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    24 min
  • 56 – Wertorientiert Entscheidungen treffen. Mein Kirchenaustritt mit TZI beleuchtet. Teil 3

    Die aktuellen drei Podcastfolgen sind insofern ein Exkurs, als es nicht um Schule und Bildung geht. Und doch passt das Thema hervorragend in unser Podcast-Herbst-Überthema, das lautet: „Wie bleiben/werden wir handlungsfähig?“. Es geht in diesen Folgen ums Entscheidungen treffen und Katharina nimmt euch mit in einen sehr persönlichen und intensiven Entscheidungsprozess, nämlich ihren Kirchenaustritt vor einem halben Jahr. —Als Lehrer:in treffen wir jeden Tag hunderte kleine, aber immer wieder auch größere und gewichtige Entscheidungen. Und nicht selten müssen wir dabei zwischen Vorgaben und unseren (pädagogischen) Werten, manchmal aber auch zwischen vielleicht kollidierenden Werten unseren Weg finden. In diesen drei Podcastfolgen nimmt Katharina ihre Entscheidung zum Austritt aus der katholischen Kirche mit den Axiomen, dem Chairperson-Postulat und dem Vier-Faktoren-Modell, allesamt Konzeptbausteine der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth C. Cohn in den Blick. Unten findet ihr die Links zu unseren Podcast-Folgen, in denen diese Bausteine erläutert und auf die Schule bezogen vorgestellt werden! —Aus dem heutigen, dritten Teil:



    „Das WIR, um das es mir geht, ist eines, was unabhängig von der institutionellen Zugehörigkeit ist. Hier denke ich sofort an Matthias Scharer, der nicht müde wird, zu betonen, dass das WIR von Ruth Cohn nie gedacht war zur Beschreibung einer exklusiven Gruppe, sondern als umfassendes, globales Wir aller Menschen.[1] Dieses WIR bleibt mir und dazu klingen in mir auch die Worte Ruth Cohns an und nach:



    >>Im weiteren Sinn kann eine Gruppe durch ein gemeinsames Anliegen auch über Raum und Zeit bestehen. Eine Gruppe wird nicht dadurch gestärkt, dass Personen ihre Individualität aufgeben, sondern dadurch, dass diese sich in der jeweiligen Gemeinschaft aktualisieren. […] Das Wir wird stärker nicht durch Mitglieder, die sich selbst aufgeben, sondern durch die, die sich eingeben. Nicht: Ich gebe mich auf für meine Gruppe (Familie, Freunde, Volk, Menschheit), sondern: Ich gebe mich ein. […] ich bin wirksam bereits durch meine bloße Existenz als Atmende(r) und Anteil-Seiende(r).<<[2]



    In dieser Hinsicht kann ich meinen Kirchenaustritt als eine „Aktualisierung“ meiner selbst verstehen. Und ich spüre deutlich: Ich will mich eingeben, nicht herausnehmen. Doch ohne den Austritt wäre es ein Aufgeben meiner Selbst gewesen, oder, wie ich in meinem Begründungstext geschrieben habe: Ich hätte mich selbst nicht ernst genommen. Wie dieses Eingeben nun konkret aussehen mag, das wird die Suche und Aufgabe sein. Ruth Cohns Worte verdeutlichen mir aber nochmal: Auch in diesem Zwischen-Raum und durch die „bloße Existenz“ – meiner selbst und meines Schrittes – bin ich da und gebe mich ein als Teil des WIR. […]



    […] Das Ziel, die große Kunst, zu der uns das Vierfaktoren-Modell herausfordert und in der es uns unterstützen kann ist die „Dynamische Balance“. Der Begriff „dynamisch“ meint, dass die Balance nicht wie bei einer Waage statisch, sondern wie bei einem Fahrrad nur im Prozess möglich ist. Daraus schließe ich auch für mich: „Der Weg zeigt sich im Gehen.“ Die Balance ist nicht herzustellen in einem starren und vor allem nicht dauerhaften Sinne, sondern immer wieder – auch und gerade durch das Aus-der-Balance-Geraten wie bei einer Wippe – neu zu finden, zu entdecken und auch „von oben“ geschenkt zu bekommen.“







    [1] Vgl. Matthias Scharer: Vielfalt couragiert leben. Die politische Kraft der Themenzentrierten Interaktion, Grunewald-Verlag 2019 und Ders.: Ruth C. Cohn. Eine Therapeutin gegen totalitäres Denken, Patmos-Verlag 2020. In der 20.
    17 min
  • 55 – Wertorientiert Entscheidungen treffen. Mein Kirchenaustritt mit TZI beleuchtet. Teil 2

