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In dieser Folge probieren wir drei Getränke des Berliner Erzeugers Bouche, der sich vor allem einen Namen mit auf Kombucha basierenden Getränken gemacht hat. Hibiskus Pet Nat verbindet Kombucha mit einer Hibiskusinfusion, Jasmintee sowie den Hopfen Idaho7 und Amarillo. Der Proxy C basiert auch auf Kombucha, versetzt mit Genmaicha, Sencha und Kaffir-Limettenblättern. Der Sour B schließlich soll an Sauerbiere bzw. Lambics oder Geuze erinnern. Eine Fermentation mit wilder Hefe und Kombucha, drei Malz-Sorten und schwarzem Ruanda-Tee, die uns etwas ratlos zurückgelassen hat.
Das alkoholfreie Helle von Augustiner hat sich zu einem Einhornbier entwickelt, das man quer durch Bayern jagt und kaum irgendwo findet. Immer ist es ausverkauft. Believe or don’t believe the hype? Das klären wir in dieser Folge.
Das Bier gibt es überall dort, wo es gerade nicht ausverkauft ist.
In dieser Folge schenkt Anne drei verschiedene Sodas der britischen Marke Something & Nothing ein. Wir trinken „Hibiscus & Rose“, „Pineapple & Pink Grapefruit“ sowie „Ginger & Lime“ mit sehr unterschiedlichen Geschmackserlebnissen und unterschiedlicher Begeisterung.
Die Sodas gibt es zum Beispiel bei Winnersfood für € 1,49 die Dose.
Spricht man „Levin“ im Französischen aus, dann heißt das nicht nur „der Wein“ sondern auch „Sauerteig“ (levain) und allein der Name ist schon recht genial für dieses Getränk, denn es ist ein „Wein“ ohne Alkohol, weil er mit Sauerteig fermentiert wurde (statt ihn zu entalkoholisieren).
Uns gegenseitig aufs Glatteis zu führen, macht ja generell schon Spaß, aber hier hat es Christoph besondere Freude bereitet. Denn obwohl Anne eine sehr gute Verkosterin ist, hat sie nicht mit reinen Trauben gerechnet. Und wie auch, wenn man bedenkt, was wir in den ersten 21 Folgen probiert haben. Am Ende ist sie sehr begeistert, vor allem vom roten Levin der Villa Noria. Dieser Ansatz, Weinalternativen zu erzeugen ist so beeindruckend wie gelungen und entspricht unserer Idee viel mehr, als einem fertigen, hochwertigen Produkt wieder etwas wegzunehmen.
Levin gibt es bei Pese Wein für € 11,50. Der Schäumer kostet € 14,50.
Wir begeben uns in dieser Folge in die Welt der Honig-Getränke. Das könnte man jetzt meinen, dass man es hier mit pappsüßem Zeuchs zu tun hat, aber weit gefehlt. Die beiden aus England stammenden Schäumer von Bemuse sind ziemlich trocken und neben verschiedenen Honigsorten gibt es Zusätze wie Thaibasilikum, Estragon, Ingwer, Kardamom oder Orangenschale. Wie wir das fanden? Hört selbst!
Die Bemuse-Getränke gibt es im Mindful Drinking Club und bei kein & low.
Diesmal hat sich Christoph für Anne etwas Neues ausgedacht. Er schenkt ihr drei Getränke ein, die einige übergreifende Gemeinsamkeiten haben, aber für sich genommen sehr unterschiedlich sind. Es sind biologisch erzeugte Getränke auf Traubenbasis. Sie sind alle unfermentiert, nicht entalkoholisiert und stammen alle aus Weingütern. Es ist der Verjus Rosa vom Weingut Heiligenblut, der MQT von Robert Herbst und der Lunar Herbs von Leon Gold.
Der Verjus Rosa ist wohl gerade aus, aber man kann sich hier informieren lassen, wenn er wieder da ist. Den MQT gibt es direkt ab Weingut in zwei Größen oder bei kein & low. Den Lunar Herbs gibt es auch direkt ab Weingut oder bei Viniculture.
Da die Seite gehackt wurde, haben wir die 19. Ausgabe noch mal neu veröffentlicht!
Unter dem Label Edition Dunkel entwickelt der Schweizer Schauspieler und Kunst-Koordinator Jo Dunkel seit 2020 eigenwillige, alkoholfreie Destillate auf Wasserbasis. Den Begriff „eigenwillig“ hat er selbst gewählt und das trifft auch zu. Diese in Kleinauflagen erzeugten Destillate aus nachhaltig kultivierten Zutaten und zertifizierter Wildsammlung sind für sich genommen tatsächlich speziell, doch erfahre Barmixer werden daraus etwas Besonderes zaubern können.
Die beiden Getränke gibt es direkt im Shop von Jo Dunkel oder z.B. bei Brandgeister.
2012 haben Julia und Oliver Wesseloh die Kehrwieder Kreativbrauerei gegründet. Sie waren jahrelange im Ausland und haben dort im Rahmen der neuen Welle moderner, neuer Bierstile aus kleinen unabhängigen Brauererei und Homebrews Erfahrungen gesammelt, die sie in Hamburg umsetzen wollten. Ihr „Prototyp New Style Lager“ was ihr erstes Bier und wurde direkt ein Erfolg. Mit dem „üNN“ bzw „über Normal“ IPA entstand 2014 das erste alkoholfreie India Pale Ale, das so konzipiert ist, dass kein Alkohol entzogen wird, sondern von vornherein Hefen eingesetzt werden, die kaum Alkohol produzieren. Mit dem „Miami Grove“ haben die beiden auch ein alkoholfreies Juicy Pale Ale erzeugt.
Die beiden Getränke gibt es an vielen Orten, aber auf jeden Fall auch bei Kehrwieder selbst.
Arno Lenz hat sich auf Getränke mit Kernobstbasis spezialisiert. Er erzeugt die Klaar Fruchtfermente in Knese am Schaalsee. Angefangen hat er mit Apfelweinen, also Cider oder Cidre, hat dann zusätzlich eine Reihe von so genannten Pomquettes mit wenig Alkohol entwickelt und dann – ursprünglich für den Berliner Wein-, No- und Low-Getränkehändler Viniculture – die hier besprochenen Proxies. Wer mehr über Arno und Klaar erfahren möchte, möge sich Christophs Gespräch mit ihm in seinem Podcast Originalverkorkt, Folge OVP214 anhören.
Die beiden Getränke gibt es bei Klaar im Online-Shop. Aktuell kostet der »Proxy Rosé« € 15,- und der »Proxy Rot« € 12,50. Im Shop gibt es zudem ein Bundle, wo ein »Proxy Weiß« mit dabei ist, der in Zusammenarbeit mit Nature’s Calling entstanden ist. Dieses Bunde kostet dann € 38,-.
Der tschechische Papierkünstler Jan Klimeš ist vor einigen Jahren von Prag aus aufs Land gezogen und hat begonnen, Birkensaft zu Getränken zu verarbeiten, indem er ihn milchsauer vergärt und mit verschiedenen natürlichen Zusätzen wie in diesem Falle Weihrauch und Kreuzkümmel kombiniert. Das Ergebnis der Erzeugnisse, die unter dem Namen Euforia erhältlich sind, ist, gelinde gesagt, anstrengend und hat für uns eher das Gegenteil von Euphorie ausgelöst, aber hört selbst.
Erworben haben wir die beiden Getränke bei Weinskandal für jeweils € 16,80.
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