    Die aktuellen drei Podcastfolgen sind insofern ein Exkurs, als es nicht um Schule und Bildung geht. Und doch passt das Thema hervorragend in unser Podcast-Herbst-Überthema, das lautet: „Wie bleiben/werden wir handlungsfähig?“. Es geht heute und nächste Woche ums Entscheidungen treffen und Katharina nimmt euch mit in einen sehr persönlichen und intensiven Entscheidungsprozess, nämlich ihren Kirchenaustritt vor einem halben Jahr. —Als Lehrer:in treffen wir jeden Tag hunderte kleine, aber immer wieder auch größere und gewichtige Entscheidungen. Und nicht selten müssen wir dabei zwischen Vorgaben und unseren (pädagogischen) Werten, manchmal aber auch zwischen vielleicht kollidierenden Werten unseren Weg finden. In diesen drei Podcastfolgen nimmt Katharina ihre Entscheidung zum Austritt aus der katholischen Kirche mit den Axiomen, dem Chairperson-Postulat und dem Vier-Faktoren-Modell, allesamt Konzeptbausteine der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth C. Cohn in den Blick. Unten findet ihr die Links zu unseren Podcast-Folgen, in denen diese Bausteine erläutert und auf die Schule bezogen vorgestellt werden! —Aus dem heutigen, zweiten Teil:



    „Ruth Cohn schreibt zum Chairperson-Postulat: >>Der Chairman ist nicht nur der Vorsitzende oder Moderator einer Gruppe, sondern der Vertreter der Interessen aller, d.h. aller Stimmen meines inneren Teams.<<



    In Bezug auf die Frage nach meiner Kirchenzugehörigkeit: Wer sitzt da alles in meinem inneren Team, dessen Vorsteherin ich als meine Chairperson bin?



    Da gibt es die Stimme der Katharina, die sich als Teil dieser Gemeinschaft fühlt. […] Da ist die Mutter in mir, die vier Kinder, aber vor allem auch zwei Töchter hat (und ebenso die Lehrerin, die Schülerinnen hat): Und wenn auch ich selbst aktuell nicht Priesterin werden wollen würde, sofern es diese Möglichkeit gäbe, so missbillige ich dennoch die strukturelle Benachteiligung der Frauen aufgrund ihres Geschlechts. Und ich will als Person, die für meine Kinder und/oder Schüler:innen Werte vorlebt, mich möglichst kohärent zu diesen Werten verhalten. Da ist die Stimme in mir, die spürt, dass es mich auch krank macht, dies nicht zu tun und dass es daher auch in meinem ganz ureigenen Interesse liegen sollte, mich immer wieder und immer mehr um eine „dynamische Balance“ zwischen meinen Werten und meinem Leben zu bemühen. […] Dann gibt es auch noch die Stimme nach der nachbarschaftlichen Verbundenheit vor Ort, die auch die Vielfalt schätzt, die in so einer Volkskirche (noch) zu finden ist. Und dazu gehört dann natürlich auch das konservative Spektrum: Also auch eine Stimme, die den Streit und den Konflikt nicht scheuen will, Widersprüche auch aushalten möchte, weil sie dazugehören, wenn unterschiedliche Menschen zusammenkommen. Die davon nicht einfach weggehen will, weil ihr etwas nicht passt. Und es gibt auch die innere Stimme in mir, die sich solidarisieren will mit den Opfern kirchlichen sexuellen Missbrauchs, in dem ich deutlich mache: Was euch widerfahren ist, ist in keinster Weise akzeptabel. […]“







    [1] Ruth C. Cohn: Von der Psychoanalyse zur Themenzentrierten Interaktion. Stuttgart 1975 (19. Auflage 2018), S.120.__________Podcastfolgen zur TZI: 1.) „TZI – Dein Supertool!“ In dieser Folge stelle ich dir die TZI als absolutes„Supertool“ für deine Arbeit in der Schule, für deinen Unterricht, für deineverschiedensten Team- und Kollegiumssituationen, …ach, eigentlich für alledeine Lebensbereiche!…, vor. Dabei lernst du unter anderem dasVierfaktoren-Modell (ICH – WIR – ES – GLOBE) und seine Funktionkennen.



    2.)
    21 min
  • 54 – Wertorientiert Entscheidungen treffen. Mein Kirchenaustritt mit TZI beleuchtet. Teil 1

    Die folgenden drei Podcastfolgen sind insofern ein Exkurs, als es nicht um Schule und Bildung geht. Und doch passt das Thema hervorragend in unser Podcast-Herbst-Überthema, das lautet: „Wie bleiben/werden wir handlungsfähig?“. Es geht heute und nächste Woche ums Entscheidungen treffen und Katharina nimmt euch mit in einen sehr persönlichen und intensiven Entscheidungsprozess, nämlich ihren Kirchenaustritt vor einem halben Jahr. —Als Lehrer:in treffen wir jeden Tag hunderte kleine, aber immer wieder auch größere und gewichtige Entscheidungen. Und nicht selten müssen wir dabei zwischen Vorgaben und unseren (pädagogischen) Werten, manchmal aber auch zwischen vielleicht kollidierenden Werten unseren Weg finden. In diesen drei Podcastfolgen nimmt Katharina ihre Entscheidung zum Austritt aus der katholischen Kirche mit den Axiomen, dem Chairperson-Postulat und dem Vier-Faktoren-Modell, allesamt Konzeptbausteine der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth C. Cohn in den Blick. Unten findet ihr die Links zu unseren Podcast-Folgen, in denen diese Bausteine erläutert und auf die Schule bezogen vorgestellt werden! —Aus dem heutigen, ersten Teil:



    „Die Wahrnehmung meiner selbst als autonome und interdependente psycho-biologische Einheit und das Erleben, Teil eines großen Ganzen zu sein, ist für mich eine zutiefst spirituelle Erfahrung. Und sie hängt in meiner Biografie ganz eng mit meiner Kirchenzugehörigkeit zusammen: […] Einen Großteil meiner persönlichen spirituellen Erfahrungen habe ich daher ganz konkret im Kontext Kirche gesammelt. […] Das im ersten Axiom beschriebene Verbundensein mit dem „Universum“ hat hier immer für mich seinen kleineren, fassbaren Rahmen bekommen durch gemeindliche Struktur, durch Gruppen, Menschen, Begegnungen.  Nicht zuletzt dieser Schatz an Erfahrungen hat mich zu dem ersten Axiom der TZI unmittelbar Anklang finden lassen, als ich es zum ersten Mal in der Grundausbildung gehört habe. Und dass mich dieser Erfahrungsschatz trägt, habe ich sicherlich am deutlichsten erlebt, als ich als frischgebackene Mutter am Bett meines damals todkranken Kindes auf der Intensivstation saß und wir es zeitweise nicht mal berühren durften. […] Ich habe meinen Glauben als einen Boden erlebt, der auch in der Situation absoluter Verzweiflung irgendwie tragfähig war. Aus dieser Erfahrung gründet sich auch zu einem großen Teil die Tatsache, warum ich so sehr an meiner Kirche hänge, warum ich auch meinen Kindern ein solches Eingebundensein wünsche und warum das Gehen für mich so schmerzhaft ist, da ich eine wirkliche, tragfähige Heimat verlasse.“__________Podcastfolgen zur TZI: 1.) „TZI – Dein Supertool!“ In dieser Folge stelle ich dir die TZI als absolutes„Supertool“ für deine Arbeit in der Schule, für deinen Unterricht, für deineverschiedensten Team- und Kollegiumssituationen, …ach, eigentlich für alledeine Lebensbereiche!…, vor. Dabei lernst du unter anderem dasVierfaktoren-Modell (ICH – WIR – ES – GLOBE) und seine Funktionkennen.



    2.) „Warum ich mich in die TZI verliebt habe“. In dieser Folge stelle ich dir diedrei Axiome vor und kann nur sagen: Sie sind so wunderbar, weil sieklärend formulieren, was und wie wir uns als Menschen erleben, allein, inGruppen, in unseren Entscheidungen, in globalen Zusammenhängen. VielSpaß beim Hören und Mitnehmen in den Schulalltag!



    3.) „Sei deine eigene Chairperson!“ – Wie stellst du die Balance her zwischendeiner Autonomie und deiner I...
    17 min
  • 53 – Auf der Wippe. Mindset und Bauchgefühl

    In dieser Wippe geht es um das Individuum, also zum Beispiel dich als Lehrer*in, in Bezug auf ein System, wie beispielsweise die Schule. Wir können das System annehmen, wie es ist, und an unserem Mindset arbeiten, um gut damit klarzukommen. Oder wir können unserem Bauchgefühl trauen, das uns zeigt, dass da was nicht stimmt, und das System deswegen ablehnen. Judith will mit dieser Wippe aufzeigen, wie wichtig beide Seiten sind, dass sie uns aber an einem Punkt der extremen Verabsolutierung die Möglichkeit nehmen, das System von innen heraus zu transformieren. Wie so ein Transformationsprozess gelingen kann, beschreibt C. Otto Scharmer in seinem Buch „Theorie U. Von der Zukunft her führen“, Carl Auer, Heidelberg 2007 – das wir dir sehr ans Herz legen. 🙂__________



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by Judith Matern & Katharina Skala

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